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Autor Thema: Hausverwaltung will Guthaben aus Betriebskostenabrechnung nicht auszahlen.  (Gelesen 1450 mal)

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Offline Maunzi

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Sprich vorher nochmal mit deinem RA, denn das müsste ziemlich sicher ein Fall sein, denn hier wird ja aufgrund der beanstandeten Mietminderung das Guthaben einbehalten. Sprich das eine hängt vom anderen ab. Somit kann ein zweiter RA hier nur Chaos reinbringen :/ Zumal er ggf sogar den Ausgang des 1. Verfahrens abwarten müsste um klarzustellen, dass die Mietminderung gerechtfertigt war (an Ottokars Aussage hier https://hartz.info/index.php?topic=117506.msg1324846#msg1324846 angelehnt)

Und @all die hier zugchef werner angemeckert haben, es steht doch im Eingangsposting drin
Zitat von: an2222 am 04. Februar 2019, 14:34:36
Das alles macht schon mein Rechtsanwalt mit einem Beratungsgutschein den ich als Hart4 Empfänger bekommen habe.
wieso hier von wilden Spekulationen ausgegangen wird ist mir da auch unklar. Hartz4 Empfänger ist für mich auch nur mit Jobcenter in Verbindung zu bringen.

Offline Ottokar

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Zitat von: an2222 am 10. Februar 2019, 20:20:27
@Ottokar – ich spreche von der Hausverwaltung und nicht vom Vermieter. Inwieweit das dann letztendlich das Gleiche ist, da die Hausverwaltung ja prokura handelt weiß ich nicht.
Wer der Vermieter ist, hängt davon ab, wer im Mietvertrag steht.
Da ich davon ausgehe, dass das der Anwalt vorab geprüft hat, dürfte das hier die Hausverwaltung sein, da diese ja lt. deinen Angaben verklagt werden soll.
Es kann aber auch der Eigentümer im Mietvertrag stehen, dann wäre dieser der Vermieter und die Hausverwaltung nur der Erfüllungsgehilfe.
Ganz fies ist es, wenn zwar der Eigentümer als Vermieter im Mietvertrag steht, aber anstelle von dessen Adresse nur die der Hausverwaltung angegeben wurde. Eigentümer wollen so verhindern, für Rechtsansprüche von Mietern erreichbar zu sein. Der Mieter hat jedoch einen einklagbaren Auskunftsanspruch gegenüber der Hausverwaltung auf Nennung der ladungsfähigen Anschrift des Vermieters.
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Offline zugchef werner

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Zitat von: an2222 am 10. Februar 2019, 20:20:27
Ob das Jobcenter die Betriebskostenguthaben wieder einkassiert falls ich den Prozesse gewinne steht auf eiem anderen Blatt.
Meiner Meinung nach hat das Guthaben nichts mit der Mietminderung zu tun.
Selbst die Mietminderung würde dann an das JC gehen.

Deshalb ja auch der Rat, kein eigenes Geld dafür zu verbraten weil, dass JC nur das Guthaben sehen wird.
Aber nicht die Unkosten dafür tragen wird, die dir entstanden sind um das zu kommen.

Das mit der Kaution habe ich nicht richtig verstanden, die war doch fällig bei Einzug oder?
Ist die noch an den VM zu zahlen?

Das JC braucht jetzt auch noch nicht Informiert werden, erst wenn du das Guthaben erhalten hast und du da noch Leistungen bekommst.
« Letzte Änderung: 11. Februar 2019, 17:49:23 von zugchef werner »

Offline an2222

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@Maunzi Ja da hast Recht sehe ich auch so. Morgen früh gehe ich sowieso zu,m Amtsgericht wegen dem 2.Beratungsschein und die zuständige Person wird mir dann schon sagen wie das für mich läuft. Ein 2.RA würde nur noch alles mehr verkomplizieren. Übrigens muß man die Verfahrens.-und Prozesskostenhilfe zurückzahlen wenn man wieder in einem Job wäre und sogar schon bei 100.-Euro brutto/monatlich mehr muß/sollte man das melden..

@Ottokar..
Da steht Vermieter: Hausgemeinschaft H.XXX und Prof.Dr.XXX
vertreten durch die Verwalterin(hausverwaltung): Firma XXXX

@zugchef werner. Klar, die war fällig bei Einzug aber wurde nicht vollständig gezahlt und die Hausverwaltung forderte ständig den Restbetrag von mir, obwohl Sie ganz genau wussten, das ich nicht dafür unterschriben habe, sondern mein Vater damals. zwischenzeitlich wurde das schon längst bezahlt aber die Tatsache das die Hausverwaltung von mir ständig den Restbetrag forderte fordert obwohl ich nicht unterschrieben, werde ich bei Gericht auch sagen und belegen.

Diese Hausverwaltung sind wirklich die größten Abzocker und Betrüger und Stadtbekannt dafür. Noch eine Randnotiz: In unsrere Stadt fuhr einer mit seinem Auto durch die Stadt mit der Aufschrift: Nie mehr ( "Name der Hausverwaltung"). Die Hausverwaltung hatte gegen ihn geklagt und verloren. War auch klar denn es wäre das gleiche wenn jemand mit einer Autoaufschrifft rumfährt worauf steht. Nie mehr Jobcenter XXX

Offline Maunzi

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Zitat von: an2222 am 11. Februar 2019, 20:42:51
@zugchef werner. Klar, die war fällig bei Einzug aber wurde nicht vollständig gezahlt und die Hausverwaltung forderte ständig den Restbetrag von mir, obwohl Sie ganz genau wussten, das ich nicht dafür unterschriben habe, sondern mein Vater damals. zwischenzeitlich wurde das schon längst bezahlt aber die Tatsache das die Hausverwaltung von mir ständig den Restbetrag forderte fordert obwohl ich nicht unterschrieben, werde ich bei Gericht auch sagen und belegen.

Für was exakt hat dein Vater unterschrieben? Eine Bürgschaft? Oder gar den ganzen Mietvertrag?! Und ist das nun abbezahlt (von ihm oder dir ist jetzt egal) oder nicht und falls ja wird immernoch gefordert?

Bin nicht sicher ob die das vor Gericht wirklich interessiert - hat ja mit dem restlichen Fall wenig zu tun.

Offline Ottokar

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Zitat von: an2222 am 11. Februar 2019, 20:42:51
@Ottokar..
Da steht Vermieter: Hausgemeinschaft H.XXX und Prof.Dr.XXX
vertreten durch die Verwalterin(hausverwaltung): Firma XXXX
Dann müssten hier imho "Hausgemeinschaft H.XXX und Prof.Dr.XXX" verklagt werden, nicht die Verwalterin.
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Offline an2222

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@Maunzi : Nur für die Kaution aber das hat sich zwischenzeitlich erledigt. Vor Gericht werde ich das trotzdem nebenbei noch erwähnen.

@Ottokar: Meine Rechtsanwältin wird schon die Richtigen verklagen. Ich war gestern übrigens auf dem Amtsgericht und habe mich beraten lassen wegen dem 2. Beratungshilfeschein. Es ist tatsächlich so, das ich theoretisch wegen dem Falll der Nichtausauszahlung von Guthaben aus den Betriebskosten einen anderen Anwalt nehmen könnte. Sie empfiehlt aber auch den Gleichen zu nehmen, was ich auch tun werde. Trotzdem interessant zu wissen das dies gehen würde.

Nun ist offen ob die - also meine Anwälte - nicht gleich den 2.Fall der Nichtauszahlung gleich mit ins Verfahren mit aufnehmen können. Das muß ich morgen abklären. Falls nicht muß ich die ganze Litanei mit X-Kopien wider neu ausfüllen. Typisch deutsche Bürokratie.  :schock:

Offline Ottokar

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Die Klage ist ja auf die Anerkennung der Mietminderung gerichtet. Sofern das Gericht diese für zulässig erachtet, ergibt sich daraus automatisch der Anspruch auf die Auszahlung des vom Vermieter aufgerechneten Guthabens. Denn wenn die Mietminderung rechtens ist, ergibt sich kein Mietrückstand, mit dem der Vermieter aufrechnen könnte.
Man könnte also die Klage entsprechend um die Anträge ergänzen, neben der Zulässigkeit der Mietminderung auch festzustellen, dass die Aufrechnung des Guthabens mit der geminderten Miete unzulässig ist. IMHO ist das aber überflüssig, da sich das automatisch ergibt.
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