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Autor Thema: Hilfe! Entziehung von Leistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts  (Gelesen 2672 mal)

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Offline Orakel

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Die Mutter Wohnt 1 km entfernt, und natürlich wird das auch dem Jobcenter mitgeteilt.

Was aber nichts daran ändert, dass du mit diesem genialen Schritt gem. § 1615l BGB unterhaltspflichtig wirst!

Der "Hinweis" auf die sog. Ortsabwesenheit stammt nicht von mir, ich habe mir allerdings erlaubt, diesen Unfug richtigzustellen.
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline Angie69

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So damit das hier ein Ende hat, von einem zum nächsten Thema  :weisnich:

Wie kommt ihr auf ortsabwesenheit?

Die Mutter Wohnt 1 km entfernt, und natürlich wird das auch dem Jobcenter mitgeteilt.

Und wie gesagt wenden wir uns an die FamilieHilfe die uns sicher auch beraten dann.

Es war lediglich eine Frage ob eine ortsabwesenheit vorliegt.
Leider sind hier manche nicht in der Lage fragen vernünftig zu beantworten. Nicht jeder kann auch zwischen Frage und Behauptung unterscheiden.

Also mach dir keine Gedanken. Es musste nur geklärt werden um euch in nicht noch mehr Probleme zu bringen.

Vorurteile
sind herabsetzende Einstellungen gegenüber sozialen Gruppen oder ihren Mitgliedern

Diskriminierung fängt dort an, wo die Achtung vor der Menschenwürde aufhört

Offline Hering80

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Die Mutter Wohnt 1 km entfernt, und natürlich wird das auch dem Jobcenter mitgeteilt.

Was aber nichts daran ändert, dass du mit diesem genialen Schritt gem. § 1615l BGB unterhaltspflichtig wirst!

Der "Hinweis" auf die sog. Ortsabwesenheit stammt nicht von mir, ich habe mir allerdings erlaubt, diesen Unfug richtigzustellen.

Das ist mir auch bewusst das ich unterhalt Zahlen muss.

Aber das ist hier nicht das Thema.

Aber Erstmal ist dann wie du schreibt der Geniale Schritt. Die Mutter und das Kind in gute Hände zugeben, fals hier kein Geld erstmal fließt, und das ist bei ihrer Mutter dann.

Alles andere kommt dann.

Wie gesagt es wurde jetzt hier schon alles gesagt.




Offline AlterGaul

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Welche Auswirkungen finanzieller Art hätte denn der vorübergehende Auszug von Frau und Kind?
Ich glaube der TE ist sich dem gar nicht bewusst, dass er da eine ganze Kette an weiteren Massnahmen in Gang setzt.
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Offline Hering80

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Welche Auswirkungen finanzieller Art hätte denn der vorübergehende Auszug von Frau und Kind?
Ich glaube der TE ist sich dem gar nicht bewusst, dass er da eine ganze Kette an weiteren Massnahmen in Gang setzt.

Ist mir auch nicht bewusst. Aber dafür nehmen wir ja kontakt zur Familienhilfe auf, damit die uns beraten können.

Sie Zieht ja nicht lange zu ihrer Mutter, ich denke wenn alles gut läuft höchstens 2 Monate. Sie bleibt ja trotzdem hier gemeldet usw.

Nur welche Wahl haben wir denn jetzt? Eben, erstmal so schnell keine dann. Es bleibt dann erstmal nur das die beiden zu ihrer Mutter ziehen. Wie gesagt da werden sie mehr als genug versorgt mit Strom, essen usw.

Scheiß auf mich, wichtig ist das es den beiden gut geht, und deswegen werden wir diese Schritte machen.

Aber vielleicht hat die Familienhilfe ja die Antworten die wir brauchen, man wird jetzt sehen was auf uns zukomnt.


Offline Ghostwriter

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Zitat von: AlterGaul am 23. Mai 2020, 14:39:06
Welche Auswirkungen finanzieller Art hätte denn der vorübergehende Auszug von Frau und Kind?

Eine Menge:

• wäre quasi die Auflösung der bisherigen BG
• Leistungsansprüche würden sich ändern
• wenn Mu/Ki anderweitig versorgt werden, besteht kein Anspruch auf Hilfe
• die bisherige Wohnung könnte zu groß für eine Persone werden = Kostensenkungsaufforderung
• .....und und und (soll ich weiter aufzählen?)


Offline Hering80

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Zitat von: AlterGaul am 23. Mai 2020, 14:39:06
Welche Auswirkungen finanzieller Art hätte denn der vorübergehende Auszug von Frau und Kind?

Eine Menge:

• wäre quasi die Auflösung der bisherigen BG
• Leistungsansprüche würden sich ändern
• wenn Mu/Ki anderweitig versorgt werden, besteht kein Anspruch auf Hilfe
• die bisherige Wohnung könnte zu groß für eine Persone werden = Kostensenkungsaufforderung
• .....und und und (soll ich weiter aufzählen?)

Dem Jobcenter werden wir alles mitteilen, und auch sagen das Baby und Mutter erstmal so lange dann, zu ihrer Mutter zieht und unterstützt wird, bis sie wieder die Zahlung aufnehmen.

Wohnung ist nicht zu Groß da ich vorher hier auch Gewohnt habe alleine, die ist mit 50qm eher zu klein in moment.

Wie gesagt wir reden hier nicht von Monaten oder Jahren, sondern es ist eine Notwendigkeit solange bis das Jobcenter die Zahlung wieder aufnimmt.

Offline Orakel

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Dem Jobcenter werden wir alles mitteilen, und auch sagen das Baby und Mutter erstmal so lange dann, zu ihrer Mutter zieht und unterstützt wird, bis sie wieder die Zahlung aufnehmen.

Noch so eine geniale Idee!   :wand:  Den Hinweis auf Rechtsgrundlagen erspare ich mir.

Angesichts solch "verantwortungsbewusster" Eltern schwanke ich immer zwischen

"Mit Kondom wäre das nicht passiert" und

"Würde jemand auf die Idee kommen, einen Eltern-TÜV verpflichtend einzuführen - ich wäre dafür."
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Offline Hering80

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Dem Jobcenter werden wir alles mitteilen, und auch sagen das Baby und Mutter erstmal so lange dann, zu ihrer Mutter zieht und unterstützt wird, bis sie wieder die Zahlung aufnehmen.

Noch so eine geniale Idee!   :wand:  Den Hinweis auf Rechtsgrundlagen erspare ich mir.

Angesichts solch "verantwortungsbewusster" Eltern schwanke ich immer zwischen

"Mit Kondom wäre das nicht passiert" und

"Würde jemand auf die Idee kommen, einen Eltern-TÜV verpflichtend einzuführen - ich wäre dafür."

Orakel,

Kannst du Bitte nur noch Antworten wenn du kontruktive, Hilfreiche Antworten gibst? Danke. Denn so hilfst du hier keinen!

Offline NevAda

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Zitat von: Hering80 am 23. Mai 2020, 15:55:53
Kannst du Bitte nur noch Antworten wenn du kontruktive, Hilfreiche Antworten gibst? Danke. Denn so hilfst du hier keinen!
Du könntest auch versuchen, rauszulesen, was er geschrieben hat: Dass das keine besonders grandiose Idee ist.
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Hering80

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Zitat von: Hering80 am 23. Mai 2020, 15:55:53
Kannst du Bitte nur noch Antworten wenn du kontruktive, Hilfreiche Antworten gibst? Danke. Denn so hilfst du hier keinen!
Du könntest auch versuchen, rauszulesen, was er geschrieben hat: Dass das keine besonders grandiose Idee ist.

Dann könnte er zb erklären wieso und weshalb.  Aber Sprüche die keinem Helfen bringen nichts.

Offline Orakel

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Irgendwann taucht hier schon noch jemand auf, der schreibt, dass das Jobcenter in der Leistungspflicht steht ... Wir sind ja erst auf Seite 5 ...

Im Übrigen habe ich keine Veranlassung, Eltern über ihre Pflichten aufzuklären. Das steht mit dem SGB II in absolut keinem Zusammenhang.
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Offline Angie69

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@Hering80

Besprecht alles mit dem Jugendamt. Das ist am Besten.  Sie beraten euch auch in Bezug auf das Jobcenter. Vorher würde ich jetzt auch beim Jobcenter nichts bekannt geben. Sonst macht ihr da nur eine neue Baustelle auf. Gebt aber natürlich die Unterlagen bzw Nachweise an das ihr die entsprechenden Anträge gestellt habt.

Das Jugendamt wird wissen was wann zu tun ist damit es korrekt läuft.
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Offline Hering80

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@Hering80

Besprecht alles mit dem Jugendamt. Das ist am Besten.  Sie beraten euch auch in Bezug auf das Jobcenter. Vorher würde ich jetzt auch beim Jobcenter nichts bekannt geben. Sonst macht ihr da nur eine neue Baustelle auf. Gebt aber natürlich die Unterlagen bzw Nachweise an das ihr die entsprechenden Anträge gestellt habt.

Das Jugendamt wird wissen was wann zu tun ist damit es korrekt läuft.

Danke Angie69  :smile:

Ja das werden wir auch machen, das ist das beste.

Hier steig ich auch nicht wirklich mehr durch, und leider Hilft es auch nicht, wenn man sich hier überwiegend Sprüche anhören muss.

Danke nochmal allen für ihre Antworten.  :ok:

 

Offline Deadpool

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Ich verstehe dein Drama nicht mit Umzug zu den Eltern usw. Eine Geburtsurkunde kann kurzfristig beschafft werden. Dann beantragt man Kindergeld und Elterngeld, auch das ist kein Hexenwerk. Und dann meldet man das dem JC, dann werden die Leistungen auch wieder aufgenommen. Wo ist denn dein Problem? Anstatt damit zu planen, die Mitwirkung umgehend endlich zu erfüllen, planst du sonstwas. Im Übrigen bedenke: Kindergeld kann man nur 6 Monate rückwirkend beantragen, es wird jetzt langsam wirklich Zeit!