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Autor Thema: Ärger mit den Stadtwerken/Strom  (Gelesen 2171 mal)

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Offline Meph1977

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #15 am: 26. März 2019, 12:52:42 »
Natürlich geht das. Zumindest die Grundversorger müssen Einzahlungsautomaten Vorhalten wo man das Geld einzahlen kann ebenso kann man direkt beim Sperrkassierer bezahlen.

Auserdem mal als Bsp. Wenn am 25. die Sperrung angedroht ist am 26. bezahlt wird und der Sperrkassierer erst am 27. kommt darf er dann auch nicht mehr sperren wenn die Restschuld weniger als 100€ ist.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Online Sheherazade

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #16 am: 26. März 2019, 13:10:20 »
darf er dann auch nicht mehr sperren wenn die Restschuld weniger als 100€ ist.

Sofern das die AGB des Stromversorgers so vorgeben.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Offline Meph1977

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #17 am: 26. März 2019, 13:17:50 »
nein das ist gesetzlich vorgeschrieben.
§19 Abs.2 StromGVV
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Gast39398

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #18 am: 26. März 2019, 14:09:37 »
Und ich wiederhole nochmal. Es ist egal ob er dem Zustimmt.


NEIN ist es nicht ! Wenn der Anbieter die volle Summe incl. Mahnkosten bis zum Datum X (in diesen Fall den 25.03.2019) haben will, kann der TE nicht mal eben soviel einzahlen das er geradeso unter die 100€ kommt, in der Hoffnung ,dass die dann nicht mehr Sperren.

Zumindest die Grundversorger müssen Einzahlungsautomaten Vorhalten wo man das Geld einzahlen kann

Quelle ?

ebenso kann man direkt beim Sperrkassierer bezahlen.

Stimmt, aber der will dann die ganze Summe incl. Mahnkosten , und das Bar an der Tür, sonst Strom weg !

Offline Meph1977

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #19 am: 26. März 2019, 15:11:25 »
Stimmt, aber der will dann die ganze Summe incl. Mahnkosten , und das Bar an der Tür, sonst Strom weg !

Was der will interessiert keinen. Wenn der ner Restschuld von weniger als 100€ sperrt ist die Anordnung der Entsperrung durch das Amtsgericht reine Formsache und der Stromversorger bleibt dann sowohl auf den Sperrkosten als auch den Entsperrkosten sitzen.

Ansonsten lies einfach das Gesetz damit du es auch findest siehe unten.

Zitat
Wegen Zahlungsverzuges darf der Grundversorger eine Unterbrechung unter den in den Sätzen 1 bis 3 genannten Voraussetzungen nur durchführen lassen, wenn der Kunde nach Abzug etwaiger Anzahlungen mit Zahlungsverpflichtungen von mindestens 100 Euro in Verzug ist.
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Offline NevAda

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #20 am: 26. März 2019, 15:18:59 »
Vielleicht meldet TE sich ja nochmal...

Offline Wuff

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #21 am: 26. März 2019, 15:20:34 »
Meine Güte ihr macht es auch kompliziert:

Bei einem Betrag von unter 100 Euro wird trotzdem gesperrt, egal ob die Forderung zwischenzeitlich unter 100 Euro liegt oder nicht.

Der Grund dafür ist Simple:

Die Sperrung kostet auch Geld und wenn man die Sperrung durchzieht, ist der gesetzlich vorgeschriebene Betrag von über 100 Euro wieder erreicht, denn es wird dann sowohl die Sperrung, wie auch die zukünftige Entsperrung des Zählers mit hinzugerechnet.

Dass das rechtlich nicht ganz einwandfrei ist, ist den Stromversorgern, egal ob es sich um einen Grundversorger handelt oder nicht. relativ egal, denn die wenigsten Schuldner gehen dann zum Gericht und lassen sich eine einstweilige Verfügung ausstellen, damit der Zähler wieder freigeschaltet wird.

Offline Meph1977

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #22 am: 26. März 2019, 15:25:11 »
Und der Nächste der Unsinn schreibt.

Die Kosten für die Sperrung fallen erst mit der Sperrung an er kann mit den Kosten für die Sperrung frühestens 14 Tage nachdem sie durchgeführt wurde im Verzug sein also können diese Kosten garnicht auf die Restschuld draufgerechnet werden. Er muss zum Zeitpunkt der Sperrung um mehr als 100€ im Verzug sein. Mal abgesehen davon ist rechtliches vorgehen gegen Stromsperren garnicht so selten.
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Offline Wuff

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #23 am: 26. März 2019, 15:30:23 »
Und der Nächste der Unsinn schreibt.

Die Kosten für die Sperrung fallen erst mit der Sperrung an er kann mit den Kosten für die Sperrung frühestens 14 Tage nachdem sie durchgeführt wurde im Verzug sein also können diese Kosten garnicht auf die Restschuld draufgerechnet werden weil er zum Zeitpunkt der Sperrung um mehr als 100€ im verzug sein muss.

Das sage ich das nächste mal einem Nachbarn, der wird sich freuen und dem Richter, der entschieden hatte im darauffolgenden gerichtlichen Mahnverfahren werde ich das auch so mitteilen, dass das was ich geschrieben habe Unsinn ist und so überhaupt keine Chance für den Stromversorger besteht, damit durchzukommen, obwohl besagter Nachbar eben unterlegen war.

Gut, dass es dich gibt @Meph1977.

Du tust so, als wären die Stromversorger nicht so dreist und machen das. Ebenfalls willst du nicht wahrhaben, dass das eben die Praxis von den Stromversorgern darstellt, denn es ist denen reichlich egal, ob Sie damit durchkommen oder nicht, denn in der Mehrheit zahlen die Stromschuldner ohne zu murren alle Kosten und lassen sich dann auch noch über den Tisch ziehen.

Selbst hier im Forum gibt es irgendwo ein Thema, wo jemand eine einstweilige Verfügung gegen den Stromversorger erwirkte, sich dann aber über den Tisch ziehen ließ und sich so einen Zahlzähler hat einbauen lassen und zzgl. hatte in dem Thema dann der Starter auch noch sämtliche Kosten anerkannt.

So viel Gesetze es auch sein mögen, es ist nun einmal so wie es ist. Die Mehrheit lässt sich das gefallen und weil die Wahrscheinlichkeit dafür hoch ist ziehen die Stromanbieter das auch konsequent durch.

Edit: So gefunden das Thema

https://hartz.info/index.php?topic=114211.0

Kannst dich jetzt darüber auslassen was gesetzlich und rechtlich einwandfrei ist und was nicht.

Gast39398

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #24 am: 26. März 2019, 15:43:14 »
Stimmt, aber der will dann die ganze Summe incl. Mahnkosten , und das Bar an der Tür, sonst Strom weg !
Was der will interessiert keinen.

Früher hat man solche Leute wie Dich "Klugscheißer" genannt….Nochmal gaaaaaanz langsam damit auch DU es verstehst ….Der Stromanbieter ist NICHT verpflichtet sich auf eine Ratenzahlung einzulassen, zumal diese (so wie es scheint) ja nicht mal abgesprochen wurde. Der TE ist der Meinung, ich zahlen mal eben soviel ein, dass ich unter 100€ komme, damit der Strom nicht weg ist... So funktioniert das aber nicht !

Und der , der dann vor der Tür steht um zu Sperren, der will die GANZE Summe, und keine Almosen.

Soviel Ignoranz und (sorry) auch Dummheit muss bestraft werden. Wenn ich ein Schreiben bekommen wo mir schon mit der Sperrung gedroht wird, sollte aber auch ALLES Klingeln was an Alarmglocken da ist !

Wer meint auf so ein Schreiben dann nicht reagieren zu müssen (oder zu spät), soll sich dann nicht wundern wenn der Strom dann weg ist.

Ich hoffe für den TE, dass er das noch irgendwie hinbekommt. In der Regel lassen Stadtwerke mit sich reden...Aber eben nicht immer.

Offline Meph1977

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #25 am: 26. März 2019, 15:47:09 »
Deinen Ausführungen nach ist offentsichtlich das du keine Ahnung hast was tatsächlich bei deinem Nachbarn Stand der Dinge war. Die Entscheidung ob die Sperre rechtens war oder nicht wird nicht im Mahnverfahren getroffen. Dort wird nur entschieden ob Zahlungspflicht besteht oder nicht.

Und auch nochmal damit Pumukel es versteht. Der Anbieter darf bei einer Restschuld von 100€ oder weniger nicht Sperren. Auch dann wenn er keine Ratzahlung will darf er Trotzdem nicht Sperren und er darf die Annahme von Teilzahlungen nicht verweigern.
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Offline Turbo

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #26 am: 26. März 2019, 15:47:26 »
Vielleicht meldet TE sich ja nochmal...
... viellicht hat der aber gerade auch ganz andere Probleme.  Der war gegen 12 Uhr kurz online, hatte aber wohl nichts zu sagen.

Offline Wuff

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #27 am: 26. März 2019, 15:54:17 »
Deinen Ausführungen nach ist offentsichtlich das du keine Ahnung hast was tatsächlich bei deinem Nachbarn Stand der Dinge war. Die Entscheidung ob die Sperre rechtens war oder nicht wird nicht im Mahnverfahren getroffen. Dort wird nur entschieden ob Zahlungspflicht besteht oder nicht.

Und auch nochmal damit Pumukel es versteht. Der Anbieter darf bei einer Restschuld von 100€ oder weniger nicht Sperren. Auch dann wenn er keine Ratzahlung will darf er Trotzdem nicht Sperren und er darf die Annahme von Teilzahlungen nicht verweigern.

jo, ich hatte nur die gleichen Argumente wie du gebracht und darauf hingewiesen, dass ohne die Sperrung die geforderte Zahlung unter 100 Euro lag, so dass die Sperrung rechtlich nicht zulässig war, nach §19 Stromdingens (glaube ich war das).

Hatte weder den Stromanbieter noch den Richter interessiert. Die haben ihr Ding durchgezogen und den Nachbarn halt dazu verurteilt eine Zahlung von 110 Euro inkl. Sperrkosten zu zahlen (und im Gegensatz zu diesem Thema hier, betrugen die eigentlichen Stromschulden zu keinem Zeitpunkt über 100 Euro). Sperrkosten betrugen knapp unter 40 Euro.

Aber hast Recht, ich habe offensichtlich keine Ahnung. Die Welt da draußen funktioniert nicht so, wie sie in der Theorie immer erscheint.

Gast39398

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #28 am: 26. März 2019, 15:55:57 »
Auch dann wenn er keine Ratzahlung will darf er Trotzdem nicht Sperren und er darf die Annahme von Teilzahlungen nicht verweigern.

Hast Du für deine Behauptung auch eine Quelle …..

Der Anbieter darf bei einer Restschuld von 100€ oder weniger nicht Sperren.

Tja, dumm nur, dass die Schulden des TE eben NICHT unter 100€ liegen .....

Offline Wuff

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Re: Ärger mit den Stadtwerken/Strom
« Antwort #29 am: 26. März 2019, 15:57:35 »
@Pumukel

Das geht aus dem BGB hervor. Der Gläubiger darf grundsätzlich alles sofort einfordern, muss allerdings Teilzahlungen auch akzeptieren, weil er sonst gegen die Kostenminderungsverpflichtung verstoßen würde.