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Autor Thema: Umzug trotz Aufstockung?  (Gelesen 512 mal)

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Offline Elocin156

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Umzug trotz Aufstockung?
« am: 14. März 2019, 14:45:59 »
Hallo. Wir haben in ein paar Monaten vor in die Heimat meines Lebensgefährten umzuziehen. Es wäre in ein anderes Bundesland, somit wäre auch ein anderes Jobcenter zuständig. jetzt habe ich die Aussicht auf einen Job (16-Stunden-Woche und SV-pflichtig). Natürlich würde ich ihn zum Übergang bis zum Umzug gerne annehmen. Jetzt weiß ich ja schon, dass ich ihn dann zwecks des Umzuges wieder kündigen müsste. Bekäme ich dann eine Sperre des Jobcenters? es wäre ja nach dem Umzug dann ein anderes zuständig, oder tut das nichts zur sache? Würde die Sperre in dem Fall dann "mitgenommen" werden? Irgendwie bin ich gerade voll in der Zwickmühle. Möchte ja die nächsten Monate jetzt auch nicht rumsitzen und nix tun und grade für den Umzug paar Euros mehr in der Tasche zu haben ist ja auch vorteilhaft. Aber die Aussicht auf eine künftige Sperre ist nicht so rosig. zumal einige schreiben sie erhielten 30% Sperre nach der eigenmächtigen Kündigung, andere wiederum sogar 100%.
freue mich auf antworten

Offline Sheherazade

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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #1 am: 14. März 2019, 14:53:01 »
Wenn du einen unbefristeten Arbeitsvertrag abschließt und den dann kündigst um umzuziehen und weiter ALGII zu beziehen, bekommst du mit Sicherheit eine Sanktion.

Vielleicht macht der Arbeitgeber gleich einen befristeten AV mit dir? Du hast den AG aus Gründen der Fairness sicher über deinen bevorstehenden Wegzug informiert, nehme ich an.
Klasse ist, wenn du viel zu sagen hättest, dich aber fürs Schweigen entscheidest.

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Offline Elocin156

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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #2 am: 14. März 2019, 15:07:09 »
ich habe morgen nochmal ein gespräch diesbezüglich und würde das der künftigen chefin dann mitteilen. wenn der vertrag befristet wäre wird das jobcenter doch bestimmt wissen wollen wieso dann keine verlängerung stattfindet? das läge ja dann auch an mir und ich vermute das wäre wieder ein grund für eine sanktion?

Offline Sheherazade

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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #3 am: 14. März 2019, 15:10:01 »
Nein, es ist keine Sanktion möglich, nur weil ein befristeter Arbeitsvertrag ohne Verlängerung endet.
Klasse ist, wenn du viel zu sagen hättest, dich aber fürs Schweigen entscheidest.

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Offline Fettnäpfchen

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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #4 am: 14. März 2019, 16:54:08 »
Elocin156

und das JC muss ja nicht so ausführlich informiert werden. Ein befristeter Vertrag ist befristet und das muss reichen.

Viel Erfolg Morgen
FN
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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #5 am: 14. März 2019, 17:16:45 »
Und mitdem Hinweis an den AG- "wenn ich eingearbeitet bin dann kannst Du neu suchen,weil ich dann umziehe" kannst Du sicher sein,dass der pot. AG sich für jemanden anders entscheiden wird.
Ein Umzug wäre dann dran,wenn ihr am neuen Wohnort Arbeit habt. Dann gibt es sogar finanzielle Unterstützung von der Gemeinschaft. Und dann gibt es auch keine Schwierigkeiten

Online NevAda

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Re: Umzug trotz Aufstockung?
« Antwort #6 am: 14. März 2019, 17:35:47 »
Wir haben in ein paar Monaten vor in die Heimat meines Lebensgefährten umzuziehen.
Wie spruchreif ist das denn? Ist es sicher? Warum nicht morgen schon? Oder vielleicht erst in zwei Jahren?
Besteht die Möglichkeit, dass Du den Job jetzt sausen lässt - und Ihr dann doch nicht umzieht?

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