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Autor Thema: arbeitsunfähig nach OP  (Gelesen 360 mal)

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Offline TG

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arbeitsunfähig nach OP
« am: 13. Februar 2020, 11:23:30 »
Hallo,
nach einer Magen Not-OP ist jemand nach Entlassung aus der Klinik krank geschrieben. Er hat kein Arbeitsverhältnis. Muß er sich nach vollständiger Gesundung persönlich beim JC melden oder reicht das Datum auf der Krankmeldung aus? Gibt es da Regeln?

Online Angie69

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #1 am: 13. Februar 2020, 11:32:00 »
Nach Ende der Krankmeldung muss man nicht persönlich zum Jobcenter
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline TG

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #2 am: 13. Februar 2020, 11:59:26 »
Wie verhält es sich, wenn man während der Krankmeldung eine Einladung bekommt? Ist man verpflichtet, dieser zu folgen?

Online Angie69

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #3 am: 13. Februar 2020, 12:07:32 »
Im Grunde ja.
Wenn es einem aber durch die OP noch sehr schlecht geht würde ich beim Jobcenter anrufen und um einen neuen Termin bitten (mit Begründung). Ich schreibe in so einem Fall zusätzlich eine Email um sicher zu gehen dass nichts unter geht und bitte um Rückruf.

Je nach Sachbearbeiter wollen manche eine Wegunfähigkeitsbescheinigung. Aber in deinem beschriebenen Fall wird man es wohl glauben dass es einem nicht gut geht
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline TG

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #4 am: 13. Februar 2020, 14:29:50 »
Zitat von: Angie69 am 13. Februar 2020, 12:07:32
Im Grunde ja.

Wo steht das bitte?

Zitat von: Angie69 am 13. Februar 2020, 12:07:32
Aber in deinem beschriebenen Fall wird man es wohl glauben dass es einem nicht gut geht
Man muß doch dem JC keine Diagnosen mitteilen. Die Aussage kann so nicht stimmen.


Online kämpfer

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #5 am: 13. Februar 2020, 14:51:01 »
Ich würde beim JC anrufen und sagen das du im Krankenhaus als Notfall optiert werden musstest und es dir somit nicht möglich ist Termine beim JC wahrzunehmen da du eine AU Bescheinigung hast. Sollten Sie dich zum med. Dienst schicken würde dort anrufen denen mitteilen was du für eine Op hattest und nur den  Ärzten des JC den Befund zukommen lassen.
Jeder normale Mensch kann das ja mit der OP nachvollziehen, und wenn du sonst keine Probleme mit dem JC hast, werden sie das sicherlich so lange wie du eine AU hast das akzeptieren, evt. könntest du eine Einlandung zum ÄD des JC bekommen, aber da kann man anrufen und ggf. den Befund den ÄD zukommen lassen.


Offline Fettnäpfchen

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #6 am: 13. Februar 2020, 15:24:06 »
TG

Hallo,
nach einer Magen Not-OP ist jemand nach Entlassung aus der Klinik krank geschrieben. Er hat kein Arbeitsverhältnis. Muß er sich nach vollständiger Gesundung persönlich beim JC melden oder reicht das Datum auf der Krankmeldung aus? Gibt es da Regeln?
Kommt darauf an was in der EinV steht. Allerdings besteht keine Sanktionsgefahr!

Zitat von: TG am 13. Februar 2020, 11:59:26
Wie verhält es sich, wenn man während der Krankmeldung eine Einladung bekommt? Ist man verpflichtet, dieser zu folgen?
AU ist AU und ansonsten kommt es auf den Inhalt einer Einladung an.
Also wenn eine kommt am besten anonymisiert hier einstellen. Erst dann kann man genauer antworten!

MfG FN
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Online Angie69

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #7 am: 13. Februar 2020, 15:26:58 »
Zitat von: Angie69 am 13. Februar 2020, 12:07:32
Im Grunde ja.

Wo steht das bitte?

Zitat von: Angie69 am 13. Februar 2020, 12:07:32
Aber in deinem beschriebenen Fall wird man es wohl glauben dass es einem nicht gut geht
Man muß doch dem JC keine Diagnosen mitteilen. Die Aussage kann so nicht stimmen.

In der Rechtsfolgebelehrung. Je nach SB.

Müssen musst du Nichts nur wenn du einen Termin verschieben willst musst du es schon begründen. Allerdings habe ich kein Wort von Diagnose geschrieben. .reicht doch zu sagen "ich hatte eine OP und mir geht es noch nicht so gut" oder so ähnlich
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline oldhoefi

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Re: arbeitsunfähig nach OP
« Antwort #8 am: 13. Februar 2020, 16:44:07 »
@TG,

Zitat von: TG am 13. Februar 2020, 11:59:26
Wie verhält es sich, wenn man während der Krankmeldung eine Einladung bekommt? Ist man verpflichtet, dieser zu folgen?

Zitat
In der Regel gilt eine ärztlich bescheinigte Arbeitsunfähigkeit als wichtiger Grund für die Unfähigkeit, zu einem Meldetermin zu erscheinen; insoweit ist der Leistungsträger an eine ordnungsgemäß ausgestellte Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung gebunden und hat hier kein Ermessen.

Im Einzelfall kann der Leistungsträger aber auch eine über die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung hinausgehende Bescheinigung (sog. Wegeunfähigkeitsbescheinigung) verlangen, wenn begründete Zweifel bestehen, dass die Arbeitsunfähigkeit auch zur Unfähigkeit führt, einen Meldetermin wahrzunehmen. Das wird in der Regel dann der Fall sein, wenn Leistungsberechtigte wiederholt Arbeitsunfähigkeit geltend machen, wenn sie einer Meldeaufforderung nicht nachkommen.

Jedenfalls lässt sich aus aktueller Rechtsprechung keineswegs ableiten, dass neben einer ärztlichen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auch generell eine sog. Wegeunfähigkeitsbescheinigung erforderlich sein soll.

Zitat stammt von @Orakel, dem ich mich anschließe.
Bleib dahoam !