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Autor Thema: Zurück zu Mutti.  (Gelesen 1810 mal)

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Offline kyantt

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Zurück zu Mutti.
« am: 14. März 2019, 15:08:53 »
Guten Tag,

und zwar geht es dich darum das ich vor kurzem zurück in das Haus meiner Mutter gezogen bin. Ich musste durch bestimme Umstände meine Wohnung aufgeben und lebe jetzt seit ca einem halben Jahr bei meiner Mutter. Die Zeit habe ich von meinem Erspartem gelebt, meine Mutter selber hatte mir aber gestattet Mietfrei bei Ihr zu wohnen. Dennoch musste ich, und muss es weiterhin, für mich selber aufkommen. Nun sind meine Reserven langsam am Ende angekommen und ich hatte vor kurzem bereits den Weg zu Jobcenter eingeschlagen. Die Fragebögen habe ich bereits soweit ausgefüllt das ich für mich alleine Wirtschafte, ebenfalls hatte ich eine Bestätigung meiner Mutter das ich Mietfrei dort wohnen darf aber ich für den Rest alleine aufkommen muss, da Sie mich nicht weiter unterstützen kann(Ich ü25). Im Gespräch beim Jobcenter kam natürlich die Frage ob meine Mutter die Besitzerin des Hauses sei. Selbst verständlich habe ich darauf mit Ja geantwortet, da ich nicht vorhatte das Jobcenter zu belügen. Die Dame kreuzte daraufhin im Fragebogen das HG-Feld an und sagte zu mir dadurch wird das Schreiben meiner Mutter hinfällig und ich müsste weiter Anlagen einreichen. Zu den Anlagen gehören weiteres Eigentum, Lohnabrechnung meiner Mutter usw. Und genau das ist Problem. Meiner Mutter hat nicht vor Sachen von Ihr Preis zu geben, da Sie mit der ganzen Sache nicht in Verbindung gebracht werden will. Sie ist lediglich so Gütig und gestattet mir kostenlos bei Ihr zu Hausen, bis ich mich wieder selber über Wasser halten kann. Ich weiß jetzt momentan nicht weiter und Frage deswegen hier nach. Heißt es für mich ich habe Pech gehabt und es besteht für mich keine Chance den min. Satz zu beziehen?

Offline Hartzer_Käse

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #1 am: 14. März 2019, 16:15:15 »
Hallo kyantt,

hast du denn im Haus deiner Mutter eine eigene, separate abschließbare Wohnung? Hast du dort Alles, was du für einen autarken Haushalt brauchst? Wenn du durch eine Begehung nachweisen kannst, dass du dort selbstständig lebst, wäre die kein Fall für eine Bedarfsgemeinschaft. Wenn deine Mutter allerdings dir kocht, deine Wäsche macht usw... sieht es schlecht aus.

Gruß Hartzer Käse 

Offline Lachsangler

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #2 am: 14. März 2019, 16:27:23 »
Zitat von: Hartzer_Käse am 14. März 2019, 16:15:15
Bedarfsgemeinschaft

als "Ü 25" bildet der TE auf jeden Fall seine eigene Bedarfsgemeinschaft!

Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 15:08:53
Meiner Mutter hat nicht vor Sachen von Ihr Preis zu geben

Das braucht sie auch nicht!

Schreibe den JC noch einmal deutlich, das du bei deiner Mutter nur mietfrei wohnst und ansonsten dein Leben führst.

„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen“.
J.W. von Goethe.

Offline Fettnäpfchen

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #3 am: 14. März 2019, 16:48:12 »
kyantt

Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 15:08:53
Die Dame kreuzte daraufhin im Fragebogen das HG-Feld an und sagte zu mir dadurch wird das Schreiben meiner Mutter hinfällig und ich müsste weiter Anlagen einreichen. Zu den Anlagen gehören weiteres Eigentum, Lohnabrechnung meiner Mutter usw.
Die Dame hat das falsch gemacht!
Am besten stellst du mal (anonymisiert) das Schreiben ein damit man gleich alles auf einen Blick hat und dann dementsprechend am Stück das auseinanderpflücken kann.

Was hast du bei den Anträgen ausgefüllt? Einiges könnte da schon falsch gemacht werden. Ein Muster zum vergleichen:
Muster nur für HG ohne Unterstützung/Mietzahlung


Zitat
Neuer Hauptantrag
* Abschnitt 2. (Personen in meiner Bedarfsgemeinschaft)
Zu meiner Bedarfsgemeinschaft gehört/gehören 0 weitere Personen.

* Abschnitt 2.2 (Meine Haushaltsgemeinschaft)
In meinem Haushalt wohnt/wohnen X weitere Person/en    je nach Situation (dich nicht mitgezählt)
weitere Person/en, die nicht zur Bedarfsgemeinschaft gehören
 
Anlage KDU
Abschnitt 4. Wohnverhältnisse => X weitere Person/en    je nach Situation (dich nicht mitgezählt)
(ausserdem Pkt. 1 / 2.1 /  / 3 /)

Anlage HG
In der Praxis wird die Anlage HG auch dafür verwendet, das Nichtbestehen einer solchen festzustellen.
In Anlage HG unter Nr.
- 1.1 trägst du dich ein,
- 1.2.1 trägst du dich ein,
- 1.2.2 kreuzt du das 1. Kästchen "Die Person erhält keine Leistungen ..." an,
- 2. trägst du deine Eltern ein,
- 3. leer lassen,
- 4. kreuzt du das 1. oder 2. Kästchen an, je nachdem, ob deine Eltern Eigentümer oder Mieter sind, und du kreuzt das 3. Kästchen an und trägst unter "Monatliche Höhe der Zahlung in Euro" den von dir zu zahlenden Gesamtbetrag lt. KBV bzw. Untermietvertrag ein.
oder
ohne Mietkosten frei lassen oder 0.- eintragen
Bei dummen Fragen des SB auf die Ausfüllhinweise hinweisen!

von Ottokar:
Nein, ist es nicht. Die dort aufgeführten angeblichen Leistungen "unentgeltliche Unterkunft, freie Nutzung von Telefon" sind nämlich tatsächlich keine. Das hat das BSG schon 2006 klargestellt * . Das BMAS weigert sich nur, diese Rechtsprechung umzusetzen.
* Die Vermutungsfiktion des § 9 Abs. 5 SGB II (und damit auch die darauf aufbauende Regelung in § 1 Abs. 2 ALG II-V) hat das BSG schon 2009 für unzulässig erklärt (B 14 AS 6/08 R).
Das sie noch immer im SGB II zu finden ist, ist Sinnbild der Auffassung, die unserer Regierungen von einem Rechtsstaat haben.

Wie lade ich hier einen Dateianhang hoch? Und wie lösche ich ihn wieder?
oder
Wie lade ich mit imgbox.de ein Schreiben/Bild hoch? (Update 08/2011)
oder Wort und § genau abtippen.

MfG FN
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Offline zugchef werner

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #4 am: 14. März 2019, 16:49:03 »
Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 15:08:53
kam natürlich die Frage ob meine Mutter die Besitzerin des Hauses sei.
Geht das JC gar nichts an
Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 15:08:53
Zu den Anlagen gehören weiteres Eigentum, Lohnabrechnung meiner Mutter usw
Totaler Blödsinn, diene Mutter muss dem JC gar nichts dergleichen Mitteilen.

Verlange die sofortige Bewilligung der Leistungen somit die Bearbeitung deines Antrags.
Du hättest dein Erspartes gar nicht aufbrauchen müssen, es sei denn du warst übe dem Freibetrag.

Das JC kann froh sein die Miete nicht zahlen zu müssen.
Denn deine Mutter hätte durchaus das Recht dich daran zu beteiligen.

Offline kyantt

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #5 am: 14. März 2019, 17:58:31 »
Hey und vielen Dank für die ganzen Antworten.

1. Ich teile mir mit meiner Mutter die Wohnung im Haus. Ich wohne dort in einem Zimmer (welche natürlich abschließbar ist) und habe Zugang zu einem eigenen Badezimmer(oder auch Gäste-WC).
1.1 Wie schon gesagt, Wirtschafte ich für mich alleine. Meine Lebensmittel lagere ich wohl nicht in meinem eigenen Kühlschrank, sondern benutze den von meiner Mutter. Die Angelegenheit soll ja auch kein Dauerzustand sein, sondern nur vorübergehend.   
2. Im HG-Fragebogen habe ich nur mich angegeben und kein Wort von meiner Mutter erwähnt. Im HA-Fragebogen - bereich BG - habe ich 0 Personen angegeben.
Im Gespräch jedoch sagte die Dame zu mir das es so nicht richtig wäre. Wenn ich zusammen mit meiner Mütter, in einem Haushalt lebe, müsste bei HG +1 Person stehen und ich im Fragebogen-HG meine Mutter eintragen. Den Rest kennt Ihr Ja.

Ich habe von dem angeänderten Fragebogen auch keine Kopie erhalten, da dieses z.Z nicht möglich war. Ich hab nur die Kopien, von dem Fragebogen, so wie ich Ihn ausgefüllt hatte.

Ich dachte nicht das es so kompliziert werden könnte. Bin aber Froh das es hilfsbereite Menschen gibt, die mir mit meinem Problem helfen.

Offline zugchef werner

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #6 am: 14. März 2019, 18:09:46 »
Du bist deine eigene BG also nur eine Person, es gibt keine weiteren Personen einzutragen.
Es ist schlicht keine HG damit kommen manche SB aber immer mal wieder gern. (ist aber falsch)

Wie ihr den Kühlschrank benutzt geht das JC auch nichts an, auch nicht welche Räume, von wem, wie genutzt werden.
Wie schon geschrieben, deine Mutter könnte dich auch an den Wohnkosten beteiligen. (müsste vom JC auch übernommen werden)

Offline Ottokar

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #7 am: 14. März 2019, 18:23:02 »
Hallo kyantt,

hast du denn im Haus deiner Mutter eine eigene, separate abschließbare Wohnung? Hast du dort Alles, was du für einen autarken Haushalt brauchst? Wenn du durch eine Begehung nachweisen kannst, dass du dort selbstständig lebst, wäre die kein Fall für eine Bedarfsgemeinschaft. Wenn deine Mutter allerdings dir kocht, deine Wäsche macht usw... sieht es schlecht aus.

Gruß Hartzer Käse
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Offline kyantt

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #8 am: 14. März 2019, 19:56:45 »
Du bist deine eigene BG also nur eine Person, es gibt keine weiteren Personen einzutragen.
Es ist schlicht keine HG damit kommen manche SB aber immer mal wieder gern. (ist aber falsch)

Wie ihr den Kühlschrank benutzt geht das JC auch nichts an, auch nicht welche Räume, von wem, wie genutzt werden.
Wie schon geschrieben, deine Mutter könnte dich auch an den Wohnkosten beteiligen. (müsste vom JC auch übernommen werden)

Ok Danke.

Wie soll ich die ganze Sache denn jetzt richtig angehen, wenn du mir da vielleicht weiter helfen magst? :)
Soll ich den erst "Fragebogen" annullieren lassen und einen neuen beantragen/ausfüllen?
Oder ein schreiben aufsetzen, in dem mein Fall deutlich erkennbar gemacht wird?
Tut mir Leid dir meine Unerfahrenheit um die Ohren zu schleudern, aber das ist absolutes Neuland für mich.
Zum Thema Miete, das ist wirklich nicht das Problem, Sie lässt mich kostenlos hier Wohnen. Wir hatten das Thema bereits besprochen und Sie hat damit gar kein Problem. Nur Sie kann mich einfach nicht finanziell Unterstützen.

Offline zugchef werner

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #9 am: 15. März 2019, 00:55:33 »
Nur kurz, mehr dazu evtl. heut Nachmittag.

Was für ein Fragebogen soll das denn sein?

Hast du einen Antrag auf Hartz IV gestellt. (ab 1. März oder evtl. Februar?)
Wenn noch nicht mach das, da trägst du nur dich allein ein und gibst den ab.
Wenn ja sollen sie den Zeitnah bearbeiten, statt ständig was neues zu fordern.

Alles andere dann wenn die Antwort vom JC da ist. (oder wenn keine kommt SG)

Deine Mutter bleibt vollkommen aussen vor, sie hat nichts mit dem JC zu tun.
Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 19:56:45
Nur Sie kann mich einfach nicht finanziell Unterstützen.
Muss sie auch nicht.

Offline SantanaAbraxas

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #10 am: 15. März 2019, 07:34:01 »
Argumentationshilfe gegen die "Falschberatung":

http://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&Datum=2009-1-27&nr=10929&pos=3&anz=11

Urteil vom 27.01.2009, Az. B 14 AS 6/08 R: 

"Wenn Hartz-IV-Empfänger mit erwachsenen Verwandten zusammen wohnen, darf das Jobcenter nicht automatisch von einem gemeinsamen Wirtschaften ausgehen und das Arbeitslosengeld II kürzen. Erst wenn der Leistungsträger nachweist, dass eine Haushaltsgemeinschaft = Wirtschaftsgemeinschaft vorliegt, greift der Vermutungstatbestand des § 9 Abs. 5 SGB II.

Eine Haushaltsgemeinschaft = Wirtschaftsgemeinschaft i.S.d. § 9 Abs. 5 SGB II liegt erst dann vor, wenn aus einem Topf gewirtschaftet wird. 

Der in Wohngemeinschaften häufig anzutreffende gemeinsame Einkauf von Grundnahrungsmitteln und Sanitärartikeln aus einer Gemeinschaftskasse begründet noch keine Wirtschaftsgemeinschaft."


Ratgeber Unterhaltsvermutung bei Angehörigen
https://hartz.info/index.php?topic=113128.0

Ratgeber Kostenbeteiligungsvereinbarung
https://hartz.info/index.php?topic=7349.msg67471#msg67471

https://hartz.info/index.php?topic=37891.msg340314#msg340314

Offline Hartzer_Käse

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #11 am: 15. März 2019, 10:47:10 »
Hallo kyantt,

hast du denn im Haus deiner Mutter eine eigene, separate abschließbare Wohnung? Hast du dort Alles, was du für einen autarken Haushalt brauchst? Wenn du durch eine Begehung nachweisen kannst, dass du dort selbstständig lebst, wäre die kein Fall für eine Bedarfsgemeinschaft. Wenn deine Mutter allerdings dir kocht, deine Wäsche macht usw... sieht es schlecht aus.

Gruß Hartzer Käse
Dein Beitrag macht deinem Nick alle Ehre, denn er absoluter ist Käse.
Nichts davon stimmt.

Hallo Ottokar, du hast recht, ich habe da die Begrifflichkeiten verwechselt. Leider kann ich meinen Beitrag nicht mehr editieren... Würde es aber gerne korrigieren.

Gruß Hartzer Käse

Offline kyantt

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #12 am: 15. März 2019, 14:29:35 »
Nur kurz, mehr dazu evtl. heut Nachmittag.

Was für ein Fragebogen soll das denn sein?

Hast du einen Antrag auf Hartz IV gestellt. (ab 1. März oder evtl. Februar?)
Wenn noch nicht mach das, da trägst du nur dich allein ein und gibst den ab.
Wenn ja sollen sie den Zeitnah bearbeiten, statt ständig was neues zu fordern.

Alles andere dann wenn die Antwort vom JC da ist. (oder wenn keine kommt SG)

Deine Mutter bleibt vollkommen aussen vor, sie hat nichts mit dem JC zu tun.
Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 19:56:45
Nur Sie kann mich einfach nicht finanziell Unterstützen.
Muss sie auch nicht.


Wie schon gesagt, den Antrag habe ich bereits gestellt, erst vor kurzem. Heute kam die Benachrichtigung das ich meine Krankenkassenkarte noch einmal nachreichen sollte(dies könnte ich aber auch per Email machen). Wie schon geschrieben wollte die Dame von mir noch weitere Anlange bezüglich meiner Mutter. Ebenfalls unterstellt mir das Amt das meine Mutter über vermögen verfügt und ich Krankenkassenkarte, Lohnabrechnung, Schuldzinzen, aktuelle Restschuld, Verkehrswert der Immobilie, Grundbuchauszug, Nebenkosten, Fahrzeugschein und Kfz-Haftpflicht nachreichen soll. Hoffentlich bekomme bald ich eine Antwort auf meine Bewerbungen. Da ich echt nicht verstehen kann, wie man sich so Querstellen kann. Ich bin nicht davon Ausgegangen das es so ein komplizierter Akt wird, da ich ja noch nicht einmal Miete fordere. Lediglich den Mindestsatz, um wenigstens einigermaßen klar zu kommen.


Edit: Ich habe mich ja auch nur eingetragen und kein Wort von meiner Mutter erwähnt. Nur Sie fragte natürlich nach wo ich denn z.Z wohne. Natürlich antwortete ich mit der Aussage:"Bei meiner Mutter". Ebenfalls sagte ich:" Das ich auch ein schreiben von meiner Mutter dabei hätte, welche bestätigt das ich dort vorübergehend Wohnen darf "Mietfrei", aber Sie mich ansonsten nicht finanziell unterstützen kann(Dieser Satz wurde natürlich anders Formuliert, als ich Ihn jetzt hier geschrieben habe)". Dann kam es natürlich zu dem HG-Driss. Ich sagte Ihr das ich für mich selbst Wirtschafte. Dann sagte Sie das ändert ja nichts das es dann zu einer HG kommt, wenn ich mit meiner Mütter zusammen wohnen würde. Ich dann bitte so freundlich wäre meine Mutter bei HG-Person +1 eintragen könnte und ebenfalls im HG-Formular erwähnen würde. Nach dem Spektakel kam die Frage ob meine Mutter zur Miete wohnt. Ich sagte Ihr:"Nein Sie hat ein Haus und dort darf ich Mietfrei wohnen". Ich hab mehr das Gefühl das ich der Alten scheiß egal war und Sie sich mehr meiner Mutter gewidmet hat. Ich mein wenn meine Mutter genug Geld hätte um mich zu finanzieren wären ich wohl nicht beim Jobcenter...
« Letzte Änderung: 15. März 2019, 14:58:37 von kyantt »

Offline Fettnäpfchen

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #13 am: 15. März 2019, 14:46:23 »
kyantt

Zitat von: kyantt am 14. März 2019, 17:58:31
Im Gespräch jedoch sagte die Dame zu mir das es so nicht richtig wäre. Wenn ich zusammen mit meiner Mütter, in einem Haushalt lebe, müsste bei HG +1 Person stehen und ich im Fragebogen-HG meine Mutter eintragen. Den Rest kennt Ihr Ja.

Ich habe von dem angeänderten Fragebogen auch keine Kopie erhalten, da dieses z.Z nicht möglich war.
Nein den Rest kennen wir nicht. Der Rest wäre in dem Fall dass du noch einmal bei Veränderungen, also eine Unterschrift in dem Kästchen unter deiner ersten Unterschrift geleistet hast. Damit wird eine HG künstlich vom SB generiert. Geändert wurde es offensichtlich.

Zitat von: Fettnäpfchen am 14. März 2019, 16:48:12
Am besten stellst du mal (anonymisiert) das Schreiben ein damit man gleich alles auf einen Blick hat und dann dementsprechend am Stück das auseinanderpflücken kann.
Zitat von: kyantt am 15. März 2019, 14:29:35
Wie schon geschrieben wollte die Dame von mir noch weitere Anlange bezüglich meiner Mutter. Ebenfalls unterstellt mir das Amt das meine Mutter über vermögen verfügt und ich Krankenkassenkarte, Lohnabrechnung, Schuldzinzen, aktuelle Restschuld, Verkehrswert der Immobilie, Grundbuchauszug, Nebenkosten, Fahrzeugschein und Kfz-Haftpflicht nachreichen soll.
Waren da § dabei?
weiß schon warum ich um das Schreiben gebeten habe, die Nachfragerei kommt ohne selten zu einem schnellen Ende.
und neues kommt auch noch dazu:
Zitat von: zugchef werner am 15. März 2019, 00:55:33
Was für ein Fragebogen soll das denn sein?

MfG FN
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Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

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Re: Zurück zu Mutti.
« Antwort #14 am: 15. März 2019, 15:35:48 »
Zitat von: Fettnäpfchen am 15. März 2019, 14:46:23
Nein den Rest kennen wir nicht. Der Rest wäre in dem Fall dass du noch einmal bei Veränderungen, also eine Unterschrift in dem Kästchen unter deiner ersten Unterschrift geleistet hast. Damit wird eine HG künstlich vom SB generiert. Geändert wurde es offensichtlich

Ja, ansonsten wäre es ja Dokumentenfälschung.

Zitat von: Fettnäpfchen am 15. März 2019, 14:46:23
Waren da § dabei?

§60 ff. SGB1

Zitat von: zugchef werner am 15. März 2019, 00:55:33
Was für ein Fragebogen soll das denn sein?

Mit Fragebogen ist eigentlich nur der Antrag (das Formular des Amtes gemeint). Mit gegeben, zu beginn, wurde der HA, HG, BG, VM und EK

Zitat von: Fettnäpfchen am 14. März 2019, 16:48:12
Am besten stellst du mal (anonymisiert) das Schreiben ein damit man gleich alles auf einen Blick hat und dann dementsprechend am Stück das auseinanderpflücken kann.

Wenn überhaupt eine Chance für mich bestünde ALG II zu beziehen. Ich habe eher das Gefühl, das durch das Eigentum meiner Mutter, mir anscheinend keine Sozialhilfe zu steht. Es sei denn ich würde Ihre unterlagen Preisgeben, was nicht Passieren wird.