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Autor Thema: Stelle ablehnen, weil Privat-PKW benutzt werden soll?  (Gelesen 1342 mal)

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Offline MagnaCharta

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Re: Stelle ablehnen, weil Privat-PKW benutzt werden soll?
« Antwort #15 am: 11. Februar 2019, 11:37:04 »
Nun... entweder du forderst dein Recht und stehst dafür ein, oder eben nicht. Es ist und bleibt deine Wahl. Persönlich würde ich einen Arbeitgeber, der für Diensttätigkeiten das Privat-PKW seiner Arbeitnehmer dauerhaft einsetzen will, zum Teufel jagen.

Offline Ottokar

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Re: Stelle ablehnen, weil Privat-PKW benutzt werden soll?
« Antwort #16 am: 11. Februar 2019, 11:50:07 »
Auch es verlockend ist, gegen einen Job die private Nutzung seines PKW für betriebliche Zwecke einzutauschen, kann ich davon nur jedem abraten.
Die steuerliche Pauschale, die der AG hier als Nutzungsentschädigung erstatten kann, ersetzt die Betriebskosten nicht als ansatzweise, und bei einem Schaden bleibt man auf den Reparaturkosten sitzen.
Außerdem würde die Nutzungsentschädigung gemäß §§ 11 ff SGB II als Einkommen angerechnet und - abgesehen vom Benzinverbrauch - können die Kosten der betrieblichen Nutzung nicht vom Einkommen abgesetzt werden!
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Offline Banane007

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Re: Stelle ablehnen, weil Privat-PKW benutzt werden soll?
« Antwort #17 am: 11. Februar 2019, 11:57:54 »
Hallo,

Ottokar, das ist mir bewusst, deswegen ja meine Frage. Ich hab Kurierdienst gemacht, mit Privat-PKW. Damals (in den 90ern) gab es 20 Pfennig pro Kilometer vom AG. In nur 3 Jahren hatte ich 300.000km auf'm Zähler, 3x Bremsen gewechselt, eine neue Antriebswelle und kaputte Stoßdämpfer. Vom Verschleiß der Reifen mal abgesehen, in 3 Jahren jeweils Sommer- und Winterschluffen neu. 20% Aufschlag auf die Versicherung wegen der hohen Jahresleistung. Ich mach das nicht nochmal, auch wenn die Zeit damals echt Spaß gemacht hat.

Warum hat jeder Job irgendwo nen Haken, verdammte Hacke nochmal...?

Gruß

Banane

Offline Pixelschieberin

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Re: Stelle ablehnen, weil Privat-PKW benutzt werden soll?
« Antwort #18 am: 11. Februar 2019, 12:45:51 »
Kurz-Argumentation:
Seit wann kommt der Knochen zum Hund?

Übersetzt:
Seit wann trägt der Arbeitnehmer Geld zur Arbeitsstelle und übernimmt unternehmerische Risiken?

Bedenke in dem Zusammenhang:
Was Geschädigten von Versicherungen zugestanden wird, deckt nie und nimmer den tatsächlichen Verlust.

Komm aus dem Michel-Modus raus:
Soll SB oder AG ein Auto zur Verfügung stellen und gut iss.
Mostly harmless...
„Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht.“ (A. Lincoln)