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Autor Thema: Jobcenter Gutachten wie oft möglich  (Gelesen 422 mal)

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Offline Markus1980

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Jobcenter Gutachten wie oft möglich
« am: 08. September 2019, 20:46:59 »
Hallo

Ich habe bereits 2 Gutachten hintereinander eines durch den Berufspsychologischen Dienst und einmal durch den Medizinischen Dienst wo ich jeweils hingeschickt worden bin vom Jobcenter bei dem ich in ALG2 Bezug bin. Beim Berufspsychologischen Dienst war nur ein Beratungsgespräch gewesen aber die Therapeutin dort hat gesagt das sie in das Gutachten reinschreibt das mich mein Sachbearbeiter die nächsten 6 Monate in Ruhe lassen soll und ich mir einen Psychologen suchen soll. Direkt nach diesen 6 Monaten hat mein Sachbearbeiter gesagt das das Gutachten alle 6 Monate erneuert werden muss dafür musste ich für den Medizinischen Dienst Unterlagen ausfüllen die haben mich dann auch für weitere 6 Monate aus der Vermittlung rausgeschrieben. Dieses Gutachten läuft diesen Monat aus es ist aber so das ich seit 24.Juni in der Tagesklinik bin wo ich mich freiwillig hinbegeben habe das dauert auch noch mindestens den ganzen September 2019 und dort in der Klinik haben sie mir das Arbeitstherapiezentrum - dort wird die Arbeitsfähigkeit, Belastbarkeit und was man arbeiten kann inklusive Therapien) angeboten was ich im Anschluss an die Tagesklinik machen kann und wofür ich mich entschieden habe.

Das bedeutet aber das ich auch in dieser Zeit nicht vermittelt werden kann vom Jobcenter würde aber bedeuten wieder Medizinischer Dienst, aber meine eigentliche Frage geht überhaupt noch ein weiteres 6 monatiges Gutachten bzw. Auszeit das wäre ja dann schon mein drittes, wo sind hier die Grenzen nicht das mich das Jobcenter jetzt in Sozialhilfe abschieben kann und mich aus ALG 2 raushaben will. Wäre schön wenn sich damit jemand auskennt.

Vielen Dank für Eure Antworten

Offline Fettnäpfchen

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Re: Jobcenter Gutachten wie oft möglich
« Antwort #1 am: 09. September 2019, 12:31:36 »
Markus1980

Sollte es wirklich soweit kommen denn bis jetzt ist es ja nur eine Befürchtung deinerseits.

Eine dritte Untersuchung, also erst wenn das JC damit auf dich zukommt, innerhalb einer so kurzen Zeitspanne würde ich mit Attesten deiner behandelnden Ärzte entgegenwirken und da ganz speziell in Verb. mit dem
Zitat von: Markus1980 am 08. September 2019, 20:46:59
dauert auch noch mindestens den ganzen September 2019 und dort in der Klinik haben sie mir das Arbeitstherapiezentrum - dort wird die Arbeitsfähigkeit, Belastbarkeit und was man arbeiten kann inklusive Therapien) angeboten was ich im Anschluss an die Tagesklinik machen kann und wofür ich mich entschieden habe.
von dir beschriebenen.
Als Grund würde ich (aus dem Anhang) zumindest diesen Pkt.:
Zitat
* ohne ärztliche Beratung/Begutachtung im Rahmen des Beratungs- und Integrationspro-
zesses die Zielfestlegung und Erstellung eines Integrationsfahrplans (Leistungsfähigkeit
feststellen) nicht möglich sind
anführen und auch auf die davor erstellten Gutachten verweisen. Die Atteste deiner Ärzte muss da natürlich Bezug darauf nehmen und so eine weiterführende Behandlung als dringend, oder nötig, o.s.ä., bezeichnet sein/werden.

MfG FN
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Offline Verycold

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Re: Jobcenter Gutachten wie oft möglich
« Antwort #2 am: 11. September 2019, 18:46:04 »
Häufig steht im letzten Satz des Gutachtens, dass nach 6 Monaten eine neue Begutachtung erfolgen soll.
Dies wird gemacht, wenn der Gesundheitszustand nach 6 Monaten ein anderer sein kann... Das heißt, eine Heilungschance wahrscheinlich oder möglich ist.
Damit wird u.U. auch vermieden, auf Dauer als krank zu gelten und u.U. ins SBG XII oder in die Verrentenung zu rutschen.

Fazit: Ein Gutachten ist so oft möglich,. wie es der Arzt für notwendig hält.

Offline mousekiller

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Re: Jobcenter Gutachten wie oft möglich
« Antwort #3 am: 11. September 2019, 18:58:22 »
Solange du in der Tagesklinik bist, bist du in stationärer Behandlung. Diese Bescheinigung reicht dem JC erst mal, bis du entlassen worden bist.

Danach beantragst du einfach ein neues Gutachten und gibst die Epikrisen aus der Tagesklinik mit an.

Kleiner Tipp: kümmere dich bereits jetzt um eine Anschlussbehandlung bei einem  freien Therapeuten. Je nach dem wie lange die Wartezeiten sind (hier waren es 8 Monate) wäre es gut, wenn du im Anschluss baldmöglichst Sitzungen bekommen kannst. Die Krankenkasse übernimmt bis zu 45 Sitzungen.
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