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Autor Thema: Jobcenter erschleichen sich rechtswidrig Email-Adressen und Handynummern  (Gelesen 3196 mal)

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Offline selbiger

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Obwohl die Gesetzeslage eine andere ist, versuchen Jobcenter an die Mailadressen und Handynummern von Hartz IV Leistungsberechtigten heranzukommen. Ein einem extra Formular, also über einen Umweg, wollen die Leistungsträger an die Daten kommen. Mit dem Hinweis: “Bitte überprüfen Sie ihre Kommunikationsdaten auf Aktualität” sollen diese Daten ermittelt werden.

https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-jobcenter-erschleichen-sich-rechtswidrig-email-adressen-und-handynummern

Offline Orakel

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Na sowas aber auch ... böse böse Jobcenter ... woher soll ein Leistungsberechtigter auch wissen, dass er einen solchen Fragebogen auch einfach ignorieren kann?
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Offline NevAda

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Du, nee, echt, ich habe das letztens in der Fußgängerzone auch erlebt. Da hat doch glatt jemand Postkärtchen verteilt, auf der ich meine Telefonnummer und Emailadresse hätte angeben sollen! Na, dem habe ich aber was gehustet (durch den MNS natürlich)! Hat der noch nie was von der neuen DSGVO gehört??? Linke Bazille!!
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Orakel

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... durch den MNS natürlich ...

Dann war's wirkungslos ...
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Offline Angie69

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Nachdem nun die üblichen Kasperlekommentare geschrieben wurden...

Danke für die Info @selbiger

Wichtig ist hier wirklich aus dem Artikel

Zitat
Der Datenschutzbeauftragte hat jedoch eindeutig festgestellt, dass die Weitergabe dieser Daten grundsätzlich freiwillig sind.

Leider wissen viele Leistungsbezieher ihre Rechte nicht und daher ist es gut nocheinmal klar zu stellen niemand muss seine Daten hergeben wenn er das nicht möchte.

Den Fragebogen soweit ausfüllen wie man es möchte und zurück schicken.
Ignorieren wie hier erneut geraten wird würde ich es nicht.





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Offline Orakel

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Mit dem Hinweis: “Bitte überprüfen Sie ihre Kommunikationsdaten auf Aktualität” sollen diese Daten ermittelt werden.

Ignorieren wie hier erneut geraten wird würde ich es nicht.

Ich habe meine Kommunikationsdaten überprüft und festgestellt, dass sie nach wie vor aktuell sind. Was droht mir, wenn ich das dem Jobcenter nicht mitteile?

Auch wenn ich mich wiederhole: Wer sonst keine Probleme hat ...
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Offline Angie69

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Wer sagt das einem.etwas droht?

Es wird dann im persönlichen Gespräch zur Sprache kommen und den Schritt kann man sich sparen.

Ich finde es falsch zu sagen einfach ignorieren.
Fair ist zu sagen, ist da keine Rechtsbelehrung kann es keine unmittelbaren folgen geben. Möchte man aber eine gute Kommunikation mit dem Arbeitsvermittler ist es nicht verkehrt sich die Mühe einer Antwort zu machen. Und wenn man nur kurz eine e-mail schreibt das alle Daten korrekt sind.

Ich bin da halt sorgfältig und biete so wenig Angriffsfläche wie möglich und zeige mich so bemüht wie möglich ohne etwas Preis zu geben was ich nicht möchte.

Muss man auch nicht drüber diskutieren.

Wichtig ist für die Leute zu wissen alle Angaben sind freiwillig

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Offline anne

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Ich würde mir sogar wünschen, das der für mich zuständige SB. über e Mail mit mir kommuniziert.

Online götzb

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Einfach alle 6 Monate per Mehl.. :grins:, SB: gibt es was neues HE: Nein. Wäre sinnvoll. Vor allen dann wo persönliche "Beratungsgespräche" nun überhaupt keinen Sinn machen.
Das das möglich ist, habe ich persönlich schon erlebt, aber es gibt halt diese und jene...
Wo bei auch dieses "gibt es was neues" sinnfrei ist, da der Arbeitslose jede Veränderung hinsichtlich Einkommen und Vermögen so oder so melden muss.
Aber bei so einfacher Vorgehensweise könnten weniger Vermittler im JC beschäftigt werden.
Liebes Corona. Vielen Dank das dank dir die Jobcenter 3 Monate schließen mussten. #auch Pandemien haben ihre guten Seiten.
Arbeit bekämpfen, Automatisierung fördern ! Das evangelische Arbeitsethos ist das Grundübel dieser Gesellschaft.

Offline Angie69

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Ich habe es wie @götzb ebenfalls schon erlebt. Kurze Klärung per Telefon um mir den Weg zum Jobcenter zu ersparen.

Bei diesen Fragebögen denke ich es wird die Zeit genutzt ohne Publikumsverkehr um die Daten zu überarbeiten.

Schickt man halt zurück. Ob man nun etwas ergänzend angibt oder nicht ist ja jedem selbst überlassen. Aber der SB wird bei Rückmeldung einen Vermerk machen und die die nicht reagiert haben als Erstes einladen.

Ich möchte dann nicht da sitzen und erklären müssen warum ich nicht reagiert habe.
Klar kann man sagen man dachte wenn alles passt muss man nicht antworten, aber ich käme mir da dumm vor.
Oder man sagt "ich habe in einem Forum gelesen ich muss das nicht" hm auch doof da der Anstand schon gebietet Rückmeldung zu geben. Sagt man "mir ist gesagt worden ich muss nur was machen wenn da eine Rechtsbelehrung steht", hat man wohl eher kein Stein im Brett bei SB oder bekommt nur noch Hilfsarbeiten vermittelt. Auch nicht so dolle.

Muss jeder selbst wissen.
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Offline red1765

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    • schoeneshaus-chat
 :ironie:
Und ich habe kein Telefon oder E-Mail.
Kann man sich mit dem RS eh nicht leisten.

Und mal im ernst: Was ich nicht muss gebe ich nicht an oder lass es wieder löschen.
Denn beim JC gilt ja immer noch: Nur schriftliches gilt.
„I have an important message for all people from the whole world in this bus. I want to say welcome. Welcome to Germany, welcome to my country. Have a nice day.“ Busfahrer aus Erlangen

Offline CCR

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da kann man nur den Kopf schütteln bei dieser reißerischen Überschrift. Einfach traurig.  :heul:
In den grossen Städten tranken viele Männer weniger aus Langeweile als vielmehr wegen des Lebens in permanenter Unterdrückung.

Online RedChili

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Was ist denn an der Übersendung eines Fragebogens rechtswidrig? Vielleicht vermag der TE das noch erklären.

(Aber vermutlich liegt das wieder auf der Hand und muss doch jeder sehen und....   :sleep:  )

Offline Angie69

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(Aber vermutlich liegt das wieder auf der Hand und muss doch jeder sehen und....   :sleep:  )

Ich werde mich grad weg über deinen Satz.. deshalb ein freundlich gemeinter  :lachen:


Ich VERMUTE das sehr viele solcher Fragebögen Panik und Verunsicherung bei den angeschriebenen auslösen und deshalb die Beratungsstellen gestürmt werden.
Nicht jeder kann damit umgehen und hat Angst etwas falsch zu machen.
VIELLEICHT steht nicht oder nicht groß genug drauf, dass alle Angaben freiwillig sind

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Offline crazy

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Ich verstehe das Gewese gar nicht.
Als man Alg2 mal einführte war email Adresse,Mobiltelefon noch ein Fremdwort.
Wir leben jetzt im 21.Jahrhundert. Es können Kosten und Papier und Zeit gespart werden...
Was ist schlimm daran,wenn der SB anruft und kurz noch mal nachfragt wenn ihm was unklar ist und fertisch? Es wird gemeckert,dass ständig Mitwirkungsfragen versendet werden und das Geld sich verzögert. Mit einem Anruf wäre die Sache sofort geklärt gewesen.
Warum nicht auch einiges per mail? Lesen,beantworten.Nix drucken,nix Umschlag,nix Briefmarke.
Selbst Bewerbungsvorschläge eignen sich perfekt dazu. Vorteil für den Hilfeempfänger sind klar. Er kann auch auf Malle lesen und reagieren,wenn er Urlaub macht ohne dem SB dies bekannt zu geben. Da Bewerbungen auch per mail versendet werden und nicht mehr zwingend in Mappe etc....
Es ist überhaupt nicht schlimm seine mail Adresse im Netzt zu verteilen,sie einem SB zu geben schon???,