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Autor Thema: Hallo, muss zu einer Maßnahme nach SGB II § 16 i und die dazugehörige EGV  (Gelesen 1769 mal)

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Offline zugchef werner

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Zitat von: Gast47609 am 10. September 2019, 15:39:44
auch ohne Coaching in Anspruch zu nehmen?
Das geht hier nicht, da zwingend Teil des ganzen.
Genau deswegen wäre es für mich nicht akzeptabel.
Wenn irgendwelche sogenannte Coaches in meinem Leben rum pfuschen.
Die meist nicht mal eine ordentliche Qualifikation für so was haben.

So lange nichts unterschrieben wurde, hast du gute Chancen da raus zu kommen.
Sobald du da was Unterzeichnet hast, bist du in der Maßnahme drin (für 5 Jahre) und kommst da kaum, ohne Sanktion wieder raus.

Oder du hast Glück mit einem Job der dich vom JC weg bringt.

Offline Meph1977

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Naja du kannst dem Coach sagen das er sich bei den Themen auf die Arbeit zu beschränken hat und selbst da sag ich meinem Coach das ich darüber nix sagen darf weil Geschäftsgeheimniss. Der einzige der mir wirklich aus den Sack geht ist der SB der Leistungsabteilung der einfach nicht rafft das er bei bedarfsdeckendem Lohn seine Mitwirkungspflichten in Arsch schieben kann er wird keine Lohnbescheinigung bekommen.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline coolio

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bedarfsdeckend würde aber heissen, daß kein JC mehr zuständig ist? ???
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Offline Meph1977

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Nicht so wirklich die Leistung die man dann noch kriegt ist halt das Coaching.
Seid vorsichtig was ihr dem JC erzählt. Die machen aus nem französischen Rotwein eine rothaarige Französin und drehen euch noch eine BG mit der Französin an.

Offline sery

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Hallo,
erst einmal ein kleines Update
War nun das dritte Mal bei der Maßnahme , heute habe ich es abgelehnt die Papiere zu unterzeichnen und bekam dieses Schreiben( Anhang )
Na mal sehen was das Jobcenter dazu sagt .

Offline Harald53

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Ist doch prima für dich, dass Schreiben sagt doch eindeutig das du ohne Unterschrift der Maßnahmeverträge nicht teilnehmen kannst.
Demzufolge bist du fein raus, da man nicht verpflichtet ist irgendwelche Verträge mit ominösen Firmen einzugehen.

Hebe dir das Schreiben gut auf und gebe es bloß nicht aus der Hand.

Offline sery

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Na hoffe mal dass das JC auch so sieht

Offline zugchef werner

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Sollten sie schon, denn man muss solche Knebelverträge nicht Unterschreiben.

Gerade das Programm sollte auch auf Freiwilligkeit basieren. (geht ja immerhin um 5 Jahre)
Sonst macht das für mich keinen Sinn, mit Zwang.

Hatte ich das richtig in Erinnerung, du solltest dir sogar den AG dazu selbst suchen?
Dich als quasi kostenlose Arbeitskraft beim möglichen AG anpreisen?


Offline sery

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Ja, ich sollte in meinen regulären Bewerbungen die Förderung erwähnen

Offline coolio

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So macht man aus wertschaffenden Arbeitskräften Sauerbier....  :wand: :lachen:
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Offline zugchef werner

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Würde ich nie machen.

Erstens will man einen ordentlichen Job, deshalb bewirbt man sich ja.
Zudem legen manche AG so etwas auch mal negativ aus, wenn so was drin steht.

Offline sery

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Oh Ton meines SB sonst hätte ich nie eine Chance auf einen Job .
Nein ich fand es auch etwas krass so etwas in eine Bewerbung zu schreiben

Offline binational

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Hier nur mal kurz ein Erfahrungsbericht einer Betroffenen:

Bei mir wurde dem Arbeitgeber die Förderung von Jobcenter geradezu hinterhergeschmissen. Der Arbeitgeber hatte überhaupt nicht danach gefragt. Und ja, Coaching ist verpflichtend. Nach 16e für 6 Monate, bei 16i schonmal für ein Jahr.

Wichtig zu wissen: Die JCs zahlen aufgrund der 16i kein Einstiegsgeld mit der Begründung der Doppelförderung.

Und zum Coaching nur soviel: beim Erstgespräch bekam ich eine Vorlage zu den ausbaufähigen Kompetenzen (wo brauche ich Unterstützung) mit solch hoch interessanten Vorschlägen wie: Wie pflege ich mich richtig, wie kaufe ich mir eine Monatskarte oder wie spare ich Geld... :wand: Es gab dann noch 1 Gespräch, beim nächsten Termin wurde nur noch die Unterschrift abgeholt. Man wüsste einfach nicht, wo man mich unterstützen sollte.

Wie auch immer, das Coaching sollte man wohl nicht überbewerten, die 3000€ die für Weiterbildungen zu Verfügung gestellt werden, kann man gut nutzen, der restliche Pferdefuss (jederzeitige Abberufung möglich, weiterhin in der Arbeitslosenstatistik) wird zu wenig kommuniziert. Für mich hat das Ganze ein nicht schönes "Geschmäckle"...

Offline sery

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Ja, ich finde es bringt nicht wirklich was.
Was für mich ein Knackpunkt ist, man ist für die Arbeit nichts wert.

Gast47390

  • Gast
... Man wüsste einfach nicht, wo man mich unterstützen sollte.

Hallo binational!

 :schock: Du sollst ein Coaching bekommen?  :weisnich: :wand:

Wie auch immer, das Coaching sollte man wohl nicht überbewerten, die 3000€ die für Weiterbildungen zu Verfügung gestellt werden, kann man gut nutzen, der restliche Pferdefuss (jederzeitige Abberufung möglich, weiterhin in der Arbeitslosenstatistik) wird zu wenig kommuniziert. Für mich hat das Ganze ein nicht schönes "Geschmäckle"...
Besonders wenn man weis welche Firmen in der Stadt dieses Coaching in Anspruch nehmen. Diese Firmen sind  :zensiert: auf dieses Coaching. Diese Firmen versuchen einen zu zwingen einen "Lückentext" Vertrag zu unterschreiben. Man wird bedroht das wenn man nicht unterschreibt der Chef beim Jobcenter bescheid sagt und man kein Geld vom Jobcenter bekäme.
Da sieht man diese Firmen ganz anders. Auch die Expansionen dieser Firmen.


...Was für mich ein Knackpunkt ist, man ist für die Arbeit nichts wert.
Hallo sery!

Genau so ist es.

Gruß
Jonas