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Autor Thema: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen  (Gelesen 1981 mal)

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Offline Schnabeltier

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Hallo,
in meiner abschließenden EKS wurden mir Ausgaben herausgestrichen.
Der Bewilligungszeitraum endete im November 2019

1.Ich wurde von dem Finanzamt aufgefordert beginnend mit dem 4. Quartal (Also Jan 2020) in Zukunft nach jedem Quartal die Voranmeldung abzugeben. Dies erfolgte  bisher jährlich. Ich hatte aber auch bereits stolze Umsatzsteuer-Einnahmen. Die da nicht an das FA abgeführt im vorherigen Zeitraum als Einnahme in der EKS gelten. Der der die Buchführung für mich macht, meinte, dass man grundsätzlich auch die "freiwillig" für die letzten Quartale die Voranmeldung abgegeben kann. Dies würde bedeuten, dass zumindest die Umsatzsteuer für Q1-3 meine Einnahmen mindern. Das Geld steht mir ja faktisch nicht zur Verfügung. Gesagt getan. Im November 19 wurde die Voranmeldung für Q1, Q2 und Q3 gemacht und überwies noch am selben Tag die Beträge.
Dies war am Freitag den 29.11..
Was im Kontoauszug so vermerkt wurde.
Buchungstag 02.12.
Valuta 29.11.

Dadurch, dass erst am 02.12. gebucht wurde, strich man mir die Ausgaben nun aus der EKS komplett raus, obwohl die Wertstellung bereits am 29.11. erfolgte und ich folglich überhaupt nicht mehr über diese Beträge verfügen konnte.

Ich finde nur etwas vom Zuflussprinzip beim Einkommen und bei der EKS von tatsächlichen Ausgaben. Für mich ist der Tag der Wertstellung relevant und nicht der Tag an dem irgendwas auf dem Konto bewegt wurde.
Liege ich damit falsch?

2. Meine Buchführung lasse ich privat machen. Betrifft dann auch die EKS. Sind 1-2 Stunden im Monat. Also 15-30 €. Auch dies wurde jetzt rausgestrichen. Ich habe auf den Nachweisen (Rechnungen von Dienstleistern und Kunden die Namen geschwärzt.) Dies wäre bei Ausgaben nicht zulässig. Muss ich wirklich den Namen bekannt geben?

Offline crazy

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...Na ja. Auf Grund des Namens lässt sich ggf herleiten ob es tatsächlich eine betriebliche oder doch eher private Ausgabe ist. Wobei die Rechnungen ja alles enthalten werden inkl der vorgeschriebenen Angaben bei Gewerbe. Erscheint mir daher eher unwahrscheinlich,dass Namen erkennbar sein müsssen. Auch bei Kunden ist man ja an Datenschutz gebunden,wobei einem SB herzlich egal ist ob Herr Meier oder Frau Müller Kunden sind. Er ist ja kein Konkurrent der deine Kunden abwerben könnte.
Wertstellung und Buchung sind für dich vermutlich kriegsentscheidend bezüglich der Durchschnittsberechnung im BWZ?
Da frag mal einen Fachmann wie das geregelt ist. Das JC ist kein Kaufmann und kennt daher diesen Unterschied wohl gar nicht.

Offline blaumeise

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Zitat von: Schnabeltier am 18. Mai 2020, 17:45:44
Der der die Buchführung für mich macht, meinte, dass man grundsätzlich auch die "freiwillig" für die letzten Quartale die Voranmeldung abgegeben kann.
Diesen Satz habe ich zwar nicht verstanden, aber:

Zitat von: Schnabeltier am 18. Mai 2020, 17:45:44
Im November 19 wurde die Voranmeldung für Q1, Q2 und Q3 gemacht und überwies noch am selben Tag die Beträge.
Dies war am Freitag den 29.11..
Was im Kontoauszug so vermerkt wurde.
Buchungstag 02.12.
Valuta 29.11.

Hierzu sagt z. B. die Volksabank, dass die Valuta das relevante Datum angibt: https://www.vr.de/privatkunden/unsere-produkte/was-ist-ein-girokonto/kontoauszuege/was-genau-bedeuten-valuta-und-wertstellung.html

Wenn das JC die Überweisung nicht gelten lassen will für den BWZ, dann würde ich mit obiger Begründung Widerspruch einlegen.

Offline Schnabeltier

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Zitat von: crazy am 18. Mai 2020, 18:32:02
...Na ja. Auf Grund des Namens lässt sich ggf herleiten ob es tatsächlich eine betriebliche oder doch eher private Ausgabe ist. Wobei die Rechnungen ja alles enthalten werden inkl der vorgeschriebenen Angaben bei Gewerbe.
Da die Rechnung von einer Privatperson erstellt wurde fallen einige der erforderlichen Angaben weg.
Die Rechnungen enthalten aber alle nötigen Angaben wie:
Name und Anschrift des Rechnungsstellers; Name und Anschrift des Kunden; Rechnungsdatum; Leistungsdatum bzw. Leistungszeitraum; Art, Bezeichnung, Menge und/oder Umfang der Leistung; Einzel- und Gesamtpreise; Hinweis auf Privatrechnung bzw. dass eine private Dienstleistung erbracht wurde und der Vermerk auf die Umsatzsteuerbefreiung nach der §19 UStG
Zusätzlich zur Rechnung liegt auch noch eine Quittung vor.
Von der Seite her dürfte es eigentlich nichts zu bemängeln geben. Auch wenn steuerrechtliche Regelungen keine Anwendung finden, kann das Jobcenter ja keine eigenen Anforderungen an eine Rechnung stellen.

Zitat von: crazy am 18. Mai 2020, 18:32:02
Wertstellung und Buchung sind für dich vermutlich kriegsentscheidend bezüglich der Durchschnittsberechnung im BWZ?
Ist es tatsächlich.

Aufgrund meiner telefonischen Rückfrage am gestrigen Tag erging ein Änderungsbescheid in dem die Zahlungen im November nun doch berücksichtigt wurden. Da der Nachzahlungsbetrag aber immer noch sehr deutlich von meinem ermittelten Betrag abweicht, hat sich der Buchhaltungskerl mal der Sache angenommen und die verschiedenen Beträge verglichen.
Da wurde noch mehr Bockmist geschossen.

1. Vorsteuer
In der Anlage EKS wird sowohl die Umsatzsteuer aus den Einnahmen und die Vorsteuer aus den Ausgaben herausgerechnet angegeben. Die Vorsteuer wird als Ausgabe gesondert behandelt.
Für die Berechnung der Einnahmen hat der Sachbearbeiter die Brutto-Beträge verwendet <- zwar falsch aber kein Nachteil
Für die Berechnung der Ausgaben hat der Sachbearbeiter aber die Vorsteuer unter den Tisch fallen lassen und die Netto-Beträge für die Berechnung verwendet. Die Vorsteuer wird auch nicht gesondert behandelt.

2. Telefon und Internetkosten
Die tatsächlichen Angaben wurden nicht berücksichtigt. Der SB verwendete jeden Monat die selbe Pauschale. Die Pauschale entspricht auch nicht dem monatlichen Durchschnitt. Sind zwar nur wenige Euro Unterschied.

3. Die Kosten für die Buchführung werden immer noch nicht berücksichtigt.

4. Raumkosten
Auch hier weichen die Beträge ab. Stromkosten werden zwar anerkannt und auch die Berechnung akzeptiert. Die anteilige Nachzahlung der Stromkosten für die ersten drei Monate aber wiederum nicht. Stattdessen nur der Betrag der letzten drei Monate vom neuen Anbieter. Die Vorsteuer wurde aber hier nicht berücksichtigt.
Dass die anteiligen Raumkosten der Wohnung wie KM, HK und NK von den Kosten der Unterkunft abgezogen werden war ja klar. Dass mir aber die anteiligen Stromkosten aber auch von der KdU abgezogen werden dürfte so nicht eigentlich nicht Ok sein, oder irre ich mich da? Die Kosten von Strom sind doch im Regelsatz enthalten. Der dort errechnete Betrag übersteigt meinen Abschlag auch nicht mal annähernd.

5. Die Ausgaben werden nicht dem entsprechendem Monat zugeordnet. Es ist nicht ohne weiteres möglich zu sehen was wie überhaupt zugeordnet wurde.

6. Einzelne Belege wurden überhaupt nicht berücksichtigt.

Die Beträge summieren sich ganz schön zusammen.

Offline Sheherazade

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3. Die Kosten für die Buchführung werden immer noch nicht berücksichtigt.

Diese
Zitat von: Schnabeltier am 18. Mai 2020, 17:45:44
Meine Buchführung lasse ich privat machen. Betrifft dann auch die EKS. Sind 1-2 Stunden im Monat. Also 15-30 €.
mit diesem Hinweis
Zitat von: Schnabeltier am 19. Mai 2020, 16:44:05
Hinweis auf Privatrechnung bzw. dass eine private Dienstleistung erbracht wurde
?

Bist du dir sicher, dass man Schwarzarbeit auf diese Weise legalisieren kann? Ich kenne den Begriff "private Dienstleistung" nicht, ganz ehrlich. Offenbar tut dir (und dem privat tätigen Steuerberater) der SB vom Jobcenter nur einen Gefallen, indem er diese "Rechnungen" ignoriert.

Klasse ist, wenn du viel zu sagen hättest, dich aber fürs Schweigen entscheidest.

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Online Ghostwriter

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Beitrag doch wieder gelöscht!
« Letzte Änderung: 20. Mai 2020, 07:35:01 von Ghostwriter »

Offline crazy

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Und Vorsteuer auf Strom und Wohnung ,nur wenn Du auch einen gewerblichen Vertrag hast. Was bei einer Privatwohnung mit häuslichem Arbeitszimmer eher nicht der Fall ist. Oder schreibt Frau Schnabeltier der Firma Schnabeltier eine Rechnung mit Umsatzsteuer für das Arbeitszimmer mit Neben und Heizkosten,Strom etc bzw hat der Firma Schnabeltier einen MV mit Umsatsteuer gegeben?
Das Telefon müsste ebenfalls ein gewerblicher Vertrag sein,dann ist er sogar zu 100% Betriebskosten. Kostet ca das doppelte,das JC will das aber so,sonst eigentlich 50% der Rechnung aus dem Privatanschluss.

Offline Schnabeltier

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Zitat von: Sheherazade am 20. Mai 2020, 05:43:12
Bist du dir sicher, dass man Schwarzarbeit auf diese Weise legalisieren kann? Ich kenne den Begriff "private Dienstleistung" nicht, ganz ehrlich. Offenbar tut dir (und dem privat tätigen Steuerberater) der SB vom Jobcenter nur einen Gefallen, indem er diese "Rechnungen" ignoriert.
Schwarzarbeit zu unterstellen ist jetzt schon heftig. Natürlich ist dies möglich und hat nichts mit Schwarzarbeit zu tun. Auch handelt es sich nicht um einen Steuerberater, sondern lediglich um jemanden der mir die Buchhaltung macht. Ob er seine Einnahmen bei der Steuererklärung angibt, ist eigentlich nicht meine Angelegenheit. Ich gehe aber schwer davon aus, da er sich beim Finanzamt rückversichert hat bzgl. der Einstufung als Gewerbe.

Zitat von: crazy am 20. Mai 2020, 07:38:17
Und Vorsteuer auf Strom und Wohnung ,nur wenn Du auch einen gewerblichen Vertrag hast. Was bei einer Privatwohnung mit häuslichem Arbeitszimmer eher nicht der Fall ist. Oder schreibt Frau Schnabeltier der Firma Schnabeltier eine Rechnung mit Umsatzsteuer für das Arbeitszimmer mit Neben und Heizkosten,Strom etc bzw hat der Firma Schnabeltier einen MV mit Umsatsteuer gegeben?
Die Energiekosten können als Raumkosten anteilig ermittelt werden. Auf Strom fällt auch eine Mehrwerststeuer an die ich geleistet habe. Genauso wie die Raumkosten wie Miete, HK und NK anteilig ermittelt können. Da bedarf es keinen gesonderten Mietvertrag. Bis auf die Nachzahlung und die Vorsteuer wurden die Energiekosten auch anerkannt. Die Vorsteuer wurde aber auch bei den restlichen Ausgaben übergangen.

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Mittlerweile sind noch mehr Fehler aufgetaucht.
Der SB hat in seiner Excel-Tabelle offensichtlich bei einzelnen Monaten zwar eine Summe bei den Ausgaben gebildet, dabei aber anschließende Zellen vergessen mit einzubeziehen.

Offline Sheherazade

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Schwarzarbeit zu unterstellen ist jetzt schon heftig. Natürlich ist dies möglich und hat nichts mit Schwarzarbeit zu tun. Auch handelt es sich nicht um einen Steuerberater, sondern lediglich um jemanden der mir die Buchhaltung macht. Ob er seine Einnahmen bei der Steuererklärung angibt, ist eigentlich nicht meine Angelegenheit. Ich gehe aber schwer davon aus, da er sich beim Finanzamt rückversichert hat bzgl. der Einstufung als Gewerbe.

Dann hätte er auch eine Steuernummer, denn freiberuflich gibt es sowas nicht. Ja, es gibt externe gewerbliche Buchhaltungsdienstleister, die können (und werden) aber auch "richtige" Rechnungen ausstellen - "privat" ist da nicht.
Klasse ist, wenn du viel zu sagen hättest, dich aber fürs Schweigen entscheidest.

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Online Ghostwriter

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Irgendwie blicke ich nicht ganz durch. Kannst du @ schnabeltier mal einige Begrifflichkeiten klären?

• wer ist damit gemeint .....§ 19 USTG Kleinunternehmerregelung
• in einem anderen Thread sprichst du von .....2 Freiberuflern
• Buchhalter = Privatperson oder gewerbetreibender "Buchhalter"

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #10 am: 20. Mai 2020, 10:17:08 »
Zitat von: Sheherazade am 20. Mai 2020, 09:40:42
Dann hätte er auch eine Steuernummer, denn freiberuflich gibt es sowas nicht. Ja, es gibt externe gewerbliche Buchhaltungsdienstleister, die können (und werden) aber auch "richtige" Rechnungen ausstellen - "privat" ist da nicht.
Bitte informiere dich korrekt, denn du liegst falsch!

Zitat von: Ghostwriter am 20. Mai 2020, 09:43:53
• wer ist damit gemeint .....§ 19 USTG Kleinunternehmerregelung
Zitat von: Ghostwriter am 20. Mai 2020, 09:43:53
• Buchhalter = Privatperson oder gewerbetreibender "Buchhalter"
Privatperson ohne Gewerbe die mir die Buchhaltung macht. Wenn eine Rechnung erstellt wird, muss eben auch ein Hinweis auf der Rechnung stehen, dass die Person von der Umsatzsteuer befreit ist.

Zitat von: Ghostwriter am 20. Mai 2020, 09:43:53
• in einem anderen Thread sprichst du von .....2 Freiberuflern
Ist nicht mein Thread. Die 2 Freiberuflern bezogen sich dort auf den Threadersteller.

Ich habe einen Nachweis und Zahlungsbeleg für die erbrachten Dienstleistungen und Kosten. Mir kann es am Ende egal sein ob und wie dies beim Finanzamt angegeben wird. Auch wenn ich mir sicher bin, dass dies schon richtig ablaufen wird.

Offline crazy

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #11 am: 20. Mai 2020, 10:37:08 »
Schnabeltier,
ja auch auf Privatstromverträge fällt Umsatzsteuer an. Aber nur, wenn Du einen gewerblichen Vertrag hast, kannst du die Vorsteuer auch betrieblich absetzen. Du hast einen Privatstromvertrag und rechnest daraus nur den Anteil für dein häusliches Arbeitszimmer raus- Schlussrechnung und davon X Prozent. Du als Frau Schnabeltier verkaufst der Firma Schnabeltier nicht den Strom, denn dann müsstest Du noch mal extra Umsatzsteuer oben drauf setzen.
Ich hab regelmäßig mit Vermietung gewerblich und nicht gewerblich zu tun.
Für die wenigsten Mieter und auch Vermieter lohnt es sich hier einen gewerblichen Mietvertrag mit Umsatzsteuer zu vereinbaren.

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #12 am: 21. Mai 2020, 08:59:44 »
Zitat von: crazy am 20. Mai 2020, 10:37:08
Du hast einen Privatstromvertrag und rechnest daraus nur den Anteil für dein häusliches Arbeitszimmer raus- Schlussrechnung und davon X Prozent.
Ich habe bereits den Anteil (prozentual) herausgerechnet. Auch bei einem Privatstromvertrag wird die MwSt berechnet. Prozentual wird diese MwSt natürlich dann auch den Ausgaben zugeordnet und als Vorsteuer behandelt. In der Anlage EKS muss wie auch bei der steuerrechtlichen Buchhaltung die Vorsteuer gesondert eingetragen/gebucht werden. Der SB hat aber die Vorsteuer außen vor gelassen. Dies aber nicht nur bei den Energiekosten. Außerdem hat er die Schlussrechnungen und die anteilige Zahlungen ignoriert und statt dessen nur den anteiligen Betrag aus den laufenden Abschlagsanzahlungen (neuer Rechnungszeitraum).

Die Nachzahlung aus der Schlussrechnung wurde auch anteilig nicht anerkannt/ignoriert/übersehen/whatever.

Offline Orakel

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #13 am: 21. Mai 2020, 09:25:26 »
Was sagt denn dein privater Steuerberater/Buchführer dazu? Schließlich bezahlst du ihn - mit Verlaub ziemlich schäbig - ja dafür?
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline Schnabeltier

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Re: Problem - Ausgaben beim abschließenden EKS wurden rausgerstrichen
« Antwort #14 am: 21. Mai 2020, 11:14:36 »
Zitat von: Orakel am 21. Mai 2020, 09:25:26
Was sagt denn dein privater Steuerberater/Buchführer dazu? Schließlich bezahlst du ihn - mit Verlaub ziemlich schäbig - ja dafür?
Eine Bewertung in der Form steht dir weder zu noch hat sie etwas mit diesem Thread zu tun. Die Entlohnung ist alleinig Sache zwischen mir und dem der mir die Buchhaltung macht. Auch für was ich ihn genau ist alleine meine Sache. Vielmehr erschleicht sich mir der Eindruck, dass dieser Beitrag eine Retourkutsche sein soll. Bitte unterlasse solche Bewertungen in Zukunft in meine Richtung und beschränke dich auf das Thema.

Das Arbeitszimmer wird ausschließlich zu beruflichen Zwecken genutzt wird und dient als Mittelpunkt meiner betrieblichen Tätigkeit. Was auch vom FA in der Form so anerkannt ist.
Die Buchhaltung wurde nach Steuerrecht vorgenommen und die Kosten wie:
- Miet-, Neben- und Heizkosten
- Stromkosten
wurden anteilig auf den Raum in Abzug vom Gewinn gebracht und die MwSt. vermindert in erster Linie die Umsatzsteuerzahllast.

Im SGB II vermindert die Vorsteuer nicht in erster Linie die Umsatzsteuerzahllast, weil es auf die tatsächliche Zahlung ankommt. Die Vorsteuer wird den Ausgaben zugeordnet und vermindern direkt den Gewinn.

Die Stromkosten als Raumkosten wurden auch generell anerkannt.  Nur die MwSt. nicht.