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Autor Thema: Vorgehensweise bei Umzug in anderes Bundesland u.a. wegen schlechter Wohnung  (Gelesen 4829 mal)

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Offline HulleHolle

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Ich fasse nochmal zusammen, weil das doch recht viel ist.

1) morgen gehe ich erst einmal zum Jobcenter und melde dort meine Probearbeit (die wenige Tage dauertan, die vom AG als Minijob angemeldet wird. Mehr nicht. (mehr dazu hier von Sheherazade und mir
2) nächste Woche erledige ich meine Probearbeit
3) mit einem ununterschriebenem (?) Exemplar vom Arbeitsvertrag und Mitvertrag kehre ich zum alten (?) Jobcenter zurück

Ab hier habe ich nur Brei im Kopf. ABER so weit bin ich ja ohnehin noch nicht.
Meine beiden Schreiben auf Seite 6 lösche ich wieder und setze die Schreiben nach deinen Mustern auf.
Oder soll ich das hier trotzdem noch abgeben?
Zitat
Beantragung von anfallenden Kosten zwecks Umzug und Arbeitsaufnahme


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit stelle ich fristgerecht einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II, um die Dauer von Arbeitsaufnahme und meiner ersten Lohnzahlung zu überbrücken.

Die Hilfebedürftigkeit liegt laut beigefügten und ausgefüllten Anträgen nachweislich*** vor und dürfte, wenn von Seiten des Arbeitgebers, oder anderer unvorhersehbaren Umständen, nichts anderes dazwischen kommt, ab der ersten Lohnzahlung wieder entfallen. Fehlende Unterlagen, die ich im Moment nicht besitze, werde ich selbstverständlich nachreichen.


Mit freundlichen Grüßen
Ich entschuldige mich für die Verwirrtheit. Aber sowas habe ich noch nie gemacht und es ist sehr stressig.

Obwohl. ich glaube das Beantragung von anfallenden Kosten zwecks Umzug und Arbeitsaufnahme-Schreiben brauche ich aber trotzdem?

Nur als Hinweis: ich tippe gerade deine Dokumente ab und passe sie soweit es geht schon einmal an.

Eine für mich gute Frage zum Schluss.
Wenn ich nicht tapeziere, dann muss ich vermutlich auch keine Tapezierungskosten aufführen, richtig?
« Letzte Änderung: 09. Oktober 2019, 16:50:31 von HulleHolle »

Offline Fettnäpfchen

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HulleHolle

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 16:15:15
Ich entschuldige mich für die Verwirrtheit. Aber sowas habe ich noch nie gemacht und es ist sehr stressig.
Hast du richtig erkannt aber einfach geht halt nicht so einfach  :zwinker:

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 16:15:15
1) morgen gehe ich erst einmal zum Jobcenter und melde dort meine Probearbeit (die wenige Tage dauertan, die vom AG als Minijob angemeldet wird. Mehr nicht
2) nächste Woche erledige ich meine Probearbeit
3) mit einem ununterschriebenem (?) Exemplar vom Arbeitsvertrag und Mitvertrag kehre ich zum alten (?) Jobcenter zurück
Ja und Ja und Ja

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 16:15:15
Meine beiden Schreiben auf Seite 6 lösche ich wieder und setze die Schreiben nach deinen Mustern auf.
Oder soll ich das hier trotzdem noch abgeben?
Ersteres wäre gut wenn es noch quergelesen werden könnte außer du bist sicher das alles passt und das Schreiben in dem Zitat legst du als "Beiblatt" bzw. Erklärung dazu.

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 16:15:15
Nur als Hinweis: ich tippe gerade deine Dokumente ab und passe sie soweit es geht schon einmal an.
Wenn du die heute noch einstellst so bis ca 19.00- 20.00 nehme ich mir die Zeit und schaue noch mal drüber. Danach klappt es bei mir nicht mehr aber hat ja auch noch andere Helfer hier!

MfG FN
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Offline HulleHolle

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Ok das hier sind die Schreiben die ich nach meinem Probearbeiten und sobald ich noch ununterschriebene Verträge in den Händen halte beim Jobcenter persönlich ab.

Dieses Schreiben ist dafür da, um den ersten Monat den ich arbeiten werde finanziell zu mit Mitteln des Jobcenters zu überbrücken. Denn der erste Lohn fließt erst nach getaner Arbeit und nicht davor. Soweit ich verstanden habe auch für Doppelmieten.
Zitat
Beantragung von anfallenden Kosten zwecks Umzug und Arbeitsaufnahme

hiermit stelle ich fristgerecht einen Antrag auf Leistungen nach dem SGB II, um die Dauer von Arbeitsaufnahme am XX.YY.2019 und meiner ersten Lohnzahlung zu überbrücken.

Die Hilfebedürftigkeit liegt laut beigefügten und ausgefüllten Anträgen nachweislich*** vor und dürfte, wenn von Seiten des Arbeitgebers, oder anderer unvorhersehbaren Umständen, nichts anderes dazwischen kommt, ab der ersten Lohnzahlung wieder entfallen. Fehlende Unterlagen, die ich im Moment nicht besitze, werde ich selbstverständlich nachreichen.


Mit freundlichen Grüßen
So wie ich das jetzt verstanden habe, ist *** also ein kompletter Neuantrag von ALG 2 beim Jobcenter in der neuen Stadt.
Ich hoffe ich bekomme das hin.

Das hier ist das abgetippte Bild. Bei den Kosten muss ich erst noch meine Wände ausmessen und ergänze dann alles.
Zitat
Antrag auf Übernahme der Renovierungskosten


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich die Übernahme der Renovierungskosten für die Wohnung X, gemäß § 22 Abs.1 S.1 SGB II als einmalige Beihilfe. Die Wohnung muss zur Herstellung der Bewohnbarkeit komplett renoviert werden mit allen Wänden und Decken.

Ich weise darauf hin, dass das Mietverhältnis am XX.YY.2019, mein neues Arbeitsverhältnis am XX.YY.2019 beginnt. Ab etwa XX.YY.2019 kann ich die Wohnung bereits zur Renovierung nutzen, muss aber aufgrund einer intensiven Einarbeitung im neuen Job bis XX.YY.2019 mit der Renovierung fertig sein. Ich benötige die Renovierungskosten also dringendst, rechtzeitig und im Voraus bis XX.YY.2019!

Sollte das Jobcenter X die Renovierungskosten trotz mehrfacher, einschlägiger Urteile ablehnen, verweise ich dazu auf die eindeutige Rechtslage und entsprechende Urteile des Landessozialgericht NRW; K 12 VB 49/07 AS ER vom 18.06.2007, L 20 B 32/07 AS ER vom 09.05.2007 und L 20 B 57/07 AS ER vom 16.04.2007 sowie BSG B 4 AS 49/07 R.

Im Verfahren vor dem Sozialgericht Duisburg S 27 AS 502/08 wurde ein gerichtliches gutachten des von der Handelskammer Düsseldorf öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen für das Maler- und Lackiererhandwer, Michael Huschens vom 04.12.2009 eingeholt. Der Gutachter hat aus dem Durchschnittspreis der von ihm als notwendig erachteten mittel bei Baumärkten (Bauhaus, Obi, Toom) eine gerichtlich anerkannte Matrix erstellt, die für variable Flächengrößen bzw. Anzahl von Türen und Heizkörpern jeweils angemessene Kosten errechnet:

Für jede Renovierung entstehen Grundkosten zum Transport des Materials von 8,00€.
Je nach der Art des Gewerkes entstehen Tapezierarbeiten (39,29€), Streicharbeiten (29,20€) und/oder Lackierarbeiten (17,98€) und Kosten für die Werkzeug und Hilfsmittel, die unabhängig von der zu renovierenden Fläche sind. Letztlich kommen Materialkosten hinzu, die flächen- bzw. stückzahlabhängig sind.
1. Deckanstrich bis 30 qm (6,99€) + 0,15€ pro zusätzlichen qm
2. Wandanstrich bis 30 qm (13,98€) + 0,60€ pro zusätzlichen qm
3. Raufasertapete m. Kleister und Anstreichmittel bis 30 qm (107,15€) + 3,37€ pro zusätzlichen qm
4. Dekortapete mit Kleister bis 30 qm (75,31) + 2,43€ pro zusätzlichen qm
5. Türanstrich für die ersten 3 Türen (15,31€) + 7,66€ pro weiterer Türanstrich
6. Heizkörperanstrich für die ersten 3 Heizkörper (14,98€) + 7,49€ pro weiterem Heizkörper
7. Abdeckarbeiten bis 30 qm (10,53€) + 0,65€ pro zusätzlichen qm
Bodenbeläge wurden in diesem Gutachten nicht erfasst und müssen gesondert berechnet werden.


Für meine 57,72m² große Wohnung fallen inkl. der Innenwände folgende Materialkosten an:

Grundkosten wie oben im Gutachten ausgeführt:                              -
Wandanstrich bis 30 qm (13,98€) + 0,60€ pro zusätzlichen qm:                     -
Deckanstrich bis 30 qm (6,99€) + 0,15€ pro zusätzlichen qm:                     -
Raufasertapete m. Kleister und Anstreichmittel bis 30 qm (107,15€) + 3,37€ p.z. qm:                       -
Abdeckarbeiten bis 30 qm (10,53€) + 0,65€ pro zusätzlichen qm:                          -

Ich bitte freundlichst darum, die o.g. Kosten schnellstmöglichst zu bewilligen.


Mit freundlichen Grüßen
Hier gibt es ein Problem, was mir erst jetzt aufgefallen ist. Das alles hier gilt für die neue Wohnung, nicht aber für die alte.
Die neue Wohnung wird bereits komplett renoviert übergeben.

Bei meiner alten Wohnung ist es etwas anders. Ich habe die alte Wohnung bereits unrenoviert übernommen. Laut irgendeinem gerichtlichen Urteil ist es, wenn ich mich richtig erinnere so, dass ich die Wohnung in dem Fall so übergeben kann, wie ich sie übernommen habe. "Schönheitsreparatur-Klauseln", wie alle 5 Jahre Türen lackieren etc. gelten dann soweit ich weiß nicht.
WENN DAS SO IST, habe ich hier einen Vorteil. Denn wenn ich diese Kosten nicht beantragen muss, wird das Jobcenter sicher auch glücklich darüber sein.

Zum dritten Schreiben Antrag auf Übernahme der Umzugskosten: hier muss ich erst alle Preis raussuchen.
Ein Mercedes Sprinter/Iveco Daily, das weiß ich schon, kostet für den geplanten Umzug mit Sprit (und ohne jegliches Zubehör wie Decken, Gurte) rund 160€.

Den Antrag auf Übernahme der Umzugskosten habe ich etwas angepasst
Zitat
Antrag auf Übernahme der Umzugskosten


Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit beantrage ich die Übernahme folgender Umzugskosten von X nach Y im Sinne des SGB II:

Angebot 1 Mietwagen: -
Angebot 2 Mietwagen: -
Angebot 3 Mietwagen: -

(die Preise muss ich alle noch raussuchen)
Kartons: 10 große à 2,49€ (Hagebaumarkt), 5 kleine à 1,69€ (Hagebaumarkt), 7 Bücherkartons à 2,49€
Umzugsdecken: 5 à 3.99€
Paketband: 1 à 4,99€
Stapelkarre: 1 à 52,95€
Zurrgurt: 2 à 10,99€
Möbelroller: 1 à 12,99€
Tragegurt: 2 à 11,99€

(hier habe ich Änderungen vorgenommen)
Um unnötigen Briefverkehr zu vermeiden, mache ich Sie darauf aufmerksam, dass Sie Wohnungsbeschaffungskosten und Umzugskosten bei vorheriger erfolgreicher Antragsstellung übernehmen sollen (§22 SGB II Abs. 6). Des Weiteren findet sich im SGB I bis SGB X keine Rechtsgrundlage, nach der 3 Kostenvoranschläge anspruchsbegründend gefordert werden können. Dennoch habe ich, wie Sie oben sehen können, mehrere Möglichkeiten eines Leihwagens in der näheren Umgebung recherchiert und für die weiteren Artikel billigste Baumarktware gewählt. Da ich für den Umzug keine körperlich kräftigen Helfer in meinem ortsnahen Freundeskreis habe, bin ich auf Hilfsmittel wie Stapelkarre, Möbelroller und Tragegurt für die verschiedenen schweren Geräte und Möbel angewiesen. Ich gehe davon aus, dass Sie diese im Sinne der Sparsamkeit genehmigen, da ich ansonsten ein Umzugsunternehmen beauftragen muss. Dadurch würden für Sie deutliche Mehrkosten entstehen. Selbstverständlich ist ein Bescheid nachvollziehbar unter Nennung der Rechtsgrundlage zu begründen. Ihren Stattgabebescheid erwarte ich umgehend.


Mit freundlichen Grüßen



So und nun das beste: bei wem ich was wann abzugeben habe, ist mir noch immer schleierhaft  :schaem: Aber das ist erst nächste Woche wichtig.

Offline Fettnäpfchen

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HulleHolle

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 17:06:58
Hier gibt es ein Problem, was mir erst jetzt aufgefallen ist. Das alles hier gilt für die neue Wohnung, nicht aber für die alte.
Die neue Wohnung wird bereits komplett renoviert übergeben.
dann entfällt dass und dafür:
Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 17:06:58
Ich habe die alte Wohnung bereits unrenoviert übernommen. Laut irgendeinem gerichtlichen Urteil ist es, wenn ich mich richtig erinnere so, dass ich die Wohnung in dem Fall so übergeben kann, wie ich sie übernommen habe. "Schönheitsreparatur-Klauseln", wie alle 5 Jahre Türen lackieren etc. gelten dann soweit ich weiß nicht.
WENN DAS SO IST, habe ich hier einen Vorteil. Denn wenn ich diese Kosten nicht beantragen muss, wird das Jobcenter sicher auch glücklich darüber sein.
solltest du sicherheitshalber deinen alten Mietvertrag durchlesen.
Aber in der Regel hast du Recht du müsstest nur besenrein die Whg verlassen/übergeben!

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 17:06:58
bei wem ich was wann abzugeben habe, ist mir noch immer schleierhaft 
Ich glaube das wurde schon beantwortet, ich selber komme da auch immer wieder durcheinander welches JC der "zuständigen Leistungsträger" ist.

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Offline The Witch

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Da hier etliches durcheinander geht, fasse ich ein letztes Mal kurz das sinnvollste Vorgehen zusammen.

1. Auf keinen Fall jetzt eine VÄM abgeben ( die Leistungen sind schneller eingestellt, als du gucken kannst).

2. Morgen zum Jobcenter und einen Notfalltermin in der Arbeitsvermittlung machen, nach Möglichkeit auch sofort morgen. Unbedingt Firmenname und Adresse des Arbeitgebers mitnehmen.

3. Dort Anträge stellen auf MAG ("Probearbeiten"), Einstiegsgeld, Übernahme von Umzugskosten aus dem Vermittlungsbudget. Wenn die alte Wohnung noch beibehalten wird, eventuell eine Partnerin oder Kinder noch nicht sofort mit umziehen, auch auf Kosten für doppelte Haushaltsführung. Die Antragsformulare werden ausgehändigt, die Bewilligung der MAG samt dazugehöriger Kostenerklärungen auch.

4. Nächste Woche probearbeiten und ggf. Arbeitsvertrag unterschreiben. Quittungen für Fahrtkosten, Übernachtungskosten etc. sammeln.

5. Formulare ausfüllen und mit unterschriebenem Arbeitsvertrag beim Arbeitsvermittler wieder einreichen.

Bis zu diesem Punkt hat die Leistungsabteilung mit nichts etwas zu tun.

6. VÄM einreichen, die geht an den Leistungssachbearbeiter, der einstellen wird. Mit etwas Glück ist bis dahin der Zahllauf bereits gewesen. Das Geld muss zwar eventuell zurückgezahlt werden - das kann aber erstmal abgewartet werden.

7. Ggf. beim "neuen" Jobcenter nochmal einen Antrag stellen.

Zu 3., 6. und 7.: Wenn die alte Wohnung noch einen Monat (oder auch zwei) beibehalten wird, bleibt das alte Jobcenter weiter zuständig. Dann aber in der neuen Stadt nur eine Zweitwohnung anmelden.

Offline coolio

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Zitat von: witch
Dort Anträge stellen auf MAG ("Probearbeiten"), Einstiegsgeld, Übernahme von Umzugskosten aus dem Vermittlungsbudget.
Sorry, meinst Du das ernst???
==> Genehmigung der Probearbeit (falls überhaupt erforderlich aufgrund Anzahl der Probearbeitstage).
u.a.:
Probearbeit müsste vom AG vergütet werden, eine MAG nimmt genau diese Option zugunsten der Vermittlungsstatistik des JC  - nur u.a.!!!
Obs hier tatsächlich um Probearbeit geht, muss ich erst noch nachlesen - sorry
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Offline HulleHolle

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Zitat
Dort Anträge stellen auf MAG ("Probearbeiten"), Einstiegsgeld, Übernahme von Umzugskosten aus dem Vermittlungsbudget.
Obs hier tatsächlich um Probearbeit geht, muss ich erst noch nachlesen - sorry

Siehe hier https://hartz.info/index.php?topic=120123.0

Zitat
Zu 3., 6. und 7.: Wenn die alte Wohnung noch einen Monat (oder auch zwei) beibehalten wird, bleibt das alte Jobcenter weiter zuständig. Dann aber in der neuen Stadt nur eine Zweitwohnung anmelden.
Es wird 3 Doppelmieten geben. Das wollten wir vermeiden, ist aber nicht möglich. Der erste Lohn wird nach der ersten Doppelmiete im Dezember gezahlt.

Eine rein formulle Frage: darf ich explizit danach fragen, die Probearbeit als Maßnahme auslegen zu lassen? Die Probearbeit wird vom Arbeitgeber als Minijob angemeldet.

Was ist aus eurer Erfahrung bei Arbeitgebern lieber gesehen. Probearbeiten als Minijob oder als Maßnahme?
Ich möchte mir keine Chancen kaputt machen und alles so machen, dass ich nächsten Monat mit Freude sagen kann "Ich verdiene mein eigenes Geld!".
bleib einfach in dem anderen Thread....
Am liebsten hat ein Arbeitgeber einen nicht mit Problemen behafteten AN - also einen ganz normalen Menschen, ganz ohne SGB II und Ämterkram
Um das hier zu beantworten wie gewünscht: der wäre ich gerne. Aber so ist es leider nicht :sad:
Ich denke dann wäre es besser, das nicht als Maßnahme laufen zu lassen. Dann hat der AG weniger Papierkram mit dem Jobcenter zu erledigen.

Offline The Witch

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Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 19:29:29
Eine rein formulle Frage: darf ich explizit danach fragen, die Probearbeit als Maßnahme auslegen zu lassen? Die Probearbeit wird vom Arbeitgeber als Minijob angemeldet.

Der Arbeitgeber darf das auf gar keinen Fall als Minijob laufen lassen.

Zitat von: HulleHolle am 09. Oktober 2019, 19:29:29
Ich denke dann wäre es besser, das nicht als Maßnahme laufen zu lassen. Dann hat der AG weniger Papierkram mit dem Jobcenter zu erledigen.

Der Arbeitgeber hat genau ein Blatt auszufüllen und zurückzuschicken oder zu faxen, die Adresse ist sogar schon eingedruckt. Die Anmeldung bei der Minijobzentrale ist deutlich umfangreicher.

(Aber ich bin jetzt hier raus - mach, was du willst. Vielleicht hilft es mal jemand anderem.)

Offline HulleHolle

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Zitat
(Aber ich bin jetzt hier raus - mach, was du willst. Vielleicht hilft es mal jemand anderem.)
Ich finde ihr alle habt mir sehr gut geholfen. Kein Grund eingeschnappt zu sein  :smile:

Offline HulleHolle

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Ich habe vergessen zu fragen
Zitat
Der Arbeitgeber darf das auf gar keinen Fall als Minijob laufen lassen.
Warum eigentlich? Ich möchte das nur verstehen.

Offline coolio

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FRAGE nochmal:
Hast Du nun einen Arbeitsvertrag in Händen?
Der müsste eine Probezeit (üblich) beinhalten.
Eine Probearbeit gibt es an der Stelle nicht bzw. nicht mehr!
Eine Maßnahme wäre dann auch nicht mehr möglich.
======
Zur weiteren Verwirrung:
Ein Arbeitsvertrag kann zunächst auch mündlich geschlossen werden, der müsste dann binnen Frist (könnte 4 Wochen sein - weiss ich gerade nicht präzise) schriftlich bestätigt werden.
Da in einem mündlichen Vertrag logischerweise keine abweichenden Vereinbarungen (z.B. hinsichtlich Probezeit) getroffen werden können, gelten die gesetzlichen Regelungen (zu Probezeit, Kündigungsfristen, usw) aus dem Arbeitsrecht.

========
Kostenlos arbeiten (lassen) ist jedenfalls nicht zulässig.


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Offline HulleHolle

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Einen Arbeitsvertrag habe ich nicht in den Händen.

Offline coolio

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Warum?
Du willst ohne wenigstens minimale Sicherheit im Rücken umziehen?
schon mal skydiving versucht?  :cool:
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Offline HulleHolle

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Nur zur Zusammenfassung. Das Probearbeiten findet bald statt. Der anschließende Arbeitsvertrag ist mehr als sicher. Das habe ich alles schon besprochen.

Ich würde niemals umziehen wollen, wenn ich das nicht schon wüsste. Aber das beantwortet meine Frage trotzdem nicht, warum das mnit dem Minijob angeblich nicht erlaubt ist  :sad:.
Alle umzugsrelevanten Anträge reiche ich eh erst ein, sobald ich den Arbeitsvertrag habe.

Skydiving versuche ich, sobald ich mein eigenes Geld verdiene  :blum:

Online Sheherazade

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Aber das beantwortet meine Frage trotzdem nicht, warum das mnit dem Minijob angeblich nicht erlaubt ist  :sad:.

ENTWEDER Maßnahme ODER Minijob. Ist der Minijob erstmal angemeldet, kann das Jobcenter keine Maßnahme mehr draus machen. Das wiederum bringt ggf. Probleme mit der Bewilligung für Leistungen aus dem Vermittlungsbudget mit sich.
"Wie hast du den Vogel zum Singen gebracht, Momo? Niemand hat das bisher geschafft!" "Ich denke, man muss ihm auch zuhören, wenn er nicht singt!" (M.Ende)

Meine Grundrechte sind weder bedroht noch eingeschränkt. Aber ich fühle mich bedroht von Beschränkten und Rechten.