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Autor Thema: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?  (Gelesen 2152 mal)

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Offline Ilin19

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Ich lebe mit meiner 18 jährigen Tochter in einer BG. Aus gesundheitlichen Gründen mussten wir umziehen.

Attest vom Neurologen,Therapeutin nebst Antrag auf Zustimmung lag meinem Sb vorher vor.

Er ist sehr bemüht allgemein und hat mir vor dem Umzug in die teurere, 1.Zimmer größere Wohnung, erklärt, das er keine Zustimmung erteilen kann, was mir natürlich bewusst war.

Er hat meinen Antrag jedoch zum Gesundheitsamt geschickt um prüfen zu lassen, ob man uns auf Grund meiner Erkrankungen, in den nächst höheren Personenhaushalt einordnen kann,so das mir mehr KdU gezahlt werden können.
 
Da die neue Wohnung auch dann noch etwas über dem hiesigen Mietspiegel beim 3 Personen-Haushalt liegt,erklärte mein Sb mir, das ich den Mietvertrag unterschreiben und umziehen kann, da die anderen Kosten für Umzug, Kaution etc auch bei Antragsbewilligung nicht übernommen werden würden.

Ich bin Rentnerin mit Mini-Job,meine Tochter macht in 2 Jahren ihr Abitur.

Die Mietzahlungen bekommen wir hin.

Nun zu meiner eigentlichen Frage: Ich war insoweit informiert, das ich wusste, das nach dem Umzug in eine nicht genehmigte Wohnung mit unangemessener KdU,nur die ALTE MIETE gezahlt wird.
 
Ich las auch irgendwo,das dabei die alte GESAMTMIETE betrachtet wird.

Beim Jc ,Gespräch diesbezüglich mit meinem Sb,sagte er mir,das die neue Miete sehr ungünstig für mich aufgeteilt ist.
Das Haus ist sehr modern gebaut worden,Solar,Pellets zum Heizen und Warmwasser.
 
So sind meine Heizkosten auf 40 Eu gesetzt, Grundmiete 570 € -40 € für Carport inklusive, sonstige Betriebs und Nebenkosten 110 €.

Der Sb sagte, das es ihm leid täte,aber er mir mehr hätte bewilligen können, wenn die Heizkosten höher(dürfen bis ca.100eu liegen für 2 Pers.Haushalt)aufgeführt wären im Mietvertrag.
Dafür hätte man die Grundmiete runter setzen können.

Er gab mir sogar die Möglichkeit, dies mit meinem neuen Vermieter zu klären und die Zahlen umschreiben zu lassen.

Da wir aber die Wohnung vom Vermieter bekommen haben ohne das er Einkommensnachweise sehen wollte, weiß er vom Hartz IV Bezug natürlich nichts.

Darum habe ich eine Klärung mit meinem Vermieter und somit ein umschreiben der Mietzahlen abgelehnt.

Mehrbedarf für dezentrale Wasser Erwärmung fällt flach. Das war mir vorher klar.

Nun wurde uns erstmal KdU 565 € bewilligt. Antrag beim Gesundheitsamt ist noch nicht bearbeitet.

Angemessene und genehmigte Miete der alten Wohnung betrug zum Schluss 629 €.

Habe ich Erfolg mit einem Widerspruch gegen den neuen Bescheid?

Wie gesagt war ich der Meinung dass die Kosten der Unterkunft der alten Wohnung für die neue Wohnung bezahlt werden.

Ich war der Meinung dass die Gesamtmiete dafür betrachtet wird.

 Die Differenz von 565 zu 629 wiegt für uns zurzeit natürlich viel.

Weiß jemand von euch wie die Gesetzeslage in der Situation wirklich ist?

Ich bitte um Entschuldigung wenn der ganze Text zu lang wurde, ich bin nicht so gut darin, kurz zu erklären .

Vielen lieben Dank





Online Lachsangler

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #1 am: 17. Juli 2019, 09:56:16 »
Erst einmal ist ganz, ganz wichtig: Alles schriftlich machen, denn nur, wenn du auch vom JC was Schrifltiches bekommst, ist das verbindlich. Mündliche Absprachen sind Schall und Rauch!

Miete umschreiben, ist totaler Quatsch. Denn die Nebenkosten und Heizung sind VERBRAUCHS-Kosten. Der Vermieter "verdient" höchstens an der Kaltmiete. Also, warum sollte er irgendetwas umschreiben, was für ihn negativ enden würde?

Das JC bezahlt bei einem ungenehmigten Umzug höchstens die Altmiete (wenn diese niedriger ist, als die neue Miete), maximal aber die angemessene Miete.

Auch Nachzhalungen, falls NK und Heizung zu niedrig angesetzt sind, werden vom JC nicht mehr übernommen.
„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen“.
J.W. von Goethe.

Offline Kontrollwahn

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #2 am: 17. Juli 2019, 10:11:35 »
Hast du einen schriftlichen Bescheid?
Wie wird dort begründet, dass du jetzt weniger bekommst als vorher?
Er rechnet vermutlich die tats. HK Vorauszahlungen.

Nach § 22 Abs. 10 wird die Gesamtangemessenheit berücksichtigt.
Damit kann man eine hohe Grundmiete mit geringen HK ausgleichen und umgekehrt,
So auch Gesetzesbegründung T-Drs. 18/8041 06.04.2016  S. 41-42
Zitat
weil höhere Aufwendungen für die Unterkunft durch geringere Aufwendungen für die Heizung ausgeglichen werden können
und umgekehrt. ...
Satz 3 stellt klar, dass die Grundsätze des Absatzes 1 auch bei der Bildung einer Gesamtangemessenheitsgrenze anzuwenden sind. Insbesondere steht es dadurch Leistungsberechtigten im Einklang mit der Rechtsprechung des Bundessozialgerichts offen, im Einzelfall darzulegen, dass die Aufwendungen für Heizung bzw. die Gesamtaufwendungen angemessen sind, wenn die Gesamtaufwendungen die abstrakte Gesamtangemessenheitsgrenze übersteigen.

Was ich nicht ganz verstehe. Du schreibst, die neue Whg. wäre selbst bei Anerkennung für 3 Personen unangemessen und trotzdem werden 64 € weniger bezahlt als vorher? War die vorherige Whg. auch schon unangemessen?
Wie kommen die 565 € zu Stande? 570-40+110=640 €. Das wäre ja gerade mal die Kaltmiete ohne Carport + 35 BK+HK.
Steht der Carport zwingend im MV, oder kann man den auch separat kündigen? (Du schreibst Carport inklusive, dann gehört er eigtl.  zur KdU)

Da müsste man die örtlichen Richtlinien kennen. Sonst komme ich mit den Zahlen nicht klar.

Berechnen kann man die angemessene Gesamtmiete so: Kaltmiete + kalte BK + angemessene HK nach Heizspiegel = Gesamtangemessenheit.
Für die HK nach Heizspiegel kann man aber nur die anerkannte angemessene Wohnungsgröße ansetzen.
Z. B. hast du 80 qm. 2 Personen stehen aber nur 60 qm zu. Dann muss man den maximalen Wert (zu hoch) vom Heizspiegel (auf Gebäudegröße achten) mit 60 multiplizieren. Dieser Wert wären dann die maximal als angemessen anzuerkennenden HK.

Ich würde einen Widerspruch schreiben, dass die Bezahlung bisherigen Miethöhe zu zahlen ist.
Ist die Miete nach einem nicht genehmigten Umzug angemessen hat man m. W. trotzdem Anspruch auf ein Zusicherung. Aber halt nur in Höhe der bisherigen Miete.
§ 22 Abs. 4
Zitat
2Der kommunale Träger ist zur Zusicherung verpflichtet, wenn die Aufwendungen für die neue Unterkunft angemessen sind.

Wenn man Anspruch auf die Zusicherung hat, müssten wohl auch die Umzugskosten bezahlt werden.
Zudem bestand ja anscheinend ein wichtiger Grund. Auch dann hat man m.W. Anspruch auf Zusicherung. Zumindest, wenn die Miete angemessen ist.
 

Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #3 am: 17. Juli 2019, 17:32:30 »
Vielen Dank für eure Antworten.
 
Ich versuche die Fragen zu klären.
Das Minus vor dem Wort Carport sollte ein Bindestrich sein. Sry.

Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).
Die alte 2 Zimmer Wohnung wurde  komplett bezahlt. Sie war vor zweieinhalb Jahren bei unseren Einzug bezüglich der KdU angemessen, es wurde also zugestimmt, Kaution und alle anderen Zuschüsse wurden bezahlt damals.

Der damalige Sachbearbeiter hat mich auch damals gebeten ,die Zahlen umschreiben zu lassen.
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.

 Als sich dann vor einigen Monaten das Gesetz änderte, habe ich per Antrag versucht, das auch der Carport und die in diesem Jahr erhobene Nebenkosten Erhöhung übernommen wird.
Zusammen machte dies ab Januar diesen Jahres in der alten Wohnung eine komplett Miete von 629 €, welches dann auch bewilligt wurde.

---------

Die neue Wohnung beträgt 570 € Grundmiete 40 € für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum, so steht es im Mietvertrag, 110 € Betriebs und Nebenkosten, also eine End Miete von 760 €.

Ich ging davon aus dass wir nur eine Differenz von 130 € dazu zahlen müssen.

Nun kommt bei der neuen Wohnung hinzu, dass wir keinen Mehrbedarf von ca 16 € monatlich mehr bekommen da wir keine dezentrale Wassererwärmung mehr haben. Soweit so gut .

Ich erinnere mich nur dass der Sachbearbeiter weiter erklärt hat, dass er noch nicht mal mehr die Höhe der alten Miete für die neue Wohnung zahlen kann, ungeachtet des Wegfalls des Mehrbedarfs, sondern wegen der Aufteilung der Miete ..

Er könne nur rum jonglieren so in etwa drückte er sich aus, wenn die Grundmiete niedriger und die Heizkosten höher wären, unterm Strich könnte er dann mehr Gesamtmiete für uns bewilligen...

Das ist das einzige woran ich mich erinnere.
Der neue Bescheid dreht sich in erster Linie um den Wegfall des Minijobs meiner Tochter Ende Juni 2019.
Diese Begründung steht auf der zweiten Seite. Dort steht das das Einkommen meiner Tochter entfällt.

 Ab der dritten Seite beginnt aber die Berechnung ab August, ab wann ich auch die neue Miete bezahlen muss, und dort steht einfach nur die Berechnung der bewilligten KdU. Dort steht keinerlei Begründung mehr im Bescheid für den geringeren bewilligten Mietbetrag im Gegensatz zu der alten Wohnung.

Bewilligt hat er ab August für die neue Wohnung 412,10 € Grundmiete 40 € Heizkosten 112,44 € Nebenkosten, also gesamt Miete 564,54€.

Der Bescheid ist vom 12. Juli. Habe also noch Widerspruchsfrist .

Wie gesagt liegt nun dem hiesigen Gesundheitsamt mein Antrag mit allen Attesten vor, dort besteht dadurch die Chance, dass wir in den nächst höheren Personenhaushalt eingeordnet werden.

Hiesiger Mietspiegel 3 Personen Haushalt 474,40 EUR Grundmiete, 136 EUR Nebenkosten, 116 Euro Heizkosten.
Also Gesamtmiete 726 ,40€.

Die neue Miete kostet 760 € wie gesagt. Darum hat der Sachbearbeiter vor unserem Umzug auch gesagt, dass ich umziehen kann, nicht warten muss auf die Zustimmung, da es keine Zustimmung geben wird, mit den ganzen Kostenübernahmen, da ja auch selbst ,wenn ich in den nächsthöheren Personenhaushalt eingeordnet werden würde, die jetzige Miete dennnoch zu hoch wäre bezüglich des Mietspiegels.

Er hat mir außerdem schon gesagt, dass wenn die Genehmigung gegeben werden würde, er mir mehr KdU bewilligt, aber auch hier nicht den Höchstsatz von 726, 40 Euro, welcher im hiesigen Mietspiegel so drin steht.!!

Das verstehe ich überhaupt nicht.

 Ich möchte erwähnen, dass ich eine PTBS ( posttraumatische Belastungsstörung) habe,dadurch meine Konzentration sehr eingeschränkt ist.

Darum wäre ich sehr dankbar für ein wenig Unterstützung bezüglich meines Widerspruchs. Bezüglich der Formulierung.

Vielen Dank und viele Grüße

Online coolio

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #4 am: 17. Juli 2019, 18:24:08 »
Fehlt:
Ist für Wohnung alt und Wohnung neu das gleiche JC zuständig?
Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft
Ratgeber Umzug
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Wer redet oder telefoniert, der verliert!
I'm with intelligents - hopefully!

Offline Kontrollwahn

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #5 am: 17. Juli 2019, 18:38:49 »
Tut mir leid, das ist alles ein bisschen chaotisch. Ich hoffe ich blick richtig durch.
In Tabellarischer Form wäre es übersichtlicher.
Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).
Dieser Wert gilt jetzt aktuell? Die alten Werte interessieren nicht mehr.
Dann ist die neue Miete definitiv nicht angemessen. Dann werden auch bei Umzug nur die bisherigen KdU bezahlt.
 
Zitat
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.
Wäre die damalige Miete zusammen mit dem Carport insgesamt angemessen gewesen?
Falls ja, haben dich verarscht. Wenn der Carport im Hauptmietvertrag mit vermietet ist und nicht separat gemietet werden kann, bzw. separat mit eigenem MV, dann gehört das zu den KdU.
Ist die KdU zusammen mit dem Carport angemessen, muss das Amt den Carport mitbezahlen.
Darum wollte der SB, dass du das umschreiben lässt. Dadurch hat er die Kosten für den Carport gspart und dich in der Miete gedrückt. Dieses Geld fehlt dir jetzt.

Diese 594 € musst du auch für die neue Wohnung bekommen. 126 € aus eigener Tasche  :schock:

Zitat
Als sich dann vor einigen Monaten das Gesetz änderte,
Welches Gesetz meinst du? Was änderte sich? Die Höhe der angemessenen KdU?

Zitat
Zusammen machte dies ab Januar diesen Jahres in der alten Wohnung eine komplett Miete von 629 €, welches dann auch bewilligt wurde.
Das war dann auf Dauer? Oder nur einen Monat lang wegen der BK-Nachzahlung?
Was denn nun? Die letzte anerkannte Miete die du bekommen hast waren die 629 € warm, oder diese 594?

Jedenfalls muss dir der selbe Betrag für KdU bezahlt werden, die du zuletzt regelmäßig bekommen hast.

Zitat
Die neue Wohnung beträgt 570 € Grundmiete 40 € für den mitvermieteten Carport mit Abstellraum, so steht es im Mietvertrag, 110 € Betriebs und Nebenkosten, also eine End Miete von 760 €.
570+40+110 sind 720 €

Zitat
Ich ging davon aus dass wir nur eine Differenz von 130 € dazu zahlen müssen.
Rechne mir diese Differenz mal vor. Ich komme mit deinen Zahlen nicht klar.

Zitat
Ich erinnere mich nur dass der Sachbearbeiter weiter erklärt hat, dass er noch nicht mal mehr die Höhe der alten Miete für die neue Wohnung zahlen kann, ungeachtet des Wegfalls des Mehrbedarfs, sondern wegen der Aufteilung der Miete ..
Lass den labern. Der labert vermutlich Mist. Traue dem nicht!! Er soll dir alles schriftlich geben!
Immer alles schriftlich geben lassen, ganz wichtig!

Was ändert sich an der Aufteilung? Dein Kind wohnt doch noch bei dir. Egal ob sie ihren Bedarf selbst decken kann, dein anteil sind dann 50 % der Miete.

Zitat
Er könne nur rum jonglieren so in etwa drückte er sich aus, wenn die Grundmiete niedriger und die Heizkosten höher wären, unterm Strich könnte er dann mehr Gesamtmiete für uns bewilligen...
Wie soll das denn funktionieren?  Er darf dir leider so oder so nur die bisherige Miete zahlen. Darum verstehe ich nicht, wie er das meint. Da die HK nur mit 40 angesetzt sind, ist das eher positiv. Bei einer Nachzahlung kann dann nicht die Keule kommen, die HK wären unangemessen.

Zitat
Bewilligt hat er ab August für die neue Wohnung 412,10 € Grundmiete 40 € Heizkosten 112,44 € Nebenkosten, also gesamt Miete 564,54€.
Das sind dann die Werte, die du zuletzt als Miete bekommen hast? Dann wäre das korrekt.

Blöd ist, dass du anscheinend keinen Nachweis hast, dass du vor dem Umzug die Zusicherung beantragt hast. Oder hast du eine schriftliche Ablehnung bekommen?

Zitat
Der Bescheid ist vom 12. Juli. Habe also noch Widerspruchsfrist .
Wenn er das selbe zahlt wie vor dem Umzug, macht aus meiner Sicht ein Widerspruch keinen Sinn. Evtl. gibt es andere Meinungen.

Zitat
Wie gesagt liegt nun dem hiesigen Gesundheitsamt mein Antrag mit allen Attesten vor, dort besteht dadurch die Chance, dass wir in den nächst höheren Personenhaushalt eingeordnet werden.

Wenn das so weit ist, muss du die höheren KdU beantragen. Jetzt bringt das noch nichts.

Das Einzige was man tun kann:
Wird wirklich ein qualifizierter Mietspiegel angewendet? Oder gibt es ein schlüssiges Konzept? Also prüfen, ob die angemessene KdU korrekt festgesetzt wurde. (Ist selten der Fall und mühsam, das gerichtlich zu klären)




Online NevAda

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #6 am: 17. Juli 2019, 18:45:05 »
Der damalige Sachbearbeiter hat mich auch damals gebeten ,die Zahlen umschreiben zu lassen.
Der damalige Makler hat dies damals gemacht und sogar für den damaligen Carport einen extra Mietvertrag, so dass unterm Strich mit 594 € damals die Miete angemessen war.
Inklusive Carport war sie also nicht angemessen?
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #7 am: 17. Juli 2019, 18:50:36 »
Ja genau, mit Carport war die alte Wohnung damals unangemessen

Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #8 am: 17. Juli 2019, 19:29:03 »
Der Wert ist jetzt aktuell. 618,80€ ist die Miete der letzten Wohnung. Wegen Nebenkostenerhöhung  und meines Antrags auf Übernahme Kosten vom Carport, hat das Jobcenter seit Januar 2019 629 € komplett bezahlt .

 Genau das dachte ich auch, dass nun diese bisherigen KdU gezahlt werden für die neue Wohnung.
Sie werden aber ja nicht bezahlt.

Ich weiß doch dass die neue Miete unangemessen ist.

 Auch noch,wenn  ich in den nächst höheren- also 3 Personenhaushalt eingeordnet werden würde, falls der Antrag genehmigt werden würde .

Mir geht es im Moment doch darum, dass das Jobcenter zumindest die Höhe der KdU der letzten Wohnung bewilligen, zahlen .

Mit dem Gesetz was sich änderte, meine ich, dass man überall in den Medien mitbekommen hat, dass die Jobcenter mehr Miete zahlen müssen.

 Natürlich innerhalb der Angemessenheitsgrenze.

Das Jc bezahlte mir bis Januar 2019  594€ ohne Carport.
aber laut Mietspiegel hätten sie 618,80 zahlen müssen.

Die letzte angemessene anerkannte Miete die ich bekommen habe in der letzten Wohnung, waren dann 629 € warm.
 Carport inklusive, nachdem ich die dies im Januar 2019 beantragt hatte plus nebenkostenerhöhung.

Sorry für die Rechnung, ich habe die Heizkosten von 40 € vergessen für die neue Wohnung.
570€ Grundmiete, 40 € Carport, 40 €Heizkosten, 110€ Nebenkosten.760€.

Ich habe schriftlich vor dem Umzug die Zustimmung zum Umzug beantragt allgemein .

Als ich dann meinen jetzigen Mietvertrag  noch nicht unterschrieben in der Hand hatte, habe ich auch noch einmal die Zustimmung beantragt und die Übernahme der Kosten.

Danach ist alles nur noch mündlich oder per E-Mail gelaufen .

Aber keine schriftliche Ablehnung.

Das Jobcenter zahlt nicht dasselbe wie vorher in der anderen Wohnung.

Und das war ursprünglich meine Frage, ob das rechtens ist.
Ob ein Widerspruch angebracht ist .

Oder sollte ich ein paar Wochen warten bis eine Antwort vom Gesundheitsamt kommt, ob sie mich in den nächsthöheren Personenhaushalt einordnen, mir dann sowieso mehr Miete zahlen müssen.

Und auch hierzu der Sachbearbeiter  schon gesagt hat, dass er dann aufgrund der Mietzusammensetzung auch dann nicht die volle KdU für ein 3 Personenhaushalt zahlen wird,  also keine 726,40 € wie sie im hiesigen Mietspiegel stehen.



Aber schließlich bezahlen sie zurzeit bzw ab dem 1. August zu wenig für einen 2 Personenhaushalt.



Offline Kontrollwahn

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #9 am: 17. Juli 2019, 19:30:09 »
Ja genau, mit Carport war die alte Wohnung damals unangemessen

Verstehe ich nicht. Dann sind die Mieten in der Zwischenzeit am alten Wohnort anscheinend von 594 auf 629 gestiegen.
Aber spielt letztlich keine Rolle. Du bekommst nur, was du vorher bekommen hast. Da kann auch der SB nicht viel machen.
Zitat
Angemessene und genehmigte Miete der alten Wohnung betrug zum Schluss 629 €.

Und jetzt sind die angemessenen KdU von 629 auf 618 € gesunken? Anderer Stadtteil?
Die Frage selbes JC wurde ja gestellt. Ist es das selbe JC?

Was mir noch einfällt, dass man rein vorsorglich einen Antrag auf höhere KdU stellt.
Schildern, dass geprüft wird, ob mehr qm zustehen (Gesundheitsamt), dass der Umzug aus gesundheitlichen Gründen erfolgte.
Vielleicht kann man sich dann so eine höhere KdU sichern, wenn das Attest positiv ausfällt?

Edit:
Noch was wichtiges. Wenn der Umzug nachweislich aus gesundheitl. Gründen notwendig war, dann hat man doch auch Anspruch auf die Zusicherung?
Zitat
2Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.

Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #10 am: 17. Juli 2019, 19:59:25 »
Die ursprüngliche Miete ohne Carport in der alten Wohnung war 594 €.

Hatte damals die Zustimmung- weil angemessen.( Carport Kosten wurden aber damals  bei Mietvertragsabschluss wegen Unangemessenheit rausgelassen).

 Mietspiegel stieg dann in der Zwischenzeit auf 618,80 € für 2 Pers.

 Nach meinem Antrag im Januar 2019 auf Übernahme von  Nebenkosten Erhöhung(( Nebenkostennachzahlung von 2017 wurde vorher vom Jc  übernommen) und Antrag auf Übernahme der Carport Kosten, zahlte das Jobcenter für die alte Wohnung von Januar 2019 bis Juli 2019 komplett 629 € .

Ich bin innerhalb einer Stadt umgezogen, dasselbe Jobcenter ist zuständig .

Ich habe es genauso gemacht, also meine gesundheitliche Situation detailliert geschildert, zwei Atteste dazu gepackt, und höhere KdU beantragt.

Ja man kann aufgrund von Erkrankungen die Zustimmung zum Umzug erhalten aber wiederum doch nur, wenn die Miete angemessen ist.

Mein Antrag auf Zahlung von höheren KdU aufgrund von gesundheitlichen Problemen, liegt dem Gesundheitsamt vor.
 Die Bearbeitungszeit wird einige Wochen dauern.






Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #11 am: 18. Juli 2019, 10:19:21 »
Erst mal vielen Dank für eure zahlreichen Antworten.
Ich lege Widerspruch ein,da ich ja definitiv für die neue Wohnung nicht die Miete der alten Wohnung bekomme.

Dazu eine letzte Frage:

Laut unserem Mietspiegel wird für 2 Personen eine Maximalmiete von 618,80€ gezahlt.
Da ich aber im Januar 2019 eine Mieterhöhung (Nebenkosten wurden aufgrund von Jahresabrechnung/Nachzahlung)der alten Wohnung hatte, ich gleichzeitig auch die Kostenübernahme des Carports beantragte, genehmigte mir das Jc ab Januar 2019 eine Gesamtmiete von 629€.

Soll ich nun beim Widerspruch die Zahlung der 629€ beantragen oder 618,80€(Gesamtmiete Mietspiegel) ?

Vielen Dank

Offline Sheherazade

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #12 am: 18. Juli 2019, 10:26:03 »
Wo liegt denn bei euch die angemessene Miete?
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Offline Kontrollwahn

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #13 am: 18. Juli 2019, 13:06:38 »
Kostenübernahme des Carports beantragte, genehmigte mir das Jc ab Januar 2019 eine Gesamtmiete von 629€.

Soll ich nun beim Widerspruch die Zahlung der 629€ beantragen oder 618,80€(Gesamtmiete Mietspiegel) ?

Die zuletzt anerkannte Miete! also die 629 €. Wenn sie das kürzen wollen, müssen die das begründen und man hat inen Ansatzpunkt für weitere Argumente.
Begründung ist wie gesagt § 22 Abs. 1 Satz 2
Zitat
2Erhöhen sich nach einem nicht erforderlichen Umzug die Aufwendungen für Unterkunft und Heizung, wird nur der bisherige Bedarf anerkannt.

Wo liegt denn bei euch die angemessene Miete?

Zitat von: Ilin19
Laut unserem Mietspiegel wird für 2 Personen eine Maximalmiete von 618,80€ gezahlt.

Antwort #3
Laut Mietspiegel bei 2 Personen max.618,80 € Gesamtmiete (65qm; 412,10 € max Grundmiete; 112,45€ NK; 94,25€ HK, also 1,45 pro qm ).

Offline Ilin19

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Re: Umzug in teurere Wohnung ohne Zustimmung-KdU alte Wohnung?
« Antwort #14 am: 18. Juli 2019, 13:10:36 »
Super😉 danke, damit kann ich etwas anfangen.
 Ich melde mich sobald ich etwas gehört habe.

Allerdings geht mein Sachbearbeiter Ende dieser Woche für drei Wochen in Urlaub .
VG