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Autor Thema: Elterngeld Plus und Sozialhilfe  (Gelesen 1371 mal)

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Offline Maunzi

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Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« am: 09. Februar 2019, 00:57:55 »
Da wir uns gerade durch die Anträge wurschteln bin ich eben über etwas gestolpert: es hieß hier in irgendeinem Thema (finde es gerade nicht mehr), dass es sich lohnt das Elterngeld als Elterngeld Plus zu beantragen da durch die 30€ Versicherungspauschale 360€ mehr übrig bleiben.

(Erhalten Leistungen vom Sozialamt SGB12, daher wird es komplett angerechnet bis auf die Versicherungspauschale).

Nun lese ich aber reihum unterschiedliche Voraussetzungen um Elterngeld als Elterngeld Plus zu beantragen und die Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Elterngeld im für uns zuständigen Landesamt ist sich auch unsicher und verwies mich auf die offizielle Seite.

Da heißt es
Zitat
Eltern, die nach der Geburt des Kindes Teilzeit arbeiten, können die Bezugszeit des Elterngeldes verlängern: Aus einem Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate. Entscheiden Mütter und Väter sich, zeitgleich mit ihrem Partner in Teilzeit zu gehen – für vier Monate lang parallel und zwischen 25 bis 30 Wochenstunden – erhalten sie mit dem Partnerschaftsbonus vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate.

http://www.elterngeld-plus.de/

In den offiziellen Antragsunterlagen klingt es aber wieder etwas lockerer, dort steht im Merkblatt
Zitat
Das Elterngeld Plus
kann von Eltern beantragt werden, deren Kinder ab dem 01.07.2015 geboren wurden. Die Zeit des Elterngeldbezuges verlängert sich
von einem Basiselterngeldmonat auf zwei Elterngeld Plus-Monate (nicht für Monate, in denen Mutterschaftsgeld gezahlt wird). Ab dem
15. Lebensmonat ist nur ein durchgängiger Bezug möglich. Die Höhe des Elterngeld Plus beträgt höchstens die Hälfte eines Basiselterngeldmonats.
Das Elterngeld Plus ist besonders auf Eltern ausgerichtet, die während des Bezuges einer Teilzeitarbeit nachgehen
möchten.

Und später heißt es im Antragsformular nochmal erklärenderweise
Zitat
Elterngeld Plus ist hauptsächlich für Eltern konzipiert, die während des Bezuges von Elterngeld einer
Teilzeittätigkeit nachgehen möchten. Statt für einen Monat (Basis)Elterngeld zu beanspruchen, kann jeweils für
zwei Monate Elterngeld Plus bezogen werden.

Was bedeutet das denn nun? Darf ich oder nicht ohne in Teilzeit arbeiten zu gehen?

Offline Maunzi

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #1 am: 16. Februar 2019, 04:49:05 »
Weiß wirklich keiner hier bescheid? Hab mich tagelang belesen und irgendwie kommt nix brauchbares bei rum an Informationen :/

Offline Greywolf08

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #2 am: 16. Februar 2019, 07:02:11 »
Zitat
Das Elterngeld wird beim Arbeitslosengeld II, bei der Sozialhilfe und beim Kinderzuschlag vollständig als Einkommen angerechnet - dies betrifft auch den Mindestbetrag von 300 Euro.
Es gibt aber eine Ausnahme: Alle Elterngeldberechtigten, die Arbeitslosengeld II, Sozialhilfe oder Kinderzuschlag beziehen und die vor der Geburt ihres Kindes beziehungsweise ihrer Mehrlingskinder erwerbstätig waren, erhalten einen Elterngeldfreibetrag. Dieser Freibetrag liegt je nach Verdienst bei höchstens 300 Euro. Bis zu dieser Höhe steht das Elterngeld damit zusätzlich zur Verfügung.
Da ihr nicht erwerbstätig seid, erfüllt ihr wohl nicht die Voraussetzungen für Elterngeld Plus.
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/elterngeld/elterngeld-und-elterngeldplus/73752
Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.
"Wir alle tragen eine Bestie in uns. Sie unterscheidet sich nur in ihrem Ausmaß, nicht in ihrer Art." ~ Douglas Preston

Online Sheherazade

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #3 am: 16. Februar 2019, 09:23:19 »
Und später heißt es im Antragsformular nochmal erklärenderweise
Zitat
Elterngeld Plus ist hauptsächlich für Eltern konzipiert, die während des Bezuges von Elterngeld einer
Teilzeittätigkeit nachgehen möchten. Statt für einen Monat (Basis)Elterngeld zu beanspruchen, kann jeweils für
zwei Monate Elterngeld Plus bezogen werden.

Was bedeutet das denn nun? Darf ich oder nicht ohne in Teilzeit arbeiten zu gehen?

Warum stellst du deine Frage nicht mal kurz und knapp mal hier per Email oder telefonisch?
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Offline Ottokar

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #4 am: 16. Februar 2019, 12:40:19 »
Zitat von: Maunzi am 09. Februar 2019, 00:57:55
Erhalten Leistungen vom Sozialamt SGB12
Zitat von: Maunzi am 09. Februar 2019, 00:57:55
es hieß hier in irgendeinem Thema (finde es gerade nicht mehr), dass es sich lohnt das Elterngeld als Elterngeld Plus zu beantragen da durch die 30€ Versicherungspauschale 360€ mehr übrig bleiben.
Im SGB XII gibt es keine 30€ Versicherungspauschale, nur im SGB II.
Im SGB XII können nur die tatsächlichen Beiträge für notwendige Versicherungen abgesetzt werden.
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Offline Maunzi

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #5 am: 16. Februar 2019, 17:05:28 »
@Ottokar okay das war mir bisher so nicht bewusst, danke für die Info! Würde hier denn die Summe die wir für eine Haftpflichtversicherung / Glasbruch usw gelten? Denn die wollten wir aufgrund des Kindes sowieso abschließen.

Zitat von: Sheherazade am 16. Februar 2019, 09:23:19
Warum stellst du deine Frage nicht mal kurz und knapp mal hier per Email oder telefonisch?

Hatte mit unserer Stelle (also dem Landesamt für Gesundheit und Soziales) gesprochen - die hatten nur eben keine Ahnung, sind aber für uns zuständig.

Dann würde es nur noch einen Sinn geben für das Elterngeld Plus, nämlich das uns nicht jeden Monat am Anfang 300 fehlen die angerechnet werden (Auszahlungstermin beim derzeitigen Geburtstermin ist wohl ende des Monats) sondern "nur" 150 die überbrückt werden müssten.

@Greywolf08 aus deinem Zitat und dem fett markierten geht für mich nicht hervor wieso da jetzt kein Anspruch auf Elterngeld Plus bestehen soll? Und die Seite sagt Seiten-Ladefehler weil die gesicherte Verbindung fehlgeschlagen ist... mhh

Offline Greywolf08

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #6 am: 16. Februar 2019, 17:22:13 »
@Greywolf08 aus deinem Zitat und dem fett markierten geht für mich nicht hervor wieso da jetzt kein Anspruch auf Elterngeld Plus bestehen soll? ..
Weil ihr vor der Geburt eures Kindes nicht erwerbstätig wart und nach der Geburt eures Kindes sicher auch nicht in Teilzeit arbeiten werdet.
Zitat
Das ElterngeldPlus stärkt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und erkennt insbesondere die Pläne derjenigen an, die schon während des Elterngeldbezugs wieder in Teilzeit arbeiten wollen. Mütter und Väter haben damit die Möglichkeit, länger als bisher Elterngeld in Anspruch zu nehmen. Sie bekommen doppelt so lange Elterngeld (in maximal halber Höhe) und können so ihr Elterngeldbudget besser ausschöpfen. Aus einem bisherigen Elterngeldmonat werden zwei ElterngeldPlus-Monate.

Eltern, die sich für ein partnerschaftliches Zeitarrangement entscheiden, erhalten einen Partnerschaftsbonus: Sie bekommen vier zusätzliche ElterngeldPlus-Monate, wenn sie in dieser Zeit gleichzeitig zwischen 25 und 30 Wochenstunden arbeiten.
https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/themen/familie/familienleistungen/elterngeld/elterngeld-und-elterngeldplus/73752
Warum du den Link nich öffnen kannst liegt entweder an deinen Einstellungen oder am Browser.
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Offline Maunzi

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #7 am: 16. Februar 2019, 17:32:17 »
Jetzt konnte ich ihn komischerweise öffnen... o.O

Hmm das widerspricht dann aber schon wieder den Angaben aus den Antragsformularen. Bin echt verwirrt.

Hier zb steht auch wieder
Zitat
Eltern, die ohne Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges länger als ein Jahr zu Hause bleiben und sich um die Betreuung ihres Kindes kümmern möchten, können statt der bisherigen halbierten Auszahlung nun das Elterngeld Plus wählen.
https://www.elterngeld.net/elterngeldplus.html

Daraus lese ich genau wie aus den Antragsformularen, dass es eben doch ohne Teilzeittätigkeit geht?

Offline Greywolf08

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #8 am: 16. Februar 2019, 18:14:00 »
Eltern, die ohne Teilzeittätigkeit während des Elterngeldbezuges länger als ein Jahr zu Hause bleiben und sich um die Betreuung ihres Kindes kümmern möchten, können statt der bisherigen halbierten Auszahlung nun das Elterngeld Plus wählen.
Die waren aber vor der Geburt sicher erwerbstätig.
Ihr seid es nun mal nicht.

Aber ich fürchte, deine Rechnung wird nicht aufgehen. Du kannst deine Anträge stellen, .. nur werden sowohl das Basiselterngeld als auch ein Elterngeld Plus mit euren laufenden Leistungen verrechnet. So oder so - es spielt keine Rolle.
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Offline Ottokar

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #9 am: 16. Februar 2019, 18:48:48 »
Elterngeld Plus ist vollkommen unabhängig davon, ob man vor dem Elterngeldbezug erwerbstätig oder arbeitslos war.
Die Regelung zum Elterngeld Plus besagt lediglich, dass sich die Bezugsdauer verdoppelt, während die Elterngeldhöhe sich halbiert. D.h. man bekommt unter dem Strich das gleiche Elterngeld, aber in halber Höhe für einen doppelt so langen Zeitraum.
Bei Anspruchsberechtigten, die vor der Geburt des Kindes kein Einkommen aus Erwerbstätigkeit hatten, beträgt das Elterngeld 300 Euro (§ 2 Abs. 4 BEEG). I.V.m. § 4 Abs. 3 BEEG (Elterngeld Plus) beträgt beträgt das Elterngeld somit 150 Euro (§ 4 Abs. 3 S. 3 Nr. 1 BEEG).

Zitat von: Maunzi am 09. Februar 2019, 00:57:55
die Fachbereichsleiterin des Fachbereichs Elterngeld im für uns zuständigen Landesamt ist sich auch unsicher
Das ist aber ein Trauerspiel, wenn selbst die Fachbereichsleiterin keine Ahnung hat. Zumal es alles konkret im Gesetz drin steht. Man muss es nur verstehend lesen können und das wiederum sollte Voraussetzung für den Posten eines Fachbereichsleiters sein.
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Offline Maunzi

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #10 am: 16. Februar 2019, 20:03:09 »
Zitat von: Greywolf08 am 16. Februar 2019, 18:14:00
Aber ich fürchte, deine Rechnung wird nicht aufgehen. Du kannst deine Anträge stellen, .. nur werden sowohl das Basiselterngeld als auch ein Elterngeld Plus mit euren laufenden Leistungen verrechnet. So oder so - es spielt keine Rolle.
Ich muss es von Amts wegen beantragen da es vorrangige Leistungen sind, daher hat das wenig mit "eine Rolle spielen" zu tun. Nur will ich halt natürlich auch jede Möglichkeit ausschöpfen sofern sie mir zusteht bezüglich Versicherungen etc und ebenfalls muss ich schauen, dass ich irgendwie bis Monatsende durchhalte, denn das Geld wird am Anfang des Monats abgezogen vom Amt und kommt aber erst zum Ende des Monats von der Elterngeldstelle. Daher wären die 150 weitaus besser als die 300, da man deutlich weniger überbrücken muss.

@Ottokar, hast du zufällig noch die Gesetzesgrundlage nach der ich Versicherungen in tatsächlicher Höhe im SGB12 gegenrechnen kann? Wäre hilfreich für den Versuch die wenigstens "erstattet" zu bekommen.

Nach § 4 Abs. 3 BEEG Absatz 3 scheint es auch keine Rolle zu spielen ob man nun Teilzeit arbeiten geht. Werde es in jedem Fall versuchen das so zu beantragen und mal hoffen, wenn sie es ablehnen muss es ja zumindest begründet werden. Würde zumindest das oben genannte Problem mit der Überbrückung verkleinern.

Zitat von: Ottokar am 16. Februar 2019, 18:48:48
Das ist aber ein Trauerspiel, wenn selbst die Fachbereichsleiterin keine Ahnung hat. Zumal es alles konkret im Gesetz drin steht. Man muss es nur verstehend lesen können und das wiederum sollte Voraussetzung für den Posten eines Fachbereichsleiters sein.
Jup die ignoriert seit der letzten Anfrage auch jegliche weiteren Anfragen / Rückfragen zu dem Thema von mir -.- Bin leicht angesäuert was die nette Dame angeht. Deswegen auch der Versuch mir hier durch euch helfen zu lassen.

Online Sheherazade

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #11 am: 17. Februar 2019, 09:09:41 »
Jup die ignoriert seit der letzten Anfrage auch jegliche weiteren Anfragen / Rückfragen zu dem Thema von mir -.- Bin leicht angesäuert was die nette Dame angeht. Deswegen auch der Versuch mir hier durch euch helfen zu lassen.

Seit der letzten Anfrage ..... wieviele Anfragen hast du bereits gestellt? Kann es sein, dass die Dame genervt ist von deinen vielen vorbauenden Fragen? Es gibt nichts unsichereres als den errechneten Geburtstermin. Auch, wenn bei dir ein Termin Ende des Monats steht, wird dein Kind dann kommen, wenn es soweit ist. Vielleicht ein paar Tage später (dann hast du den Monatsanfang) oder ein paar Tage eher (dann hast du die Monatsmitte). Es gibt einfach Dinge, die muss man abwarten - den Elterngeldantrag kannst du ohnehin erst NACH der Geburt einreichen. Oder du wählst prophylaktisch die doppelte Bezugszeit.

Zitat
Die Bundeskasse veranlasst die Zahlung des Elterngeldes nicht zum Monatsanfang, sondern jeweils am ersten Tag des Lebensmonates Ihres Kindes für den entsprechenden Lebensmonat. In der Regel erfolgt der Zahlungseingang auf Ihrem Konto innerhalb von zwei bis drei Arbeitstagen.

Bitte beachten Sie:
Fällt der erste Tag des Lebensmonats auf einen Samstag, Sonntag oder Feiertag, dann wird die Zahlung am nächstmöglichen Arbeitstag angewiesen und der Geldeingang verschiebt sich entsprechend.

Quelle
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Offline Ottokar

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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #12 am: 17. Februar 2019, 09:15:17 »
Zitat von: Maunzi am 16. Februar 2019, 20:03:09
hast du zufällig noch die Gesetzesgrundlage nach der ich Versicherungen in tatsächlicher Höhe im SGB12 gegenrechnen kann?
Die Absetzung von Beiträgen für (nach Grund und Höhe angemessen) privaten Versicherungen vom Einkommen ist in § 82 Abs. 2 S. 1 Nr. 3 SGB II geregelt.
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Re: Elterngeld Plus und Sozialhilfe
« Antwort #13 am: 17. Februar 2019, 14:19:54 »
@Ottokar, dankesehr! Schätze mal es ist nach dem § dann eine Ermessensleistung des SB, da es keine gesetzliche Pflicht für die geplanten Versicherungen gibt und sonst nur
Zitat
oder nach Grund und Höhe angemessen sind
greifen könnte?

@Shehezerade ich hab einmal im Januar angefragt, da wusste sie nicht bescheid und hat eben aufs Internet verwiesen, dann habe ich nochmal nachgehakt und nach 1 Monat ohne Antwort nochmal nachgehakt. Es steht bei uns extra dran, dass man sich an sie als Ansprechpartnerin wenden soll wenn offene Fragen bestehen, da erwarte ich irgendwo schon das sie sich dazu äussert bzw bei Unwissenheit sich informiert und mir dann antwortet.