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Autor Thema: Übergangsgeld Reha  (Gelesen 404 mal)

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Offline Meistersepp

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Übergangsgeld Reha
« am: 22. März 2019, 10:47:50 »
Hallo,

ich war kürzlich fünf Wochen in einer Reha-Klinik. Vorab hatte ich eine Kostenübernahme für den Monat erhalten und dort auch noch mal nachgefragt, und mir wurde gesagt, ALG 2 würde einfach weitergezahlt, also ging ich davon aus, nichts weiter beantragen zu müssen. Dem Jobcenter fiel dann so ca. in der vierten Woche des Aufenthalts ein, ich solle doch Übergangsgeld beantragen. Also hatte ich einen Antrag ausgefüllt, wobei die Dame dort meinte, dafür wäre ein Aufhebungsbescheid vom Jobcenter nötig, den ich wiederum vom Amt nicht hatte und seit dem auch nicht bekommen habe. Ich nehme an, der Antrag blieb somit auch nach meiner Abreise unbearbeitet liegen, einen Bescheid habe ich somit nicht bekommen. Inzwischen kam eine Aufforderung zur Mitwirkung, man wolle einen Nachweis über den Anspruch auf Übergangsgeld.

Kann mir jemand sagen, ob denn tatsächlich ein Aufhebungsbescheid für Übergangsgeld nötig ist?
Hätte mir das Amt das nicht vorab mitteilen müssen? Wie gesagt war ich ja vorher dort, sie waren über den Aufenthalt informiert und den Antrag auf Übergangsgeld stellt man doch wenn dann vor Antritt des Aufenthalts, oder?

Grüße,
Meister
>>Grau ist im Leben alle Theorie, entscheidend ist auf'm Bescheid.<< „Adi“ Preißler

Offline Wuff

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #1 am: 22. März 2019, 12:53:46 »
Die Dame dort hat Blödsinn erzählt, natürlich ist kein Aufhebungsbescheid notwendig. Außerdem muss Sie den Antrag nur absenden an den Kostenträger mehr nicht. Solltest daher mal dort anrufen und der sagen, Sie solle den Antrag endlich losschicken.

Offline Meistersepp

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #2 am: 22. März 2019, 13:27:08 »
Danke für die Antwort, dann werde ich das mal versuchen.
>>Grau ist im Leben alle Theorie, entscheidend ist auf'm Bescheid.<< „Adi“ Preißler

Offline cherrylady18

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #3 am: 22. März 2019, 13:38:47 »
Wieso Übergangsgeld? ich kenne es so, dass man dem JC eine Bescheinigung von der Rehaklinik zuschickt und das war es dann. Die zahlen dann weiter. Eine Kürzung erfolgt erst nachdem man länger als 6 Monate in einer Reha oder ähnlichem steckt.

Offline Meistersepp

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #4 am: 16. April 2019, 11:40:50 »
Nur so als Nachtrag: Das Jobcenter hatte mich ja nochmals aufgefordert, die Dauer des Rehaaufenthalts nachzuweisen sowie den Antrag auf Übergangsgeld nachzuweisen. Hatte ich fristgerecht geliefert, am 20. des Monats, trotzdem hat man einfach die Leistung eingestellt, ohne Begründung und ohne Benachrichtigung. War dann beim Sozialgericht, Geld bekam ich dann am erst am 11. gutgeschrieben. Anspruch auf das Übergangsgeld bestand im Übrigen nicht. Ob ein Aufhebungsbescheid nötig gewesen wäre weiß ich bis heute nicht mit Sicherheit.
>>Grau ist im Leben alle Theorie, entscheidend ist auf'm Bescheid.<< „Adi“ Preißler

Offline Wuff

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #5 am: 16. April 2019, 12:43:16 »
Was stand denn im Aufforderungsschreiben?

Normalerweise steht da drin, dass die Leistungen ganz oder teilweise versagt werden, wenn man die Belege nicht beibringt. Ein gesonderter Aufhebungsbescheid ist dann, soweit mir bekannt, nicht notwendig.

Offline Meistersepp

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Re: Übergangsgeld Reha
« Antwort #6 am: 18. April 2019, 16:52:38 »
Das ist natürlich interessant, dass dann kein gesonderter Bescheid mehr nötig ist. Da stand natürlich drin, für den Fall dass ich nicht mitwirken würde, würden die Zahlungen eingestellt. Der Fall ist ja aber nicht eingetreten.
>>Grau ist im Leben alle Theorie, entscheidend ist auf'm Bescheid.<< „Adi“ Preißler