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Autor Thema: Amtsarzt und EGV  (Gelesen 25898 mal)

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Offline Fettnäpfchen

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #285 am: 17. Juli 2020, 09:12:03 »
Andre

Zitat von: Andre am 14. Juli 2020, 18:12:55
Sehr geehrte Damen und Herren,
Hiermit Möchte fordere ich Sie Bitten aufmir eine Kopie meines Gutachten bestehend aus Teil A und B vom 07.04.2020 zuschicken.
Sollten Kosten entstehen dan bitte ich sie diese vom Auftraggeber Jobcenter xxx einzufordern da das Jobcenter ja den Auftrag zu dem Gutachten gegeben hat Tragen sie die Kosten.

MFG: Andre

Für Korrekturen und Verbesserungen bin ich dankbar.

MfG FN
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Offline Andre

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #286 am: 17. Juli 2020, 19:14:57 »
Danke Fettnäpfchen  :sehrgut:
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Offline Andre

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #287 am: 01. August 2020, 13:37:34 »
Hallo heute habe ich das Gutachten vom ÄD bekommen einen tag nachdem der Anruf bei der FM Statfinden sollte.
Ich stelle es mal hier ein.
Teil A habe ich bekommen nur keinen Teil B das ist schon mal was wen einem ein Etwas verweigert wird was einem rechtlich zusteht.
Bei der bemerkung ds Jobcenter steht das die Teamleitung bei der ich am 16.01.2020 eine Termin hatte wo ich einen Beistand dabei hatte das die Teamleiterin keinen Psyschichen  Auffäligkeiten festgestellt hat  :weisnich: eine Teamleiterin vom Jobcenter hat also das Recht jemanden Beurteilen zu dürfen?

Den Gesundheitsfragebogen hatte ich ausgefüllt und am Termintag dort abgegeben beim ÄD also eine Klare Lüge.

Da es ja um eine Psyschologiche untersuchung ging die gerade  mal 3 Minuten lang war sehe ich nicht ein wieso das gutachten anerkannt werden soll wie gesagt 3 Minuten.
Kann ich Teil B des gutachten einfordern da es ja anscheinend etwas beinhaltet was mich betrift habe ich ja auch ein Recht darauf.

Ich denke ich werde dem Jobcenter folgendes schreiben Koregturen sind gern gesehen.

Sehr Geehrte Frau XXX
Ich Bedanke mich das sie auf die Momentane Situation wegen dem Corona Virus Rücksicht nehmen.

Da ich das Gutachten inzwischen vorliegen habe besteht kein Grund ein Telefongespräch zu Führen.
Wen sie ein Anliegen haben bitte teilen sie es mir Schriftlich mit.

MFG: xxx
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Offline vanessa

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #288 am: 01. August 2020, 17:42:28 »
Laut dem "Gutachten" bist du jetzt ja wieder voll Erwerbsfähig.

Wenn dem nicht so ist, sollte ein ordentliches Gutachten gemacht werden, wo es dann endlich geklärt werden sollte.
Manchmal kann es gut sein, es bei der Rentenversicherung machen zu lassen, indem man einen Antrag auf EM Rente stellt.
Das musst du aber für dich selbst Einschätzen, wie es dir geht.

So aber wird es sicher bald wieder zu einer Einladung ins JC kommen. (je nachdem ob wieder Publikumsverkehr dort ist)
Da du für das JC jetzt voll Erwerbsfähig bist.


Offline blaumeise

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #289 am: 02. August 2020, 11:42:42 »
Zitat von: vanessa am 01. August 2020, 17:42:28
Laut dem "Gutachten" bist du jetzt ja wieder voll Erwerbsfähig.

Ich lese es anders aus S. 3. Da steht etwas von vermuteter Persönlichkeitsstörung und dass es durchaus Einschränkungen gibt bei der Vermittlung. Außerdem soll er die ersten zwei bis drei Monate nur in Teilzeit eingesetzt werden. "Danach sollte eine volle Leistungsfähigkeit bestehen." Das lässt einiges offen; vor allem empfiehlt der Arzt vom med. Dienst eine Psychotherapie.

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #290 am: 02. August 2020, 16:50:14 »
Zitat von: Andre am 01. August 2020, 13:37:34
Bei der bemerkung ds Jobcenter steht das die Teamleitung bei der ich am 16.01.2020 eine Termin hatte wo ich einen Beistand dabei hatte das die Teamleiterin keinen Psyschichen  Auffäligkeiten festgestellt hat   eine Teamleiterin vom Jobcenter hat also das Recht jemanden Beurteilen zu dürfen?
Dass Vermittler oder Fallmanager etc. gewisse Dinge notieren, da spricht im Prinzip nichts dagegen. Wenn aber eine solche Meinung oder Sichtweise als Grundlage für eine Beurteilung der Leistungs-/Erwerbsfähigkeit herangezogen wird, dann ist dies nicht mehr ok und rechtswidrig und die komplette Begutachtung ist fürn A****.

Zitat von: Andre am 01. August 2020, 13:37:34
Den Gesundheitsfragebogen hatte ich ausgefüllt und am Termintag dort abgegeben beim ÄD also eine Klare Lüge.
Wenn du den Fragebogen erst beim Amtsarzt eingereicht hast, dann entspricht dies ja schon der Wahrheit. Der Arzt hat nur die Bemerkung so übernommen.

Zitat von: Andre am 01. August 2020, 13:37:34
Da es ja um eine Psyschologiche untersuchung ging die gerade  mal 3 Minuten lang war sehe ich nicht ein wieso das gutachten anerkannt werden soll wie gesagt 3 Minuten.
Anhand deiner Schilderung und der Begründung des Gutachtens kann man schon den Eindruck gewinnen, dass man sich deiner Sache nicht korrekt angenommen hat und der Arzt sein Ergebnis alleine auf die Akte und den Bermerkungen gestützt hat. Die letzte Untersuchung wird vermutlich ebenso abgelaufen sein, oder? Dass die Sozialmedizinische Empfehlung fehlt, ist auch seltsam.

Hast du dem Arzt mitgeteilt, dass du dich nicht behandeln bzw. therapieren lassen willst? Dies wird nämlich genau so vom Arzt behauptet.
Warum hat der Arzt keine ergänzenden Unterlagen bei deinen Ärzten eingeholt, ist dir da was bekannt?

Zitat von: blaumeise am 02. August 2020, 11:42:42
Das lässt einiges offen; vor allem empfiehlt der Arzt vom med. Dienst eine Psychotherapie.
Beschränkt sich dabei aber inhaltlich darauf, dass wenn die Vermutung zutreffen sollte.

Zitat von: Andre am 01. August 2020, 13:37:34
Sehr Geehrte Frau XXX
Ich Bedanke mich das sie auf die Momentane Situation wegen dem Corona Virus Rücksicht nehmen.

Da ich das Gutachten inzwischen vorliegen habe besteht kein Grund ein Telefongespräch zu Führen.
Wen sie ein Anliegen haben bitte teilen sie es mir Schriftlich mit.
Wenn der Text vom 03.07. so an das Jobcenter rausgegangen ist, dann hat sich die Situation doch nicht geändert. Dir liegt jetzt zwar der ausführliche Teil vor. Der übrige Teil fehlt ja immer noch. Ich würde nochmal an den anderen Teil erinnern und um die Zusendung bitten. Das  pers. "Gespräch" an sich würde ich nicht ablehnen. Auch wenn sich dein Interesse in Grenzen hält, würde ich dies dem Jobcenter nicht auf die Nase binden.

Der Amtsarzt hält dich max. für die nächsten drei Monate eingeschränkt vermittelbar. Dies ändert aber nichts an der Möglichkeit dass du weiterhin oder generell AU bist. Je nach dem was du überhaupt bezweckst, kannst du die Situation aussitzen oder aber tatsächlich die EM-Rente beantragen. Mangels fachärztlicher Beurteilungen dürfte dies dann aber schwierig werden.
Generell würde ich dir den Weg zum Facharzt nahelegen. Dies erleichtert den Kampf mit dem Jobcenter ungemein.

Ich würde das Verwaltungsverfahren (Sanktion mit erfolgreichem Widerspruch) nutzen um eine Fortsetzungsfeststellungklage einzuereichen. So wäre es m.E. möglich vom Gericht feststellen zu lassen, dass die WUB so pauschal und unbegründet wie in deinem Fall rechtswidrig ist und das Jobcenter die WUB nicht mehr unbegründet fordern darf.

Offline Andre

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Re: Amtsarzt und EGV
« Antwort #291 am: Heute um 15:21:37 »
Ja finde ich auch das das Ganze Gutachten null und nichtig ist wen eine/r vom Jobcenter glaubt ein Psyschater zu sein.

Ich Hatte letztes jahr eine mediziniches Gutachten beim ÄD und dieses Jahr ein Psyschologiches der Arzt unterhielt sich wie schon erwähnt nur 3 Minuaten mit mir und sagte zu mir das er sich dem Gutachten aus dem Letzten Jahr anschliest.
Und genau genommen Nehme ich schon mehr als seid mindestens 6 Monaten ein Medikament ein das mir mein Arzt verschrieben hat gegen Panikatacken also bin ich in Behandlung und den Namen des Medikament habe ich auch in den Fragebogen mit reingeschrieben.
Und dem Arzt teilte ich das auch beim Gespräch mit.
Warum der ÄD keine Akten von meinem Arzt verlangt hat weis ich nicht aber ich denke das die Akten vom Vorjahr dme gereicht haben sind ja alles vom selben Arzt.

Und wie man ja in dem Gutachten sieht weigert sich ja der ÄD mir den den Teil B auszuhändigen gibt es eine Möglichkeit ihn dazu zu bringen mir den zu geben?
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