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Autor Thema: Benötige Hilfe in Sachen Verleumdung/Rufmord bei Jobcenter, Schmerzensgeld, Scha  (Gelesen 787 mal)

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Offline gegen_ungerechtigkeit

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Guten Tag,

ich möchte gerne wissen, ob und wie man gegen Verleumdung/Rufmord beim Jobcenter vorgehen kann und
ob in diesem Fall Schmerzensgeld/Schadensersatz geltend gemacht werden kann.

Das JC hat einen Dienstleister beauftragt einen Umzug für einen H4-Bezieher zu machen.

Der Dienstleister hat eine derartige Schlechtleistung abgeliefert, dass der H4-Bezieher die Wohnung nicht nützen konnte.
Ein sehr krasser Fall - und obwohl der H4-Bezieher dies   s o f o r t   beim JC
bemängelte ,ist dies weder vom vorherig zuständigen noch vom JC am neuem Wohnort ernst genommen worden.

Gerichtlich konnte der Leistungsbezieher nicht vorgehen, weil sämtliche Unterlagen - wie auch sämtliche Alltagsdinge nicht zugängig waren.

Darüberhinaus waren z.B. die Lampen weder auffindbar (so ein Chaos hat das Umzugsunternehmen hinterlassen, alles verstellt, dass noch nicht
einmal die Anschlüsse erreichbar waren,
d.h. über ein halbes Jahr kaum Licht in der Wohnung und insgesamt 2 Jahre bis endlich in jeden Zimmer eine Lampe aufgehängt werden konnte!!!!)
Noch nicht einmal  Platz für ein Bett oder Matraze (200x90) war in der Wohnung, geschweige denn sich in der Wohnung bewegen oder zu sitzen
war möglich (auch die Stühle waren von Kistenbergen verstellt, also unzugängig in einer Zimmerecke gestapelt.

Der H4-Bezieher ist jedoch weder Messie, noch war das Umzugsgut für die neue Wohnung zu viel, sondern das Chaos war die Folge eines völlig unorganisierte
Vorgehen des vom JC bestellte Umzugsdienstleister.
Diese Art der Behausung währte trotz Kenntnis des Jobcenters der Notlage über 2 Jahre!

Um der Notsituation noch eins draufzusetzen:
obwohl der Leistungsbezieher an kaum seine Habseligkeiten herankam, und deshalb auch aussergewöhnlich hohe Bedärfe hatte.
Was nützt einem faktisch z. B. Töpfe zu haben, wenn man nicht herankommt.
Trotzdem wurde noch die Grundleistung gemindert, weil die gestellte Kaution durch monatliche Raten zurückbezahlt werden musste.
Wichtige Neuanschaffungen für die Wohnung - wurden zudem rechtswidrig versagt.

Die erbärmlichen Wohnsituation hat den Leistungsbezieher auch gesundheitlich sehr mitgenommen und zum sozialen Rückzug geführt.
Denn egal, wo er die schlimme Wohnsituation beschrieb wurde ihm - ohne die Situation vor Ort zu kennen - die Unfähigkeit sein Leben zu organisieren,  Messie zu sein, Märchenerzähler, ect.
unterstellt.

Beharrlichkeit in Sachen Akteneinsicht brachten nun zu Tage,
dass der Umzugsdienstleister dem Jobcenter bei der ursprünglichen Wohnung meldete es liege ein Messie-Syndrom vor.

Der H4-Bezieher nannte mir nachfolgende Begründung:
Der Umzugsdienstleister hatte bei einen Termin vor dem Umzugstermin die Umzugskisten angeliefert und
Kleinmöbel aus dem Keller bereits zu neuen Wohnung mitgenommen, weil er dort in der Nähe seine Zentrale hatte und dort auch die Umzugswägen abstellte.
Beii dieser ersten Abrechnung hat der Leistungsbezieher bemängelt, dass keine Umzugswagen-Parkverkehrsschilder - wie abgerechnet - aufgestellt waren
und deshalb eine Straßenseite auf einer Hauptverkehrsstraße vor der Wohnung verparkt wurde.; und dass ein Verkehrschaos zur Folge hatte.
Der H4-Bezieher erinnert sich, dass er deshalb den Dienstleister darauf aufmerksam machte, dass beim Hauptumzugstermin doch bitte diese
Umzugswagen-Parkverkehrsschilder zum Einsatz kommen sollten - der Umzugsdienstleister bekam einen cholerischen Anfall am Telefon und beschimpfte den Mann wüst).



Das Jobcenter machte die - falschen - Angaben des Umzugsunternehmen gegenüber den Leistungsbezieher nicht transparent.
Das Jobcenter besuchte daraufhin jedoch - unter anderen Vorwänden - den H4-Bezieher in seiner alten Wohnung, wo er den Hauptumzug vorbereitete.
Ergebnis dieses Hausbesuchs (also Hausbesuch-Nummer1) - es liege keine Messie-Wohnung vor, sondern normal ein vorbereiteter Umzug.

Trotzdem erfuhr der H4-Bezieher keinerlei Gehör bei den "versemmelten" Umzug und den Zuständen in der neuen Wohnung. Und hatte das Gefühl jeder denke er sei ein Messie und die Zustände in der neuen Wohnung seinen selbstverschuldet. Messie eben. Sämtliche Schreiben des H4-Beziehers bezüglich der Sitation und Schadensbehebung, sämtliche Anträge, Appelle blieben folgenlos.

Erst ein weiterer Hausbesuch nach fast einem Jahr (also Hausbesuch-Nummer2) - dokumentierten, das der Mann, kein Messie sei, unertragbare Wohnsituation vom Umzugsunternehmen nicht von dem H4-Bezieher selbst beseitigt werden kann. Eine Rückabwicklung  - Auslagerung der Umzugskisten - ordentlicher Aufbau der Schrankwände - Aufhängigung der Lampen,ect.
Aber nur weil der Hausbesuchsdienst etwas feststellt, muss man noch lange nicht so handeln. Rückabwicklung kostet ja Geld. Beschämende Beträge hat das Umzugsunternehmen bereits hier für Fehlleistung erhalten.

Also - keine Hilfe - nach einem weiterem Jahr - ist der Mann körperlich und seelisch ein Wrack und wird verrentet.
Und dann - Freude - beim JC , weil nicht mehr in Ihrem Geltungsbereich.
Somit verschleppt sich die krankmachende Wohnsituation weitere lange Zeit.
Weil jetzt muss der Ex-Leistungsbezieher die hohen Kosten Rückabwicklung sich erst mal vom Munde absparen. Die Darlehenszzahlung für die H4/Rentenbezugslücke ist jedoch sofort fällig.
Und dem Mann wurde während den Leistungsbezug und  weitere lange Zeit die vollständige Akteneinsicht verwehrt.

1) Was kann man gegen die Verleumdung/Rufmord des Umzugsdienstleister unternehmen? Diese geht aus den Dokumenten der Akteneinsicht erdeutig hervor.
a)    Ich schätze die Verjährungsklausel zählt erst ab der Kenntnisnahme der Akteneinsicht?
b)    Ist hier auch Schmerzensgeld / oder Schadensersatz möglich? Auch wenn das klärende Gespräch -
bedingt durch die lange Unkenntnis über die Denunziation - bisher nicht mit dem Umzugsunternehmen erfolgte.

2) Welche Handhabung hat man gegen das Jobcenter, das der Verleumdung Raum gegeben hat?  Und dem H4-Bezieher die Möglichkeit der Kenntnisnahme und der Abwehr der Vorwürfe nahm. In JC-internen Schreiben wird auch gegen den Mann schriftlich geätzt, z.B. der Typ scheint ja ziemlich fertig zu sein, ect.

3) Kann gegen die Sachbearbeiter des Jobcenters Strafanzeige wegen Rechtsbeugung, Körperverletzung im Amt, Körperverletzung durch Unterlassen, einwilligung in Körperverletzung, fahrlässige Körperverletzung, Schmerzensgeld und/oder Schadensersatz (z.B. Vermögensschaden z.B Ausgaben für Montage für Lampen, Anschaffungen die eigentlich während des Bezugs anfielen - abschlägig beschieden wurden und aufgrund der Wohnsituation - kein Zugriff auf Unterlagen und Dokumente, auf Anträge zur Prozesskostenbefreiung, ect gerichtlich geltend gemacht werden konnten? Auch medizinisch notwendige Behandlungen unterblieben, weil kein Zugriff auf medizinische uNterlagen, Zahnarztheft, Allergiepass zur Befreiung bei der Krankenkassse, ect., Kautionsrückforderung der ehemaligen Vermieters, die Liste wäre lang.

Der H4-Bezieher hat kann die Wohnsituation in der alten und in der neuen Wohnung gut belegen, ist diese nicht nur in den Akten, sondern auch durch Fotos und Videos umfassend dokumentiert.
Kann man gegen das geschehene Unrecht vorgehen - vielleicht auch zum Nutzen anderer H4-Bezieher?
Ein krasser Fall. Aber vielleicht ist dieser krasse Fall geeignet, aufzuzeigen wie schrecklich h4 ausgelebt werden kann?
Mich interessiert eure Einschätzung des Falles auf juristische Aufarbeitung - lohnt sich dieser Aufwand?

Der Mann würde nie alleine zum Anwalt gehen. Auch in Nachhinein nimmt ihn diese Lebensphase - zwangsläufig in diesen so unerträglichen Verhältnissen gelebt haben zu müssen mit.
Auch die Scham damals nichts dagegen ausrichten zu gekonnt zu haben, dass Gefühl der totalen Ohnmacht.
Ich würde ihn zum Anwalt raten und begleiten, wenn die Sache einigermaßen Aussicht auf Erfolg hat.
Weil seine Rente zumindest so "hoch" ist, dass ihm keine Prozesskostenbefreiung gewährt werden würde.

Über hilfreiche Beiträge und Tipps von euch freue ich mich sehr.






Offline BigMama

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Ernsthaft? Wieso hat er nicht selbst ein paar Kisten zur Seite geschafft oder von Familie, Freunden oder Bekannten zur Seite räumen lassen?

Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:14:26
Darüberhinaus waren z.B. die Lampen weder auffindbar (so ein Chaos hat das Umzugsunternehmen hinterlassen, alles verstellt, dass noch nicht
einmal die Anschlüsse erreichbar waren,
Wer hat denn die Kisten gepackt und beschriftet?

Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:14:26
Noch nicht einmal  Platz für ein Bett oder Matraze (200x90) war in der Wohnung, geschweige denn sich in der Wohnung bewegen oder zu sitzen
war möglich (auch die Stühle waren von Kistenbergen verstellt, also unzugängig in einer Zimmerecke gestapelt.
Wie ist es möglich eine Wohnung so derart vollzustellen mit Hausrat? Dann waren es definitiv zu viele Kisten und Möbel für die Wohnung wenn gar nix mehr geht.

Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:14:26
Der H4-Bezieher ist jedoch weder Messie, noch war das Umzugsgut für die neue Wohnung zu viel, sondern das Chaos war die Folge eines völlig unorganisierte
Vorgehen des vom JC bestellte Umzugsdienstleister.
Wieso war er nicht vor Ort und hat koordiniert wo welche Gegenstände und Kisten hinkommen?

Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:14:26
Diese Art der Behausung währte trotz Kenntnis des Jobcenters der Notlage über 2 Jahre!
Was hättest du in diesem Moment vom JC erwartet?
Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:14:26
Auch medizinisch notwendige Behandlungen unterblieben, weil kein Zugriff auf medizinische uNterlagen, Zahnarztheft, Allergiepass zur Befreiung bei der Krankenkassse, ect., Kautionsrückforderung der ehemaligen Vermieters, die Liste wäre lang.
Das ist Quatsch. Ärztliche Unterlagen kann er jederzeit bei den entsprechenden Ärzten wiederbekommen. Auch hier nochmals die Frage: Wer hat das ganze Zeug eingepackt und beschriftet?


« Letzte Änderung: 02. Dezember 2019, 18:52:52 von BigMama »
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
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Offline Orakel

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Selten so einen Unsinn gelesen ...

3) Kann gegen die Sachbearbeiter des Jobcenters Strafanzeige wegen Rechtsbeugung, Körperverletzung im Amt, Körperverletzung durch Unterlassen, einwilligung in Körperverletzung, fahrlässige Körperverletzung, Schmerzensgeld und/oder Schadensersatz (z.B. Vermögensschaden z.B Ausgaben für Montage für Lampen, Anschaffungen die eigentlich während des Bezugs anfielen - abschlägig beschieden wurden und aufgrund der Wohnsituation - kein Zugriff auf Unterlagen und Dokumente, auf Anträge zur Prozesskostenbefreiung, ect gerichtlich geltend gemacht werden konnten? Auch medizinisch notwendige Behandlungen unterblieben, weil kein Zugriff auf medizinische uNterlagen, Zahnarztheft, Allergiepass zur Befreiung bei der Krankenkassse, ect., Kautionsrückforderung der ehemaligen Vermieters, die Liste wäre lang.

Nein!
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Offline gegen_ungerechtigkeit

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Guten Abend,

dein Schreiben zeigt genau die Reaktion, die den armen Mann die ganze Zeit entgegenschlug.
Aber
wie du lesen konntest, hat der Hausbesuchdienst des JC, in einer Stellungsnahme selbst attestiert, dass der Mann das nicht selbst bewerkstelligen konnte. und eben nicht zuviel Umzugsgut in der Wohnung war - wenn dies strukturiert gemacht worden wäre.
Und nicht jeder H4-Bezieher hat Leute   m i t  Umzugswagen (zum Auslagern und zum Umsortieren oder Lagerraum) - beides dann auch unentgeltich.

Ich weiß es klingt haarsträubend, aber wenn man die Fotos und Videos sieht - kann man die Situation erst erfassen.

Trotzdem gilt: Wenn du etwas nicht glauben kannst, heißt das noch nicht, dass es nicht doch so ist!

Auch medizinische Unterlagen werden leider nicht so massiv dokumentiert wie du sagst. Vieles ist nach 10 spätestens vernichtet. Gilt auch für Allergietestungen.
ingesamt also leider nicht so hilfreich deine Antwort.  Leider.

Online NevAda

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Deine Frage war: "Kann gegen"
Die Antwort darauf war NEIN. Was ist daran nicht hilfreich?

1. Quark Deiner Geschichte: Das JC beauftragt ein Umzugsunternehmen.
2. Quark: Zwei Jahre nicht geschafft, Umzugskartons auszupacken - okay, möglich. aber: JC schuld daran?
3. Quark: Deine Straftatbestände
uff

Tipp für die nächste Anmeldung hier:
ein winziges bisschen Plausibilität

Ansonsten feiern wir jetzt hier Dein "Problem"...
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline BigMama

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Gibt es einen Grund wieso du meine Fragen nicht beantwortet hast? Würden die Antworten den Betroffenen evtl. in ein ungünstiges Licht rücken? Du hilfst dem Betroffenen nicht wenn du nur einseitig die Situation schilderst. Du möchtest eine Einschätzung hinsichtlich der rechtlichen Möglichkeiten? Dann solltest du auch alles offenlegen.

Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:56:38
Auch medizinische Unterlagen werden leider nicht so massiv dokumentiert wie du sagst. Vieles ist nach 10 spätestens vernichtet.
Was will der Betroffene mit 10 Jahre alten Unterlagen? Die Diagnosen sind längst bei den Fachärzten oder beim Hausarzt im System hinterlegt. Da nützt die ein CT, MRT, Röntgenbild oder Blutbild aktuell nix mehr.
Zitat von: gegen_ungerechtigkeit am 02. Dezember 2019, 18:56:38
Gilt auch für Allergietestungen.
Auch hier nochmal: Die Ergebnisse sind im System der Ärzte dokumentiert. Außerdem wird der Betroffene ja wohl wissen wogegen er allergisch ist.

Zitat von: NevAda am 02. Dezember 2019, 19:01:39
1. Quark Deiner Geschichte: Das JC beauftragt ein Umzugsunternehmen.
Das ist aus meiner Sicht durchaus im Rahmen des Möglichen, wenn der Betroffene beispielsweise aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist einen kompletten Umzug selbst zu stemmen.
Da aber die Umzugskiste im Vorfeld angeliefert wurde, gehe ich davon aus, dass der Betroffene diese selbst gepackt und (nicht) beschriftet hat.
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Offline Papa Doc

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Auch medizinische Unterlagen werden leider nicht so massiv dokumentiert wie du sagst. Vieles ist nach 10 spätestens vernichtet. Gilt auch für Allergietestungen.
ingesamt also leider nicht so hilfreich deine Antwort.  Leider.

Ärztliche Berichte, die 10 Jahre alt sind, sind wertlos.

Offline Charlie

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Hallo, wenn der Betroffene das Chaos nicht selbst ordnen kann, muß er sich Hilfe holen.

Offline gegen_ungerechtigkeit

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Re: Bitte mehr Toleranz
« Antwort #8 am: 03. Dezember 2019, 14:27:24 »
Also gut,

ich registiere, dass zumindest die Personen, die sich bisher auf den Post mitgeteilt haben,
mehr daran interessiert sind Recht zu haben und ihre persönlichen Meinungen "zu feiern" als die Fakten:
 
(immerhin zwei Stellungsnahmen -Hausbesuche- des Jobcenters 1. die die Verleumdung  dokumentieren und 2. die Unmöglichkeit,
das vom Umzugsunternehmen hergestellte Chaos, selbst zu beseitigen ohne eine v o l l s t ä n d i g e  Rückabwicklung des Umzugs (Auslagerung)
und Neuem Einzug der Umzugsware, vorzunehmen (weder Treppenhaus noch Stellfläche vor dem Haus war hierfür vorhanden)

einfach mal gedanklich anzunehmen.

Auch wenn es nur schwer vorstellbar, oder euch so noch nicht untergekommen ist.

Die Umzugsware war wohl vorbildlich beschriftet. Zusätzlich noch mit Farblichen System gekennzeichnet.
Ich habe es mir jetzt nicht so genau gemerkt, aber in etwa so,
alle Umzugskisten des Wohnzimmers zusätzlich mit rotem Feld (karteikärtchen rot) gekennzeichnet,
alle Umzugskisten Küche zusätzlich mit blauen Feld gekennzeichnet, usw.
Ein Video, aufgenommen in der alten Wohnung zeigt, sogar dass alle Kisten, die beschriftet und rot markiert waren auf einen Haufen standen, davon entfernt ein weitere Kistenhaufen mit Beschriftung und blauer Markierung, usw.  standen. Beste Voraussetzungen für einen gelungenen Umzug - könnte man meinen.

Die Umzugshelfer - keiner konnte Deutsch/Englisch/Französisch - haben dann morgens die Kisten jedoch völlig unsortiert in den Hinterhof transportiert.
Und der Umzugswagen kam dann wohl erst am späten Nachmittag, statt wie vereinbart morgens um 7:00 Uhr.
Die Umzugshelfer wollten dann nicht mehr die Möbel (Schrankwände, ect.) abbauen und transportierten die Umzugskisten kurzerhand in die neue Wohnung.
Beim Notbehelfstag später standen dann die völlig kunterbunt (keine Berücksichtigung der Beschriftung/Farbschema) in der wohnung abgestellten Kisten der eigentlichen Möbelaufstellung im Wege, so dass die Möbel nicht ordnungsgemäß aufgebaut und positioniert werden konnten. Zudem instabil, weil Teile der Schrankwände, Schränke wohl verlustig (fehlerhafterweise entsorgt) waren.
Dafür waren die Möbelstücke der alten Wohnung - die auf den Sperrmüll entsorgt werden sollten - auch in der neuen Wohnung abgestellt worden.

Und sorry, dass ich das nicht erwähnte, der Mann hat eine körperliche Schwerbehinderung -
weswegen das Amt Umzugsfirma und Montagen innerhalb der Wohnung (z. B. Lampeninstallation, ect.) bewilligte.

Geplant war eigenlich in der neuen Wohnung erst die Schränke und Schrankwände aufzubauen und hier bereits einen Teil der Umzugskisten einzustellen.
Denn es war ein Umzug von einer größeren Wohnung in eine kleinere.
Aber der 2. Hausbesuch attestiert den Mann /abgesehen von den ursprünglich zu entsorgenden Möbel - die jedoch den Weg in die neue Wohnung fanden/,
nicht zuviel Umzugsgut
die Ursache für die Unnutzbarkeit der Wohnung selbst im Elementaren war, sondern eine völlig irrsinnige Durchführung des Umzugsunternehmen, die wohl seinesgleichen sucht.

Obwohl ich nicht selbst betroffen bin, bin ich doch betroffen wieviel Schuldzuweisung, Unglaube und Häme hier teilweise geäußert wird.
Ich kann den Mann gut verstehen, dass ihm das sehr traf, statt Hilfe und Lösungen zu erhalten, verurteilt zu werden.

Mensch, das ist ein ganz armer Typ, den wirklich Unrecht im Hartz 4 -Bezug widerfahren ist
und ich hätte hier mehr Unterstützung gewünscht, ob er - weil die Situation so desolat war wie beschrieben -
juristisch eine Wiedergutmachung für unmenschlichen Zustände anstreben soll.

Ich habe ihn zusätzlich noch die Möglichkeit einer Therapie ans Herz gelegt, um dieses Kapitel für sich gut abzuschließen, dass wohl noch sehr an ihm nagt.


Andererseits bekomme ich immer wieder H4-Fälle zu Gehör, die himmelschreiende Ungerechtigkeiten seitens Jobcenter aufzeigen.

Eueren Antworten entnehme ich, dass in diesem Fall der geplante Umzug von Jobcenter
(Beauftragung Umzugsfirma und -arbeiten, Stellung der Umzugskisten sowie Montage, und Sperrmüllentsorgung)
nicht der Standard für einen Umzug und eigentlich "premium"-Durchführung ist.

Aber diese bestand nur auf dem Papier, die Realität war wohl die Hölle, und um die Schadensbegrenzung bzw. -aufhebung
hat sich niemand beim Jobcenter richtig gekümmert, weil es so unglaublich klang.

Und deshalb bin ich mir unsicher, ob so ein krasser Fall nicht zum Nutzen "verwertet" werden könnte.

Es heißt es seien schon Leute im H4-Bezug verhungert. Das ist wohl nicht die Regel. Aber kommt vor.
Trotzdem zeigt soetwas, wie brutal H4 wohl sein kann. Und man kann gut aufzeigen, dass die Mehrheit zwar nicht verhungert, aber schon ganz schön darbt.

Ach ja, zu den medizinischen Teil, du beschreibst es wie es sein soll, aber auch hier zeigt die Praxis Abweichungen.
Und ein Allergiepass ist wohl auch noch über 10 Jahre gültig, und muss vorgelegt werden, wenn dadurch Abweichungen von der gesetzlichen Kassenleistung übernommen werden sollen.

Ich selbst habe mit wichtigen radiologische Aufnahmen bereits nach 3 Jahren Schwierigkeiten gehabt, diese blieben unauffindbar.
Und als mein Hausarzt in Rente ging, sind auch ein Teil der Akte "verschwunden" d.h. nicht übertragen im Computer worden. Allerdings war bei mir nichts wichtiges wohl drunter.
Was mir also berichtet wurde klang plausibel.


In diesem Sinne wünsche ich dem Forum mehr Toleranz.


Offline Wuff

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Es bleibt allerdings dabei, dass das JC nur sekundär mit alle dem erst einmal zu tun hat, denn das JC kann kein Umzugsunternehmen beauftragen, es kann nur die Kosten dafür bewilligen. Den Auftrag muss der Hartz IV Bezieher selbst geben und dadurch ist auch er es, der so dann eventuelle Schäden und weiteres gegenüber der Umzugsfirma geltend machen muss und nicht gegenüber dem JC.

Das bedeutet im Klartext, es wurde sich hier der falsche Ansprechpartner ausgesucht, denn das JC ist hier nicht zuständig, sondern das beauftragte Umzugsunternehmen und aufgrund der offensichtlich beim JC gemachten Angaben, kann man vieles Belegen, wie zum Beispiel die Verleumdung.

Verjährungsfrist hierfür beträgt übrigens 3 Jahre, also ab zum Anwalt, sich beraten lassen und dann zivilrechtlich gegen das Unternehmen vorgehen.

Was nun das JC angeht, mit dem Raum geben, könnte es hilfreich sein mal den Teamleiter davon zu unterrichten, wie die Aktenlage bei denen selbst ist und er die Mitarbeiter dazu anhalten sollte, dieses Verhalten abzustellen. Rechtlich, egal ob zivil- oder strafrechtlich gegen das JC oder Mitarbeiter dürfte es nur auf eine Ordnungswidrigkeit alles hinauslaufen und ob man sich das antun will, bleibt einem selbst überlassen.

Offline Jul7

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Nur eine Frage, was macht ein schwerbehinderter Mann, der nach deiner Schilderung ja fast lebensunfähig ist (kann 2 Jahre keine Kartons auspacken, sich keine Hilfe organisieren, keine Befunde beim Arzt erfragen etc.) beim JC?? Da stimmt doch was nicht. Dass hört sich doch nach komplett arbeitsunfähig an und er braucht eventuell einen Betreuer der sich um alles kümmert. Beim JC wäre er doch komplett falsch. Und dass seit Jahren??

Offline heiße Milch

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Die ganze Geschichte ist Mumpitz, ich glaube kein Wort.

Offline Fouxie

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Zitat
Die ganze Geschichte ist Mumpitz, ich glaube kein Wort.
:yes: