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Autor Thema: Eine Woche Probearbeit bei einfachem Helferjob? Ist das üblich?  (Gelesen 1178 mal)

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Offline CCR

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Re: Eine Woche Probearbeit bei einfachem Helferjob? Ist das üblich?
« Antwort #15 am: 08. Juli 2020, 18:04:36 »
Zitat von: blaumeise am 08. Juli 2020, 16:48:22
Wenn der AG die Leute bezahlen muss, ist es nicht wirklich lohnenswert für ihn, nur für 1 Woche immer wieder jemand einzuarbeiten, der dann wieder gehen soll.ohne unbezahlte
Früher ging das auch immer, seit der Agenda 2005 scheinbar nicht mehr.
Früher ging es auch immer jemanden ohne unbezahlte in bezahlter Probearbeit einzuarbeiten bei solchen handlanger Jobs.
Ich hab auch schon einen Tag bei zwei AG gearbeitet und bekam danach die An und Abmeldung des Beschäftigungverhältnisses und Geld bar ausbezahlt ob das heute noch so möglich ist.  :weisnich:

« Letzte Änderung: 08. Juli 2020, 18:32:39 von CCR »
Meist belehrt erst der Verlust über den Wert der Dinge.

Offline sery

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Re: Eine Woche Probearbeit bei einfachem Helferjob? Ist das üblich?
« Antwort #16 am: 08. Juli 2020, 20:04:18 »
Probearbeit
gibt es nur für zwei Gruppen:
Für Schüler das nennt man dann Praktikum und für Arbeitnehmer die in artfremde Jobs schnuppern wollen.

Probetage sind eigentlich dafür gedacht , dass der AN sich den Betrieb anschaut , mit dem Kollegen und dem Chef sich unterhält.
Aus Kulanz sollte der AG wenigsten eine Pauschale für diese Zeit bezahlen.
Was man nicht darf in dieser Zeit Anweisungen zu erledigen ( Arbeiten) .
Sobald man Arbeitet müssen die Stunden auch entlohnt werden  im besten Fall kann sich sogar ein Arbeitsverhältnis dadurch entstehen.
Die Probezeit ist zum Austesten des Arbeiters und unterliegt besonderen Regelungen.

Offline desch

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Re: Eine Woche Probearbeit bei einfachem Helferjob? Ist das üblich?
« Antwort #17 am: 08. Juli 2020, 20:39:59 »
Also man muss schon differenzieren und hier auch deutlich zwischen Probearbeit im Sinne von in den Betrieb reinschnuppern und Probearbeit im Sinne von gleich voll mit anpacken.
Je nach Branche ist das erstere im Prinzip eine begleitete Führung durch den Betrieb wo es darum geht sich gegenseitig kennen zu lernen und damit das Arbeitsumfeld, das Team und die Vorgänge selber.
Das andere ist eher das der AG sehen will das der Bewerber auch das leisten kann was erwartet wird.
Bei ersterem sind ein paar Tage mMn auch ok, da beschnuppern sich ja beide, und es wird zwar sicher Mitarbeit erwartet aber das ist nicht der Fokus.
Letzteres ist allerdings mMn auch nur je nach Beruf maximal 2 Tage, eher einen ok. Und ja, gute Arbeitgeber bezahlen sowas auch.

Ich hab vor Jahren bei einem kleinen Standort einer größeren Firma gearbeitet. Dort wurde noch als ich mich beworben habe, jedem Bewerber ein Tag unbezahlter Probearbeit angeboten. Diese war mehr oder weniger ein halber Tag Führung durch den Arbeitsalltag, Kennenlernen der Kollegen und des Arbeitsablaufes. Natürlich hat es einen positiven Eindruck hinterlassen wenn man sich dort motiviert und engagiert gezeigt hat. Auf der anderen Seite konnten viele Bewerber auch dann auf Anhieb sehen das dieser Job nichts für sie ist oder ob es passen könnte.
Leider wurde das später vom Konzern gestoppt weil sie nicht mehr für die Versicherung aufkommen wollten, was wirklich schade war und was dazu führte das sich die Kündigungen durch den Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber innerhalb der Probezeit stark erhöhten weil beide oft nicht wussten was auf sie zukommt.

Daher finde ich Probearbeit, in den meisten Fällen eine gute Sache.
Allerdings ist eine Woche umsonst arbeiten getarnt als ''Probearbeiten'' eben nicht dasselbe und damit auf jeden Fall kein Probearbeiten in dem Sinne.

Offline Charlie

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Re: Eine Woche Probearbeit bei einfachem Helferjob? Ist das üblich?
« Antwort #18 am: 09. Juli 2020, 07:25:20 »
Es gibt doch die 3 Monatige Probezeit ohne lange Kündigungsfrist  bei vollem Gehalt/Lohn. Das finde ich in Ordnung.