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Autor Thema: Hotel, Pension muss Jobcenter im Notfall auch zahlen?  (Gelesen 322 mal)

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Offline silomilo

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Hotel, Pension muss Jobcenter im Notfall auch zahlen?
« am: 12. Juni 2019, 10:44:48 »
Guten Tag, ich habe mir gerade überlegt, wie gehe ich vor, wenn ich bald keine Wohnung finde und vielleicht doch ausziehen muss.

Muss das Jobcenter dann eine Unterkunft wie Pension oder Hotel bezahlen?

Wie gehe ich da vor, sollte man dem Hotel oder Pension gleich von der Arbeitslosigkeit erzählen, muss ich in Vorkasse gehen und bekomme die Unterkunftskosten dann im nachhinein bezahlt?

Kann man einen pauschalen Preis mit Hotels und Pensionen vereinbaren? Z.B. 1-3 Monate?


Meine ganzen Sachen kann ich dann solange in einer Garage oder Depot einlagern.

Online Lachsangler

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Re: Hotel, Pension muss Jobcenter im Notfall auch zahlen?
« Antwort #1 am: 12. Juni 2019, 12:44:29 »
gerade auch im Hinblick auf deine bisherigen Äußerungen :

Es ist so, das die Wohnungssuche zwar mühselig, aber nicht ganz erfolglos ist. Es sind nicht alle VM negativ gegenüber Hartz IV Bezihern eingestellt.

Zitat von: silomilo am 12. Juni 2019, 10:44:48
Muss das Jobcenter dann eine Unterkunft wie Pension oder Hotel bezahlen?

Wenn deine Wohnungssuche erfolglos bleibt, wird die Gemeindeverwaltung deiner Stadt dich vorübergehend  in eine Obdachlosenunterkunft / Notunterkunft unterbringen.

Die Unterbringung in einem Hotel / einer Pension ist nur die Ausnahme, sollte eben keine "Notunterkünfte" mehr zur Verfügung stehen.

P.S.
Ich habe bei meiner Wohnungssuche 448 Anläufe gebraucht. Aber ich habe auch mehrmals (mindestens 5 x täglich) sämtliche Immobilien - Online - Portale nach einer geeigneten Wohnung durchforstet.

„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen“.
J.W. von Goethe.

Offline enroy23

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Re: Hotel, Pension muss Jobcenter im Notfall auch zahlen?
« Antwort #2 am: 12. Juni 2019, 12:56:39 »
Als ich letztes Jahr nur noch so wenig Geld hatte, daß für mich die Frage in wenigen Wochen nicht irrelevant erschien, ob ich besser auf Flughäfen oder in Obdachlosenunterkünften übernachten wollte, aber noch genügend Geld für Kautionen hatte, entschloß ich mich, nicht mehr am Wunschort zu suchen, sondern zu schauen, wo in Deutschland es noch einen Wohnungsüberschuß gab. Dort habe ich dann auch unrpoblematisch eine Wohnung gefunden. Das Problem dabei ist allerdings, daß es die Art von Arbeit, die ich in Städten wie München oder Berlin sofort fände, hier eher selten gibt. Natürlich würde das Jobcenter den Umzug zahlen, aber dann stünde ich ja - wegen schwieriger Wohnungssituation - auch dort wieder vor dem gleichen Wohnungsproblem, da ich mir einfach nicht vorstellen kann, auf der - eventuell vergeblichen - Suche in Notunterkünften zu übernachten. Ich hatte mich dennoch für einen Ort entschieden, an den ich eigentlich gar nicht wollte - lieber ein Dach über dem Kopf und keine Arbeit als kein Dach über dem Kopf und - vermutlich, denn als Obdachlosesr wäre es vermutlcih noch viel schwieriger, Arbeit zu finden - zusätzlich keine Arbeit. Letztlich muß man dann aber abwägen, was einem wichtiger ist. Und vielleicht geht es ja so oder so gut.

Bei den vorigen beiden Malen, in denen ich keine Arbeit hatte und eine Wohnung suchen mußte, lief es gut. Es gab in der Tat Vermieter, die wollten nichts mit mir zu tun haben, weil ich ALG II bezog, es gab aber andere, denen war das egal. Ein Spaß war es aber nicht. Daher habe ich beim zweiten und dritten Mal mit der Beantragung von ALG II gewartet, bis ich eine Wohnung hatte, da sich (in meinem Fall) "ich lebe gerade von meinen Ersparnissen" einfach besser machte (und es stimmte ja auch). Hatte ich eigentlich auch beim ersten, nur dann mußte ich eben auch in der Zeit umziehen. Letztlich fand ich einen sozialen Vermieter. Auf jeden Fall alles Gute!