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Autor Thema: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten  (Gelesen 2024 mal)

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Online Angie69

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #45 am: 22. Mai 2020, 21:00:31 »
Ja klar erstmal das Jobcenter in Kenntnis setzen. Bisher hat es keine Kenntnis

Ab wann kann er aufgrund der unzumutbaren Härte weitere Anträge stellen? 140€ ist schon ne Hausnummer
„Der Staatsdienst muss zum Nutzen derer geführt werden, die ihm anvertraut werden, nicht zum Nutzen derer, denen er anvertraut ist. "

Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #46 am: 22. Mai 2020, 21:47:58 »
Was genau meinst du mit Hilfe und Unterstützung?
Ich bin sowohl in ärztlicher als auch in psychotherapeutischer Behandlung. Diagnose und Symptome liegen in Form eines Attest seit Erstantrag dem JC vor.

Einen Behindertenausweis habe ich nicht. Darüber habe ich mit meiner Therapeutin schon nachgedacht und ich habe mich vorerst dagegen entschieden.

Insgesamt empfinde ich es in allen Bereichen des Lebens nicht so, dass mir groß geholfen wird. Ich muss mich durch alles durchkämpfen und mich rechtfertigen und es interessiert am Ende doch keinen.

Interessant- nein, über die Möglichkeit einen Antrag auf Umzugsunfähigkeit zu stellen wurde ich nicht aufgeklärt! Wusste nicht mal, dass es das explizit gibt.

Wie lief der Termin beim Gesundheitsamt ab? D.h. Amtsarzt oder ist das wieder etwas anderes?
Welches Fragen haben die gestellt und wollten die noch weitere Nachweise?

Online Angie69

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #47 am: 22. Mai 2020, 22:20:08 »
Es gibt zb ambulantes betreutes wohnen.
Heißt du hast das betreute wohnen in deiner Wohnung. Ich habe es seit ein paar Jahren und es hat mir geholfen wieder etwas mehr raus zu gehen da ich Probleme habe unter Menschen zu gehen. Am liebsten nur 500 Meter um.meine Wohnung herum. Also finden alle Treffen auf meinen Wunsch außerhalb meiner Wohnung statt. So kommt man wieder etwas ins Leben. Auch wenn jeder Gang raus Schwerarbeit ist.

Ich würde einen Schwerbehindertenausweis beantragen. Je nach Jobcenter kommt man dann in die Rehaabteilung und dort sind die Arbeitsvermittler/Rehaberaterin geschult auf Menschen mit Erkrankungen. Dort habe ich zb nachdem ich vier Jahre mtl nur zw 250 bis 300€ zum Leben hatte erfahren, dass ich einen solchen Antrag stellen kann. Die Rehaberaterin war der erste Mensch innerhalb des Jobcenter dem klar war das ich zu wenig zum Leben habe.

Ich würde drüber nachdenken..der Schwerbehindertenausweis bringt dir keine Nachteile nur Vorteile.

Erkämpfen muss ich mir auch Alles. Ich weiß von was du redest und es wird keine Rücksicht genommen ob man nun krank ist oder nicht. Ich habe mit da aber wie gesagt jede erdenkliche Hilfen geholt. Fallmanagerin im Jobcenter als es mir sehr schlecht ging und ich nicht einmal ein Handy einschalten könnte ohne Panikattacken. Man hat mir geholfen und dafür bin ich dankbar.

Die Leistungsabteilung ist unbarmherzig, müssen sie wohl auch sein aber man darf es sich nicht gefallen lassen. Entweder fragst du hier nach oder du gehst zu einer Arbeitslosenberatungsstelle. Die haben oft die Möglichkeit per Telefon schnelle Lösung beim Jobcenter zu erwirken.
Du musst dich da durchsetzen.


Beim Gesundheitsamt habe ich meine tausend Diagnosen dabei gehabt. Musste wie üblich mein ganzes Leben erzählen angefangen von der Kindheit usw und wie es mir aktuell geht.
Insgesamt war es in 30 Minuten durch.
Durch dieses Gutachten muss das Jobcenter die komplette KdU übernehmen da kommen sie nicht drumherum.
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Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #48 am: 22. Mai 2020, 23:11:16 »
Da ich nicht weiter weiß, frage ich hier. Oder meinst du in einem anderem Zusammenhang/Themenschwerpunkt?

Das ist alles sehr komplex und ich wollte meine Lebensgeschichte hier nicht öffentlich erzählen. Ich bin chronisch krank, es gibt Höhen und Tiefen. Der Bezug von ALG II ist nur als Übergangslösung gedacht bis ich mein Studium abgeschlossen habe und hoffentlich einen Job finden werde. Ich habe aufgrund meiner Erkrankung die Regelstudienzeit überschritten, somit kommt BAföG nicht mehr in Frage und ich bin im Teilzeitstudium, das mir wiederum ermöglicht, ALG II zu beziehen.

Daher ist von meiner Seite und der vom JC aus die höchste Prio Studium beenden. Mitbewohner suchen und sich darüber Sorgen machen, kostet für mich enorm viel Zeit und Energie und lenkt vom Studium ab.

Online Angie69

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #49 am: 22. Mai 2020, 23:26:41 »
Entweder machst du zu unterschiedliche fragen neue Themen auf oder fragst in einem Thread.

Du könntest auch einmal zu einer Beratungsstelle für Arbeitslose gehen. Jede Stadt hat eigene Hilfsangebote und die erfährt man am.besten dort.
Zb vergünstigte Monatskarte für öffentliche Verkehrsmittel
Spenden usw

Dann gibt es noch Hilfen wie Zuzahlungsbefreiung die du bei deiner Krankenkasse beantragen kannst

Und ja ich weiß wie dieses auf und ab ist. Unser Leben ist spannend man weiß nie ob man aufwacht und alles ist normal oder mit einer Depression.
Ich nehme es wie es kommt. Man muss damit zu leben lernen.
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Offline Ottokar

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #50 am: 24. Mai 2020, 11:28:43 »
Da es hier keinerlei Fakten dazu gibt, warum die KdUH unangemessen sind, wie hoch angemessene wären usw. kann man dazu nichts sagen.

Die vereinfachte Antragstellung/Weiterbewilligung wegen Corona ändert an der Unangemessenheit der KdUH nichts.

Da hier im Vorfeld alles versäumt wurde, um gegen die Kostensenkung vorgehen zu können, ist es nun umso schwieriger.
Der Nachweis, dass aus gesundheitlichen Gründen ein Umzug unzumutbar ist, reicht hier imho nicht aus, da die Kostensenkung bereits erfolgt ist und kein Widerspruch eingelegt wurde.
Das ein solches Attest eine Änderung i.S.d. § 48 Abs. 1 SGB X darstellt, bezweifel ich, denn die Verhältnisse haben sich ja nicht geändert.
Ein erneuter Antrag auf Anerkennung der tatsächlichen KdUH aufgrund des Attestes wäre zwar möglich, greift aber erst ab dem Monat der Antragstellung.
Deshalb muss beantragt werden, den Kostensenkungsbescheid zu überprüfen (Überprüfungsantrag) und dieser Antrag mit dem Attest über die Unzumutbarkeit des Umzuges begründet werden.

Ich würde hier beides in einem Schreiben tun: Schnellstmöglich schr. beantragen, dass die tatsächlichen KdUH anerkannt werden und der Kostensenkungsbescheid überprüft wird, weil ein Umzug lt. Attest aus gesundheitlichen Gründen unzumutbar ist. Das Attest in Kopie dazulegen.
Der o.g. Antrag ermöglicht, beim zuständigen Sozialgericht zu beantragen, das JC per einstweiliger Anordnung zur vorläufigen Anerkennung und Zahlung der tatsächlichen KdUH zu veruteilen.
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Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #51 am: 24. Mai 2020, 13:52:21 »
Vielen Dank für deine Zeit und Rückmeldung.

Zum ersten Abschnitt: reicht die Angabe mit der Mietdifferenz in Höhe von 140 € nicht aus? Nebenkosten kann ich nicht senken, indem ich den Gasverbrauch weiter reduziere. Welche weiteren Angaben benötigst du?

„Ein erneuter Antrag auf Anerkennung der tatsächlichen KdUH aufgrund des Attestes wäre zwar möglich, greift aber erst ab dem Monat der Antragstellung.„
Wie meinst du das? Die Leistungen werden für Juli 2020 gesenkt und wenn ich im Mai 2020 den Antrag stelle, würde dies nicht deiner Aussage entsprechen?

Leider gehört die Prokrastination auch zu meiner Erkrankung. So sehr ich mich darin nicht wiedererkenne und dagegen ankämpfe.

Ich hatte überlegt, mir ein Attest ausstellen zu lassen, indem bescheinigt wird, dass ich nicht fähig bin eine Wohnung zu suchen, keinen Umzug durchzuführen kann und dass alleine wohnen für mich sinnvoll ist.
Das ist tatsächlich so. Ich frage mich nur, wie glaubhaft das ist und wie detailliert und begründet das im Attest stehen sollte?

Offline Ottokar

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #52 am: 24. Mai 2020, 14:45:17 »
Sorry, ich hatte überlesen, dass die KdUH erst ab Juli gesenkt wurden/werden.
Trotzdem sollten Antrag und Überprüfungsantrag gestellt werden, dann kann man ab Juli beim Gericht eine einstweilige Anordnung stellen.

Zitat von: pinkpepper am 24. Mai 2020, 13:52:21
Zum ersten Abschnitt: reicht die Angabe mit der Mietdifferenz in Höhe von 140 € nicht aus? Nebenkosten kann ich nicht senken, indem ich den Gasverbrauch weiter reduziere.
Es geht dabei darum, ob die Angemessenheitsgrenze vom JC für die KdUH rechtlich überhaupt haltbar ist. Das sollte jedoch ein Anwalt vor Ort prüfen.

Zitat von: pinkpepper am 24. Mai 2020, 13:52:21
Ich frage mich nur, wie glaubhaft das ist und wie detailliert und begründet das im Attest stehen sollte?
Ein Arzt muss da gar nichts begründen, das darf er aus Datenschutzgründen auch gar nicht. Er darf lediglich die relevanten Diagnosen bzw. Erkrankungen nennen.
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Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #53 am: 25. Mai 2020, 17:02:13 »
Danke für deine Rückmeldung. Mir sind noch ein paar Dinge dazu eingefallen:

Ich habe gerade beim JC angerufen, um mich nach aktuellen Tabellen für die Mietobergrenze in meiner Stadt zu erkundigen. Der freundliche Mitarbeiter war selbst überrascht, aber es liegt keine mehr vor. Ich könnte nun noch schriftliche eine Anfrage stellen.

Soll in dem Attest nur bescheinigt werden, dass es für mich unzumutbar ist umzuziehen oder auch, dass es für mich sinnvoll ist, alleine zu wohnen? Sonst argumentiert das JC, ich hätte ja auch einen Untermieter suchen können, wenn ich selbst nicht umziehen kann.

Dann ist mir noch etwas aufgefallen zu den Mehrbedarfen. Mein Arzt hat mir im Juni 2018 bescheinigt, dass bei mir erkrankungsbedingt eine gravierende Beeinträchtigung und Behinderung der Lebensqualität, Gestaltungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit im Sinne des Paragraphen SGB IX § 2 Absatz1 besteht.
Hilft mir das denn weiter???
Ich beziehe mich dabei auf diesen Artikel:
https://www.hartziv.org/mehrbedarf/behinderte.html

Wenn ich ehrlich bin, macht mir der Gedanken an ein Gericht Angst. Sollte ich Prozesskostenhilfe beantragen und innerhalb von vier Jahren einen Job mit angemessenen Gehalt finden, muss ich diese zurück zahlen. Wie hoch werden diese Kosten sein?
« Letzte Änderung: 25. Mai 2020, 17:25:27 von pinkpepper »

Online Sabine13

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #54 am: 25. Mai 2020, 18:13:03 »
Wie hoch die Kosten des Rechtsstreits sein werden, kann man dir nicht seriös sagen, da dies wiederum vom Streitwert abhängig ist und diesen legt das Gericht fest.

Online Angie69

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #55 am: 25. Mai 2020, 18:53:59 »
@pinkpepper

Derzeit steht doch noch keine Gericht oder Anwalt an. Mach dich nicht selbst verrückt.

Besorg das Attest bezüglich Umzugsunfähigkeit. Und Stelle den Überprüfungsantrag auf Grund Umzugsunfähigkeit. Mehr nicht. Verzetteln dich nicht was das Jobcenter vielleicht sagen könnte.
Wer Umzugsunfähig ist dem muss das Jobcenter die komplette KdU bezahlen.

Ob es sinnvoll ist gleich reinschreiben zu lassen dass du nur alleine leben kannst sollte am.besgdn Ottokar dir beantworten.

Und wenn du die Antwort morgen hast ob nur Umzugsunfähigkeit oder Umzugsunfähigkeit und nur alleine leben, dann bitte nicht noch lang grübeln was sein könnte sondern machen.


Den Eilantrag bei Gericht ist keine große Sache, da braucht man eigentlich noch keinen Anwalt, aber auch da sind wir noch nicht solange du den Überprüfungsantrag nicht nachweisbar eingereicht hast
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Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #56 am: 27. Mai 2020, 19:23:38 »
@Ottokar: Was meinst du zu meinem letzten Beitrag? Danke für deine Einschätzung und Hilfe.


Danke für deine Rückmeldung. Mir sind noch ein paar Dinge dazu eingefallen:

Ich habe gerade beim JC angerufen, um mich nach aktuellen Tabellen für die Mietobergrenze in meiner Stadt zu erkundigen. Der freundliche Mitarbeiter war selbst überrascht, aber es liegt keine mehr vor. Ich könnte nun noch schriftliche eine Anfrage stellen.

Soll in dem Attest nur bescheinigt werden, dass es für mich unzumutbar ist umzuziehen oder auch, dass es für mich sinnvoll ist, alleine zu wohnen? Sonst argumentiert das JC, ich hätte ja auch einen Untermieter suchen können, wenn ich selbst nicht umziehen kann.

Dann ist mir noch etwas aufgefallen zu den Mehrbedarfen. Mein Arzt hat mir im Juni 2018 bescheinigt, dass bei mir erkrankungsbedingt eine gravierende Beeinträchtigung und Behinderung der Lebensqualität, Gestaltungsfähigkeit und Leistungsfähigkeit im Sinne des Paragraphen SGB IX § 2 Absatz1 besteht.
Hilft mir das denn weiter???
Ich beziehe mich dabei auf diesen Artikel:
https://www.hartziv.org/mehrbedarf/behinderte.html

Wenn ich ehrlich bin, macht mir der Gedanken an ein Gericht Angst. Sollte ich Prozesskostenhilfe beantragen und innerhalb von vier Jahren einen Job mit angemessenen Gehalt finden, muss ich diese zurück zahlen. Wie hoch werden diese Kosten sein?

Offline Ottokar

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #57 am: 28. Mai 2020, 09:33:46 »
Da du bereits einen Untermieter hattest, dürfte es schwer sein, dagegen zu argumentieren.
Abgesehen davon gibt es Untermieter nicht wie Sand am Meer. Es reicht also nachzuweisen, dass du dich um einen solchen bemüht hast.

Das dein JC die Angemessenheitskriterien nicht herausrückt, finde ich doch schon sehr bedenklich. Das legt die Vermutung nahe, dass damit was nicht stimmt.
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Offline pinkpepper

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #58 am: 28. Mai 2020, 12:11:35 »
@Ottokar: Der letzte Untermieter ist schon eine Weile her, also länger als ein Jahr.

Im Attest soll also nur die Umzugsunfähigkeit bescheinigt werden?

Wie genau soll ich beweisen, dass ich keinen Untermieter finden kann?
In den letzten Wochen habe ich bspw. häufig Anfragen erhalten wie: „Ich Interesse an Zimmer. Noch frei?“
Ich habe Bedenken, dass meine Beweise dem JC nicht ausreichen werden.


Online Angie69

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Re: Corona und Wohnungsgröße/-Kosten
« Antwort #59 am: 28. Mai 2020, 14:32:40 »
@Ottokar

Ich bin mir nicht sicher ob ich es komplett richtig verstanden habe aber wäre das nicht evtl hilfreich für die te


Zitat

Das ergebe sich aus dem Ende März 2020 in Kraft getretenen „Sozialschutz-Paket”, wie das Sozialgericht (SG) Berlin in einem am Mittwoch, 27. Mai 2020, bekanntgegebenen Eilbeschluss entschied (Az.: S 179 As 3426/20 ER). Der Gesetzgeber habe damit auch Menschen helfen wollen, die schon länger auf Hartz IV angewiesen sind.
https://www.gegen-hartz.de/urteile/hartz-iv-jobcenter-muss-zu-hohe-miete-laenger-bezahlen
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