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Autor Thema: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter  (Gelesen 1189 mal)

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Online Angie69

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #15 am: 10. September 2019, 10:56:55 »
Ich habe gerade die Rechnung der Umzugsfirma erhalten, die beweist daß ich am 27.4.13 umgezogen bin und nicht wie das Jobcenter behauptet hat am 1.3.13 oder wie der Vermieter behauptet hat mindestens Anfang April 13
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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #16 am: 13. September 2019, 14:12:32 »
Wie es aussieht wurde die öffentliche Zustellung tatsächlich nur auf Aussage des Vermieters vorgenommen ohne Überprüfung. Mir wurde heute so etwss angedeutet und das man schauen würde (Jobcenter) die Angelegenheit vernünftig zu regeln.

Da mein Anwalt den Fall auch ohne bewilligte PKH übernehmen wollte, da er sagt von seiner Einschätzung her hat das Jobcenter rechtswidrig gehandelt und er will es jetzt wissen, scheint es sich gelohnt zu haben.

PKH-Antrag soll ja nocheinmal laut Gericht eingereicht werden nachdem dieser zuerst laut Empfehlung des Gerichts zurückgezogen werden sollte inklusive Klage.

Ich hoffe das nun diese erste Hürde genommen wird und mein Anwalt nun auch die Akteneinsicht erhält. Bis dato musste ich ihm alles beschaffen damit er überhaupt Argumente hat um vor Gericht im Rennen zu bleiben.
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Online Angie69

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #17 am: 09. Oktober 2019, 15:45:40 »
Das Jobcenter hat dem Gericht nun mitgeteilt dass der Vermieter damals am 18.04.13 mitgeteilt hätte, er hätte mich 14 Tage nicht in meiner Wohnung gesehen.
Was zwar nicht stimmt da ich jeden Tag zu Hause war, aber das nur nebenbei.

Fakt ist es gab keine Ermittlungen ob die Angaben des Vermieters stimmen. Das Jobcenter will JETZT eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt tätigen wo ich seit 2009 gewohnt habe.  :weisnich:

Angeblich sei ich auch laut Hauptzollamt am.9.10.14 aus der H Str unbekannt verzogen sein
 Ich hatte mich aber am.27.07.14 von der H Str zur jetzigen Anschrift gemeldet und dies dem Jobcenter nov14 beim Neuantrag vorgelegt.

Ich rege mich total auf. Muss mein Vermieter mich täglich sehen damit ich nicht als unbekannt verzogen gelte?. zumal ich ja nachweisbar in dieser Zeit Post erhalten habe und zum Glück auch die Rechnung der Umzugsfirma habe. Umzug war 27.04.13

Zudem hat das Jobcenter dann angegeben ich sei zum.1.3.13 umgezogen  :weisnich:

Und behauptet nun sie hätten mich am.29.4.13 angeschrieben, an die Adresse gerichtet in der ich nicht mehr wohnen würde .mir mitzuteilen dass es einen öffentlichen Aushang gibt da ich unbekannt verzogen sei  :scratch:
Fünf nur ich das etwas schwachsinnig?
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Online Angie69

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #18 am: 10. Oktober 2019, 10:35:44 »
Ich habe eine Frage: darf das Jobcenter einfach so eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt tätigen wo ich ab 2009 gemeldet war?

Ich habe Nichts zu verheimlichen. Hier geht es mir tatsächlich nur ums Prinzip. Ein Vermieter sagt er hätte einen 14 Tage nicht gesehen und man gilt als verzogen ohne das das Jobcenter es prüft. Ich hätte zb im Urlaub sein können (ich war nicht im Leistungsbezug als keine Verpflichtung dem Jobcenter etwas mitzuteilen) mich ärgert dass jetzt das Jobcenter diese Anfrage machen will. Wozu? Es wäre damals angebracht gewesen.
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Offline Oberhausener1989

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #19 am: 10. Oktober 2019, 10:39:04 »
Ich habe eine Frage: darf das Jobcenter einfach so eine Anfrage beim Einwohnermeldeamt tätigen wo ich ab 2009 gemeldet war?

Ich habe Nichts zu verheimlichen. Hier geht es mir tatsächlich nur ums Prinzip. Ein Vermieter sagt er hätte einen 14 Tage nicht gesehen und man gilt als verzogen ohne das das Jobcenter es prüft. Ich hätte zb im Urlaub sein können (ich war nicht im Leistungsbezug als keine Verpflichtung dem Jobcenter etwas mitzuteilen) mich ärgert dass jetzt das Jobcenter diese Anfrage machen will. Wozu? Es wäre damals angebracht gewesen.

Ja darf es im Rahmen der Amtshilfe. Es könnte sogar von dir verlangen, dass du dir eine erweiterte Meldebescheinigung besorgst. Sei froh, dass es nun intern angefordert wird - erspart dir einen Weg.

Online Angie69

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #20 am: 10. Oktober 2019, 10:58:56 »
Ich habe sie bereits besorgt. Liegt beim.anwalt und das Jobcenter selbst hat sämtliche Meldebestätigungen aus diesem Zeitraum in der Akte.

Mir ging es darum ob Jobcenter jederzeit einfach so eine solche Anfrage machen darf oder ob es Gründe geben muss.

Diese Anfrage ist total sinnlos da es um März/April 13 geht sonst nichts und das damals eben keine Anfrage für geführt wurde sondern einfach den Angaben des VM geglaubt wurde.
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Offline Wuff

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #21 am: 10. Oktober 2019, 17:16:34 »
Sicher dürfen Sie das, um deinen Leistungsanspruch zu prüfen, müssen Sie doch wissen wo du wohnst oder gewohnt hast. Könnte doch sein, dass du betrügst oder betrogen hast.

Offline Zuckerwasser

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #22 am: 10. Oktober 2019, 18:02:40 »
Ich habe gerade die Rechnung der Umzugsfirma erhalten, die beweist daß ich am 27.4.13 umgezogen bin und nicht wie das Jobcenter behauptet hat am 1.3.13 oder wie der Vermieter behauptet hat mindestens Anfang April 13

Das beweist gar nichts außer das ein Teil deines Hausrates am 27.04. von einer Firma transportiert wurde.

Online Angie69

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Re: Öffentliche Zustellung durch das Jobcenter
« Antwort #23 am: 10. Oktober 2019, 18:18:28 »
Ich war nicht im Bezug!!!!

Zudem seit wann darf man sich nicht 14 Tage in seiner Wohnung aufhalten? Abgesehen davon dass diese Angabe nicht stimmt da ich Tiere habe.die ich nicht 14 Tage alleine lassen kann. Sowie Post aus dieser Zeit vorgelegt habe. Post die mir mein Vermieter übergeben hat da nur er den Briefkastenschlüssel hatte fällt mir gerade ein.

Die Frage des Gerichts an das Jobcenter war: weisen sie nach wie sie April 13 den Aufenthaltsort der Klägerin ermittelt haben (Jobcenter hat es so dem Gericht gegen über angegeben)

Antwort: wir machen jetzt eine Abfrage wo die Klägerin seit 2009 gemeldet war.

Mal abgesehen davon dass ich selbst bereits eine erweiterte Meldebestätigung besorgt habe und mein Anwalt diese dem Gericht übergeben hat und somit auch das Jobcenter diese hat inklusive aller meine Meldebestätigung in der Akte (außer von der Wohnung in der ich durchgehend nicht im Bezug war jedoch die Meldung von dieser Wohnung in meine jetzige) reg ich mich logischerweise auf da das Jobcenter damals diese Abfrage hätte machen sollen nicht jetzt.

Naja vielleicht ist es sogar gut. Dann können sie selbst den Beweis gegen sich selbst vorlegen. Richtig ist es jedoch nicht dass das Jobcenter auf Daten zugreifen kann in denen ich nicht im Bezug war.

Vielleicht sollte ich mich so oder so wieder anregen über das Schreiben des Jobcenter. Sie behaupten sie könnten nicht alle Akten vorlegen. Mal abwarten wie das die Richterin findet
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