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Autor Thema: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?  (Gelesen 1384 mal)

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Offline Harald53

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #15 am: 18. Juni 2019, 18:30:10 »
Zitat von: Harald53 am 18. Juni 2019, 18:18:36
Onlinekonten etc. können nicht umgewandelt werden.
Sollte wohl heissen:
"zusätzliche Onlinekonten bei derselben Bank"
Ich habe ein online-only-Konto, das kann man natürlich umstellen.

Probier das mal  :zwinker:
Wenn es das Basiskonto bei deiner Bank ist, dann kannst du es umstellen.
Onlinekonten sind im Regelfall aber nicht das Basiskonto der jeweiligen Banken und lassen sich deshalb nicht umstellen.

Offline coolio

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #16 am: 18. Juni 2019, 18:32:22 »
seltsam .... daß ich genau so eins habe  :lachen:
Dein Sichtwinkel beschränkt sich wohl auf Sparlassen, RAIBA und ähnliches ..
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Offline Harald53

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #17 am: 18. Juni 2019, 18:34:33 »
Dann bist du aber ein Glückspilz  :ok:

Offline coolio

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #18 am: 18. Juni 2019, 18:36:01 »
Nö. nur halbwegs informiert (s.a.o.) - 0€
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Offline Alundrella

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #19 am: 18. Juni 2019, 19:04:37 »
Hey, ich habe genau so ein online Kto. für 1,90 Euro im Monat bei der Postbank. Und genau dieses Konto,
habe ich Anfang des Jahres in eine P Kto umwandeln lassen. Online Formulare dafür gibt es im Kto.-Bereich.
Abgeschickt und es dauerte dann 5-7 Werktage und es ist umgewandelt und zwar immer noch zu 1,90 Euro/Monat.


Grüße

Offline NevAda

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #20 am: 18. Juni 2019, 19:36:35 »
(glücklicherweise hat keiner nach der Schufa gefragt bzw. sich an selbiger gestört)
Zitat von: Sheherazade am 18. Juni 2019, 13:47:22
Hast du keine AGB bekommen bei Kontoeröffnung? Da müsste alles drinstehen.

... und vor Vertragsabschluss bzw. Kontoeröffnung gelesen?
Da steht auch die Kleinigkeit über die SCHUFA. Unabhängig davon sind Banken dazu verpflichtet, neue Kontokorrentkonten zu melden (zu einer vorherigen Abfrage nicht).
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline dark angel

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #21 am: 18. Juni 2019, 20:04:38 »
Um mal die Seite oben zu zitieren:
"
Die Postbank lässt dir keine Wahl. Entweder du nutzt eines ihrer herkömmlichen Konten oder du eröffnest ein Basiskonto. Zwischen den Modellen kannst du nicht wechseln, auch wenn es sich beim Pfändungsschutz eigentlich nur um eine Zusatzvereinbarung handelt. Stattdessen musst du das P-Konto beantragen und nach der Eröffnung dein altes Konto kündigen. Dieser Kontoumzug kann mehrere Wochen dauern – immerhin musst du alle deine Geldgeber und -empfänger über den Wechsel informieren."

Selbst die geben zu dass es die Postbank eigentlich nicht dürfte und rechtlich völliger Schwachsinn ist, aber wer es halt mit sich machen lässt...
der lässt es halt mit sich machen :-)

Offline JoJo

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #22 am: 18. Juni 2019, 20:07:22 »
Zitat von: Harald53 am 18. Juni 2019, 18:18:36
Onlinekonten etc. können nicht umgewandelt werden.
Sollte wohl heissen:
"zusätzliche Onlinekonten bei derselben Bank"
Ich habe ein online-only-Konto, das kann man natürlich umstellen.

Und onöine only gilt dort als Basis Konto?
Manche Menschen möchten sich die Regeln offenbar biegen wie sie ihnen am besten schmecken.
Die Bestimmung der Postbank ist eindeutig.
Aber als LE kann man sich einen Prozess ja leisten. Kost ja nix.

Offline dark angel

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #23 am: 18. Juni 2019, 20:32:03 »
Das Gesetz bestimmt immer noch der Gesetzgeber, nicht die Postbank.
Sie kann höchstens versuchen, sich über Selbiges hinwegzusetzen.
Fliegt dabei sicherlich aber auch früher oder später, wie das Jobcenter auch, ordentlich auf die ....das Gesicht. :-)

Zitat
Pfändungsschutzkonten sind zu den allgemein üblichen Kontoführungspreisen anzubieten. Mit gesonderten Entgelten darf die Führung eines P-Konto dagegen nicht verbunden werden. Dies hat der Gesetzgeber in seiner Beschlussempfehlung und seinem Bericht vom 22. April 2009 (Bundestags-Drucksache 16/12714, S. 17) deutlich zum Ausdruck gebracht:

Der Zugang zum geschützten Existenzminimum darf nicht von der Zahlung eines Entgelts abhängig gemacht werden. Nach der Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs sind Klauseln in allgemeinen Geschäftsbedingungen von Kreditinstituten, in denen für die Bearbeitung und Überwachung von Pfändungsmaßnahmen gegen Kunden von diesen ein Entgelt gefordert wird, unwirksam (BGHZ 141, 380).

Der Bundesgerichtshof hat diese Rechtsauffassung im Anschluss an seine beiden Urteile vom 13. November 2012 (XI ZR 500/11 und XI ZR 145/12) in einem Urteil vom 16. Juli 2013 (XI ZR 260/12) erneut bestätigt (vgl. die Pressemitteilung des Bundesgerichtshofs Nr. 123/2013 vom 16. Juli 2013). Danach ist die im Preis- und Leistungsverzeichnis eines Kreditinstituts enthaltene Bestimmung über die Kontoführungsgebühr für ein P-Konto im Verkehr mit Verbrauchern in der Regel unwirksam, wenn der Kunde danach - bei Umwandlung seines schon bestehenden Girokontos in ein P-Konto - ein über der für dieses Girokonto zuvor vereinbarten Kontoführungsgebühr liegendes Entgelt zu zahlen hat oder wenn das Kreditinstitut - bei der Neueinrichtung eines P-Kontos - ein Entgelt verlangt, das über der Kontoführungsgebühr für ein Neukunden üblicherweise als Gehaltskonto angebotenes Standardkonto mit vergleichbarem Leistungsinhalt liegt.

Der interessante Teilsatz daraus:
Zitat
Danach ist die im Preis- und Leistungsverzeichnis eines Kreditinstituts enthaltene Bestimmung über die Kontoführungsgebühr für ein P-Konto im Verkehr mit Verbrauchern in der Regel unwirksam, wenn der Kunde danach - bei Umwandlung seines schon bestehenden Girokontos in ein P-Konto - ein über der für dieses Girokonto zuvor vereinbarten Kontoführungsgebühr liegendes Entgelt zu zahlen hat ...

so das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz hier: https://www.bmjv.de/DE/Verbraucherportal/FinanzenVersicherungen/P-Konto/P-Konto_node.html
unter dem Punkt "Kein gesondertes Kontoführungsentgelt bei Pfändungsschutzkonten".

Also ich traue der Aussage des Staates mehr als der Aussage der Postbank.

mal ne Frage: Gibt es eigentlich bei so Streitigkeiten wie hier, also Streit um zu zahlende Gebühren, auch sowas wie einen einstweiligen Rechtsschutz oder so?
irgendeine Möglichkeit, zeitnah ein (wenn auch nur vorläufiges) Urteil zu erwirken?

Kann man hier eigentlich irgendwie @Ottokar herbeibeschwören? Mich würde echt sein Kommentar zum Thema interessieren :-)

Offline JJ

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #24 am: 18. Juni 2019, 21:25:19 »
Irgendwie schon dreist drauf, der TE...hab noch gut den Thread von vor ein paar Tagen im Kopf, wo er händeringend und verzweifelt überhaupt irgendeine Bank finden wollte (vielmehr musste), weil das alte Girokonto im Minus war und Abbuchungen drohten etc. Und nun hat er eine neue Bank gefunden (nicht selbstverständlich mit diesem background!) und ist noch immer am stänkern. Erst mal schön einrichten das Konto, und dann gegen die Bank schießen die einem aus dem Dilemma herausgeholfen hat. Kein Wunder wenn bei soviel Undank und Trickserei den Willigsten die Lust vergeht.

Offline dark angel

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #25 am: 18. Juni 2019, 22:42:05 »
Zitat
Irgendwie schon dreist drauf, der TE...hab noch gut den Thread von vor ein paar Tagen im Kopf, wo er händeringend und verzweifelt überhaupt irgendeine Bank finden wollte (vielmehr musste), weil das alte Girokonto im Minus war und Abbuchungen drohten etc. Und nun hat er eine neue Bank gefunden (nicht selbstverständlich mit diesem background!) und ist noch immer am stänkern. Erst mal schön einrichten das Konto, und dann gegen die Bank schießen die einem aus dem Dilemma herausgeholfen hat. Kein Wunder wenn bei soviel Undank und Trickserei den Willigsten die Lust vergeht.

Ich mag halt Tricksereien, wo ich mein Recht kenne und dieses auch bis zum Ende einfordere :-)

händeringend und verzweifelt sicher nicht, ich will auch nur keine einzigen 30 Euro zuviel zahlen wenn es nicht sein muss.
Wozu soll ich noch Raten weiterzahlen wenn es am Ende eh auf Insolvenz rausläuft?
Da habe ich als hartz4ler mehr von den 30 Euro als die Bank, die dann zu Insolvenzbeginn eh die erhaltenen Raten gleich mal wieder rausrücken darf an den Insolvenzverwalter.

Ich wollte eigentlich nur Empfehlungen für gute Banken.
Aber wie hier üblich ufert sowas meist in Grundsatzdiskussionen, in denen ich auf mein Recht bestehe und dann am Schluss der Typ mit "Starrsinn" bin, der angelbich Alles gratis haben will, die Gläubiger bescheißen will (ich habe dich nicht vergessen, Ottokar!)
und vieles mehr.
gerne auch soll man in eine gewisse Richtung geredet werden, zum Beispiel in Richtung Basiskonto.

aber egal.
Es tut mir halt Leid, wenn ich eine Hand voll Bankkonten habe und , bevor ich eins davon als mein "Gehaltskonto"  festlege, mal abwäge, Meinungen einhole und Co.
D gehen auch so banale Überlegungen drin ein wie "bei welcher Bank ist der Bankautomat nahe bei meiner Wohnung" oder "wo gibts so viel wie möglich grstis?"

Tut mir ja Leid, dass ich jede Gelegenheit, was besser oder billiger zu bekommen, auch nutzen will.

Ich zumindest werde mich bestimmt nicht in die selsbtauferlegte Opferrolle und küsse Banken oder Co. die Füße, dass sie mit meinem Geld handeln dürfen (okay, bei kostenlosem Konto kommt nicht viel rum. aber trotzdem)

Keine Bank will mir ein konto geben?
Na, dann shcicke ich ein paar Faxe rum, kündige Konten.
und dann geht das Thema von neuem rum, nur geht es nun um die Frage "Wo finde ich das beste, am besten billigste Basiskonto?"
Manche Leute meinen hier wohl, ich müsste den herren Banken gnädig vor die Füße rutschen, nur weil sie mir, da gesetzlich dazu gezwunben, ein basiskontog eben müssen.

Ich sehe es so:
Solange ich noch Optionen habe (Plan A mit zig Optionen für ein normales Konto+anschließender P-Konto-Umwandlung, Plan B mit Basiskonto+P-Kontoumwandlung), sehe ich kein Grund zur Verzweiflung, noch jemandem gegenüber übermässig unterwürfig und dankbar zu sein.

Ich halte es wie Sparrow: "Nimm mit was du kriegen kannst! Und gib nichts wieder her!" :-)

Moral ist übrigens nicht so mein besonders gutes Fach ;-)

Ich "schieße" lediglich gegen die Bank (bzw. zumindest gegen den Mitarbeiter dort), weil sie mir offensichtlichen Unsinn unterbreiten will.
Will mir das P-Konto als eigenes, teureres Konto verkaufen.
Während man sprichwörtlich überall liest, dass ein P-Konto nur ein Zusatz zum Konto ist, demnach auch nichts Eigenständiges und von daher auch kein Anspruch auf Extragebühren oder Leistungsänderungen und -einschränkungen.

Was ist falsch daran, 1. sein Recht bis ins Detail kennen zu wollen und 2. das auch durchsetzen zu wollen?

Angeblich sind doch alle Menschen gleich, wenn ein reicher Krösus auf die Bedingungen in Paragraph XY oder das Gesetz Z besteht, jammert keiner.
Da kann ich mir als "Sozialschmarotzer" oder "Undankbarer", wie man immer es auch sehen mag, dieses Recht auch herausnehmen.

Aber welche Tricksereien meinst du eigentlich?
Schlaue Leute nutzen halt "Loopholes", und die Anderen ärgern sich nur drüber und sind neidisch :-)
Wie bei den Billiglöhnern vs Hartz4lern auch.

Offline JoJo

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Re: Welche Extrakosten sind für P-Konto zulässig?
« Antwort #26 am: 19. Juni 2019, 09:59:51 »
Versuchen können Sie es. Wäre sicherlich interessant zu sehen, ob daraus auch ein Grundsatzurteil hervorgehen würde.

Persönlich wäre es mir zu riskant, den Klageweg zu beschreiten, da mir a) die ausreichenden Mittel für einen Prozess fehlen, was mich zu b) führt- ich will keinerlei Schulden machen.

Von daher wünsche ich Ihnen gutes Gelingen zum Wohle und zur Rechtssicherheit aller.

Und dass sich stinkreiche Menschen aus vielem herauskaufen können, darüber muss man hier nicht diskutieren. Ich denke, das ist allseits bekannt.
Wirklich reiche Menschen werden sich auch eher selten in Foren wie diesen aufhalten, weil sie mit diesen Themen nicht konfrontiert sind. Wie gesagt- die meisten. Alles relativ.