Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Widerspruchsbescheid auf einen VA, der 50% von mir ignoriert  (Gelesen 2897 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 35968
Re: Widerspruchsbescheid auf einen VA, der 50% von mir ignoriert
« Antwort #75 am: 13. Juni 2019, 12:52:42 »
Zitat von: Sheherazade am 12. Juni 2019, 17:50:48
Ich mag nicht sehen, wie du hier rumruderst. Deshalb noch mal ein Beitrag für dich.
Vermutlich meinst du mich?!
Dann halt s. unten

Ganz ehrlich, hast du den Widerspruch und den Widerspruchsbescheid gelesen? Auf der Basis geht jede Klage daneben.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Im Leben braucht man drei Dinge: Die Bescheidenheit, sich anderen nicht überlegen zu fühlen. Den Mut, jede Situation zu bestehen. Und die Weisheit, sich von der Dummheit mancher Menschen nicht beeindrucken zu lassen.

Offline Fettnäpfchen

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 16227
  • Optionskommune
Re: Widerspruchsbescheid auf einen VA, der 50% von mir ignoriert
« Antwort #76 am: 13. Juni 2019, 13:28:08 »
Zitat von: Sheherazade am 13. Juni 2019, 12:52:42
Ganz ehrlich, hast du den Widerspruch und den Widerspruchsbescheid gelesen? Auf der Basis geht jede Klage daneben.
Hab ich, genau hab ich es nicht mehr im Kopf nach dem hin und her allerdings kein Wunder.
aber er könnte ja beim SG vernünftig schreiben die Antwort vom JC war auch nicht so prickelnd und die könnte man durch richtige Argumentation entkräften und auf die fehlenden Tatsachen die gegen den VA (AÄD und Kinderbetreuung und sonstiges)sind auch argumentieren, deswegen ja auch:
Zitat von: Fettnäpfchen am 12. Juni 2019, 16:48:23
   
Zitat von: Sinn
« am: 12. Juni 2019, 10:35:59 »
Ich schreibe halt irgendwas so wie ich es gerade im Kopf habe und dann schicke ich das ab. Mehr kann ich nicht, da ich, wie schon erwähnt, kein Jurist bin

Natürlich kannst du mehr tun und das wäre auch empfehlenswert bevor es nach hinten losgeht. Und Zwar das Musterschreiben hier einstellen und querlesen lassen!
Wer weiß schon wie das damals empfohlene empfohlen wurde und es dann umgesetzt wurde. Fehler passieren immer wieder mal. Nur wiederholen sollte man sie nicht (zu oft).

MfG FN
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 35968
Re: Widerspruchsbescheid auf einen VA, der 50% von mir ignoriert
« Antwort #77 am: 13. Juni 2019, 14:00:24 »
Hab ich, genau hab ich es nicht mehr im Kopf nach dem hin und her allerdings kein Wunder.
aber er könnte ja beim SG vernünftig schreiben die Antwort vom JC war auch nicht so prickelnd und die könnte man durch richtige Argumentation entkräften und auf die fehlenden Tatsachen die gegen den VA (AÄD und Kinderbetreuung und sonstiges)sind auch argumentieren,

In der EGV-VA steht gar nichts drin, wogegen man klagen könnte. Inwieweit es eine Vorgeschichte des TE gibt, dass das Jobcenter ihn dem ÄD vorstellen möchte, entzieht sich uns ohnehin. Der Widerspruch richtete sich nur allgemein gegen die EGV als VA (keine Erwähnung von Kinderbetreuung oder so), entsprechend wurde der Widerspruch auch als unbegründet abgewiesen. Der Widerspruchsbescheid war zielgerichtet argumentiert - der Widerspruch des TE war eben mehr als mangelhaft argumentiert.

Zitat
Fehler passieren immer wieder mal. Nur wiederholen sollte man sie nicht (zu oft).

Eine Klage auf Basis dieser EGV-VA, dem Widerspruch und dem Widerspruchsbescheid wäre ein Fehler, weil am Ziel vorbei. Von daher sehe ich keinen Sinn darin, den TE in einem Klagebegehren zu unterstützen. Wie er sein Problem lösen kann, wurde auf den letzten Seiten hinreichend beschrieben.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Im Leben braucht man drei Dinge: Die Bescheidenheit, sich anderen nicht überlegen zu fühlen. Den Mut, jede Situation zu bestehen. Und die Weisheit, sich von der Dummheit mancher Menschen nicht beeindrucken zu lassen.

Offline Sinn

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 57
Re: Widerspruchsbescheid auf einen VA, der 50% von mir ignoriert
« Antwort #78 am: 24. Juli 2019, 16:44:27 »
Ich habe jetzt den Schriftverkehr SG <> JC vor mir liegen.

Ich habe nicht alles verstanden aber für mich sieht das so aus, als würde das Amt versuchen mich los werden zu wollen. Die Schreiben von einem möglichen Reha-Anspruch.
Vielleicht täusche ich mich aber ich habe irgendwo mal gelesen, dass damit oft am Ende die Grundsicherung gemeint ist.
Wenn ich mich irre, einfach ignorieren.

An einem anderen Tag habe ich auch erfahren, dass der Besuch bei dieser gewissen Einrichtung (kein Arzt) dazu dienen sollte zu prüfen, ob ich psychologisch noch ganz fit bin. Das steht so weder in der EinV noch im EinV-VA. Das kommt beim Gericht bestimmt auch nicht so gut an.

Die Richterin scheint dem JC auch klar gemacht zu haben, dass hier § 31 a SGB II kein Ermessen eröffnet.

Die zuständige Richterin hat das JC nun noch einmal darum gebeten zu prüfen, ob das JC an dem VA festhält.
Ich denke das hört sich doch positiv an.