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Autor Thema: Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung (MAE) / Zwangsarbeit  (Gelesen 1404 mal)

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Offline Anne-Suvi

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Naja, wenn einem öfter solche Maßnahmen aufgezwängt werden, geht einem das iwann wahrscheinlich schwer auf den Docht.

Offline Ottokar

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@Systemwiderständler

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Offline Systemwiderständler

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Mein Hartz4 reicht mir, das sichert mein Überleben, priviligiertes Einkommen hab ich auch noch, mehr brauche ich nicht.

Solange es genug ehrliche, fleißige Menschen gibt, die das Tag für Tag durch ihre Arbeit finanzieren!!!

Das typische Totschlagargument der Masse! Hallo? Panzer, Kriege, Bonzen, Merkel Clan + Bankenrettung und alle die mitfinanziert werden, also die nichts zum Brotto-Sozialprodukt beitragen und was noch für'n scheiß mitginanziert wird, das geht? Aber der Neid "ich muss arbeiten, der kann liegen bleiben!" der stört? Fakt ist: es machen nicht alle (um mal den Wind des Arguments "Wenn das alle machen würden" aus den Selgeln zu nehmen, denn darauf habe ich eig. gewartet.

 Ich arbeite nicht weil ich nicht nicht arbeiten will, sondern weil ich keine Verbrecher + kein Unrechtssystem mitfinanzieren will. Ich arbeite hier oft mehr als wenn ich eine bezahlte Arbeit hätte und ganz abgesehen von meiner Einstellung hätte ich gar keine Zeit für Geld zu arbeiten, denn das Geld ist es mir nicht wert, meine Lebenszeit zu opfern. Keine Stunde des Lebens ist bezahlbar + so nutze ich die Zeit lieber mit dem, was mir  Spaß macht. So viel Zeit hab ich nun auch nicht mehr. 

JA die Frage war, ob man mir einen Strick daraus drehen kann wenn ich die Arbeit zwar mache, aber die MAE der AGH-MAE nicht annehme (Thema Mitwirkungspflicht) Denn Unterschreiben werde ich auch keine "Verzichtserklärung" , denn es gibt für Zwangsarbeit einfach kein Geld, auch wenn man es anders nennt

Offline götzb

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Hier hilft eben nur nichts zu unterschreiben, wenn der Maßnahmeträger Verträge vorlegt, oder sonstige Erklärungen.
Und ansonsten sind 2 linke Hände etc. bei Zwangsmaßnahmen - (denn 1€ Job ist ja auch eine Maßnahme) sinnvoll. (da ist dann eigene Kreativität gefragt)
Der Träger sollte eben nicht noch Freude an seinen zugewiesen Arbeitslosen haben.

Die 1€ Jobs haben in der Gesamtheit nichts gebracht. Wenn man den Bezug auf "Integration in Arbeit" verglichen auch mit den finanziellen Aufwand setzt.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Das evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Jobcenter und Bundesagentur sind Institutionen die diese Gesellschaft genau so benötigt, wie schlimme Krankheiten.

Offline Hartzer_Käse

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Ich bin ein Teil des Systems, da kann man nix ändern, Ist "Arbeitsscheu" was Schlimmes? Ich arbeite von früh morgens bis spät in die Nacht, wäre ich arbeitsscheu, würde es schon lange rein regnen, das Dach wäre eingefallen,die Öfen blieben kalt oder meine Tiere wären verhungert.

Der Begriff knüpft an die Bereitschaft an, einer bezahlten Tätigkeit nachzugehen um den Lebensunterhalt weitestgehend selbst zu erwirtschaften. Die von dir beschriebene Maßnahme und salopp bezeichnete "Zwangsarbeit" dient ja der Eingliederung ins Arbeitsleben und stellt die Möglichkeit dar, sich weiter zu entwickeln und die Chance auf eine Anstellung zu erhalten, um dann den Lebensunterhalt wieder vollumfänglich selbst in der Hand zu haben.

Es als "unbezahlte Zwangsarbeit" zu bezeichnen ist zu pauschalisiert. Leistungen gibt es ja dafür, auch schon im Vorfeld.

Ich glaube aber, deine Frage dazu war nur rhetorischer Natur, deine Eigendarstellung liest sich etwas infantil.

Auf meine Frage bist du nicht eingegangen, was ist dein dein Alternativvorschlag um ein besseres System darzustellen?

Offline Schnuffel01

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Zitat von: Hartzer_Käse am 05. März 2019, 16:04:18
dient ja der Eingliederung ins Arbeitsleben und stellt die Möglichkeit dar, sich weiter zu entwickeln und die Chance auf eine Anstellung zu erhalten,
Du vermagst wohl zu scherzen.  :schock:

Gast39398

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Die von dir beschriebene Maßnahme und salopp bezeichnete "Zwangsarbeit" dient ja der Eingliederung ins Arbeitsleben und stellt die Möglichkeit dar, sich weiter zu entwickeln und die Chance auf eine Anstellung zu erhalten, um dann den Lebensunterhalt wieder vollumfänglich selbst in der Hand zu haben.


 :lachen: :lachen: :lol: :lol:  Selten so gelacht echt ! 1€ Jobs sind die pure Ausbeutung , und in der Regel vernichten diese auch noch Reguläre Arbeitsplätze ! (selber schon erlebt)


In erster Linie dient es nur dazu die Arbeitslosenzahlen zu beschönigen , und der Träger kassiert fleißig Kohle …. mehr nicht !

Offline Systemwiderständler

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@Hartzer_Käse:
Danke! Infantil ist ein großes Lob, denn fast alle sind schon mit 18 "stein alt"!

Ich hab vorher schon geschrieben, dass es keine passablen Alternativen für den Kapitalismus gibt. Ausbeutung funktioniert nun mal bestens, wenn man den Ausgebeuteteten mit ihren erwirtschafteten Luxusgütern die Sicht zum "Fenster" versperrt. Ich glaub auch nicht, dass jeder einen Gegenvorschlag haben muss, um ein Recht auf Widerstand zu haben! Ich kann aber sagen was sich ändern muss, damit ich mitspiele!

Und: ich habe 2 Gesellschaftssysteme erlebt + in ihnen gelebt, aber nur in einem war ich pünktlich zuverlässig, hatte nie Fehlzeiten, war aber auch nie obdachlos, hatte soziale Sicherheit, die Preise waren stabiel (das Geld wurde in der Geldbörse auch nicht jeden Tag mehr + im Norden zahle ich das gleiche Produkt wie im Süden also hat es gerechter Weise den gleichen Preis). Miete + Energie bezahlbar, nicht wie jetzt 1/3 oder mehr des gesamten Einkommens, und: Renten waren sicher! Luxus / Technik war zwar teuer, aber das, was man zum Leben brauch, erschwinglich.
Und jetzt nichts von Verschuldung argumentieren, wenn man sich die bundesdeutsche Schuldenuhr anschaut, sieht es nicht besser aus.

Im Osten waren zwas die Häuser marode, im Westen ist sind es die Systembefürworter/Kapitalisten/Reichen/Marktwirtschaftler/der ganze vermerkelte Dreck, der sich "Demikratie" oder (un)soziale Marktwirtschaft nennt!
« Letzte Änderung: 06. März 2019, 02:53:20 von Elsi »

Online Der Friese

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Ich kann viele deiner Gedanken nachvollziehen. Jedoch wäre das ein Thema, was man gerne in dem von Ottokar genannten Bereich diskutieren kann. Es geht dir darum, dass du diese Sinnlosmaßname antreten wirst, jedoch aus deinen genannten Gründen auf die 140€ extra verzichten willst. Habe ich das so richtig verstanden?

Offline Hartzer_Käse

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Zitat von: Hartzer_Käse am 05. März 2019, 16:04:18
dient ja der Eingliederung ins Arbeitsleben und stellt die Möglichkeit dar, sich weiter zu entwickeln und die Chance auf eine Anstellung zu erhalten,
Du vermagst wohl zu scherzen.  :schock:

Nein, ich scherze nicht, muss halt jeder selbst wissen was er aus seinen Chancen macht. Ich spreche da aus eigener Erfahrung (was Chancen angeht)

Offline NevAda

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Zitat von: Systemwiderständler am 05. März 2019, 14:19:42
Ich arbeite hier oft mehr als wenn ich eine bezahlte Arbeit hätte und ganz abgesehen von meiner Einstellung hätte ich gar keine Zeit für Geld zu arbeiten
Andere Menschen machen das, nachdem sie sich ihren Lebensunterhalt verdient [sic!] haben.
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Systemwiderständler

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@Der Friese:

 Kann Ottokar das hier dahin verschieben? Otto?

Ja, so in etwa. Aber ich "verzichte" nicht, denn das klingt nach "brauch ich nicht". Sondern ich verweigere, da ich es für ein Macht- /Arbeitspolitisches Instrument halte und wenn ich es annehmen würde,  so würde ich diesen Machenschaften zustimmen. Ich lass mich nicht ködern oder bestechen und mit "besser als nichts" zufrieden stellen. Ich will ein Zeichen setzen, selbst wenn es keinen interessiert, so doch mich! Jetzt setzt man mich bei der Kirche ein und es tuen sicch mir unendliche Vergleiche zur Verwicklung des Deutschen Reiches mit der Kirche auf. Ich hab Religionswissenschaft studiert , damit bringe  ich "Argumentatuinssprengstoff" in die Gemeinde. Ich freu mich schon, aber der Pfarrer sagte schon, er habe keine Lust jeden Tag auf eine Diskussion - schade ...

Dennoch: Ich kann nichts bewirken und werde nichts ändern dtrotzdem tu ich was ich kann. Und dem JC wäre besser daran gelegen, mich in Ruhe zu lassen, denn "man soll keine schlafenden Hunde wecken". Denn wenn ich mittels (Zwangs-) Arbeit unter Menschen komme, fange ich an zu missionieren, und dazu brauch ich keine Worte, da reicht schon mein Outfit o.a.
Druck erzeugt Gegendruck. ...

@NevAda:

 Blödsinn! Wer kann nach 8 Stunden Arbeit  12- 14 Stunden arbeiten? Was hast Du für eine Uhr??
 Außerdem: 24 Std hat ein Tag: das wären 8 Stunden Arbeit, 8 Stunden Schlaf + 8 Stunden Leben. Und 8 Stunden Leben sind mir nicht genug! Sorry! Ich zumindest lebe nur 1x!

"Lebensunterhalt verdient" - was ist das für ein blöder Ausdruck!? Wieso muss jemand sein Recht auf Existenz verdienen? Und was haben Refugees hier schon verdient?



:closed:


und zwar deshalb:

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LG Elsi
« Letzte Änderung: 06. März 2019, 03:09:35 von Elsi »