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Autor Thema: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen  (Gelesen 1517 mal)

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Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #30 am: 22. Mai 2020, 09:04:06 »
Zitat von: Angie69 am 21. Mai 2020, 22:05:40
Allerdings muss die Steuernummer da sein ansonsten stimmt da was nicht und logisch akzeptiert das Jobcenter die Rechnung ohne Name und als Privatrechnung nicht. Hier müssen ordentliche Rechnungen her.
Die Rechnung weisen die nötigen Angaben auf. Eine Steuernummer gehört def. nicht dazu. da kein Gewerbe. Da muss dann die Steuernummer oder die Umsatzsteuernummer stehen. Außerdem dürfte im Sozialrecht auch nicht auf die absolut fehlerfreie Rechnung ankommen. Im Zweifel wird die Rechnung korrigiert. Was aber überhaupt nicht gefordert wurde.
Davon abgesehen liegen dem Sachbearbeiter von mir auch nur Rechnungen vor auf den bis auf das Rechnungsdatum und Nummer alle anderen Angaben fehlen. Steuernummer etc. findet sich auf dem Briefpapier. Der SB hat von mir nur die Rechnungsbelege die ich als einfaches Formular vom Programm aus ausdrucken kann. Da wurde auch nichts beanstandet.

ich werde schauen was auf meine Nachfrage hin geantwortet wird.

Zitat von: Orakel am 21. Mai 2020, 22:29:18
Ich habe 30 Jahre lang Selbständige falsch beraten und keiner hat's gemerkt ... bis @Angie69 kam ..
Naja, du wolltest mir auch diesen und noch viel mehr Unsinn in einem anderen Thread ans Bein binden:
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 06:54:45
Du bist aber nicht Vermieter deines Arbeitszimmer, zB auch kein Energielieferant. Für eine Abrechnung der mit dem Arbeitszimmer vermeintlich verbundenen Kosten fehlt es dir an einer rechtlichen Grundlage. Du darfst mit dir selbst weder einen Mietvertrag, noch zB einen Energieliefervertrag abschließen.
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 06:54:45
Die Angaben in Zeile B3 der Anlage EKS beziehen sich auf Gewerberäume, die nicht mit einem Arbeitszimmer in einer Mietwohnung gleichzusetzen sind.
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 17:47:43
Soweit nach Steuerrecht zulässig, kannst du natürlich in deiner Steuererklärung das Arbeitszimmer geltend machen, jedoch nicht als Betriebsausgabe zur Berechnung deines Einkommens aus selbständiger Tätigkeit und das macht durchaus Sinn.
Würden die Kosten für das Arbeitszimmer nach steuerrechtlichen Gesichtspunkten berechnet, würde dies bedeuten, dass zB x % deines Stromverbrauchs als geschäftlich bedingt angenommen würden. Das ist aber nicht Sinn und Zweck von Sozialleistungen.
Von Einsicht konnte man hier auch nicht sprechen. Im Gegenteil!

Zitat von: Orakel am 21. Mai 2020, 23:10:38
Das heißt aber nicht, dass seine Tätigkeit nicht als Gewerbetätigkeit einzustufen wäre, denn die Tätigkeit ist zB auf Dauer angelegt und es besteht Gewinnerzielungsabsicht
Nein, diese Absicht besteht nicht. Hat genau so auch das FA bereits eingestuft. Aber die auf dem Finanzamt haben ja auch keine Ahnung! Das FA hat nichts zu beanstanden.

Zitat von: Angie69 am 21. Mai 2020, 22:33:21
Anmerkung: geht man zuerst zum Gewerbeamt werden die einem natürlich sagen dass man ein Gewerbe ist (außer bei den eindeutigen Freiberufler)
Geht man zuerst zum Finanzamt kann es ganz anders aussehen.
Genau so sieht es aus. Ich hab zu Beginn nebenbei und absolut unregelmäßig ein bis drei Aufträge im Jahr gehabt. Beim Gewerbeamt hieß es, dass ich das Gewerbe anmelden muss. Beim FA bei der ersten EÜR gab es dann die Info, dass ich dies alles hätte sparen können, da dies noch nicht als gewerbsmäßige Tätigkeit einzustufen wäre. Die Anmeldung kostet Gebühren und nur um diese Gebühren geht es.

Offline Orakel

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #31 am: 22. Mai 2020, 09:23:16 »
Tu' was du für richtig hältst, da du eh alles besser weißt.

Wenn du dich in deinen Rechten verletzt fühlst, musst du gegen den Verwaltungsakt mit einem Widerspruch vorgehen. Eine Information an den Datenschutzbeauftragten helfen dir ebenso wenig wie eine Fach- und/oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

Was dir telefonisch ad hoc von einem Mitarbeiter des Jobcenters zugesagt wurde, hat die gleiche Rechtswirksamkeit wie ein Wetterbericht.

Du erwartest hier Empfehlungen und Hinweise auf Zuruf. Das kann aber nicht funktionieren. Niemand hier weiß, ob, in welchem Umfang und welcher Form du Betriebsausgaben nachgewiesen hast. Jedenfalls ist die Begründung des Jobcenters, dass nur nachgewiesene Ausgaben anerkannt werden können, korrekt und rechtlich nicht zu beanstanden.
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #32 am: 22. Mai 2020, 11:25:21 »
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Tu' was du für richtig hältst, da du eh alles besser weißt.
Habe ich nie behauptet. Deine Feststellungen sind nur weder fundiert noch richtig und dies leider in Reihe.

Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Wenn du dich in deinen Rechten verletzt fühlst, musst du gegen den Verwaltungsakt mit einem Widerspruch vorgehen.
Was am Ende auch passieren wird, wenn der Verwaltungsakt nicht entsprechend korrigiert. Habe ich auch nie auschlossen. Fristwahrend sowieso.
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Eine Information an den Datenschutzbeauftragten helfen dir ebenso wenig
Grundsätzlich ist der Landesdatenschutzbeauftragte auch weisungsbefugt. Außerdem hilft die Sichtweise auch bei der Begründung des Widerspruchs.
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Fach- und/oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde.
Ja ich weiß, fristlos, formlos, fruchtlos blablabla. Dennoch kann die Beschwerde vor dem Widerspruch hilfreich sein. Vielleicht dass die groben und schlampigen Fehler bereits vor dem Widerspruchsverfahren korrigiert werden. Deine Feststellungen sind auch diesmal nachweislich nicht korrekt. Du behauptest einfach nur pauschal irgendetwas.

Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Du erwartest hier Empfehlungen und Hinweise auf Zuruf. Das kann aber nicht funktionieren. Niemand hier weiß, ob, in welchem Umfang und welcher Form du Betriebsausgaben nachgewiesen hast.
Konkrete Fragen zu den Nachweisen habe ich beantwortet. Ich werde sicherlich keine Rechnungen oder Belege hier einstellen.
Offensichtlich geht es dir nur um die Suche nach dem Haar in der Suppe. Deine Beiträge helfen mir nicht weiter, da entweder nachweislich falsch sind oder am Ende vielleicht doch irgendwie Oberwasser zu bekommen.

Die Beiträge von @crazy und @Angie69 haben zumindest dazu geführt, dass ich mich selbst noch mal informiere. Auch wenn ich am Ende zu einem anderen Ergebnis komme.  Andere haben meine Gedanken ergänzt und/oder bestätigt. Wofür ich auch sehr dankbar bin. Dir geht es nur darum irgendwas zu finden was du ausschlachten und kritisieren kannst. Selbst damit scheiterst du. Lass uns beide doch einfach getrennte Wege gehen.

Offline Orakel

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #33 am: 22. Mai 2020, 11:29:18 »
 :bye:
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Online Angie69

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #34 am: 22. Mai 2020, 12:01:15 »
@Schnabeltier

Grad der letzte Absatz ist sehr treffend.  :sehrgut:

Ich finde es gut wenn du dich nocheinmal genau informierst.

Beitrag 21 von @Blaumeise ist vielleicht auch noch eine gute Anregung für dich.


Viel Erfolg  :ok:
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #35 am: 26. Mai 2020, 11:29:39 »
So gestern hat der Leistungsträger den "Fehler"-Katalog bekommen. Alles sauber in Tabellen mit Markierungen.

Zusammenfassend sind folgende Fehler entstanden.

1. Berechnung der Kosten der Unterkunft
Bei der Berechnung der Kosten der Unterkunft hat der/die SB die falsche Kaltmiete veranschlagt und die Kosten für den Stellplatz nicht berücksichtigt.
(Bevor Nachfragen kommen -> der Stellplatz ist in der Berechnung des aktuellen und des nächsten BWZ enthalten. Der Stellplatz an sich ist also nicht das Problem)
Dazu kommt der Abzug der Raumkosten des Arbeitszimmers. Hier wurden von den KdU auch die Kosten für den Strom angezogen. Der Strom macht nur einen Bruchteil des Fehlers aus.

2. Berechnung des Einkommens aus der Selbständigkeit
- Keine Berücksichtigung der Mehrwehrtsteuer als Vorsteuer bei den Ausgaben.
- Pauschale Berücksichtung der Telefon/Internetkosten die auch nicht dem Durchschnitt entspricht.
- Keine Berücksichtigung der Beraterkosten
- Ausgaben in den falschen Monaten eingetragen.
- Ausgaben doppelt eingetragen, dafür dann aber andere Ausgaben im selben Monat wiederum nicht.
- Stromkosten auch einfach überall den selben Betrag eingetragen. Da es aber auch zu einer Nachzahlung und einer Abschlagserhöhung unterscheidet sich die Höhe. Zwar nur gering, aber sie unterscheidet sich.
- In der Excel-Tabelle offensichtlich die Summe nicht über den kompletten Teil der Ausgaben im Monat gebildet.

Mit allem Zusammen komme ich auf eine offene Nachzahlung von über 950,00 €