hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu deine Zustimmung, diese kannst du jederzeit widerrufen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kannst du die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?  (Gelesen 1813 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Sensoriker

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 564
(Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« am: 19. November 2019, 15:02:32 »
Weiß einer wie es mit einem BHS aussieht wenn man den RA wechselt?

Mein derzeitiger (ehemaliger) RA schließt sich den Ausführungen des JC an und hat auch anscheinend nicht mehr all zu viel Lust weiter gegen vor zu gehen.
Thema hier: https://hartz.info/index.php?topic=119214.msg1377775#msg1377775
Dazu kommt, dass er das ganze eh nicht weiter machen könnte, da er höchstwahrscheinlich aufhört und ich mir dann sowieso einen neuen suchen müsste.
Könnte ich in dem Fall einen neuen BHS beantragen.

Gruß Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.

Offline JamesBond007

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 431
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #1 am: 19. November 2019, 15:06:59 »
Beliebig oft aber nur 1x pro Fall.

Offline TazD

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 989
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #2 am: 19. November 2019, 15:21:25 »
Aus dem verlinkten Thema geht hervor, dass das außergerichtliche Verfahren aufgrund der Ablehnung des Widerspruchs abgeschlossen ist und dir somit nur die Klage übrigbleibt, wenn du weiter machen möchtest. Beratungshilfe gibt es nur für das außergerichtliche Verfahren und somit ist die Frage nach dem Berechtigungsschein hinfällig, da du jetzt nur PKH beantragen könntest.

Um auch die eigentliche Frage unabhängig von dem Fall zu beantworten: Pro Angelegenheit gibt es einen Berechtigungsschein. Wenn du den Anwalt während des außergerichtlichen Verfahrens wechseln möchtest, dann musst du den neuen Anwalt selbst bezahlen.

Offline JamesBond007

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 431
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #3 am: 19. November 2019, 18:16:47 »
Aus dem verlinkten Thema geht hervor, dass das außergerichtliche Verfahren aufgrund der Ablehnung des Widerspruchs abgeschlossen ist und dir somit nur die Klage übrigbleibt, wenn du weiter machen möchtest. Beratungshilfe gibt es nur für das außergerichtliche Verfahren und somit ist die Frage nach dem Berechtigungsschein hinfällig, da du jetzt nur PKH beantragen könntest.

Um auch die eigentliche Frage unabhängig von dem Fall zu beantworten: Pro Angelegenheit gibt es einen Berechtigungsschein. Wenn du den Anwalt während des außergerichtlichen Verfahrens wechseln möchtest, dann musst du den neuen Anwalt selbst bezahlen.

Oder den laufenden Fall übernimmt ein Kollege und beide teilen sich sich die paar Groschen...

Offline kaykaiser

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5796
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #4 am: 19. November 2019, 18:21:28 »
Oder den laufenden Fall übernimmt ein Kollege und beide teilen sich sich die paar Groschen...

...was wohl aufgrund der ohnehin relativ niedrigen Honorarvergütung kaum ein Anwalt machen wird... :grins:

Mein derzeitiger (ehemaliger) RA schließt sich den Ausführungen des JC an und hat auch anscheinend nicht mehr all zu viel Lust weiter gegen vor zu gehen.

Ja, so kann es einem passieren, wenn man keinen auf Sozialrecht spezialisierten Anwalt konsultiert... :weisnich:

Offline Sensoriker

  • Vielschreiber
  • ***
  • Beiträge: 564
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #5 am: 19. November 2019, 23:14:53 »
Ja, so kann es einem passieren, wenn man keinen auf Sozialrecht spezialisierten Anwalt konsultiert... :weisnich:

Hast Recht.

Nur blöd, dass er Fachanwalt für Sozialrecht ist. Oder zumindest war.

Gruß Sensoriker
Wer sich beim JC nicht wehrt hat schon verloren
Meine Antworten basieren auf eigenen Erfahrungen mit dem JC sowie auf der Lektüre zahlreicher Threads auf diesem (und ein paar anderen) Boards.
Ansonsten halte ich es wie beim Lotto. Alle Antworten ohne Gewähr.

Offline Czerny

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 88
Re: (Neuer) Beratungshilfeschein beim wechsel des RA?
« Antwort #6 am: 19. November 2019, 23:30:38 »
Ja, so kann es einem passieren, wenn man keinen auf Sozialrecht spezialisierten Anwalt konsultiert... :weisnich:

Hast Recht.

Nur blöd, dass er Fachanwalt für Sozialrecht ist. Oder zumindest war.

Gruß Sensoriker

Hier bleibt, eventuell, die Möglichkeit der Falschberatung; dies währe ein eigens Verfahren für sich, aus dessen Verlauf sich wiederum komplett neue Sachverhalte und daraus resultierende Regressmöglichkeiten ergeben könnten.
Reine Spekulation, du kennst deinen Fall sicherlich.