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Autor Thema: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik  (Gelesen 1767 mal)

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Offline Angie69

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #15 am: 16. April 2019, 20:54:11 »
Leg Zettel auf deine Daten

„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #16 am: 16. April 2019, 21:09:47 »
habs wiede raus, hab wohl anscheinend was übersehen. 
ist eh alles verwackelt irgendwie. ist vielleicht besser alles abzutippen.

__________________________________________________________

Ich werde morgen früh mal versuchen in der Finanzabteilung anzurufen, und die zu bitten mir die Berechnung mal zu erklären.

Okay, ich versuche gerade mich durch die Post zu kämpfen, die ich in meiner mehrmonatigen Krankheitsphase  bekommen habe.
Und da ist schon einige Schreiben dabei, die ich nichtmal mehr verstehe.

z.b. steht da in einem Schreiben vom November, da war ich bereits länger Krank geschrieben und die Post lag quasi brach:

Da wird mir von der Leistungsabteilung vorgeworfen, ich hätte mich irgendwie Sozialwidrig verhalten.
"...nach meiner Kenntnis haben sie ihre Hilfebedürftigkeit möglicherweise vorsätzlich oder Grob fahrlässig ohne wichtigen Grund herbeigeführt..."

Das Verstehe ich einfach nicht.

Dann ein Schreiben in dem es darum geht, dass ich die erste Monatskarte bei meiner Arbeitsaufnahme Ende März 2018 (bei dem Amazon Subunternehmen)
Mein Sachbearbeiter schickte mich damals zur Bahnhofsmission für eine Monatskarte damit ich überhaupt die Arbeit dort beginnen konnte. Dafür wollten sie ein ausgefülltest Formular damals haben, was ich meines Wissens auch abgegeben habe. Das behaupten die quasi nicht erhalten zu haben, und sie fordern quasi die Monatskarte von mir wieder erstattet zu bekommen.

Auch das Verstehe ich einfach nicht.

Dann eine Santkion um 30% da meine Gründe zur Kündigung zwar genannt wurden, aber nicht ausreichend Nachgewiesen worden sind.
Ich vermute die meinen damit das Attest, was ich noch nicht habe.

Ich verstehe ja, dass ich mich mit meiner Erkrankung und der Mehrmonatigen Krankheitszeit um keinen Papierkram mehr gekümmert habe, bzw. kümmern konnte, (auch jetzt sitze ich hier mit dem dritten Nervenzusammenbruch heute Abend), aber ich hatte für all die Zeit regelmäßig Krankmeldungen eingeschickt. Ich hatte einmal eine Lücke von 2-3 Tagen ohne Krankmeldung, aber nur weil ich mal einen Arzttermin verschlafen hatte. (Ich habe ziemlich heftige Schlafstörungen, manchmal kann ich garnicht schlafen, dann schlafe ich plötzlich wie im Koma 14+ Stunden).

« Letzte Änderung: 16. April 2019, 22:12:04 von Daniel-brauch-rat »

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #17 am: 16. April 2019, 22:16:03 »
Oh ich sehe das war es auch schon. mehr Post habe ich nicht.
Die anderen Briefe waren nur einladungen oder Stellenangebote, die aber nichtig sind, weil sie während der Krankheitszeit waren.

Also doch nicht soviel wie ich gedacht habe.
Ich vermute mal das würde sich aber alles klären sobald ich endlich das Attest habe, das belegt das ich diese Arbeit Gesundheitlich nichtmal hätte aussuchen dürfen.
War auch absurd von mir damals zu glauben, ich könnte mit Asthma 30 Kilo Pakete zu Fuß in den 30. Stock tragen.  :coffee: :coffee:

Meine Hausärztin hat mir neulich erklärt, dass meine Überanstrenugng in dieser Arbeit möglicherweise zu Hypertonie geführt hat, irgendwas mit Bluthochdruck und verdickung von Herzmuskeln. (Ich hatte die ersten Wochen halt versucht mich Durchzubeißen in dem Job, und hab bis zur Erschöpfung alles gegeben).


Edit: Wenn wichtig, sagt mir bitte ob ich das ein oder Andere schreiben komplett abtippen soll. Dann mache ich das.

Und ehe es Jemand sagt, ja mir ist schon klar das ich auch viel Schuld an der misere trage.

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #18 am: 16. April 2019, 22:38:17 »
Was ich vielleicht noch erwähnen sollte ist:

Der Arbeitsbeginn bei der Firma war Letztes Jahr Anfang April.
Im Mai hatte ich meinen Wegeunfall (gebrochene Hand).
Und August rum war dann das Gespräch mit dem Sachbearbeiter und die Kündigung.
und Dann War ich quasi von August bis 12. März Krank geschrieben.
Und seit 12. März sollte ich also eigentlich schon in der Tagesklinik "eingescheckt" haben.

So als Timeline.

Und was meinen beruflichen Werdegang angeht:
Ich habe eigentlich ausschließlich Erfahrung mit Bürojobs, das war quasi meine erste (und wohl letzte) schwer körperliche Arbeit
die ich mir ausgesucht hatte; zugegebenermaßen war das ein Fehler.

Offline Cappubär

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #19 am: 16. April 2019, 22:52:14 »
Wohnst du alleine? Dann kannst du ja nicht erwarten, dass das Jobcenter 560 Euro Miete voll übernimmt. Das wäre für eine Person etwas hoch.

Hast du jetzt irgendein Einkommen? Wenn nein, womit begründet das Jobcenter, dass sie dir nur 200 Euro zahlen?

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #20 am: 16. April 2019, 22:56:10 »
Ja ich wohne alleeine. Meine Miete ist für meinen Wohnort noch recht gering, da es sich hierbei um Sozialwohnungen handelt. Ich Wohne hier schon einige Jahre.
Die Miete wurde bisher immer wenn ich Arbeitslos war übernommen. und nein Einkommen habe ich keins.

Die Begründung scheint zu sein, dass ich Sanktioniert wurde, weil bisher noch kein Attest vorliegt.

Generell sind da immer wieder irgendwelche alt Sanktionen im Spiel. Ich bekam praktisch nie volles ALG2. meistens bekam ich so 180-200 Euro zum leben, da Strom miete usw. direkt von denen Überwiesen werden. Das hängt wie ich inzwischen verstehe damit zusammen, dass ich aufgrund meiner Angststörung und dem permanenten Mobbing (Ich wurde vor 2 Jahren mal im Jobcenter von einem Mitarbeiter agressiv angeschrieen, weil ich ihn fragte ob ich nicht das Recht auf einen Anwalt hätte, kein Witz). quasi eine Angst vor dem Jobcenter und vor meinem Briefkasten entwickelt habe. Wenn ich daran denke morgen wieder in den Briefkasten zu schauen empfinde ich eine Form der Angst, als wäre ich ein krimineller, der Angst vor einem Gerichtsurteil hat, was jeden Tag kommen könnte. Ich empfinde Schwarzfahren zum Beispiel so wie auf der Flucht zu sein. Es hat lange gedauert bis ich realisiert habe (durch meine Psychiaterin) das ich wohl schon viele Jahre auf einem sehr hohen Angstlevel durchs leben gehe, und dementsprechend alle paar Stunden mental so ausgebrannt bin das mir die Augen zufallen und ich mich hinlegen muss.

Aufgrund dessen habe ich auch etwa 1000 Euro Inkasso-Spaß an der Backe, weil ich mir Irgendwann die kosten für Telefon und Internet nicht mehr davon leisten konnte.
Das hat mir inzwischen nen Schufaeintrag eingebracht, und läuft wohl auf nen Offenbarungseid hinaus. Ich habe halt noch keinen Anwalt oder meine Betreuerin vom Gericht, um zu erfahren ob ich mich da irgendwie wehren kann, oder ob ich das so hinnehmen muss. (Schon früher in meinen Bürojobs habe ich mich öfter für ne halbe stunde in einem leeren stockwerk in der dunklen Toilette eingeschlossen, wenn mir alles zu viel wurde, da hatte ich aber noch nicht realisiert, dass ich zu dem Zeitpunkt schon hätte professionelle Hilfe aufsuchen müssen).

Aus demselben Grund bin ich auch noch nicht in der Tagesklinik und musste nen Termin am 11. bei meiner Psychiaterin ausfallen lassen, weil ich kein Fahrgeld mehr habe um die Weiten strecken zu bezahlen. Und Schwarzfahren trau ich mich nicht wirklich, schon garnicht mit S-Bahnen. Davon abgesehen hat es auch dafür gesorgt, dass ich mir schon lange nicht mehr vernünftig Essen leisten kann, und oft auch am Monatsende 3-4 Tagelang garnichts esse. (Was manchmal garnicht so schlimm ist, weil mir der Stress stets auf den Magen schlägt und ich so manchmal in 3 Tagen nur 4 scheiben Toastbrot esse. Eigentlich muss ich gestehen, ernähre ich mich fast nur von Zigaretten (ich rauche sehr viel) und Kaffee (wegen macht mich wieder etwas mehr wach, und wärmt, da ich oft schüttelfrost habe. Ich laufe dann immer in 3-4 Decken gehüllt durch meine spärlich beleuchtete und mit zugehängten Fenstern abgedunkelte Wohnung. (Meine Psychiaterin fand diese Punkte alleine schon höchst allarmierend).

« Letzte Änderung: 16. April 2019, 23:38:58 von Daniel-brauch-rat »

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #21 am: 17. April 2019, 07:10:45 »
Guten Morgen Allerseits.
(Habe zwar immernoch eine Panikattacke seit Gestern, aber es geht mir heute morgen wenigstens ein Wenig besser).

Ich habe soweit verstanden, dass ich nur noch bis zum 21. Zeit habe, zumindest erstmal eine Form von Widerspruch zu verfassen, bevor der Änderungsbescheid Rechtskräftig wird.
Ich schätze mal ich brauche im Endeffekt wohl doch einen Anwalt. Wäre toll wenn mir Jemand Heute im Laufe des Tages mit dem Widerspruch helfen könnte, damit ich zumindest erstmal Zeit gewinne, um dann, eurem Rat entsprechend die richtige Hilfe für mich zu finden. Ich denke inzwischen fast ununterbrochen an das Problem mit der Miete, habe kaum geschlafen, nichts gegessen, musste mich heute Nacht sogar Übergeben, und denke eigentlich nur noch daran, dass irgendwie zu lösen und mich in eine Klinik zu begeben. Ich überlege inzwischen sogar mich Vollstationär einweisen zu lassen. Leider weiss ich nicht wie das mit dem Briefverkehr weitergehen soll, wenn ich in der Klinik bin, da meine Mutter leider nach Krebs und Schlaganfällen nicht in der Lage wäre sich um meine Post zu kümmern, während ich in der Klinik wäre. (Oder fährt man dan ab und zu nach hause und holt die Post quasi in die Klinik?).

Ich möchte mich außerdem schonmal vorab bei euch herzlich bedanken, und sicherlich auch entschuldigen, da mir schon viele Bekannte gesagt haben, dass ich durch meine psychischen Erkrankungen die Menschen die mit mir zu tun haben, extrem belaste.  :heul:

Edit: -Statusupdate- Habe eben das Kontaktformular der mir Empfohlenen Klinik ausgefüllt mit der Bitte um Rückruf zwecks Teil- oder Vollstationärer Aufnahme. (Die Überweisung hab ich schon seit nem Monat hier liegen).
« Letzte Änderung: 17. April 2019, 08:00:58 von Daniel-brauch-rat »

Offline Angie69

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #22 am: 17. April 2019, 08:43:36 »
Finde ich echt gut. Stationär wäre wirklich zunächst besser um stabil zu werden und auch auf die richtigen Medikamente eingestellt zu werden bzw Dosis.

Dort kann dir auch gezeigt werden wie du mit Panikattacken umgehen kannst
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline NevAda

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #23 am: 17. April 2019, 09:49:26 »
Und da gibt es auch SozialarbeiterInnen, die Dir bei so was wie der Post helfen (und dem ganzen Papierkram).

Offline Greywolf08

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #24 am: 17. April 2019, 11:24:48 »
Und da gibt es auch SozialarbeiterInnen, die Dir bei so was wie der Post helfen (und dem ganzen Papierkram).
Die machen sogar noch viel mehr. Setzen sich auch mit Ämtern und Vermietern in Verbindung (falls notwendig) und kümmern sich auch um die Beantragung einer gerichtlichen Betreuung.
Jedes Mal, wenn man mir sagt, ich wäre nicht gesellschaftsfähig, werfe ich einen Blick auf die Gesellschaft und bin überaus erleichtert.

Offline Fettnäpfchen

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #25 am: 17. April 2019, 16:26:07 »
Daniel-brauch-rat

In deinem Fall wäre es schon aufgrund das man nicht alles an Post nachlesen kann am besten du holst Dir Unterstützung von einem RA ALLERDINGS muss der Ahnung vom SGB 2 haben sonst könnte es nichts bringen.
Ob die erwähnten
Und da gibt es auch SozialarbeiterInnen, die Dir bei so was wie der Post helfen (und dem ganzen Papierkram).
wirklich so umfangreich helfen  :weisnich: kann man ja schlecht beurteilen. Ich kenne beides.

Zitat von: Daniel-brauch-rat am 17. April 2019, 07:10:45
Ich schätze mal ich brauche im Endeffekt wohl doch einen Anwalt. Wäre toll wenn mir Jemand Heute im Laufe des Tages mit dem Widerspruch helfen könnte, damit ich zumindest erstmal Zeit gewinne, um dann, eurem Rat entsprechend die richtige Hilfe für mich zu finden.

Dein Kopf
An das JC ....
Ihr Schreiben (Änderungsbescheid falls der gemeint ist)vom ........

Widerspruch gegen die Sanktion/Schreiben

Hiermit mache ich (Dein Name)von meinem Widerspruchsrecht zu oben erwähntem Schreiben mit Frist bis zum ..... Gebrauch und widerspreche fristgerecht der Leistungsminderung/ Sanktion.

Da ich zur Zeit gesundheitlich nicht in der Lage bin und mich rechtlich auch nicht genügend auskenne werde ich versuchen eine Anwaltliche Vertretung bei einer Kanzlei zu finden welche sich dann in meinem Namen mit Ihnen in Verbindung setzen wird.
Des weiteren warte ich noch auf eine Bestätigung/Attest bezüglich der Gründe die zu der (mit Ihren Mitarbeitern abgesprochenen) Kündigung meines Arbeitsverhältnisses führte.
Da es mir noch nicht vorliegt kann ich es auch noch nicht einreichen.

Das hier kannst im Prinzip weglassen wird das JC nicht interessieren sonst wären die wahrscheinlich schon auf dein erstes Schreiben eingegangen. Da niemand weiß was geschrieben wurde hab ich es mal mit reingenommen. Was du damit machst darfst du entscheiden nachteilig ist es auf keinen Fall egal ob dabei oder nicht.
Wobei nach den Zumutbarkeitskriterien die Arbeit aus dessen Sicht
> ca 4 Std. Pendelzeit und
>Arbeitszeiten von täglich ca 12 Std. nicht zumutbar wären.
andere Rechtsverletzungen wären:
>Überschreitung der Fahrzeiten
>Unterschreitung der Ruhezeiten


hier geht es zum weiter schreiben:
Dieses Attest ist unabdinglich da es zur Klärung des Sachverhaltes dient und wird im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht nach §67 SGB 1 nachgereicht sobald es vorliegt.

Ich persönlich würde sogar noch einen Musterantrag auf Akteneinsicht bei der Arge stellen. Normal muss dass:
Zitat von: Daniel-brauch-rat am 16. April 2019, 10:19:46
Ich habe in einem persönlichen Gespräch mit meinem Sachbearbeiter während eines Nervenzusammenbruchs eine unzumutbare Arbeitsstelle mit seinem Einverständnis gekündigt, und mich in ärztliche Behandlung begeben.
ja irgendwo notiert worden sein. Falls du den Namen hast im oberen Schreiben einsetzen anstatt
>mit Ihren Mitarbeitern<

Hab auch schon überlegt das gleich in das Schreiben zu nehmen aber lieber nicht. Es könnte zu kompliziert werden und evtl. auch noch eine Bereinigung vorgenommen werden.

MfG FN

Wenn du etwas abtippen willst um es einzustellen wäre das eigentlich:
Zitat von: Daniel-brauch-rat am 16. April 2019, 10:19:46
In der Zwischenzeit hat das Jobcenter die Arbeit als nicht unzumutbar abgestempelt, und verlangt ein Attest und droht mit einer dreimonatigen Sperre. dieses Schreiben....
Deshalb schrieb ich dem Jobcenter via Email, dieses Schreiben dass ich in eine Tagesklinik soll, und das gewünschte Attest nachreiche, sobald ich es erhalten habe.......
Und zuletzt bekam ich einen Änderungsbescheid der seltsam ist. dieses Schreiben

Zitat von: Daniel-brauch-rat am 16. April 2019, 19:20:03
Zu den 10 Stunden Arbeitszeit pro Tag, kamen noch 1-2 Stunden beladen, und entladen hinzu. Und die Fahrtzeit war oft aufgrund der schlechten Verkehrsanbindungen jenseits von 3-4 Stunden (Pendelzeit).
Alleine deswegen ist der Job schon unzumutbar da er sämtliche geltenden Regelungen ausser Kraft setzt. Fahrzeit, Ruhezeit, Arbeitsrecht und von den Pendelzeiten gar nicht zu reden.
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Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
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Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #26 am: 17. April 2019, 22:53:29 »
Hi ihr Lieben, bin wieder daheim.
Lese mir gleich mal alles durch was ihr mir geschrieben habt, sollte aber erstmal die wichtigsten Neuigkeiten für Euch zusammenfassen,
da es gute Neuigkeiten gibt.

1. Ich habe heute mit dem Jobcenter telefoniert um mal herauszufinden was es mit der Mietgeschichte auf sich hat. Es hat sich herausgestellt das ich dort noch "Mietüberschuss" bei der Vermietungsgesellschaft habe und das Jobcenter das quasi nur verrechnet hat. (Ich habe natürlich auch die Vermietungsgesellschaft angerufen um das zu überprüfen, und dort bestätigte man mir das die Beträge der Arge mit dem Mitüberschuss hinkommen, es also passt).  :grins: :wand:

Bleibt natürlich die Frage ob ich trotzdem Widerspruch einlegen sollte, (z.B. wegen der Sanktionen, da ich ja nur etwa 215 Euro die nächsten 3 Monate für mich zum Leben habe, aber ich vermute mal die normalen Sanktionen wegen verpasstem Termin und Stromentsperrkosten dürften wohl Rechtens gegen mich sein). Ich bin auf jedenfall im Moment sehr Glücklich das ich die Wohnung nicht verlieren werde.


Außerdem habe ich nun einen Termin für die Klinik.
Am 24.04. um 10 Uhr darf ich in die Klinik "eincheken" in vollstationärer Behandlung. Es geht also endlich vorwärts mit mir.  :ok:


Jetzt mach ich mir schnell nen Kaffee und Lese mir erstmal eure ganzen Beiträge durch. (Dafür Vorab schonmal ein herzliches Dankeschön von mir.)


@ Fettnäpfchen: Erstmal vielen Dank für deine super Vorlage, ich werde sie im Anschluss schonmal 1zu1 in Word übernehmen und entsprechend in Form bringen. 
(Ich vermute aber mal das ich aber Aufgrund der neuen Infos wohl den einen oder anderen Satz noch mit deiner Hilfe umformulieren muss).

Was die Unzumutbarkeit der Jobgeschichte betrifft:

Da gibt es eigentlich für mich als Insider eine Menge quasi katastrophales was ich euch hier berichten kann, und auch gerne möchte, ich muss jedoch erstmal genau wissen was ich inwiefern hier veröffentlichen darf. (Sozusagen aus dem Blickwinkel "Investigativer Journalismus"). Ich würde das dann extra in einem eigenen Umfangreichen Beitrag schildern.
(Was man so aus den Reportagen kennt, da kann ich nur sagen, dass ist lediglich die Spitze des Eisberges). Wenn ich nochmal die Wahl hätte, ich würde eher als Freiwilliger nach Syrien gehen, als nochmal in dieser Branche zu Arbeiten).

« Letzte Änderung: 17. April 2019, 23:54:25 von Daniel-brauch-rat »

Offline Angie69

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #27 am: 18. April 2019, 07:06:55 »
Ich würde den Widerspruch einreichen. Fettnäpfchen hat dir ja schon einen geschrieben. Dann ist die Frist gewährt und in der Klinik lässt du dir durch den Sozialdienst helfen.
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Offline Fettnäpfchen

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #28 am: 18. April 2019, 17:22:53 »
Daniel-brauch-rat

Zitat von: Daniel-brauch-rat am 17. April 2019, 22:53:29
@ Fettnäpfchen: Erstmal vielen Dank für deine super Vorlage, ich werde sie im Anschluss schonmal 1zu1 in Word übernehmen und entsprechend in Form bringen.
(Ich vermute aber mal das ich aber Aufgrund der neuen Infos wohl den einen oder anderen Satz noch mit deiner Hilfe umformulieren muss).
Du kannst auch eine kurze Version nehmen:
Zitat von: Fettnäpfchen am 17. April 2019, 16:26:07
Dein Kopf
An das JC ....
Ihr Schreiben (Änderungsbescheid falls der gemeint ist)vom ........

Widerspruch gegen das Schreiben

Hiermit mache ich (Dein Name)von meinem Widerspruchsrecht zu oben erwähntem Schreiben mit Frist bis zum ..... Gebrauch und widerspreche fristgerecht dem Änderungsbescheid.

Da mir die entsprechenden Unterlagen noch nicht zugekommen sind werde ich die, zur sachlichen Begründung, notwendigen Unterlagen nach §67 SGB 1 Nachholung der Mitwirkungspflicht, nach Erhalt einreichen.

MfG Daniel-brauch-rat

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Da es mir noch nicht vorliegt kann ich es auch noch nicht einreichen.

Das hier kannst im Prinzip weglassen wird das JC nicht interessieren sonst wären die wahrscheinlich schon auf dein erstes Schreiben eingegangen. Da niemand weiß was geschrieben wurde hab ich es mal mit reingenommen. Was du damit machst darfst du entscheiden nachteilig ist es auf keinen Fall egal ob dabei oder nicht.
Wobei nach den Zumutbarkeitskriterien die Arbeit aus dessen Sicht
> ca 4 Std. Pendelzeit und
>Arbeitszeiten von täglich ca 12 Std. nicht zumutbar wären.
andere Rechtsverletzungen wären:
>Überschreitung der Fahrzeiten
>Unterschreitung der Ruhezeiten

hier geht es zum weiter schreiben:
Dieses Attest ist unabdinglich da es zur Klärung des Sachverhaltes dient und wird im Rahmen meiner Mitwirkungspflicht nach §67 SGB 1 nachgereicht sobald es vorliegt.

Damit hast du eine kurze Version die dafür sorgt das es nach Erhalt des Attestes und dessen Einreichung mit entsprechendem Begleitschreiben weitergeht.
Natürlich kannst du deinen Entwurf einstellen und dann schauen wir mal, also sogenanntes querlesen!

MfG FN

Edit
Wichtig ist das vor Fristablauf einzureichen und die Erwähnung das du die Unterlagen nachreichst.
« Letzte Änderung: 18. April 2019, 17:46:33 von Fettnäpfchen »
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Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline Daniel-brauch-rat

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Re: Freistellung / Psychische Erkrankung / Sanktionen / Tagesklinik
« Antwort #29 am: 19. April 2019, 08:09:16 »
Okay ich verstehe. Dann werde ich den Widerspruch einreinchen wie ihr mir empfohlen habt.
Dann erstmal vielen herzlichen Dank an Angie, Fettnäpfchen und alle Anderen hier.

Ich werde den Widerspruch eben mal fertig machen und euch vor dem abschicken heute hochladen.
  :grins: :cool:

PS: Von Louisenkind (youtube) inspiriert, werde ich wenn die Zeit es zulässt über meinen Klinik-Aufenthalt Bloggen.
(Natürlich nicht hier im Forum, aber ich werde es in diesem Thread verlinken. Und euch in regelmäßigen abständen auf dem laufenden halten).

Außderm werde ich jedem den ich Treffe, und der in einer ähnlichen Lage steckt, euer Forum hier wärmstens ans Herz legen.
Und wenn es mir im Laufe der Zeit wieder gut geht, werde ich mich euch hier anschließen um Anderen zu Helfen, so wie ihr mir geholfen habt.
(Auf die Art kann ich der Community etwas zurück geben, für all die Mühe und Zeit die ihr hier investiert habt, um mir und Anderen zu helfen).

Also, ich melde mich dann später mit dem überarbeiteten Schreiben zurück.
Frohe Ostern Euch allen  :bye:
Ich wünschte es wäre mir Möglich euch zum Dank auf ne Pizza einzuladen, aber ich befürchte wir Wohnen wohl alle zu weit auseinander.  :smile:

Edit: Habs im Anhang mal hochgeladen. (Habe die Formulierung komplett so übernommen, ehe ich da wieder einen Roman draus mache^^).
Die Zieladresse hab ich mal nicht geschwärzt, denke das ist kein Problem.

Wollte eigentlich meinen Benutzernamen ändern in: Daniel-sagt-danke, aber ich glaube das geht nicht.
Ich werde dann einen neuen Account anlegen für die Zukunft, und euch über PN natürlich informieren
 
« Letzte Änderung: 19. April 2019, 08:42:52 von Daniel-brauch-rat »