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Autor Thema: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen  (Gelesen 615 mal)

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Offline NevAda

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #15 am: 11. September 2019, 18:31:35 »
Warum sollte die arbeitende Bevölkerung auch etwas mehr haben???
Ist Dir bewusst, dass manche SO VIEL verdienen, dass sie gar kein ALG2 kriegen? Glaubst Du ernsthaft, die jammern und hätten gerne weniger, damit sie Anspruch haben? Echt jetzt?
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Online Quinky

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #16 am: 11. September 2019, 19:21:19 »
Warum sollte die arbeitende Bevölkerung auch etwas mehr haben???  :zwinker:

Hallo Felicitas,

durch deine erhaltene zusätzliche Einmalzahlung bist du für die nächsten 6 Monate ja deutlich näher dran, von deinem Einkommen auch selbst leben zu können.

Ich weiß nicht wieso immer die Denkweise herumgeht, dass man etwas "weggenommen" bekommt.

Deinen Nettolohn nimmt dir niemand weg! Du darfst Alles behalten und davon Leben.

Unter dem Strich hat sich deine Situation gebessert, denn du brauchst weniger Aufstockung.

Gruß

Hartzer Käse

Hartzer Käse,
Felicitas ist vor 10 Jahren von ihrem früheren Arbeitgeber betrogen worden (Lohn der zustand, wurde damals nicht gezahlt).
So zumindest nach ihrer Erzählung zu interpretieren.

Hätte sie damals ihren korrekten Lohn bekommen, würde sie heute ebenfalls komplettes ALGII (nach Anrechnung ihres normalen jetzigen Lohnes) bekommen.

Jetzt sie nochmals zu benachteiligen, = ihr lediglich HartzIV zuzugestehen, von dem NIEMAND über Jahre überleben kann, finde ich nicht korrekt. Genauso, wie eine Nachzahlung von zustehendem ALGII nicht als Einkommen angerechnet werden darf, sollte einer Person, die um ihren zustehenden Lohn BETROGEN wurde, zumindest der Freibetrag zugestanden werden.
Das hat mit ALGII kriegen oder nicht nichts zu tun.
Das hat auch mit der Denkweise "wegnehmen" nichts zu tun, denn den betrogenen Lohn wieder wegzunehmen, hat mit wegnehmen was zu tun.
Es sollte schon nach der vorliegenden Situation beurteilt werden.
Beispiel:
Eine Person wird ein halbes Jahr um seinen Lohn teilweise betrogen. Er klagt und bekommt recht. Das Geld wird verrechnet und er hat lediglich HartzIV. Es spielt also keine Rolle ob er geklagt hätte oder nicht. Er hätte IMMER nur HartzIV bekommen und wäre noch im Nachhinein ein zweites Mal um seinen Lohn betrogen worden, diesmal von den Hartz-Gesetzen. Hier besteht eine Ungerechtigkeit und hat nichts mit "wegnehmen" zu tun!

Gruß
Ernie

Offline NevAda

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #17 am: 11. September 2019, 19:24:28 »
Was ist daran falsch?
Zitat von: Hartzer_Käse am 11. September 2019, 12:37:53
durch deine erhaltene zusätzliche Einmalzahlung bist du für die nächsten 6 Monate ja deutlich näher dran, von deinem Einkommen auch selbst leben zu können.

Ich weiß nicht wieso immer die Denkweise herumgeht, dass man etwas "weggenommen" bekommt.

Deinen Nettolohn nimmt dir niemand weg! Du darfst Alles behalten und davon Leben.

Unter dem Strich hat sich deine Situation gebessert, denn du brauchst weniger Aufstockung.

Oder daran (eine der ersten Antworten)?
Zitat von: Sheherazade am 11. September 2019, 10:44:05
Du darfst sogar alles behalten, du bekommst nur weniger Sozialleistungen.


Warum sollte jemand, die jetzt Geld von irgendwo kriegt, weiterhin so viele Sozialleistungen bekommen, wie eine, die gar nichts ḱriegt? Das ist der Unterschied zum BGE. Das darfst Du Dir wünschen, gibt es aber nicht.
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Felicitas

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #18 am: 11. September 2019, 19:45:03 »
Hallo Ernie!

Genauso ist/war es!

Schlimm finde ich, dass man als Aufstocker "alles" angerechnet bekommt!

Egal ob Urlaubs-/Weihnachtsgeld ect.....

Man bleibt einfach auf Hartz 4 Niveau!

Ich warte jetzt mal die neue Hartz 4 Berechnung ab.
Hoffen kann man ja!
Ärgern kann sich hinter her!  :zwinker:








Offline NevAda

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #19 am: 11. September 2019, 19:48:33 »
Zitat von: Felicitas am 11. September 2019, 19:45:03
Man bleibt einfach auf Hartz 4 Niveau!
Richtig. Weil Du Dich nicht selbst ernähren kannst, kriegst Du vom Staat auf so viel aufgestockt, dass es reicht.
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Felicitas

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #20 am: 11. September 2019, 20:19:27 »
NevAda glaub mal nicht, dass ich das so wollte.
Ich wäre froh, vom Amt weg zu sein!
Ich habe zuvor über 20 Jahre Vollzeit gearbeitet!

Und wenn man trotz Bemühungen immer auf Hartz 4 Niveau bleibt dann ist
es doch kein Wunder, wenn Leute dann sagen " wozu arbeiten?!
Man bleibt ja eh "unten".

Nicht meine Denkweise, nur ärgerlich, wenn man so behandelt wird, obwohl man
arbeiten geht und " nur" Aufstocker ist!

Online Lachsangler

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Re: Berechnung von Freibeträgen von mehreren Einkommen
« Antwort #21 am: 12. September 2019, 07:32:18 »
Zitat von: Felicitas am 11. September 2019, 19:45:03
Schlimm finde ich, dass man als Aufstocker "alles" angerechnet bekommt!

Ist doch nicht war ....

Grundfreibetrag und Absetzbeträge hast du "oben drauf".
„Wie Du kommst gegangen, so Du wirst empfangen“.
J.W. von Goethe.