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Autor Thema: Haus-Anteil Sohn  (Gelesen 423 mal)

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Offline Nelda

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Haus-Anteil Sohn
« am: 25. März 2020, 19:31:40 »
Da mein Sohn über Vermögensfreigrenze liegt ( er ist 18) bekommt er z.Zt. kein Hartz 4 und er wird ja auch irgendwann zu seinem Recht bzgl.der Alleinerbin der Großeltern gerichtlich gewinnen.

Die familiären Differenzen sind so, dass Sohnemann sagt er sei 18 und Mitinhaber des Hauses und könne deswegen tun und lassen was er will. Ich möchte ihn aus diesem Grund jetzt schon auszahlen. Der notarielle Übergabevertrag steht schon,anberaumt sind etwas über 7000 Anzahlung ( mein Freibetrag) und sann 10Monate a 800 Euro. Finanzieren kann ich das aber das wird hart. Habe 2 Familienmitglieder,welche pflegebedürftig sind und von mir gepflegt werden.

Lange Rede, kurzer Sinn. Ich möchte ihn aus dem Hauseigentum raushaben.Jedoch will Notarin eine Sicherungshypothek auf das Haus. Was mache ich wenn Sohn nach dem Abbezahlen sich weigert dies notariell zu beglaubigen bzw. die Sicherungshypothek zu löschen?

2.Frage: Ich habe mit meiner SB darüber gesprochen. Sie weiß darüber auch nicht Bescheid. Sie meinte ich soll in 3 Monaten noch mal nachfragen,da hätte sie dann mit dem Teamleiter gesprochen. Das ist mir zu lange, da es sich hier mit meinem Sohn leider immer mehr zuspitzt. Draf ich ihn auszahlen. LG Nelda

Offline Sabine13

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #1 am: 25. März 2020, 19:46:31 »
Wenn ich das richtig verstanden habe, soll eine Hypothek für 8000 Euro eingetragen werden.
Das ist lächerlich und würde ich nicht machen; unnötige Kosten.

Ein sauberer Kreditvertrag ist völlig ausreichend.

Wenn dein Sohn dir nach Rückzahlung keine notariell beurkundete Löschungsbewilligung gibt, mußt du diese per Gericht erstreiten; kostet wieder Zeit, Nerven und Geld.

Offline Nelda

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #2 am: 26. März 2020, 12:35:11 »
Ja, das ist richtig.. Wobei ich den Vertrag gerade vor mir habe.. es sind 11 000 Euro für die Sicherheitshypothek. Ich finde das auch überzogen.
Wobei ein Darlehensvertrag im Sinne von SGB2 als Einkommen gewertet werden kann.

Darf ich im Rahmen von dem SGB 2 ihn auszahlen? Gesamt wären das knapp über 18 000 Euro also sein viertel Anteil.

Wobei es eben siehe Thread nicht auf einmal ich bezahle.

Offline Sabine13

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #3 am: 26. März 2020, 13:02:38 »
Zitat von: Nelda am 26. März 2020, 12:35:11
Wobei ein Darlehensvertrag im Sinne von SGB2 als Einkommen gewertet werden kann.
Verstehe nicht, was du damit meinst.
Darlehen ist Darlehen und kein Einkommen.

Zitat von: Nelda am 26. März 2020, 12:35:11
Darf ich im Rahmen von dem SGB 2 ihn auszahlen?
Es ist doch im Grunde nur eine Vermögensumwandlung.
Dein Sohn bekommt Geld und du den anderen Hausanteil.


Offline Nelda

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #4 am: 26. März 2020, 15:38:52 »
Hallo Sabine, also benötige ich vom JC keine Erlaubnis dafür ? Und Sie dürften dann "nur" mir das Kindergeld von ihm berechnen auf mich ( Kindergeldberechtigten) und eben seine Sachen streichen?

Ich rufe morgen beim Notar an, das mit der Sicherheitshypothek gefällt mir echt nicht.

Online crazy

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #5 am: 26. März 2020, 17:34:56 »
Wofür willst du denn eine Erlaubnis?

Dein Sohn hat Vermögen, einen Teil seines Vermögens bilden X/xtel vom Grundstück mit Haus drauf.

Da Du offensichtlich auch X Anteil am Grundstück mit Haus drauf hast, kannst du natürlich deinen Anteil am Grundstück mit Haus vergrößern und den Miteigentümer auszahlen.
Damit ist ein Miteigentümer schon mal raus, was auch gut ist.

Die persönlichen Schwierigkeiten mit dem Sohn wird das nicht lösen. Es sei denn Du schmeißt ihn dann sofort nach der Auszahlung aus dem Haus.
Selbstverständlich muss er Miete zahlen für sein Zimmer, wenn er über die Auszahlung hinaus dann noch bei dir wohnen möchte.Er scheint ja über dem Vermögensfreibetrag Geld zu haben, von dem er sich finanzieren kann.

Und auch jetzt, als Miteigentümer muss er sich mit seinem Anteil an allen laufenden Kosten und auch Instandhaltungen beteiligen.

Offline Nelda

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #6 am: 26. März 2020, 20:20:15 »
Hallo Crazy,

er liegt nicht viel über dem Schonbetrag z.Zt.

Muss es mir dann lt.SGB2 Miete zahlen? Er ist Schüler und hat kein eigenes Einkommen.

An den Kosten beteiligt er sich leider nicht,trotz Sperre

Offline Sabine13

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #7 am: 26. März 2020, 20:28:44 »
Was du von ihm für das Wohnen verlangst, ist grundsätzlich Vereinbarungssache.

Wenn er aber bei dir wohnt und du die Hauskosten beim JC einreichst, wird das JC dir seinen Anteil (wie auch immer dieser errechnet wird) abziehen.

Online crazy

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Re: Haus-Anteil Sohn
« Antwort #8 am: 27. März 2020, 09:09:31 »
Hallo Crazy,

er liegt nicht viel über dem Schonbetrag z.Zt.

Muss es mir dann lt.SGB2 Miete zahlen? Er ist Schüler und hat kein eigenes Einkommen.

An den Kosten beteiligt er sich leider nicht,trotz Sperre

Er muss sich als Miteigentümer und Nutzer selbstverständlich an den laufenden Kosten mit seinem Anteil beteiligen. Wenn Du alles komplett zahlst muss er dir seine Beteiligung überweisen.
Bei Erbengemeinschaften führt das regelmäßig zu differenzen. So lange alle Erben das Grundstück auch nutzen ist es da noch einfacher. Würde er jetzt sofort ausziehen müssten die übrigen Mitglieder der Erbengemeinschaft ihm eine Nutzungsentschädigung zahlen für seinen Anteil,aber er müsste selbstverständlich seinen Anteil an Reparaturen bezahlen,Eigentum verpflichtet.
Bevor Du ihn auszahlst. Mal geschaut was schon so runter ist,dass es dieses Jahr noch Kosten der Instandhaltung verursacht?
Hab da mal vor kurzem für jemanden gerechnet. Beispielhaft:MFH : Sein Anteil 100.000. Aber für 2020 muss neue Heizungsanlage plus Dachsanierung und Fenster. Zudem ist da noch ein Darlehen drauf. Was bleibt da noch übrig ???? Letzendlich kann er sich löschen  lassen als Miteigentümer ,spart sich damit die Kosten für den Sanierungsspaß und ist schuldenfrei...

Dein Sohn hat Regelsatz und Kosten der Unterkunft. Deckt er das durch sein Vermögen und Einkommen bekommt er nix vom Jobcenter,aber klar er muss seine KdU dir abgeben. Damit schmilzt Monat für Monat sein Vermögen.