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Autor Thema: BaFög  (Gelesen 548 mal)

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Offline asus1402

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BaFög
« am: 18. August 2019, 18:37:37 »
Wie wird das Einkommen der leiblichen Eltern beim Bafög-Antrag der Tochter berücksichtigt?

Die Mutter meiner Tochter und ich sind geschieden. Beide haben erneut geheiratet und die jeweiligen neuen Partner haben ein sehr hohes Einkommen.

Meine aktuelle finanzielle Situation sieht so aus: Nettoeinkommen meiner Ehefrau 2550,- eigenes 450,-. Gleichzeitig "droht" uns eine Trennung, bei der der Trennungsunterhalt 900.- sein sollte.

Danke und Gruß

Offline crazy

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Re: BaFög
« Antwort #1 am: 26. August 2019, 19:00:59 »
Bei elternabhängiger Förderung füllen beide Elternteile die Anlage des Antrages aus und reichen diese der Tochter zusammen mit dem Steuerbescheid ein(für 2019 den für 2017.
Bei einem Einkommen von 450 Euro wird bei diesem leiblichen Elternteil dann ein Anteil von null Euro errechnet. Die Ehepartner und weitere Geschwister laufen mit Freibeträgen,die bei 450 Euro irrelevant sind. Freibetrag für Ehepartner ist aowieso null,wenn dieser eigenes Einkommen über 450 Euro hat.
Nachzulesen und auch nachzurechnen z B. bei Studis online. Bei erheblicher Änderung von EK vor 2 Jahrne zu jetzt gleichzeitig Aktualisierungsantrag stellen.
Achtung:Das was im Bafög Bescheid als jeweiliger Anteil der Eltern steht ist nicht das was die Eltern nach Unterhaltsrecht dann jeweilig noch dem Kind an Barunterhalt schulden

Offline Oberhausener1989

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Re: BaFög
« Antwort #2 am: 27. August 2019, 09:21:22 »
Moin,

um es einfach und klar darzustellen:

Das EK des neuen Partners hat bei der Berechnung von BaföG keine Bedeutung. Nur das EK der Kindeseltern wird hier berücksichtigt.

Sollten die neuen Partner kein EK haben und vom EK des Kindesvaters bzw. der Kindesmutter leben kann für den neuen Partner ein Freibetrag geltend gemacht werden.

Gruß,
Oberhausener1989