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Autor Thema: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand  (Gelesen 1955 mal)

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Offline Hexe

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #15 am: 05. September 2019, 14:07:46 »
UW, es ist wie immer, es werden die Betroffenen oder Beistände kritisiert. Ganz ausser acht gelassen wird das Verhalten der JC.
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Offline Angie69

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #16 am: 05. September 2019, 14:17:03 »
Man muss immer beide Seiten sehen. Mit Sicherheit sind Fehler auf beiden Seiten zu finden. Der te sagst selbst das ihm so etwas noch nicht passiert ist und das sagt er ja nicht weil er stolz darauf ist.

Er hilft vielen Menschen die Begleitung brauchen und jetzt ist es einmal wohl nicht so gelaufen wie es sein sollte.

Eine verzweifelte Leistungsbezieherin die Angst hatte wieder kein Geld zu bekommen, eine warum auch immer SB, die die Unterlagen nicht annehmen wollte und schon lief es aus dem Ruder.

Sollte nicht aber menschlich.

Der te möchte Tipps für sich künftig so etwas zu vermeiden und die sollte man geben so.neutral wie möglich finde ich.

Also weder Schulterklopfen und Orden für den te aber auch keine Verurteilung. Das ginge nur wenn man hier auch die SB am Start hätte und ihre Seite zu hören bekäme.
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Orakel

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #17 am: 05. September 2019, 14:19:33 »
Nur mal so am Rande:

Zitat
I. Tatbestand

1. Objektiver Tatbestand

a) Körperliche Misshandlung

Eine körperliche Misshandlung ist jede üble, unangemessene Behandlung, durch die die körperliche Unversehrtheit oder das körperliche Wohlbefinden des Opfers nicht nur unerheblich beeinträchtigt wird.

b) Gesundheitsschädigung

Unter einer Gesundheitsschädigung versteht man das Hervorrufen oder Steigern eines pathologischen, d.h. eines nachteilig von den normalen körperlichen Funktionen abweichenden Zustandes körperlicher oder seelischer Art.

c) Kausalität

Kausal ist jede Bedingung, die nicht hinweggedacht werden kann, ohne, dass der Erfolg in seiner konkreten Gestalt entfiele.

d) Objektive Zurechnung

Objektiv zurechenbar ist ein Erfolg dann, wenn der Täter eine rechtlich relevante Gefahr geschaffen hat, die sich im tatbestandsmäßigen Erfolg realisiert.

2. Subjektiver Tatbestand

Vorsatz bzgl. der objektiven Tatbestandes
Vorsatz ist der Wille zur Verwirklichung eines Straftatbestandes in Kenntnis aller seiner objektiven Tatumstände.

Quelle

Das gilt grundsätzlich auch, wenn sich der Vorwurf der Körperverletzung gegen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Jobcenters richtet. Offenkundig sah das das Gericht nicht anders.

Was bleibt denn nun von der reißerischen Überschrift???
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Offline Angie69

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #18 am: 05. September 2019, 14:23:40 »
Wie gesagt ich persönlich möchte weder über den te urteilen noch über das Jobcenter oder die SB.

Meine Meinung was ich davon grundsätzlich halte habe ich gesagt das reicht ja.

Der te möchte dies künftig vermeiden also Ideen Anregungen ? Oder nur Beiträge um sich auf die eine oder andere Seite zu stellen?
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Offline Sheherazade

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #19 am: 05. September 2019, 14:27:25 »
Orakel, du musst auch dabei schreiben, dass deine Nachfrage
Zitat von: Orakel am 05. September 2019, 14:19:33
Was bleibt denn nun von der reißerischen Überschrift???
an den Autor des Artikels gerichtet war.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

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Offline Orakel

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #20 am: 05. September 2019, 14:45:05 »
Der te möchte dies künftig vermeiden also Ideen Anregungen ?

Dann rege ich mal an, nicht leichtfertig mit Straftatbeständen um sich zu werfen, die man nicht verstanden hat.

Oder nur Beiträge um sich auf die eine oder andere Seite zu stellen?

Hier stelle ich mich ganz klar auf die Seite der Mitarbeiterin des Jobcenters, weil der Vorwurf der "versuchten Körperverletzung" offenkundig unbegründet ist, jedenfalls nach allen Informationen, die uns bislang großzügig mitgeteilt wurden.

@Sheherazade

Ich verspreche hiermit Besserung. Ich will doch nicht, dass sich hier jemand angesprochen fühlt, die/der ebenso wenig Ahnung vom Strafrecht hat wie @UW und dies mit allgemeiner Polemik/Jobcenterbashing glaubt ausgleichen zu können.  :zwinker:
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Offline Sheherazade

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #21 am: 05. September 2019, 14:56:28 »
@Sheherazade

Ich verspreche hiermit Besserung.

Siehst du, geht doch.  :zwinker:
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Offline Angie69

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #22 am: 05. September 2019, 14:57:37 »
Orakel, ich weiß du tust immer gerne allwissend, aber wenn ich an deine ganzen "Fehleinschätzung" der letzten Zeit denke würde ich mich nicht so aufblasen. Zudem

1. Habe ich mit keinem einzigen Straftatbestand herumgeworfen, dazu hätte ich zumindest einen erwähnen müssen. Oder ist: Unterlagen auf den Boden werfen nun auch eine Straftat  :mocking: das war das Einzige zudem ich mich geäußert habe.

2. Da du dich in 99 von 100 Fällen auf die Seite des Jobcenter stellst erschüttert glaube ich grad niemand deine Offenbarung  :zwinker:



Ich für mich bleib dabei hier komplett neutral zu bleiben weder für noch gegen die eine Seite sondern halte mich an die bitte des te um Tipps.

Orakel wird gleich schreiben: Dann wäre mein Tipp nie mehr als Beistand mitzugehen  :mocking:
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Offline Orakel

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #23 am: 05. September 2019, 15:15:04 »
Orakel, ich weiß du tust immer gerne allwissend ...

Darauf habe ich sogar eine Antwort: "Allwissend bin ich nicht; doch viel ist mir bewußt", schrieb einst Goethe. Immerhin kann ich von mir behaupten, dass ich die Tatbestandsmerkmale der Körperverletzung kenne, was mich von dir grundlegend unterscheidet.

Orakel wird gleich schreiben: Dann wäre mein Tipp nie mehr als Beistand mitzugehen  :mocking:

Deine Glaskugel arbeitet zuverlässig. Ja, das wäre mein Tipp für jeden, der sich nicht in jeder Situation im Griff hat.

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Offline Angie69

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #24 am: 05. September 2019, 15:27:27 »
Hm da ich mich zu dem Vorfall nicht geäußert habe, wie gesagt bis auf den Teil mit den Unterlagen ins Büro auf den Boden werfen, kannst du leider meinen Wissensstand oder auch Einstellung bezüglich Körperverletzung nicht beurteilen.

Ich kann dir aber verraten dass ich absolut gegen jegliche Gewalt bin oder auch verbale Ausbrüche.
Siehe hierzu auch meine Tipps an den TE so eine Situation künftig sofort zu beenden damit es nicht eskaliert egal von welcher Seite her. Muss ja nicht sein das es soweit kommt.

Orakel wird gleich schreiben: Dann wäre mein Tipp nie mehr als Beistand mitzugehen  :mocking:

Deine Glaskugel arbeitet zuverlässig. Ja, das wäre mein Tipp für jeden, der sich nicht in jeder Situation im Griff hat.

Um einen Pragmatiker zu erkennen braucht man eher keine Glaskugel  :zwinker:
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Offline Hexe

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #25 am: 05. September 2019, 22:51:19 »
Zitat von: Orakel am 05. September 2019, 15:15:04
dass ich die Tatbestandsmerkmale der Körperverletzung kenne, was mich von dir grundlegend unterscheidet.

Jura-Studium in der DDR ?
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Offline Orakel

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Re: Versuchte Körperverletzung gegen einen Beistand
« Antwort #26 am: 06. September 2019, 07:40:41 »
Die Frage muss ich nicht beantworten. Datenschutz.

Ich habe aber exklusiv ein Bonbon für dich: "Wer vorsätzlich die Gesundheit eines Menschen schädigt oder ihn körperlich mißhandelt, wird [...] bestraft" (§ 115 StGB-DDR). Die Tatbestandsmerkmale wurden vom Klassenfeind übernommen, was ja ansonsten von der SED strikt verboten wurde.

Ich hoffe, du verschluckst dich jetzt nicht an dem Bonbon und ich wegen Körperverletzung nach § 223 StGB verurteilt werden muss.

Wenn man keine Ahnung hat ... Die Rechtsfolge dieser Tatbestandsvoraussetzung findest du unter [zitate dieter nuhr] bei der Suchmaschine deines Vertrauens.
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