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Autor Thema: Stromschulden  (Gelesen 470 mal)

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Offline HeikoHammer

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Stromschulden
« am: 21. Mai 2020, 19:15:35 »
Hallo,


Eine Person hatte eine hohe Nachzahlung von 300€ für Strom. Die Person hat gewechselt und ist bei einem anderen Lieferanten.

Nun hat sich der erste Stromkonzern gemeldet. Kann dieser den Strom abstellen?
Muss aktuell der ratenzahlungsplan weiter bedient werden?

Danke für eure Antworten. Ich wünsche euch allen viel Kraft, ne gute Zeit und überschüssigen Humore.

Offline Ottokar

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Re: Stromschulden
« Antwort #1 am: 21. Mai 2020, 19:31:03 »
Zitat von: HeikoHammer am 21. Mai 2020, 19:15:35
Nun hat sich der erste Stromkonzern gemeldet. Kann dieser den Strom abstellen?
Nein.

Zitat von: HeikoHammer am 21. Mai 2020, 19:15:35
Muss aktuell der ratenzahlungsplan weiter bedient werden?
Wofür, die Stromschulden? Sofern die Abrechnung korrekt ist, sollte man das tun, andernfalls drohen hohe Folgekosten durch Mahnungen und Vollstreckung.
Meine Beiträge beinhalten oder ersetzen keine anwaltliche Beratung oder Tätigkeit.
Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.


Offline HeikoHammer

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Re: Stromschulden
« Antwort #2 am: 21. Mai 2020, 23:44:07 »
Danke für deine Antwort.

Gut, dass der Stromkonzern schon mal nicht den Strom abstellen kann.

Wenn derjenige nun unterhalb der Pfändungsbefehle lebt, und von Sozialhilfe, und er nur sehr schwer die 300€ zurückzahlen kann. Sollte man lieber etwas verkaufen? Oder versuchen sich mit dem Stromkonzern auf einen Teil sofort und dann auf die Forderung verzichten einigen? Oder es aussitzen und wieder eine fruchtlose Pfändung durchführen?

Online Sabine13

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Re: Stromschulden
« Antwort #3 am: 21. Mai 2020, 23:56:40 »
Ob man ein Leben lang mit einer - momentan - noch niedrigen Forderung leben will, die immer höher wird, oder sich mit dem Stromlieferanten auf Reduzierung oder Ratenzahlung einigen möchte, muß die Person selber entscheiden.

Mögen die ersten Mahnbriefe oder auch Vollstreckungsversuche seitens des Gerichtsvollziehers belastend sein, kann es in den Jahren zu einem Egalgefühl kommen, weil ja ohnehin nichts zu holen ist.

Sorgenfreier, wenn das die einzigen Schulden sind, lebt es sich sicherlich, das Problem aus der Welt zu schaffen.

Offline crippler

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Re: Stromschulden
« Antwort #4 am: 22. Mai 2020, 07:41:18 »
Zitat von: HeikoHammer am 21. Mai 2020, 23:44:07
Wenn derjenige nun unterhalb der Pfändungsbefehle lebt, und von Sozialhilfe, und er nur sehr schwer die 300€ zurückzahlen kann.
Zitat von: HeikoHammer am 21. Mai 2020, 23:44:07
Oder es aussitzen und wieder eine fruchtlose Pfändung durchführen?

Durch eine mögliche Vollstreckung zur den Energieversorger werden die offenen Forderungen immer weiter ansteigen. Ob das die Lösung ist, muss jeder für sich beurteilen.
Die Frage ist, strebt die betroffene Person nicht nach einem Leben ohne staatliche Unterstützung? Sollte diese irgendwann nicht mehr benötigt werden und in Forderung wurde nicht bedient, kann dann ganz schnell ein vierstelliger Betrag offen sein.
Und dann kann der Versorger Vollstrecken. Mit einem Vollstreckungstitel können die Forderungen 30 Jahre beigetrieben werden.

M.M.n. war das aussitzen von Problemen noch nie eine Lösung!

Zitat von: HeikoHammer am 21. Mai 2020, 23:44:07
der versuchen sich mit dem Stromkonzern auf einen Teil sofort und dann auf die Forderung verzichten einigen?
Auf das wird sich der Versorger nur einlassen, wenn die hinreichende Wahrscheinlichkeit eintritt, dass der Betroffene in die Privatinsolvenz geht, und somit das Unternehmen dadurch seine Forderung abschrieben kann.

Ich kann nur raten das entsprechende Unternehmen zu kontaktieren und eine Ratenzahlung vereinbaren.