Datenschutzhinweis

Dieses Internetangebot erhebt und verarbeitet Daten gemäß Art. 6 Abs. 1 Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren. Näheres dazu, welche Daten dabei zu welchem Zweck und auf welcher rechtlichen Grundlage erhoben und verarbeitet werden, wie Sie dies verhindern können und zu Ihren diesbezüglichen Rechten erhalten Sie in der Datenschutzerklärung. (Wir werden Sie in regelmäßigen Abständen daran erinnern.)

Verstanden & Schließen

Autor Thema: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung  (Gelesen 1137 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Meeow

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 46
Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« am: 30. Oktober 2019, 21:53:52 »
Meine Wohnung ist anscheinend unangemessen.
Unterschieden wird ja immer in Miete incl. kalter Betriebskosten und andererseits Heizkosten.

Aus dem Mietvertrag ist nicht ersichtlich, wie die Nebenkosten sich zusammen setzen.
Man will wissen, wie hoch der Anteil für die Heizkosten ist.

Mein Vermieter soll eine Mietbescheinigung ausfüllen. (Anhänge)
Ich bin entsetzt. Sogar die Lage der Wohnung im Gebäude soll angegeben werden.
Was sollen diese Angaben? Sollen so Hausbesuche, Bespitzelung von aussen vereinfacht werden? Es ist beängstigend!
Auch die Gesamtfläche des Gebäudes (nicht nur der Wohnung wohlgemerkt.)
Und vieles mehr.
Mein Vermieter wird nicht erfreut sein.

Welche Angaben in der Mietbescheinigung können denn überhaupt erforderlich sein?

Ist es überhaupt erforderlich, zu wissen, wie genau die NK sich zusammen setzen?

Ein Bsp:

Angemessene KdU:

Miete + kalte BK:   400 Euro
Heizkosten:             50 Euro

Insges: 450


Fiktive tatsächliche Wohnkosten:

Miete:               430 Euro
Nebenkosten:  60 Euro
(incl. Heizk.!)

Insges: 490

Differenz also 40 Euro

Was wäre, wenn ich die Differenz von 40 Euro selber tragen würde?
Ist es überhaupt erforderlich, genau zu wissen wie hoch der Anteil der Heizkosten an den Nebenkosten ist???

Ist nicht einfach nur die Endsumme maßgeblich?

In meinem konkreten Fall hätte es erhebliche Nachteile, wenn man differenzieren würde.
Statt der Differenz von 40 Euro (fiktives Bsp.) müsste ich dann deutlich mehr zahlen. Und konkret sogar ca. 90-100 Euro.  :teuflisch:
Und das ist langfristig kaum zu schaffen.  :heul:

Nachtrag:
Vll. spielt auch noch eine Rolle, dass die Wohnung auch zu groß ist. Also deutlich >50qm
« Letzte Änderung: 30. Oktober 2019, 22:13:48 von Meeow »

Offline Meeow

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 46
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #1 am: 31. Oktober 2019, 00:01:55 »
Endlich habe ich verstanden was der SB mir da vorgerechnet hat.
Ihn haben in Wahrheit nicht die Heizkosten interessiert, sondern die kalten Betriebskosten...
Meine Güte, dass hat er unglücklich oder bewusst irreführend erklärt.

Wenn die angemessene KdU zB bei 400 Euro liegt (Bruttokaltmiete)
Und die jew. Wohnung bei 450 Euro (Bruttokaltmiete) liegt müsste man ggf. 50 Euro selber zahlen.
Die HK sind unerheblich.

Jetzt muss ich mir noch Gedanken machen, ob ich dem Vermieter die Mietbescheinigung vorlege oder ob ich ihn formlos um Beantwortung einiger Fragen (vor allem zu BK und HK), aber auch Warmwasser bitte. Das wäre erheblich weniger Aufwand für ihn.



Offline Meeow

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 46
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #2 am: 31. Oktober 2019, 00:22:34 »
Das verunsichert mich:

https://www.hartz4.org/miete/
Zitat:
Ausschlaggebendes Kriterium für die Bewertung der Angemessenheit der Hartz-4-Empfängern zustehenden Mietkosten ist jedoch die Brutto-Warmmiete – also die Heizkosten plus weitere Nebenkosten und die angemessene Kaltmiete. Hat der Hartz-IV-Empfänger eine Wohnung mit etwas zu hohen Heizkosten, kann diese jedoch durch eine günstige Kaltmiete ausgleichen, wird die Miete trotzdem im Regelfall als angemessen bewertet.

Umkehrschluss: Eine zu hohe Miete (kalte BK und Kaltmiete) kann durch niedrige HK ausgeglichen werden?  :scratch:

Offline HermineL

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 308
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #3 am: 31. Oktober 2019, 05:56:28 »
Mietbescheinigung musst du nicht zwingend vorlegen.

Zitat
Eine Mietbescheinigung darf vom Jobcenter nicht zwingend gefordert werden. Die Verwendung des Vordrucks Mietbescheinigung kann vom Jobcenter angeboten wer­ den, steht aber unter der ausdrücklichen Prämisse der Freiwilligkeit. Daran ändern auch die Mitwirkungspflichten des § 60 Erstes Buch Sozialgesetzbuch (SGB I) nichts. Diese beziehen sich lediglich auf die Angabe der erforderlichen Sozialdaten wie beispielsweise die Höhe der Miete, nicht aber auf eine bestimmte Bescheinigungsform.

Wird einem Vermieter eine Mietbescheinigung zum Ausfüllen vorgelegt, so wird diesem bekannt, dass der betroffene Mieter eine Sozialleistung beantragt hat oder er­ hält. Hierbei handelt es sich um ein Schützenswertes Sozialdatum im Sinne des§ 67 Absatz 1 SGB X (Urteil des Bundessozialgerichts vom 25.01.2012, Az.: B 14 AS  65/11 R). Für diese Übermittlung eines Sozialdatums muss eine Übermittlungsbefugnis innerhalb des Sozialgesetzbuchs oder eine Einwilligung des Betroffenen vorliegen (§§ 67b Absatz 1Satz 1,67d Absatz 1 SGB X). Eine rechtliche Übermittlungsbefugnis liegt regelmäßig nicht vor, wenn, wie von Ihnen vorgetragen, andere geeignete Unterlagen zum Nachweis der erforderlichen Kosten für Unterkunft und Heizung vorgelegt worden sind. Im Falle einer freiwilligen Nutzung der Mietbescheinigung ist der Vermieter darauf hinzuweisen, dass er die Angaben zu den Kosten für Unterkunft und Heizung lediglich auf freiwilliger Basis machen müsste (§ 67a Absatz 4 SGB X).
Quelle: Siehe Anhang

Offline Meeow

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 46
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #4 am: 31. Oktober 2019, 07:51:54 »
Hallo Hermine,

ja dunkel erinnere ich mich an diese Rechtslage. Ich werde es notieren - da ich die Entscheidungen vll. benötigen werde...
Mein Vermieter kennt meinen Status. Und er war "not amused". Auch seine Einwilligung zur Untervermietung war nicht wirklich freiwillig...

1. Die NK aufschlüsseln: BK - HK
2. Bestätigung Zentralheizung mit Warmwasser - denke ja nicht, dass das im MietV steht.

Die gewünschten Angaben zum Stellplatz:  Es könnte sinnvoll sein, ihn zu fragen, ob er mir die Vermietung erlaubt. Es würde die KdU ja hoffentlich etwas weniger unangemessen machen.

Die zweistellige Mietdauer: Fand einen Bericht, wonach in Berlin neuerdings (nicht, dass ich dort wohnen würde - leider) nach 10 Jahren Mietdauer ein 10% Zuschlag gewährt wird/werden kann.

Würde er die MB ausfüllen, bestünde weniger Notwendigkeit, den V. ständig um Bestätigung meiner Angaben zu bitten.  :scratch:

Aber die Angabe des Stockwerke, der Lage im Stockwerk - die Größe des gesamten Gebäudes, Anzahl der Mietparteien??? Was soll das?





Online Angie69

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4862
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #5 am: 31. Oktober 2019, 08:03:13 »
Hier wäre eine Vorlage für ein mietangebot

https://www.jobcenter-ge.de/Jobcenter/Segeberg/SharedDocs/Downloads/DE/Mietangebot.html

Im Grunde wären da alle notwendigen Angaben drin

Ich habe nicht weiter geschaut vielleicht gibt es auf der Seite vom Jobcenter oder Arbeitsamt weitere Vorlagen ohne diesen extra Schnickschnack den dein sb wissen will aber ihn nichts angehen bzw nutzen. Nächstes Mal möchte er die Anzahl der Fenster im Gebäude wissen  :grins:


Wobei noch zu klären wäre ob du eine Betriebskostenabrechnung erhälst oder ob es eine pauschale ist die du mtl bezahlst und damit ist alles abgegolten

Wenn du eine Betriebskostenabrechnung erhälst müsste daraus hervor gehen was für Nebenkosten und was für Heizung mtl hergenommen wurde
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2019, 08:19:43 von Angie69 »
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline kalla

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 209
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #6 am: 31. Oktober 2019, 08:11:30 »
Dein Formular sieht der "Wohnungsgeberbestätigung" (gem. Melderecht) ähnlich,
sie geht das JobCenter nichts an.

Damit habe ich hier fertig.

Offline Elfe 02

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4821
  • NRW
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #7 am: 31. Oktober 2019, 08:58:09 »
Hier ist eine Mietbescheinigung
geb.: JA  wohnhaft: JA  Kinder: JA
Beruf: FRAU - in Vollzeit
ständig in WEITERBILDUNG aller Bereiche

Offline crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5975
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #8 am: 31. Oktober 2019, 09:35:21 »
Und die von Elfe ist zweckmäßig und ausreichend.
Ich muss beruflich dauernd ausfüllen,die Aufschlüsselungen lasse ich immer offen und mit geschweifter Klammer dann Gesamtbetrag.
HK müssen zwingend nach Heizkostenverordnung abgerechnet werden,spätestens in der ersten Abrechnung hast Du alles .
Wichtig für dich sind Angaben Zentralheizung und wie Warmwasser erzeugt wird,für dezentrales Warmwasser gibt es extra Geld und es gibt auch Einzelheizungen(z.B. Gasetagenheizung oder Nachtstrom) das zahlt man an den Versorger und daher keine Kosten beim VM.
Ggf gibt es wenn Wohnung unangemessen Zuschläge für schlechte Lage,dann wäre direkt über ungedämmten Keller mit Nordausrichtung ein Kriterium für Mehrbedarf

Offline zugchef werner

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 3421
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #9 am: 31. Oktober 2019, 15:44:46 »
Der VM muss gar nichts Ausfüllen und du musst auch keine Mietbescheinigung beibringen.

Allerdings wirft das hier schon Fragen auf

Zitat von: Meeow am 30. Oktober 2019, 21:53:52
Also deutlich >50qm
Das passt dann irgendwie nicht zusammen mit dem hier...
 
Zitat von: Meeow am 30. Oktober 2019, 21:53:52
Nebenkosten:  60 Euro
(incl. Heizk.!)
Oder werden die BK Kosten komplett als Pauschale gezahlt?
Es gibt keine jährl. Abrechnung darüber?

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 07:51:54
ihn zu fragen, ob er mir die Vermietung erlaubt.
Wenn, dann würde ich es machen.


Offline Fettnäpfchen

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 15764
  • Optionskommune
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #10 am: 31. Oktober 2019, 18:12:13 »
Meeow

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 07:51:54
Auch seine Einwilligung zur Untervermietung war nicht wirklich freiwillig...
Hast du denn schon untervermietet?

Und ja es gilt die Gesamtangemessenheitsgrenze als Maß der Dinge! Also egal wie sich die Kosten zusammensetzen solange die Angemessenheit nicht überschritten wird ist egal wie es zu der Summe kommt!
Erst wenn man darüber liegt werden die HK interessant.

MFG FN
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline Meeow

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 46
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #11 am: 31. Oktober 2019, 18:49:36 »
@ Fettnäpfchen:
Inwieweit werden HK denn interessant, wenn man mit den anderen Kosten drüber liegt?

ich habe noch nicht alle Antworten gelesen...

@ Werner:
Es ist ein fiktives Bsp. Ich habe dann doch die Befürchtung, dass das JC mitliest. Gerne würde ich mehr preisgeben. Aber erfahrungsgem. registriere ich mich dann doch mit neuem Namen... Immerhin - ein paar Jahre war ich abwesend und hatte meine Ruhe.

Untervermietung: Ja, zeitweise hatte ich einen Untermieter. Jetzt nicht. Aber jedesmal muss ich den Vermieter um Erlaubnis bitten. Sonst kann er mir fristlos kündigen. Ich frage mich manchmal, ob ich ihn nicht doch mal fragen sollte, ob er die Miete etwas reduzieren kann - immerhin müsste ich dann nicht untervermieten...
Nach der 1. Untervermietung kam dann eine Mieterhöhung.
Und jetzt muss ich wegen dieser Mietbescheinigung wieder zittern.


Vlt hilft das ja schon:

Meine Bruttokaltmiete ist ca. 100 Euro zu hoch.
Meine Heizkosten: 25 Euro niedriger als die sowieso akzeptablen HZ. Der Rahmen liegt bei ca. 100 - 160 Euro.

Schön wäre, wenn mir zugute käme, dass meine HK ja geringer sind. Die  Temp. im Winter sind sicherlich etwas unangenehm.

Muss ich 100 Euro selber tragen oder helfen mir niedrige HK? Gibt es da Gerichtsentscheidungen zu oder Richtlinien der JC?
Ich habe nichts gefunden.

Es geht ja jetzt um die Bewilligung von Leistungen... Und mein Konto ist leer... Ich fühle mich schon sehr unter Druck.


Aus dieser Unangemessenheit ergeben sich später noch weitere Fragen. Ich würde mich gerne wehren. Aber das hat Zeit. Ich denke, ich bekomme diese 6 Monats Frist.

Erst mal hoffe ich auf Bewilligung der Leistungen. Ohne Mietbescheinigung wollte man mir allenfalls die Regelleistung auszahlen.
Natürlich gibt es einstweiligen Rechtsschutz. Aber wenn ich den mit zumutbaren Mitteln vermeiden kann.
Mir fehlt die Kraft, mich gegen alles zu wehren. Wenn ich lese, dass viele direkt im 1. Termin eine Sofortmaßnahme bekommen.
Gesundheitlich bin ich schlecht dran...

Wenn ich mir die Folgen vorstelle, wenn meine RL nur noch ca. 320 Euro betragen. Bei Sanktionen... Arztbesuche in Nachbarstädten - Und hat es nicht sogar Konsequenzen für Betriebskostennachzahlungen?
Zu heizen würde also zum völlig unkalkulierbaren Risiko...

OMG OMG OMG





Offline kalla

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 209
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #12 am: 31. Oktober 2019, 22:50:41 »
...
Ohne Mietbescheinigung wollte man mir allenfalls die Regelleistung auszahlen.
...

Das hat das Jobcenter hier auch versucht und nur den Regelsatz ganz ohne KdU ausgezahlt.

Ich habe dann sofort einen Eilantrag beim Sozialgericht gestellt 
(wegen drohender Obdachlosigkeit, wenn die Miete nicht bezahlt wird),
das Gericht hat das Jobcenter dazu angehört - und sie sind sofort 'eingeknickt' und
haben die KdU überwiesen.
Nur nicht in voller Höhe, weil sie 'nicht angemessen' wären - aber von der Vermieterbescheinigung
war plötzlich gar keine Rede mehr, es ging jetzt plötzlich 'nur noch' um die Höhe der Miete.
Zu einer Gerichtsverhandlung ist es dann gar nicht gekommen, die 20,00 Euro Differenz zahlen wir dann eben.

Also lass Dich von dem Jobcenter nicht erpressen!
Kurze Fristen setzen - und dann zum Sozialgericht!

Viel Glück!

Offline Fettnäpfchen

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 15764
  • Optionskommune
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #13 am: 01. November 2019, 16:03:35 »
Meeow

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
@ Fettnäpfchen:
Inwieweit werden HK denn interessant, wenn man mit den anderen Kosten drüber liegt?
Es gibt für einen Single 45-50qm als angemessen. Ist die KDU zu hoch werden die Heizkosten bis zur maximalen Grenze mit einberechnet und was dann noch über den Gesamtkosten liegt ist dann nicht mehr Übernahmefähig.
Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Meine Bruttokaltmiete ist ca. 100 Euro zu hoch.
Meine Heizkosten: 25 Euro niedriger als die sowieso akzeptablen HZ. Der Rahmen liegt bei ca. 100 - 160 Euro.
Würde heißen die 25 Euro müsste zur Bruttokaltmiete mit einberechnet werden damit die max. zulässigen Kosten erreicht werden.

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Muss ich 100 Euro selber tragen oder helfen mir niedrige HK? Gibt es da Gerichtsentscheidungen zu oder Richtlinien der JC?
Ich habe nichts gefunden.
zu 1 siehe oben und dann etwas zur Gesamtangemessenheit im Anhang!

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Ich denke, ich bekomme diese 6 Monats Frist.
bis zu sechs Monaten genaugenommen.
Lesestoff "Formblatt zur Wohnungssuche"
Ratgeber Angemessenheit der Kosten der Unterkunft
Zitat
(weiterlesen..)

Fragen an Dich
wie groß ist deine Whg.?
Hat dein JC ein schlüssiges Konzept?
Wie lange wohnst du schon in der Whg?
Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Nach der 1. Untervermietung kam dann eine Mieterhöhung.
bei was NK/BK oder einfach so. Evtl wird die ja wieder geändert wenn es wegen der Mehrkosten durch den Zuzug war der ist ja anscheinend wieder weg. Da müsstest du mal den Vermieter darauf ansprechen.

MFG FN

zusätzlich was zum stöbern > Unterkunftskosten und Urteile
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.
Wer das Ziel kennt, kann entscheiden. Wer entscheidet, findet Ruhe. Wer Ruhe findet, ist sicher. Wer sicher ist, kann überlegen. Wer überlegt, kann verbessern. (Konfuzius)

Offline zugchef werner

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 3421
Re: Fragen zu KdU / Mietbescheinigung
« Antwort #14 am: 01. November 2019, 17:33:37 »
Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Es ist ein fiktives Bsp
Was erwartest du dann für Antworten darauf?

Angenommen deine Wohnung hat 66m², dann sind 60€ BK für ALLES ziemlich unrealistisch.

Ohne genaue Zahlen kann das hier...
Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Muss ich 100 Euro selber tragen oder helfen mir niedrige HK?
Nicht ordentlich beantwortet werden.

Zitat von: Meeow am 31. Oktober 2019, 18:49:36
Es geht ja jetzt um die Bewilligung von Leistungen
Der Regelsatz muss auf jeden Fall bewilligt werden, dazu die KdU in  mindestens der Höhe die als angemessen gilt.
Dazu braucht das JC aber auch einen MV wo alles zur Wohnung drin steht.