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Autor Thema: Zuflussprinzip  (Gelesen 4664 mal)

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Offline Anne-Suvi

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #75 am: 29. Juni 2019, 08:19:36 »
Zitat von: Raffnix am 29. Juni 2019, 08:02:46
dass es ihr nun zu heikel ist

Was genau soll daran denn heikel sein?

Ich kenne mich mit Gesetzen nicht so aus, aus aber ich weiß, daß das erlaubt ist, soundso viele Wochen Gehalt zusammenzufassen und zu bezahlen. Man kriegt nicht in jeder Firma eine Extrawurst gebraten und für 3 Tage Geld. Das gibts dann eben im nächsten Monat.

Offline Theodor

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #76 am: 29. Juni 2019, 08:40:04 »
Die ganze Diskussion drehte sich doch letztendlich um die Frage, ob jemand der Einkommen erzielt daneben noch Anspruch auf Sozialleistungen in ungekürzter Höhe hat.
Die schlimmsten rechtlichen Folgen wären also gewesen einen kleinen Teil der Sozialleistung zurückgeben zu müssen. Jedenfalls wäre die schlimmste vorzustellende Rückzahlung geringer gewesen als das erzielte Nettoeinkommen.
Es ist offenbar eine Horrorvorstellung, selber für seinen Lebensunterhalt sorgen zu müssen obwohl man dazu problemlos in der Lage gewesen wäre.

Offline Sheherazade

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #77 am: 29. Juni 2019, 11:44:25 »
Manche hier haben offenkundig erhebliche Probleme damit, zwischen Arbeitsrecht und Sozialrecht strikt zu trennen.

Ich finde dieses Vorgehen legitim.
Ist es tatsächlich auch und rechtlich nicht zu beanstanden, im Übrigen in der Praxis ebenso keine Seltenheit!
Ich schließe mich an – zumal ich auch jahrelange Erfahrungen in der arbeitsrechtlichen Praxis vorweisen kann.

Augenscheinlich sind manche schon so weit vom reellen Arbeitsmarkt entfernt, dass sich deren Gedanken nur noch um das SGB II und dessen (vermeintliche) Rechtsfolgen drehen.

Dem kann ich mich nur anschließen, sowohl der Meinung als auch den eigenen Erfahrungen.

Dummerweise bleiben den ratsuchenden TE immer nur die vielen Beiträge der arbeitsmarktfernen Langzeitbezieher aufgrund der Masse in Erinnerung. Schade für den TE, es wäre doch so einfach gewesen.
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

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Offline Lachsangler

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #78 am: 29. Juni 2019, 12:24:07 »
Der TE hat ziemlich häufig im gesamten Thread kundgetan, dass er nicht arbeiten und Geld verdienen will, wenn am nichts übrig bleibt.

Dem wurde mindestens genauso oft widersprochen!

Zitat von: Sheherazade am 29. Juni 2019, 11:44:25
die vielen Beiträge der arbeitsmarktfernen Langzeitbezieher aufgrund der Masse in Erinnerung

Das Ergebnis jetzt den "arbeitsmarktfernen Langzeitbeziehern" in Schuhe zu schieben, halte ich für ziemlich flach!
« Letzte Änderung: 29. Juni 2019, 12:39:22 von Lachsangler »
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Offline Sheherazade

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #79 am: 29. Juni 2019, 13:25:24 »
Der TE hat ziemlich häufig im gesamten Thread kundgetan, dass er nicht arbeiten und Geld verdienen will, wenn am nichts übrig bleibt.

Kann ich so nirgends finden. Was ich finde, ist mangelndes Wissen hinsichtlich der Anrechnung von erzieltem Einkommen. Und anstatt diese Lücke zu füllen, versprühen manche User hier tonnenweise Moralin, wahrscheinlich aus Neid. Aber egal, der TE hat sich entschieden, seine Eingangsfrage wurde umfassend beantwortet.
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Offline kalla

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #80 am: 29. Juni 2019, 15:10:55 »
...
Zweimalige Auskunft vom JC: alles gut, voller Anspruch im Juli und August und dann Lohn ab September, kein Aufatocker, Freibeträge total unerheblich in meiner Gehaltsklasse.
Weil ich mich nochmals absichern wollte, fragte ich hier.
...

... und dann glaubst du lieber anonymen Forenschreiberlingen?
Und richtest Dein Handeln danach aus?

Wär ich die neue Chefin, würde ich jetzt Deinen mangelnden Einsatzwillen als Minuspunkt notieren ...
(sie hat Dich um einen früheren Einsatz gebeten - wohl aus gutem Grund - und Du willst lieber weiter ALG2 beziehen ...)

Tja, muss jede/r selbst wissen, was sie letztlich tut und wem sie glaubt.

Viel Glück bei Deinem neuen Job!

Offline Raffnix

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #81 am: 30. Juni 2019, 07:27:38 »
Die ganze Diskussion drehte sich doch letztendlich um die Frage, ob jemand der Einkommen erzielt daneben noch Anspruch auf Sozialleistungen in ungekürzter Höhe hat.
Die schlimmsten rechtlichen Folgen wären also gewesen einen kleinen Teil der Sozialleistung zurückgeben zu müssen. Jedenfalls wäre die schlimmste vorzustellende Rückzahlung geringer gewesen als das erzielte Nettoeinkommen.
Es ist offenbar eine Horrorvorstellung, selber für seinen Lebensunterhalt sorgen zu müssen obwohl man dazu problemlos in der Lage gewesen wäre.

Vorsicht mein Lieber mit solchen Unterstellungen. Im Gegensatz zu vielen anderen Menschen (auch hier), war ich immer sehr bemüht meinen Lebensunterhalt allein zu verdienen und brauch mir sicher nicht den Schuh anziehen, dem Staat sinnlos Geld aus der Tasche zu ziehen.
Ich war bereits berufstätig vor dem Studium und habe meine Beiträge, genau wie jeder andere AN, bezahlt. Nach dem Studium in eine Übergangssituation zu rutschen, in der man ALG2 bezieht, ist ganz sicher keine Seltenheit.

Der TE hat ziemlich häufig im gesamten Thread kundgetan, dass er nicht arbeiten und Geld verdienen will, wenn am nichts übrig bleibt.

Die Stellen nennst du mir mal bitte  :smile: und dazu noch jemanden, der schon 10 Tage früher als abgemacht auf Arbeit rennt um sich damit nur Ärger einzuhandeln. Denn das war meine Befürchtung.
Weiß nicht wie du die Sache sehen würdest, wenn man dir Sozialbetrug und irgendwelche möglichen Klagen in den Raum stellt.

...
Zweimalige Auskunft vom JC: alles gut, voller Anspruch im Juli und August und dann Lohn ab September, kein Aufatocker, Freibeträge total unerheblich in meiner Gehaltsklasse.
Weil ich mich nochmals absichern wollte, fragte ich hier.
...

... und dann glaubst du lieber anonymen Forenschreiberlingen?
Und richtest Dein Handeln danach aus?

Wär ich die neue Chefin, würde ich jetzt Deinen mangelnden Einsatzwillen als Minuspunkt notieren ...
(sie hat Dich um einen früheren Einsatz gebeten - wohl aus gutem Grund - und Du willst lieber weiter ALG2 beziehen ...)

Tja, muss jede/r selbst wissen, was sie letztlich tut und wem sie glaubt.

Viel Glück bei Deinem neuen Job!

Na zum Glück bist Du nicht meine Chefin. Die sieht die Sache nämlich ganz anders. Und du verdrehst die Tatsachen.

Ich habe ihr sogar den Vorschlag gemacht bereits am 01. Juli anzufangen - ich arbeitsunwilliger Sozialschmarotzer.  :flag: :schock: :wand:

Der TE hat ziemlich häufig im gesamten Thread kundgetan, dass er nicht arbeiten und Geld verdienen will, wenn am nichts übrig bleibt.

Kann ich so nirgends finden. Was ich finde, ist mangelndes Wissen hinsichtlich der Anrechnung von erzieltem Einkommen. Und anstatt diese Lücke zu füllen, versprühen manche User hier tonnenweise Moralin, wahrscheinlich aus Neid. Aber egal, der TE hat sich entschieden, seine Eingangsfrage wurde umfassend beantwortet.

Sehe ich wie du. Auch dass die ursprüngliche Frage nun umfassend beantwortet ist. Weitere Beiträge brauchts dann auch nicht. Ein herzliches Danke an alle, die helfen wollten.   :smile:

Offline Hartzer_Käse

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Re: Zuflussprinzip
« Antwort #82 am: 01. Juli 2019, 09:35:24 »
Zitat von: Raffnix
... und sie Tatsache den Lohn für die paar Tage nicht in den August geschoben bekommt.

Ein ziemlich entscheidende Information, wie ich ja bereits mal erwähnte, wenn es dem AG nicht möglich ist, den Lohn vorher zu zahlen, ist daran auch nichts zu beanstanden.

Warum wurde diese Information nicht konkret vorher gegeben. Dann wäre auch wenig Platz zum spekulieren gewesen.

Tut mir wirklich leid falls meine Beiträge mit dazu geführt haben, dich zu verunsichern und das nun letztendlich der Arbeitsvertrag doch erst wie geplant zum 01.08. zustande kommt.

Hätte ich diese konkrete Info gehabt, hätte ich mir da eine Menge Fallbeispiele sparen können.

Gruß Hartzer Käse