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Autor Thema: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung  (Gelesen 805 mal)

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Offline schnuki

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Hallo,

Anspruch auf Grundsicherung haben Sie nur, wenn Sie Ihren Bedarf nicht durch eigenes Einkommen oder Vermögen bestreiten können. Gegengerechnet wird jedoch nicht das volle Bruttoeinkommen. Steuern, Beiträge zur Sozialversicherung und zu privaten Versicherungen können – wenn sie vorgeschrieben und angemessen sind – abgezogen werden, zum Beispiel Hausrat- und Haftpflichtversicherungen. 30 Prozent des Einkommens, das Sie eventuell aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit erhalten, werden ebenfalls abgezogen; höchstens jedoch 50 Prozent der Regelbedarfsstufe 1.

https://www.deutsche-rentenversicherung.de/Allgemein/de/Inhalt/2_Rente_Reha/01_rente/04_in_der_rente/04_grundsicherung_bei_kleinstrenten/00_02_grundsicherung_anrechnung.html

bei Einkommen bei Werkstatt für Behinderte ist der Freibetrag 1/8 von 424 €, zzgl. 30 %.
kann mir sagen wieviel sind 1/8 von 424 € ?





« Letzte Änderung: 13. Juni 2019, 10:55:58 von schnuki »

Offline Sheherazade

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #1 am: 13. Juni 2019, 10:54:29 »
30% des Bruttoeinkommens abzüglich Sozialversicherung und Steuern sowie ggf. Beiträge zu
Zitat von: schnuki am 13. Juni 2019, 10:25:52
privaten Versicherungen ................. zum Beispiel Hausrat- und Haftpflichtversicherungen
höchstens jedoch 50% der Regelbedarfstufe.
Zitat von: schnuki am 13. Juni 2019, 10:25:52
kann mir sagen wieviel sind 1/8 von 424 €

Du teilst 424 durch 8, schon hast du ein Achtel.

Ist gerade nervig, dass du die eigentliche Frage im ET wegeditiert hast.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Ein Spiegelbild der Gesellschaft: "Warum sorgen nicht alle anderen mit all ihren Kräften dafür, dass es MIR gut geht?" Schuld sind immer nur die anderen...

Offline schnuki

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #2 am: 13. Juni 2019, 10:57:36 »
30% des Bruttoeinkommens abzüglich Sozialversicherung und Steuern sowie ggf. Beiträge zu
Zitat von: schnuki am 13. Juni 2019, 10:25:52
privaten Versicherungen ................. zum Beispiel Hausrat- und Haftpflichtversicherungen
höchstens jedoch 50%.

sorry habe es falsch verstanden, es sind nicht 50 % das abgezogen werden, sondern das der Betrag 50 % von 424 € nicht übersteigen darf.


Offline Quinky

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #3 am: 13. Juni 2019, 11:41:55 »
Das hier:

30 Prozent des Einkommens, das Sie eventuell aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit erhalten, werden ebenfalls abgezogen; höchstens jedoch 50 Prozent der Regelbedarfsstufe

ist NICHT richtig! 30% darf man behalten, 70% werden als sogenannte Sonderarmensteuer verrechnet.
Arbeitende arme Rentner werden schlechter behandelt, als jeder HartzIV-Empfänger, auch schlechter als HartzIV-Empfänger, die noch nie gearbeitet haben.
Der übrigbleibende Nettobetrag darf 50% des Regelsatzes nicht überschreiten = 50% von 424€=212€, d.h.
WENN man 750€ brutto verdient, davon 30% = 225 = Grenzsatz wird überschritten = nur 212€ darf man behalten.
Arbeitende, arme Rentner sollen gnadenlos enteignet werden, sofern ihre Rente den Grundsicherungssatz nicht erreicht.
zwar dürfte bei einem Verdienst von 750€ plus Rente (auch wenn sie relativ gering ist), der Grundsicherungssatz erreicht
werden, jedoch im Extremfalle wird arbeiten gnadenlos bestraft und der arme Rentner hat wesentlich höhere Abzüge, als jeder Milliardär (politisch gewollt).

Gruß
Ernie

Offline schnuki

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #4 am: 13. Juni 2019, 12:15:33 »
Das hier:

30 Prozent des Einkommens, das Sie eventuell aus einer nichtselbstständigen Tätigkeit erhalten, werden ebenfalls abgezogen; höchstens jedoch 50 Prozent der Regelbedarfsstufe

ist NICHT richtig! 30% darf man behalten, 70% werden als sogenannte Sonderarmensteuer verrechnet.
Arbeitende arme Rentner werden schlechter behandelt, als jeder HartzIV-Empfänger, auch schlechter als HartzIV-Empfänger, die noch nie gearbeitet haben.
Der übrigbleibende Nettobetrag darf 50% des Regelsatzes nicht überschreiten = 50% von 424€=212€, d.h.
WENN man 750€ brutto verdient, davon 30% = 225 = Grenzsatz wird überschritten = nur 212€ darf man behalten.
Arbeitende, arme Rentner sollen gnadenlos enteignet werden, sofern ihre Rente den Grundsicherungssatz nicht erreicht.
zwar dürfte bei einem Verdienst von 750€ plus Rente (auch wenn sie relativ gering ist), der Grundsicherungssatz erreicht
werden, jedoch im Extremfalle wird arbeiten gnadenlos bestraft und der arme Rentner hat wesentlich höhere Abzüge, als jeder Milliardär (politisch gewollt).

Gruß
Ernie

verstehe ich auch nicht warum im SGB II / Hartz 4 besser ist, im SGB II sind immer 100,- € Anrechnungsfrei zzgl. 20 % über 100 € Anrechnungsfrei.

einziger Vorteil in der Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung im SGB XII ist das bei einem Einkommen von der Werkstatt für Behinderte, von den 30 % anrechungsfrei sind, noch zusätzlich 1/8 von 424 = 53 € behalten kann.

Offline Quinky

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #5 am: 13. Juni 2019, 12:25:46 »
HartzIV-Empfänger verdient 150€, darf 110€ behalten, hat vorher nie gearbeitet
Grundsicherungsempfänger verdient 150€, darf 45€ behalten, hat vorher 40 Jahre als Geringverdiener in Vollzeit gearbeitet
(40 Jahre Vollzeit zum Mindestlohn ergibt nach heutigem Stand ca. 640€ Bruttorente = ca. 570€ netto)

Gruß
Ernie

Offline Sheherazade

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Re: Einkommen bei Grundsicherung im Alter und Erwerbsminderung
« Antwort #6 am: 13. Juni 2019, 12:39:10 »
HartzIV-Empfänger verdient 150€, darf 110€ behalten, hat vorher nie gearbeitet

Was für ein Blödsinn ....

Wer 150€ verdient, arbeitet auch dafür. Und es dürfte (ausser Kindern/Schülern) keine ALGII-Empfänger geben, die noch NIE gearbeitet haben.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

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