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Autor Thema: Zwingen in Notunterkunft  (Gelesen 3992 mal)

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Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #30 am: 13. September 2019, 21:06:48 »
Ja.
Ich halte die Ratschläge von Zugchef Werner für sehr wertvoll und werde zum Sozialgericht gehen, damit der Bewilligungsbescheid rückgängig gemacht wird.

Offline zugchef werner

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #31 am: 13. September 2019, 21:43:32 »
Ich würde immer noch erst zum JC gehen.
Und auch mal mit dem VM reden, denn immerhin schwingt die Räumungskeule schon recht dicht über deinem Kopf.

So was kann sehr schnell gehen, damit weißt du aber woran du mit dem VM bist. (wie lange er dich noch duldet)

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #32 am: 13. September 2019, 21:48:51 »
Ich würde immer noch erst zum JC gehen.
Und auch mal mit dem VM reden, denn immerhin schwingt die Räumungskeule schon recht dicht über deinem Kopf.

So was kann sehr schnell gehen, damit weißt du aber woran du mit dem VM bist. (wie lange er dich noch duldet)

Ja, das ist richtig.
Dann zuerst zum Jobcenter.
Das mit dem Vermieter überlege ich auch noch. Ich habe ihn schriftlich vor ein Paar Tagen deswegen um Klarheit gebeten, da kam nichts. Das deute ich so, dass er mich weiterhin dulden möchte, aber anderseites seine Wohnung haben möchte.

Gibt es ein Gesetz also eine Rechtsgrundlage Paragraph für das Jobcenter für diese Sache?

Offline zugchef werner

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #33 am: 13. September 2019, 21:59:18 »
Zitat von: Benjamin am 13. September 2019, 21:48:51
Das deute ich so, dass er mich weiterhin dulden möchte,
Oder er hat keinen Bock mehr und setzt den Räumungstitel jetzt durch.

Mit deiner "Deutung" wäre ich da nicht so sicher.

So lange du in der Wohnung bist (geduldet wirst), schuldest du den Mietzins, damit muss das JC auch leisten.
Oder wissen die evtl. schon was von einem festen Räumungstermin?



Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #34 am: 13. September 2019, 22:03:12 »
Zitat von: Benjamin am 13. September 2019, 21:48:51
Das deute ich so, dass er mich weiterhin dulden möchte,
Oder er hat keinen Bock mehr und setzt den Räumungstitel jetzt durch.

Mit deiner "Deutung" wäre ich da nicht so sicher.

So lange du in der Wohnung bist (geduldet wirst), schuldest du den Mietzins, damit muss das JC auch leisten.
Oder wissen die evtl. schon was von einem festen Räumungstermin?

Von einem festen Räumungstermin weißt niemand etwas und ein fester Räumungstermin ist gar nicht bekannt! Den gibt es nicht.
Der Vorfall im Jobcenter hat heute damit absolut gar Nichts zu tun.

Eine Frage, warum muss ich zuerst zum Jobcenter? Warum nicht direkt zum Sozialgericht?
Das Jobcenter hat heute so entschieden.
Das Jobcenter hat die KDU einfach gestrichen.

Offline zugchef werner

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #35 am: 13. September 2019, 22:09:57 »
Klar hat das nichts mit dem JC zu tun. was er VM macht oder auch nicht.

Man sollte dem JC schon die Möglichkeit geben den Fehler selbst zu Korrigieren.
Auch warum es denn einfach so die KdU gestrichen hat. (ob sie evtl. mehr Wissen als du)

Weigern sie sich, dann erst zum SG.

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #36 am: 13. September 2019, 22:14:42 »
Klar hat das nichts mit dem JC zu tun. was er VM macht oder auch nicht.

Man sollte dem JC schon die Möglichkeit geben den Fehler selbst zu Korrigieren.
Auch warum es denn einfach so die KdU gestrichen hat. (ob sie evtl. mehr Wissen als du)

Weigern sie sich, dann erst zum SG.

Auch warum es denn einfach so die KdU gestrichen hat.
Wegen der Kündigungsklage.
Ich war heute im Jobcenter, weil ich Geld wollte, für September haben sie mir 2,65 Euro überwiesen.
Dann ist die Frau nach oben gegangen und sagte, dass ihr Kollege über die Kündigungsklage „gestolpert“ sei.
Gestolpert?
Die Kündigungsklage ab es seit lange und seit dem wurden mehrere Bewilligungsbescheide erstellt.

Offline Angie69

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #37 am: 13. September 2019, 22:19:08 »
Hast du jemanden der dich als Beistand begleiten kann?
Ich denke das wäre in deinem Fall sehr wichtig.
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #38 am: 13. September 2019, 22:20:32 »
Hast du jemanden der dich als Beistand begleiten kann?
Ich denke das wäre in deinem Fall sehr wichtig.

Ich denke so an einen REchtsanwalt.
Arzt habe ich.

Offline Orakel

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #39 am: 13. September 2019, 22:28:13 »
Das mit dem Vermieter überlege ich auch noch. Ich habe ihn schriftlich vor ein Paar Tagen deswegen um Klarheit gebeten, da kam nichts.

Wie viel Klarheit brauchst du denn noch? Das Mietverhältnis ist außerordentlich, hilfsweise ordentlich gekündigt, der Räumungstermin wurde auf den 16.08.2019 festgesetzt.

Von einem festen Räumungstermin weißt niemand etwas und ein fester Räumungstermin ist gar nicht bekannt! Den gibt es nicht.

Das Jobcenter weiß mehr, als du - wieder einmal - "glaubst"! Schau mal in § 22 Abs. 9 SGB II.
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #40 am: 13. September 2019, 22:35:45 »
Bis 16.08.2019 lief die Räumungsfrist.

Räumungsfrist und Räumungstermin.

Orakel, Sind sind keine Hilfe. Bitte lassen Sie es. Was vorhanden ist und was nicht, weiß ich selber, ich habe hier nach Hilfe gesucht und Sie sind keine Hilfe!!!!! Ihnen passt es nicht in den Kram, dass mal hier auch Positiv über Vermieter geredet wird, denn Ihnen entgeht dann Ihre Angriffspunkte. Wieso gehen Sie nicht nach draußen.

Der Vorfall heute im Jobcenter hat Nichts mit Räumungstermin zu tun.
Ich bin hingegangen, weil ich Geld wollte.

Offline Angie69

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #41 am: 13. September 2019, 22:42:23 »
Bis 16.08.2019 lief die Räumungsfrist.

Räumungsfrist und Räumungstermin.

Der Vorfall heute im Jobcenter hat Nichts mit Räumungstermin zu tun.
Ich bin hingegangen, weil ich Geld wollte.

Orakel hat aber recht. Derzeit liegt es durchaus am Räumungstermin

Du solltest dir umgehend Hilfe bei einem Anwalt suchen. Hattest du keinen bei der Räumungsklage?
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #42 am: 13. September 2019, 22:47:12 »
Bis 16.08.2019 lief die Räumungsfrist.

Räumungsfrist und Räumungstermin.

Der Vorfall heute im Jobcenter hat Nichts mit Räumungstermin zu tun.
Ich bin hingegangen, weil ich Geld wollte.

Orakel hat aber recht. Derzeit liegt es durchaus am Räumungstermin

Du solltest dir umgehend Hilfe bei einem Anwalt suchen. Hattest du keinen bei der Räumungsklage?
Hallo Angie:
Nein ich hatte keinen Anwalt und überlege einen Anwalt, der gleichzeitig Mietrecht und Jobcenterrecht macht. Wäre das OK?????????

Das Schreiben erhielt ich am letzten Tag der Räumungsfrist. Danach Nichts mehr.

Sehr geehrter Herr,
Sie haben vom Amtsgericht mit dem Az: ein Urteil erhalten. Dieses besagt, dass die Wohnung in der Str. 5, bis heute 16.08.19 von Ihnen zu räumen ist.
Wir fordern Sie auf, die Wohnung und die Schlüssel an Hausmeister zu übergeben. Sie können ihn unter Tel. für eine Uhrzeit für die Wohnungsabnahme erreichen.
Einer Verlängerung der Mietzeit durch Sie wird ausdrücklich widersprochen. Sollten Sie die Wohnung nicht heute an uns zurückgeben, werden automatisch weitere rechtliche Schritte gegen Sie eingeleitet.
Die Kosten dafür werden Ihnen dann weiterberechnet. Eine Räumungsklage z. B. kann mehrere Tausend Euro kosten.
Wir sind sicher, dass Sie eine freiwillige Rückgabe bevorzugen und erwarten eine Terminabsprache und die Schlüssel.

Mit freundlichen Grüßen
Hausverwaltung

Kam per E-Mail. Aber die Hausveraltung macht vieles über E-Mail.

Offline Angie69

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #43 am: 13. September 2019, 22:54:47 »
Es lief noch keine Räumungsklage?

besorge dir einen Beratungsschein
Und such dir bitte umgehend einen Anwalt

https://www.anwalt.de/verzeichnis/rechtsanwaelte.php

https://www.my-sozialberatung.de/adressen/@@suche


Hast du jetzt eigentlich Geld für dich bekommen
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Benjamin

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Re: Zwingen in Notunterkunft
« Antwort #44 am: 13. September 2019, 22:59:03 »
Es lief noch keine Räumungsklage?

Such dir bitte umgehend einen Anwalt und besorge dir einen Beratungsschein

https://www.anwalt.de/verzeichnis/rechtsanwaelte.php

https://www.my-sozialberatung.de/adressen/@@suche

Es lief eine Räumungsklage und ich meine, dass damit der Vermieter droht und nicht mit Rausschmiss. Eine ganz normale Räumungsklage lief bis zum Ende.
Ich habe den Vermieter deswegen auch um Klarheit gebeten, es kam nichts, weil der Vermieter, so mein Eindruck, nicht räumen lassen möchte und aber auch seine Wohnung haben möchte.

Kann ich 2 Beratungshilfescheine für Miete und Harz4 bekommen?


Hast du jetzt eigentlich Geld für dich bekommen
Nein, kein Cent!!! sie sagten, dass sie das Geld angewiesen hätten, Dienstag oder Mittwoch wird es da sein.