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Autor Thema: Digitalisierung vernichtet zunehmend Arbeitsplätze-Hartz IV unzeitgemäß  (Gelesen 1317 mal)

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Offline selbiger

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Die Digitalisierung schreitet voran – unerbittlich. Roboter erledigen immer komplexere Arbeiten, und Handarbeit wird in vielen Bereichen überflüssig. Die Coronakrise wird nunmehr zusätzlich für eine Beschleunigung sorgen. Steigt somit die Erwerbslosigkeit oder ist es wohlmöhlich eine neue Chance?

https://www.gegen-hartz.de/news/vernichtet-zunehmend-die-digitalisierung-hartz-iv-arbeitsplaetze


Steigt somit die Erwerbslosigkeit oder ist es wohlmöhlich eine neue Chance? ....ein klarres Ja..sie steigt!!man wird die daraus hervorgebrachten arbeitlosen und bestands arbeitslosen noch mehr unter druck setzen..wohl wissent das es nie eine vollbeschäftigung in deutschland geben wird..!!
« Letzte Änderung: 29. März 2020, 12:03:01 von selbiger »

Offline Orakel

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Ja, das Märchen wurde im Verlaufe der vergangenen knapp 200 Jahre anlässlich jeder industriellen Revolution schon oft erzählt, in Westdeutschland zuletzt Mitte der 80er Jahre ...
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Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline AlterGaul

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Der Bedarf an hochspezialisierten Spezialisten steigt weiterhin an. Denn irgendwer muss ja die Technologie entwickeln, aufstellen und warten. Demnach verschiebt sich nur die Aufgabe oder Tätigkeit. Natürlich bleiben einige auf der Strecke, die nur geringqualifiziert sind oder sich aus welchen Gründen auch immer niemals weitergebildet haben. Da sieht man wiederum mal wieder, wie wichtig doch eine gute Ausbildung im Berufsleben ist.
"The tree of liberty must be refreshed from time to time with the blood of patriots and tyrants."
Thomas Jefferson

Offline Sabine13

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Zitat von: AlterGaul am 29. März 2020, 13:07:17
Da sieht man wiederum mal wieder, wie wichtig doch eine gute Ausbildung im Berufsleben ist.
Die Ausbildung dürfte wohl nicht das Entscheidende sein, eher die ständige Weiterbildung, denn eine vor 30 Jahren abgeschlossene Ausbildung ohne Weiterbildung ist so gut wie gar nichts.

Online crazy

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OK. Der "Bandaffe "stirbt aus. Trotzdem gibt es noch mehr als genug Arbeit. Die lassen wir bevorzugt von Rumänen und anderen ausführen. Gerade beim Hausbau und drum herum spricht max noch der Polier deutsch...Das Ergebnis konnte ich gerade beim Nachbarn bewundern. Er ist dann selbst aufs Gerüst und hat ordentlich gestrichen...

Offline AlterGaul

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Die Ausbildung dürfte wohl nicht das Entscheidende sein, eher die ständige Weiterbildung, denn eine vor 30 Jahren abgeschlossene Ausbildung ohne Weiterbildung ist so gut wie gar nichts.
Die Ausbildung legt den Grundstein und dann halt lebenslanges Lernen. Aus meiner Sicht sind die Zeiten vorbei, dass man lebenslang einen Arbeitgeber hat und einen Job macht.
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Offline Sabine13

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Das Handwerk dürfte wohl nicht so stark von der Digitalisierung betroffen sein, wie Produktions- oder auch Verwaltungsbetriebe.

Die Türen und Fenster werden immer noch per Hand eingebaut und auch der Estrich wird gelegt, wie vor Jahrzehnten. Auch der Fliesenleger rutscht noch auf dem Boden herum.

Die Haare werden auch dann noch mit der Hand geschnitten, wohl weniger mit einem Haarschneideroboter.

Offline Orakel

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Mir fällt schon lange auf, dass "die Roboter" am meisten von denen gefürchtet werden, die Ausbildung, Weiterbildung, berufliche Neuorientierung für entbehrlich halten, weil es ohnehin nicht genug Arbeitsplätze gibt.
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Offline Sabine13

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Vielleicht gibt es einmal Roboter, die die Regale im Supermarkt einräumen.

Offline oldhoefi

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Zitat von: selbiger am 29. März 2020, 11:33:12
wohl wissent das es nie eine vollbeschäftigung in deutschland geben wird..!!
Zu dem „nie“ möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass eine Arbeitslosenquote von ca. 3 bis 5 Prozent als Vollbeschäftigung gilt.

Was nicht nur in unserer Gegend durchaus zutreffend ist.
„Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht - das heißt desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.“

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Offline AlterGaul

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Das Handwerk dürfte wohl nicht so stark von der Digitalisierung betroffen sein, wie Produktions- oder auch Verwaltungsbetriebe.
Ich denke gerade das Handwerk dürfte noch einer der Profiteure davon sein, denn die technischen Voraussetzungen für die Digitalisierung müssen ja auch irgendwie geschaffen, eingerichtet und installiert werden.

Mir fällt schon lange auf, dass "die Roboter" am meisten von denen gefürchtet werden, die Ausbildung, Weiterbildung, berufliche Neuorientierung für entbehrlich halten, weil es ohnehin nicht genug Arbeitsplätze gibt.
Der Roboter oder die Maschine wird als direkter Konkurrent gesehen und was Konkurrenz bedeutet, sieht man ja derzeit in den Einkaufsläden. Da schaut ja auch nur jeder auf dich und hamstert sich voll. Warum soll es da anders sein.
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Offline Orakel

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Vielleicht gibt es einmal Roboter, die die Regale im Supermarkt einräumen.

Wenn jemand dem Roboter sagt, in welches Regal welche Ware gehört ...  :zwinker:

Wie das funktioniert kannst du längst zB bei jedem beliebigen Automobilhersteller sehen ...

Es geht auch umgekehrt: Einzelteile werden aus dem Regal automatisch an den Arbeitsplatz transportiert, an dem sie gebraucht und montiert werden ...

Nur mit einem Haarschneideroboter könnte ich mich nie anfreunden, der hätte gegen die Friseumeisterin meines Vertrauens keine Chance ...   :mocking:
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Offline Sabine13

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Zitat von: AlterGaul am 29. März 2020, 14:26:20
Ich denke gerade das Handwerk dürfte noch einer der Profiteure davon sein,
Profiteure wo von?

Zitat von: Orakel am 29. März 2020, 14:32:25
Die Automobilindustrie ist mit ihren computergesteuerten Hochlager, nicht mit den Warenregalen im Supermarkt vergleichbar.

Offline Sheherazade

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Zitat von: selbiger am 29. März 2020, 11:33:12
wohl wissent das es nie eine vollbeschäftigung in deutschland geben wird..!!
Zu dem „nie“ möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass eine Arbeitslosenquote von ca. 3 bis 5 Prozent als Vollbeschäftigung gilt.

Was nicht nur in unserer Gegend durchaus zutreffend ist.

So ist es. In unserem Landkreis lag die Arbeitslosenquote im Februar (also vor Corona) bei 5,8% (SGBII 2,7% und SGB III 3,1%). Und ich kann mich durchaus noch an Zeiten von 15% und mehr erinnern.
Klasse ist, wenn du viel zu sagen hättest, dich aber fürs Schweigen entscheidest.

Neidische Menschen streuen Gerüchte in die Welt. Dumme Leute erzählen sie weiter. Und Vollidioten glauben sie.

Offline Orakel

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Die Automobilindustrie ist mit ihren computergesteuerten Hochlager, nicht mit den Warenregalen im Supermarkt vergleichbar.

Das Prinzip unterscheidet sich nicht, lediglich die Größenordnung. Das habe ich bereits im Jahre 2000 live gesehen; allerdings nicht in Deutschland ...
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