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Autor Thema: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen  (Gelesen 2333 mal)

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Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #30 am: 22. Mai 2020, 09:04:06 »
Zitat von: Gast44116 am 21. Mai 2020, 22:05:40
Allerdings muss die Steuernummer da sein ansonsten stimmt da was nicht und logisch akzeptiert das Jobcenter die Rechnung ohne Name und als Privatrechnung nicht. Hier müssen ordentliche Rechnungen her.
Die Rechnung weisen die nötigen Angaben auf. Eine Steuernummer gehört def. nicht dazu. da kein Gewerbe. Da muss dann die Steuernummer oder die Umsatzsteuernummer stehen. Außerdem dürfte im Sozialrecht auch nicht auf die absolut fehlerfreie Rechnung ankommen. Im Zweifel wird die Rechnung korrigiert. Was aber überhaupt nicht gefordert wurde.
Davon abgesehen liegen dem Sachbearbeiter von mir auch nur Rechnungen vor auf den bis auf das Rechnungsdatum und Nummer alle anderen Angaben fehlen. Steuernummer etc. findet sich auf dem Briefpapier. Der SB hat von mir nur die Rechnungsbelege die ich als einfaches Formular vom Programm aus ausdrucken kann. Da wurde auch nichts beanstandet.

ich werde schauen was auf meine Nachfrage hin geantwortet wird.

Zitat von: Orakel am 21. Mai 2020, 22:29:18
Ich habe 30 Jahre lang Selbständige falsch beraten und keiner hat's gemerkt ... bis @Angie69 kam ..
Naja, du wolltest mir auch diesen und noch viel mehr Unsinn in einem anderen Thread ans Bein binden:
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 06:54:45
Du bist aber nicht Vermieter deines Arbeitszimmer, zB auch kein Energielieferant. Für eine Abrechnung der mit dem Arbeitszimmer vermeintlich verbundenen Kosten fehlt es dir an einer rechtlichen Grundlage. Du darfst mit dir selbst weder einen Mietvertrag, noch zB einen Energieliefervertrag abschließen.
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 06:54:45
Die Angaben in Zeile B3 der Anlage EKS beziehen sich auf Gewerberäume, die nicht mit einem Arbeitszimmer in einer Mietwohnung gleichzusetzen sind.
Zitat von: Orakel am 19. April 2020, 17:47:43
Soweit nach Steuerrecht zulässig, kannst du natürlich in deiner Steuererklärung das Arbeitszimmer geltend machen, jedoch nicht als Betriebsausgabe zur Berechnung deines Einkommens aus selbständiger Tätigkeit und das macht durchaus Sinn.
Würden die Kosten für das Arbeitszimmer nach steuerrechtlichen Gesichtspunkten berechnet, würde dies bedeuten, dass zB x % deines Stromverbrauchs als geschäftlich bedingt angenommen würden. Das ist aber nicht Sinn und Zweck von Sozialleistungen.
Von Einsicht konnte man hier auch nicht sprechen. Im Gegenteil!

Zitat von: Orakel am 21. Mai 2020, 23:10:38
Das heißt aber nicht, dass seine Tätigkeit nicht als Gewerbetätigkeit einzustufen wäre, denn die Tätigkeit ist zB auf Dauer angelegt und es besteht Gewinnerzielungsabsicht
Nein, diese Absicht besteht nicht. Hat genau so auch das FA bereits eingestuft. Aber die auf dem Finanzamt haben ja auch keine Ahnung! Das FA hat nichts zu beanstanden.

Zitat von: Gast44116 am 21. Mai 2020, 22:33:21
Anmerkung: geht man zuerst zum Gewerbeamt werden die einem natürlich sagen dass man ein Gewerbe ist (außer bei den eindeutigen Freiberufler)
Geht man zuerst zum Finanzamt kann es ganz anders aussehen.
Genau so sieht es aus. Ich hab zu Beginn nebenbei und absolut unregelmäßig ein bis drei Aufträge im Jahr gehabt. Beim Gewerbeamt hieß es, dass ich das Gewerbe anmelden muss. Beim FA bei der ersten EÜR gab es dann die Info, dass ich dies alles hätte sparen können, da dies noch nicht als gewerbsmäßige Tätigkeit einzustufen wäre. Die Anmeldung kostet Gebühren und nur um diese Gebühren geht es.

Offline Orakel

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #31 am: 22. Mai 2020, 09:23:16 »
Tu' was du für richtig hältst, da du eh alles besser weißt.

Wenn du dich in deinen Rechten verletzt fühlst, musst du gegen den Verwaltungsakt mit einem Widerspruch vorgehen. Eine Information an den Datenschutzbeauftragten helfen dir ebenso wenig wie eine Fach- und/oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde.

Was dir telefonisch ad hoc von einem Mitarbeiter des Jobcenters zugesagt wurde, hat die gleiche Rechtswirksamkeit wie ein Wetterbericht.

Du erwartest hier Empfehlungen und Hinweise auf Zuruf. Das kann aber nicht funktionieren. Niemand hier weiß, ob, in welchem Umfang und welcher Form du Betriebsausgaben nachgewiesen hast. Jedenfalls ist die Begründung des Jobcenters, dass nur nachgewiesene Ausgaben anerkannt werden können, korrekt und rechtlich nicht zu beanstanden.
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #32 am: 22. Mai 2020, 11:25:21 »
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Tu' was du für richtig hältst, da du eh alles besser weißt.
Habe ich nie behauptet. Deine Feststellungen sind nur weder fundiert noch richtig und dies leider in Reihe.

Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Wenn du dich in deinen Rechten verletzt fühlst, musst du gegen den Verwaltungsakt mit einem Widerspruch vorgehen.
Was am Ende auch passieren wird, wenn der Verwaltungsakt nicht entsprechend korrigiert. Habe ich auch nie auschlossen. Fristwahrend sowieso.
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Eine Information an den Datenschutzbeauftragten helfen dir ebenso wenig
Grundsätzlich ist der Landesdatenschutzbeauftragte auch weisungsbefugt. Außerdem hilft die Sichtweise auch bei der Begründung des Widerspruchs.
Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Fach- und/oder eine Dienstaufsichtsbeschwerde.
Ja ich weiß, fristlos, formlos, fruchtlos blablabla. Dennoch kann die Beschwerde vor dem Widerspruch hilfreich sein. Vielleicht dass die groben und schlampigen Fehler bereits vor dem Widerspruchsverfahren korrigiert werden. Deine Feststellungen sind auch diesmal nachweislich nicht korrekt. Du behauptest einfach nur pauschal irgendetwas.

Zitat von: Orakel am 22. Mai 2020, 09:23:16
Du erwartest hier Empfehlungen und Hinweise auf Zuruf. Das kann aber nicht funktionieren. Niemand hier weiß, ob, in welchem Umfang und welcher Form du Betriebsausgaben nachgewiesen hast.
Konkrete Fragen zu den Nachweisen habe ich beantwortet. Ich werde sicherlich keine Rechnungen oder Belege hier einstellen.
Offensichtlich geht es dir nur um die Suche nach dem Haar in der Suppe. Deine Beiträge helfen mir nicht weiter, da entweder nachweislich falsch sind oder am Ende vielleicht doch irgendwie Oberwasser zu bekommen.

Die Beiträge von @crazy und @Angie69 haben zumindest dazu geführt, dass ich mich selbst noch mal informiere. Auch wenn ich am Ende zu einem anderen Ergebnis komme.  Andere haben meine Gedanken ergänzt und/oder bestätigt. Wofür ich auch sehr dankbar bin. Dir geht es nur darum irgendwas zu finden was du ausschlachten und kritisieren kannst. Selbst damit scheiterst du. Lass uns beide doch einfach getrennte Wege gehen.

Offline Orakel

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #33 am: 22. Mai 2020, 11:29:18 »
 :bye:
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Gast44116

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #34 am: 22. Mai 2020, 12:01:15 »
@Schnabeltier

Grad der letzte Absatz ist sehr treffend.  :sehrgut:

Ich finde es gut wenn du dich nocheinmal genau informierst.

Beitrag 21 von @Blaumeise ist vielleicht auch noch eine gute Anregung für dich.


Viel Erfolg  :ok:

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #35 am: 26. Mai 2020, 11:29:39 »
So gestern hat der Leistungsträger den "Fehler"-Katalog bekommen. Alles sauber in Tabellen mit Markierungen.

Zusammenfassend sind folgende Fehler entstanden.

1. Berechnung der Kosten der Unterkunft
Bei der Berechnung der Kosten der Unterkunft hat der/die SB die falsche Kaltmiete veranschlagt und die Kosten für den Stellplatz nicht berücksichtigt.
(Bevor Nachfragen kommen -> der Stellplatz ist in der Berechnung des aktuellen und des nächsten BWZ enthalten. Der Stellplatz an sich ist also nicht das Problem)
Dazu kommt der Abzug der Raumkosten des Arbeitszimmers. Hier wurden von den KdU auch die Kosten für den Strom angezogen. Der Strom macht nur einen Bruchteil des Fehlers aus.

2. Berechnung des Einkommens aus der Selbständigkeit
- Keine Berücksichtigung der Mehrwehrtsteuer als Vorsteuer bei den Ausgaben.
- Pauschale Berücksichtung der Telefon/Internetkosten die auch nicht dem Durchschnitt entspricht.
- Keine Berücksichtigung der Beraterkosten
- Ausgaben in den falschen Monaten eingetragen.
- Ausgaben doppelt eingetragen, dafür dann aber andere Ausgaben im selben Monat wiederum nicht.
- Stromkosten auch einfach überall den selben Betrag eingetragen. Da es aber auch zu einer Nachzahlung und einer Abschlagserhöhung unterscheidet sich die Höhe. Zwar nur gering, aber sie unterscheidet sich.
- In der Excel-Tabelle offensichtlich die Summe nicht über den kompletten Teil der Ausgaben im Monat gebildet.

Mit allem Zusammen komme ich auf eine offene Nachzahlung von über 950,00 €

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #36 am: 21. Juni 2020, 13:27:16 »
Ich habe nun endlich Rückmeldung von der Rechtsabteilung bzgl. der Beschwerde bekommen. Widerspruch habe ich aber inzwischen auch eingereicht.
Es gab nun einige Änderungen am ursprünglichen Bescheid.

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
1. Berechnung der Kosten der Unterkunft
Hier wurden die Kaltmiete korrigiert und nun auch der Stellplatz berücksichtigt.
Auch die sonstigen Raumkosten wie Strom werden nicht mehr den KdU gegengerechnet.

Zu 2.
Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Keine Berücksichtigung der Mehrwehrtsteuer als Vorsteuer bei den Ausgaben.
Nun wird die Vorsteuer teilweise berücksichtigt und anderer Stelle wiederum nicht.
Teilweise sind die Kosten nun auch doppelt berechnet worden Einmal mit und einmal ohne Vorsteuer.
Dazu wird geschrieben:
Die Vorsteuer stellen einen durchlaufenden Posten dar, der bereits dadurch Berücksichtigung findet, dass sämtliche Rechnungen mit Bruttowerten abgesetzt werden. Dies wurde im Bescheid auch so erläutert.
Nur leider wird eben nicht der Brutto- sondern der Nettowert abgesetzt.
Sowas von unnötig. Ich wies darauf hin, dass es keinen Sinn macht die gesonderte Ausweisung der Vorsteuer zu fordern und lediglich die Nettowerte in die Tabelle einzutragen sind nur um im Anschluss den Bruttowert zu verwenden. Wobei ja noch nicht mal der Bruttowert genutzt wird. Einfach eine unnötige Fehlerquelle.

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Pauschale Berücksichtung der Telefon/Internetkosten die auch nicht dem Durchschnitt entspricht.
Hierzu wird ausgeführt, dass man als angemessene Kosten für einen Festnetzanschluss inkl. Internet lediglich einen mtl. Betrag von 20,00 € anerkennt. Ebenso für einen Mobilfunkanschluss inkl. Allnet und Internetflatrate. Davon natürlich auch nur 50% berücksichtigt. Also max. 10,00 anerkannt werden.
Der Betrag wurde ermittelt aus den durchschnittlichen Preisen verschiedener Anbieter.
Bei mir geht es hier zwar nur um ein paar Euro, dennoch finde ich dies schon recht dreist.
Dürfte doch so überhaupt nicht zulässig sein.

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Keine Berücksichtigung der Beraterkosten
Die Zahlungsbelege hat versehentlich nicht beachtet. Die Belege sind wohl untergegangen :lachen:

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Ausgaben in den falschen Monaten eingetragen.
Hier können keine Fehler gefunden werden. Habe ich sogar farblich markiert eingereicht.
Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Ausgaben doppelt eingetragen, dafür dann aber andere Ausgaben im selben Monat wiederum nicht.
Auch hier können keine Fehler gefunden werden. Auch hier habe ich dies sogar farblich markiert und eigentlich alles sehr umfangreich erläutert was wie wo warum.

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- Stromkosten auch einfach überall den selben Betrag eingetragen. Da es aber auch zu einer Nachzahlung und einer Abschlagserhöhung unterscheidet sich die Höhe. Zwar nur gering, aber sie unterscheidet sich.
Wurde ignoriert.

Zitat von: Schnabeltier am 26. Mai 2020, 11:29:39
- In der Excel-Tabelle offensichtlich die Summe nicht über den kompletten Teil der Ausgaben im Monat gebildet.
Die hinterlegte Formel muss versehentlich überschrieben worden sein. Blubibiulub.

Zusammengefasst fehlen noch knapp 70,00 €








Gast44116

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #37 am: 21. Juni 2020, 13:29:36 »
Ist doch ein super Ergebnis bisher  :sehrgut:

Gut gemacht  :ok:

Offline blaumeise

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #38 am: 21. Juni 2020, 14:51:45 »
Zitat von: Schnabeltier am 21. Juni 2020, 13:27:16
Nun wird die Vorsteuer teilweise berücksichtigt und anderer Stelle wiederum nicht.
Teilweise sind die Kosten nun auch doppelt berechnet worden Einmal mit und einmal ohne Vorsteuer.
Dazu wird geschrieben:
Die Vorsteuer stellen einen durchlaufenden Posten dar, der bereits dadurch Berücksichtigung findet, dass sämtliche Rechnungen mit Bruttowerten abgesetzt werden. Dies wurde im Bescheid auch so erläutert.
Nur leider wird eben nicht der Brutto- sondern der Nettowert abgesetzt.
Sowas von unnötig. Ich wies darauf hin, dass es keinen Sinn macht die gesonderte Ausweisung der Vorsteuer zu fordern und lediglich die Nettowerte in die Tabelle einzutragen sind nur um im Anschluss den Bruttowert zu verwenden. Wobei ja noch nicht mal der Bruttowert genutzt wird. Einfach eine unnötige Fehlerquelle.

Diesen Abschnitt verstehe ich nicht. Heißt das, du hast in der EKS nicht aufgeteilt zwischen Nettowert und Vorsteuerbetrag? Ist denn die Vorsteuer in den Rechnungen ausgewiesen? Oder hast du Nettobetrag und Vorsteuerbetrag getrennt in die EKS geschrieben und der SB hat den Vorsteuerbetrag nicht mit dazugezählt?

Zitat von: Schnabeltier am 21. Juni 2020, 13:27:16
Der Betrag wurde ermittelt aus den durchschnittlichen Preisen verschiedener Anbieter.
Das ist nicht in Ordnung, sie müssen schon deine konkreten monatlichen Telefon- und Internetkosten hernehmen als Berechnungsgrundlage. Davon 50 % sind aber meines Erachtens okay, falls du nicht einen Zweitanschluss nur für die Arbeit hast.

In welchem Monat die Einnahmen und Ausgaben nun waren und berücksichtigt werden, ist letztlich egal, da eh alles zusammengezählt wird und der Durchschnitt gebildet wird. Da würde ich nicht weiter drauf herumreiten. Es sei denn, etwas fällt in einen ganz anderen BWZ.

Die Stromkosten müssen natürlich ebenfalls angepasst werden.

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #39 am: 21. Juni 2020, 16:23:53 »
Zitat von: blaumeise am 21. Juni 2020, 14:51:45
Heißt das, du hast in der EKS nicht aufgeteilt zwischen Nettowert und Vorsteuerbetrag?
Doch habe ich.
Zitat von: blaumeise am 21. Juni 2020, 14:51:45
Ist denn die Vorsteuer in den Rechnungen ausgewiesen?
Selbstverständlich...
Zitat von: blaumeise am 21. Juni 2020, 14:51:45
Oder hast du Nettobetrag und Vorsteuerbetrag getrennt in die EKS geschrieben und der SB hat den Vorsteuerbetrag nicht mit dazugezählt?
Der SB hat angeblich mit dem Bruttowert gerechnet. Was er aber nur teilweise gemacht hat.

Zitat von: blaumeise am 21. Juni 2020, 14:51:45
Davon 50 % sind aber meines Erachtens okay, falls du nicht einen Zweitanschluss nur für die Arbeit hast.
Steht außer Frage. Habe ich auch nicht anders angegeben.

Zitat von: blaumeise am 21. Juni 2020, 14:51:45
In welchem Monat die Einnahmen und Ausgaben nun waren und berücksichtigt werden, ist letztlich egal, da eh alles zusammengezählt wird und der Durchschnitt gebildet wird. Da würde ich nicht weiter drauf herumreiten. Es sei denn, etwas fällt in einen ganz anderen BWZ.
Grundsätzlich mag dies stimmen. Wenn die Zahlen im Ergebnis stimmen, sehe ich da insoweit auch keine Probleme. Nur wenn man den Bescheid überprüfen will und der SB solch ein Kuddelmuddel veranstaltet, wird dies erschwert bzw. sogar unmöglich. Ich kann z.B. nicht nachvollziehen wie er zu gewissen Zahlen überhaupt kommt.
Ich würde sagen, dass so die Anforderungen an den §35 SGB X (verbessert) nicht erfüllt sind.
Die Begründung soll den Verwaltungsakt ja verständlich und nachvollziehbar machen. Sie soll soll auch die Möglichkeit der Überprüfung des tatsächlichen Sachverhaltes und der rechtlichen Begründung bieten, um die Frage von Rechtsbehelfen prüfen zu können. Die Berechnung ist Teil der Begründung. Wenn diese nicht nachvollziehbar ist, wie soll denn dann eine vernünftige Prüfung überhaupt statt finden können.
 
Warum muss meine Optionskommune da so einen Mist veranstalten. So wie da gearbeitet wird sind Fehler doch vorprogrammiert.
« Letzte Änderung: 21. Juni 2020, 17:00:43 von Schnabeltier »

Offline blaumeise

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #40 am: 21. Juni 2020, 16:42:43 »
Zitat von: Schnabeltier am 21. Juni 2020, 16:23:53
Ich würde sagen, dass so die Anforderungen an den §35 SGB I nicht erfüllt sind.
Du meinst § 35 SGB X. Aber ja, der Bescheid genügt in dieser Hinsicht nicht.

Dir wird nichts anderes übrig bleiben, als den Widerspruchsbescheid abzuwarten - in der Hoffnung, dass in der Abteilung kundigere Leute sitzen - und ggfs. Klage zu erheben.