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Autor Thema: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend  (Gelesen 4484 mal)

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Offline mystik-1

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Hallo,

meine Umzugskosten sind vor 1,5 Jahren angefallen.
Hierzu habe ich Umzugsfirmen angeschrieben, die alle ca.1000€ für den Umzug innerorts haben wollten kurz vor Weihnachten.
Das konnte ich nicht  in Vorleistung bringen.

Antrag auf Übernahme stellte ich, alleinerziehend, kleines Kind Aufsichtspflicht, kein entsprechender Führerschein vorhanden.
Zeitpunkt Wohnungsangebot und Umzug knapp 2 Wochen, wohne ländlich.

Mir blieb nur noch die Möglichkeit Aushänge zu machen und kostenlose Hilfsanzeigen zu schalten.

Umzugskartons gebraucht gekauft, handgeschriebene Quittung erhalten.
Umzugshelfer mit LKW meldeten sich auch, halfen gegen 1/4 der Umzugsfirmenkosten, handschriftliche Quittung erhalten.

Klage liegt bei Gericht, das Jobcenter weigert sich nun die Kosten trotz Quittungen anzuerkennen.

Sie verlangen nun 1,5 Jahre nach Umzug Nachweise über Anmietung von Umzugskartons. - habe ich nicht, da ich sie gekauft habe.
Tankquittungen, Rechnung über Miete des Autos - habe ich nicht!
Ein Auto konnte ich damals nicht leihen, weil a) fehlte mir der passende Führerschein und b) wird Kaution verlangt.

Man hat mich vor Umzug nicht aufgeklärt, welche Nachweise einzureichen sind.
Nach erfolgtem Umzug bekam ich Wochen später ein Schreiben, dass ich 3 Kostenvoranschläge einreichen soll. Mehr nicht.
Jetzt 1,5 Jahre später konkretisiert die Beklagtenvertretung die Nachweise.

Ich kann aber nicht in die Vergangenheit reisen. Dem Gericht liegen Quittungen vor. Im Vergleich zum Kostenvoranschlag habe ich auch noch kräftig gespart.
Jetzt soll mir davon nichts erstattet werden.

Gibt es Tipps, wie ich nun argumentieren kann? Danke

Offline zugchef werner

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #1 am: 23. Mai 2019, 18:30:10 »
Zitat von: mystik-1 am 23. Mai 2019, 17:11:23
Dem Gericht liegen Quittungen vor.

Dann solltet ihr die Entscheidung vom Gericht Abwarten.
Wenn eine Klage läuft, wird das JC wohl vorher nichts zahlen, weil es ebenso darauf warten wird.

Ist der Umzug vom JC als notwendig anerkannt worden? (dann muss es auch die Kosten dafür Übernehmen)

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #2 am: 23. Mai 2019, 18:55:52 »
Umzug beantragt, weil ich schriftlich zum sofortigen Auszug aufgefordert wurde (Zwangsversteigerung), Schimmelgutachten eingereicht und ohne Heizung (Untätigkeit Heizkostenabrechnungen) nicht mit 3 Kindern dort wohnen kann.

Umzug abgelehnt nach erfolgtem Umzug, weil nicht notwendig. :sad:

In der Klage hat die Gegenseite aufgrund der nun nach Konzeptverwerfung angemessenen KDU den Umzug anerkannt und sich bereit erklärt die Kosten zu tragen, wenn ich sie nochmal nachweise.

Bei beantragter Akteneinsicht festgestellt, dass Schimmelgutachten und weiteres nicht in der Gerichtsakte liegen, dies bemängelt und Nachsende-/ Telefonummeldekosten sowie Quittung für Umzugskartons und Umzug (LKW&Helfer) eingereicht.
Nun will die Gegenseite aber keine Quittung über gebraucht gekaufte Kartons, sondern einen Nachweis für Leihkartons. Quittung LKW, will sie nun Tankquittungen usw. Habe ich gar nicht, weil das nicht notwendig war. Ohne diese Nachweise lehnt das JC die Umzugskosten ab.
Ich soll Stellung nehmen und mir fällt nichts ein als nochmals auf meine eingereichten Nachweise hinzuweisen und zu schreiben, dass ich vorab nicht aufgeklärt wurde, welche konkreten Nachweise der Beklagte verlangt.  (Ich habe keinen DeLorean)
Das ist ja wie mit Bewerbungskosten. Man kann doch nicht hinterher was verlangen, was nicht zu beschaffen ist.

Offline zugchef werner

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #3 am: 23. Mai 2019, 19:41:43 »
Dann wird dir nichts anderes bleiben, so gut wie es geht, Nachweise über die Kosten zu beschaffen.

Zitat von: mystik-1 am 23. Mai 2019, 18:55:52
weil ich schriftlich zum sofortigen Auszug aufgefordert wurde (Zwangsversteigerung)
Was nicht heist ihr hättet sofort bzw. überhaupt ausziehen müssen.

Daher kommt euch das JC eigentlich doch auch entgegen und erkennt den Umzug nachträglich als notwendig an.

Wenn man das alles nicht mehr beibringen kann, könnte man noch versuchen vor Gericht einen Vergleich zu machen.
Das JC zahlt eine pauschale für den Umzug, die vom Richter festgelegt werden kann.

Es ist nicht nur beim JC so, will man Geld zurück, muss man es Nachweisen mit Quittungen usw.

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #4 am: 23. Mai 2019, 19:53:58 »
Ich habe doch Nachweise über alles.
Nur verstehe ich nicht, warum ich jetzt keine Umzugskarton kaufen soll, sondern nur leihen durfte? Die Aufklärung dazu fehlte.
Und ich verstehe nicht, warum die Nachweise/ Quittungen und Rechnungen nicht akzeptiert werden sollen, wenn ich keine Tankrechnung vorlegen kann. Es musste nicht getankt werden. :weisnich:
Über alles habe ich Nachweise. Nur will das JC jetzt noch weitere/andere. Darüber hätte mich doch das JC vorab aufklären müssen. Stattdessen kam nur, ich soll bei Umzugsfirmen Kostenvoranschläge einreichen. Nichts weiter. Über jede Ausgabe habe ich Nachweise, aber die sollen jetzt unzureichend sein.
Keine gekauften Kartons, Rechnung über Leihkartons soll ich einreichen.
Quittung gebrauchte Umzugskartons abgelehnt, Unterschrift Verkäuferin ist unleserlich. Bitte? Das hatte ich schon mal. Da war sie der Meinung Mietverträge müssen klar lesbare Unterschriften haben. Klar lesbar= jemand hätte meine Unterschrift gefälscht.  :scratch:

Natürlich musste ich ausziehen, weil ich kein Mieter sondern Eigentümer war. Mir lag schriftlich die Androhung den Gerichtsvollzieher zu beauftragen vor. Nur als Mieter hat man bei einer Versteigerung noch Chancen dort wohnen zu bleiben.

Widerspruch und Klage stützten sich überwiegend auf gesundheitliche Gründe. Die Gutachten der Sachverständigen hat das JC aber "entfernt" aus den Akten, die beim Gericht ankamen.

Offline zugchef werner

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #5 am: 23. Mai 2019, 20:09:19 »
Evtl. wird das JC dann nur die Kosten tragen, über die es einen Nachweis gibt.
Wenn es nicht für alles einen gibt, muss es ja nicht bedeuten, dass du gar nichts erstattet bekommst.

Das wird sicher vom Richter dann entschieden, deshalb könnte es sein, du kommst mit einem Vergleich besser weg.
Kann man vor der Verhandlung auch noch mit dem Richter erörtern.
Du hast vermutlich aktuell keinen Anwalt in der Sache?

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #6 am: 23. Mai 2019, 20:15:07 »
Nein, das JC lehnt die nachgewiesenen Kosten ab. Das ist es ja. Hier hoffe ich, dass der Richter das anders sieht.
Das meinte ich ja damit, dass das JC nicht nachträglich Nachweise anders definieren kann.
Meine ganzen Umzugskartonnachweise nimmt sie nicht an. Nur dann, wenn ich Nachweise über Leihkartons einreiche.

Nachweise LKW nebst Kosten der uUmzugshelfer lehnt sie ab, weil ich keine Tankquittung habe. Die soll ich einreichen.

Ich bin sicher,  hätte ich eine Rechnung über Leihkartons gehabt, dann hätte sie das auch abgelehnt.  Hätte ich eine Tankquittung eingereicht, hätte sie geschrieben, dass oft pauschal Kilometer X drinnen sind in der Miete. Oder so ähnlich

Nee  :sad:

Offline zugchef werner

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #7 am: 23. Mai 2019, 20:31:18 »
Möglich es ist alles Taktik von der SB um gar nichts zahlen zu müssen. (weil genau klar ist die Forderung kann nicht erfüllt werden)

Du kannst also nur warten. wie der Richter alles sieht.

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #8 am: 23. Mai 2019, 20:37:34 »
Zumindest hat sie die Nachfrage ignoriert, wo sich die Schimmelgutachten befinden.
Also schreibe ich jetzt nur zurück, dass Nachweise vorliegen und die Gegenseite im Nachhinein die Art und Weise der Nachweise nicht ändern kann mangels Aufklärung?!

Offline coolio

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #9 am: 23. Mai 2019, 22:07:48 »
... und bei der Gelegenheit bittest Du gleich das Gericht, gegenüber der Beklagten auf vollständigen Akten zu bestehen.
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Offline Fettnäpfchen

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #10 am: 24. Mai 2019, 10:57:26 »
mystik-1

Langsam wäre es wert ein Buch über deine Erlebnisse rauszubringen, leider gibt es zu wenig Klientel um dadurch reich zu werden.

Zitat von: mystik-1 am 23. Mai 2019, 17:11:23
Man hat mich vor Umzug nicht aufgeklärt, welche Nachweise einzureichen sind.
Nach erfolgtem Umzug bekam ich Wochen später ein Schreiben, dass ich 3 Kostenvoranschläge einreichen soll. Mehr nicht.
Jetzt 1,5 Jahre später konkretisiert die Beklagtenvertretung die Nachweise.
Hast du vorher einen Antrag gestellt (ist schon zu lange her und weiß nicht ob nicht sogar bei dir empfohlen wurde ohne Zusicherung umzuziehen) der nicht bearbeitet wurde oder etwas in der Richtung?
Wenn ja dann kannst du das ja belegen und Anhand der Datumsangaben dem Gericht mitteilen dass du durch Antragsverschleppung keine Information bekommen hast was das JC benötigt.
Also oberes und unteres in verständliche Worte kleiden und in deinen Worten> Man hat mich vor Umzug nicht aufgeklärt, welche Nachweise einzureichen sind. 
Die hier §§§ 13 14 u. 15 SGB1 evtl. auch noch unterbringen. Für die Antragsverschleppung könnte/dürfte  der 17er zuständig sein falls ein Antrag gestellt wurde.
Allerdings hast du logischerweise Quittungen für die Umzugsangelegenheiten aufbewahrt und eingereicht. Diese sind zu akzeptieren und eine Forderung vom JC über nicht benötigte Gegenstände eine Quittung beizubringen beeinhaltet für dich oder aus deiner Sicht die Aufforderung zum Betrug! Je nach Qualität sind gebraucht gekaufte Kartonagen
günstiger als Leihkartons und damit bist du sogar der Pflicht zur Sparsamkeit nachgekommen, dies evtl auch unterbringen.

MfG FN
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Offline oldhoefi

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #11 am: 24. Mai 2019, 14:48:34 »
@mystik-1,

Zitat
Umzugskartons gebraucht gekauft, handgeschriebene Quittung erhalten.
Nicht zu bemängeln.

Meines Wissens kann eine Anmietung von Umzugskartons (plus spezielle Kartons, Verpackungsmaterialien usw.) nur bei der Spedition erfolgen, von der dann auch der Umzug durchgeführt wird.

Zumindest kenne ich es bei uns nicht anders, wüsste auch nicht, welche Firmen oder Geschäfte die Anmietung/Rückgabe von Umzugskartons anbieten.

Zitat
Umzugshelfer mit LKW meldeten sich auch, halfen gegen 1/4 der Umzugsfirmenkosten, handschriftliche Quittung erhalten.
Nicht zu bemängeln.

Höchstwahrscheinlich eine Pauschale incl. Lkw und Tanken, da dafür keine weiteren Nachweise vorhanden sind.

Zitat
Ohne diese Nachweise lehnt das JC die Umzugskosten ab.
Wie weltfremd und unverschämt muss man eigentlich sein...

- um einen kostengünstigeren Umzug in Eigenregie abzulehnen, im Vergleich zum teueren Kostenvoranschlag
- um (gefälschte) Quittungen zu verlangen, für Kosten die nachweislich nicht entstanden sind.

Damit soll wohl fehlende Mitwirkungspflicht gem. § 60 SGB I des Leistungsberechtigten suggeriert werden, damit der Leistungsträger die Kostenübernahme gem. § 66 SGB I (erneut) ablehnen kann.

Das aber auch noch die Grenzen der Mitwirkungspflicht gem. § 65 SGB I existieren, werden vom Leistungsträger nur zu gerne außer Acht gelassen. Was nicht erfüllbar ist (hier: keine Kosten – keine Nachweise) kann auch nicht vorgelegt werden.

Ich würde nun tatsächlich in die Vollen gehen und ergänzend mit § 65 Abs. 3 SGB I argumentieren – wie folgt.

Zitat
§ 65 SGB I Grenzen der Mitwirkung - Auszug
(3) Angaben, die dem Antragsteller, dem Leistungsberechtigten oder ihnen nahestehende Personen (§ 383 Abs. 1 Nr. 1 bis 3 der Zivilprozeßordnung) die Gefahr zuziehen würde, wegen einer Straftat oder einer Ordnungswidrigkeit verfolgt zu werden, können verweigert werden.
--> https://dejure.org/gesetze/SGB_I/65.html

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #12 am: 28. August 2019, 13:17:44 »
Das Sekretariat des SG bittet mich um Nachweise der Kosten, die der Beklagte fordert.

Der Beklagte weist auf meine Mitwirkungspflichten hin, dass ich Nachweise, die 1,5Jahre nach dem Umzug vom Beklagten nun konkretisiert werden, einreichen soll.
Der Beklagte bleibt dabei, dass ich die bereits bei Gericht eingereichten Quittungen abändern bzw.aufschlüsseln lassen soll.
Alles was ich hatte, liegt bei Gericht.

In meinem Antrag stand sehr klar drin, dass ich keinen entsprechenden Führerschein besitze, mir die fahrpraxis für einen Umzugswagen fehlt und ich alleinerziehend Kinder betreuen muss.

Der Beklagte bleibt dabei, ich hätte alles alleine machen können und notfalls mehrfach fahren müssen.
Und wer hätte in der Zeit auf das Kleinkind aufgepasst?

Die Aufklärungspflicht dreht der Beklagte um. Nicht er hätte aufklären müssen, ich hätte (mehrfach) nachfragen müssen.

Offline zugchef werner

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #13 am: 28. August 2019, 17:03:59 »
Zitat von: mystik-1 am 28. August 2019, 13:17:44
des SG bittet mich um Nachweise der Kosten
Dann schreib doch alles was du noch hast auf. (Einreichen in Kopie)
Erläutere gleich mit, warum es für bestimmte Kosten keine Nachweise mehr gibt, oder gar nicht gegeben hat.

Zitat von: mystik-1 am 28. August 2019, 13:17:44
In meinem Antrag stand sehr klar drin
Der liegt dem SG vor? Wenn nicht schildere es noch mal mit.

Du kannst jetzt nur Abwarten was das Gericht dazu Entscheiden wird.
Deshalb auch der Vorschlag mit einem Vergleich. (aber ohne genaueres zu Wissen schwierig zu sagen)

Offline mystik-1

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Re: Umzugskosten, Nachweis. Quittungen sind nicht ausreichend
« Antwort #14 am: 28. August 2019, 17:17:51 »
Dem SG liegen meine Rechnungen und Quittungen alle vor. (Und davon will der Beklagte nichts zahlen. Er verlangt jetzt "andere"  Nachweise)
Auch mein Antrag liegt dem SG vor.

Der Beklagte erkennt meine Quittungen nicht an und will sie nun anders...will Sachen, für die es keine zusätzliche Rechnung gibt.
Dem folgend kam nun vom Sekretariat Kenntnis-Stellungnahme und Kostennachweis.

Ich fühle mich leicht verschaukelt vom Beklagten und irritiert vom SG

Mitwirkungspflichten?
Der Beklagte verlangt weiterhin einen Nachweis über geliehene Umzugskartons!
Dem SG und dem Beklagten liegen Quittungen über den Erwerb gebrauchter Kartons vor. (Willkür?)
Der Beklagte verlangt Tankquittungen. Die habe ich gar nicht. Anzahl der Helfer usw. liegt dem SG und dem Beklagten vor.
Seit 2 Stellungnahmen ignoriert das aber der Beklagte.

Im Antrag wies ich auf mangelnde Fahrpraxis hin.
Außerdem wiege ich knapp 40kg. Körperlich bin ich gar nicht in der Lage einen Umzug alleine zu machen und was ist mit der Aufsichtspflicht für Kinder?

[gelöscht durch Administrator wegen Erreichen der Speicherfrist]
« Letzte Änderung: 28. August 2019, 17:34:46 von mystik-1 »