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Autor Thema: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.  (Gelesen 2216 mal)

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Offline Marcus1

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #15 am: 29. Juli 2020, 22:42:39 »
(Sorry. Aber diese Forum spinnt bei mir ein wenig. Ich klicke auf „Vorschau“, möchte dann senden, und es wird mir angezeigt das ich es schon abgeschickt hätte. Es wird dann aber nur die halbe Antwort angezeigt. Tut mir leid das es so „zerstückelt“ ankommt.)


1. Zum Gedanken das Geld einfach meinen Eltern zurückzuzahlen. Somit sieht das Jobcenter das ich zwar im Dezember Geld erhalten habe. Das ich nun aber in voller Höhe wieder zurück gezahlt habe. Halt 7 Monate später. Aber halt nicht 10 Jahre später. Das wäre dann der Beweis das es sich nicht um eine Schenkung sondern um ein Darlehen gehandelt hat. Was ich dann auch zurück gezahlt habe. Bin mir aber dann nicht sicher ob das Jobcenter die Sanktionen der letzzten 3 Monate erstatten würde. Und auch Geldrückzahlungen von mir einstellt. (Weil es ja schon wieder ein neuer Leistungsraum ist)

2. Zum Widerspruch. Ich habe vom Jobcenter die Info erhalten das Beträge gekürzt werden. Ich also weniger Geld erhalten werde. Und das ich Geld zurück zahlen soll. In dem Schreiben wurde das Geld von meinen Eltern als „Einnahmen“ deklariert. Ich dachte zu Beginn noch das sie einfach die Darlehensveträge übersehen habe.

März 2020 habe ich Wiederspruch eingelegt. Geschrieben das es sich um ein Darlehen handelt und noch mal die Verträge mitgeschickt.

Heute, 29. Juli 2020 erhalte ich Antwort in Form eine „Widerspruchsbescheid“
ZITAT: Siehe Bild / Anlage.

Dann folgt noch eine Rechtsbelehrung das ich gegen diese Entscheidung binnen eines Monats Klage einreichen kann.

3. Für die TK (aber auch für mich selbst) ist es wichtig das Zahlungen für Diagnostik und Therapie von meinem Konto ausgehen. Es wird alles noch verwirrender wenn ich zu einer Diagnostik gehe, aber jemand anderes dafür zahlt. Ich aber dann um Kostenübernahme bei der TK kämpfe. Es muss / sollte schon alles über mein Konto laufen. Meine Krankheit, meine Diagnsotik/Behandlung, mein Geld (Mein Konto)

Offline oldhoefi

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #16 am: 30. Juli 2020, 00:56:35 »
@ Marcus1,

Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:22:14
Die Unterlagen vom Jobcenter möchte ich hier lieber nicht teilen. Auch nicht geschwärzt.
Gut, dann eben nicht.

Es hatte schon seine Gründe, warum ich das „Schreiben“ des SGB II Leistungsträgers komplett und mit Datumsangaben lesen wollte.

Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
Heute, 29. Juli 2020 erhalte ich Antwort in Form eine „Widerspruchsbescheid“
ZITAT: Siehe Bild / Anlage.
Zu den nunmehr eingestellten Unterlagen-Brocken werde ich jedenfalls keine Einschätzung abgeben, da – zumindest mir – die schriftliche Vorgeschichte und somit der Gesamtüberblick fehlen.

Auf bloßen Zuruf, unbelegte Behauptungen und unvollständige Unterlagen erteile ich grundsätzlich keine Hilfestellung, alleine schon aus Selbstschutz.

Wenn Du dem Forum nicht traust, dann wende Dich mit Deinem Anliegen an einen fachkundigen Rechtsanwalt.

Damit bin ich hier raus. :bye:
„Je höher die Rechthaberei in einem Menschen steigt, desto seltener hat er recht - das heißt desto seltener stimmen seine Aussagen und Behauptungen mit der Wahrheit überein.“

Johann Heinrich Pestalozzi (1746 - 1827) Schweizer Pädagoge und Sozialreformer

Online NevAda

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #17 am: 30. Juli 2020, 07:06:41 »
Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
Das wäre dann der Beweis das es sich nicht um eine Schenkung sondern um ein Darlehen gehandelt hat.
Mitnichten.
Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
In dem Schreiben wurde das Geld von meinen Eltern als „Einnahmen“ deklariert.
Regelmäßige Überweisungen von je 1.000 Euro sind Einkommen. Und es wird auch nicht glaubwürdiger, wenn es andere Beträge zu anderen Zeitpunkten sind, als Du die Rechnungen bezahlst.
Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
3. Für die TK (aber auch für mich selbst) ist es wichtig das Zahlungen für Diagnostik und Therapie von meinem Konto ausgehen.
Nein. Bei der Zuordnung von Zahlungen spielt der Absender nur dann eine Rolle, wenn der Verwendungszweck nicht richtig angegeben ist.
Ich profitiere permanent unmittelbar von Menschenrechtsverletzungen.

Offline Fylou

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #18 am: 30. Juli 2020, 09:05:00 »
Zum dritten Mal: Kannst du genau belegen, dass die exakte Summe X deiner Eltern mit Rechnung Y,Z... an die behandelnden Ärzte/Kliniken/etc gezahlt wurde? Denn nur zu sagen "habe ich für medizinische Zwecke gebraucht" reicht nicht. Ohne diese Beweise braucht man gar nicht weiter argumentieren und die kleine Chance dass man das noch klären kann wird noch kleiner.

Zitat
Für die TK (aber auch für mich selbst) ist es wichtig das Zahlungen für Diagnostik und Therapie von meinem Konto ausgehen. Es wird alles noch verwirrender wenn ich zu einer Diagnostik gehe, aber jemand anderes dafür zahlt. Ich aber dann um Kostenübernahme bei der TK kämpfe. Es muss / sollte schon alles über mein Konto laufen. Meine Krankheit, meine Diagnsotik/Behandlung, mein Geld (Mein Konto)

Dann sollte der Zahlungsverkehr ja belegbar sein. Sinniger wäre es gewesen, dafür ein Unterkonto zu machen von dem ausschließlich diese Kosten beglichen werden. Das hätte man natürlich auch dem JC melden müssen, aber man könnte besser argumentieren.
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Offline BigMama

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #19 am: 30. Juli 2020, 09:12:27 »
Wieso ist hier die Rede von 2.000 €? Die letzten 1.000 € wurden doch sicherlich schon überwiesen an die entsprechende Klinik. Dies lässt sich doch dann auch  über den entsprechenden Kontoauszung nachweisen.

Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
Meine Krankheit, meine Diagnsotik/Behandlung, mein Geld (Mein Konto)
Das kann ich nicht nachvollziehen.

Mir stellt sich noch eine weitere Frage. Wieso ist hier immer wieder die Rede von Diagnostik? Die Diagnose wurde doch schon gestellt. Wieso muss die gleich Untersuchung dann immer wieder durchgeführt werden?

Handelt es sich bei der Diagnose vielleicht um etwas was "alternativmedizinisch" festgestellt wurde? Und gibt es deshalb keinen ICD Schlüssel? Wer schreibt dich eigentlich die ganze Zeit über krank? Dein Hausarzt?
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
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Offline maiqi

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #20 am: 30. Juli 2020, 10:39:44 »
Wieso ist hier die Rede von 2.000 €? Die letzten 1.000 € wurden doch sicherlich schon überwiesen an die entsprechende Klinik. Dies lässt sich doch dann auch  über den entsprechenden Kontoauszung nachweisen.

Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
Meine Krankheit, meine Diagnsotik/Behandlung, mein Geld (Mein Konto)
Das kann ich nicht nachvollziehen.

Mir stellt sich noch eine weitere Frage. Wieso ist hier immer wieder die Rede von Diagnostik? Die Diagnose wurde doch schon gestellt. Wieso muss die gleich Untersuchung dann immer wieder durchgeführt werden?

Handelt es sich bei der Diagnose vielleicht um etwas was "alternativmedizinisch" festgestellt wurde? Und gibt es deshalb keinen ICD Schlüssel? Wer schreibt dich eigentlich die ganze Zeit über krank? Dein Hausarzt?

Ich raetsel auch gerade was das fuer eine ominoese Krankheit ist, die regelmaessige Untersuchungen in speziellen Maschinen braucht, welche ploetzlich von der KK nicht mehr uebernommen werden ...

Offline Marcus1

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #21 am: 30. Juli 2020, 11:18:03 »
1. NevAda: Kannst du dein „Mitnichten“ noch etwas genauer erläutern. Dem Wiederspruchsausschuss hat doch bemängelt das ich das Geld erst in 10 Jahren zurückzahlen könnte. Wenn ich nun das Gedl „Zeitnah“ meinen Eltern zurückzahlen würde dann wäre doch klare das es sich nicht um Geldgeschenke handelt.
So ist halt meine Logik. „Mitnichten“. Hmm. Kannst du das genauer erklären?


2. Zu den Darlehnen. Ich habe nur erwähnt das eben in der Vergangenheit meine Eltern mir schon öfter mal 1000,- Euro Überwiesen haben. Immer mit dem gleichen Darlehensvertrag. (Auf 10 Jahre). Und in der Vergangenheit hat das Jobcenter das Geld nie als „Einkommen“ gewertet.
Ich will nur darauf aufmerksam machen das es jetzt eben zum ersten Mal ist.


3. Fylou: Ich habe erklärt das ich die 2000,- Euro noch nicht ausgegeben habe. (Aufgrund von Corona. Und weil ich auch erst im Dezember einen Arzttermin hatte. Der Arzt schreibt dann eine Empfehlung aus. Der MDK prüft das und hat den Arztbrief unterschlagen. Der Widerspruchausschuss von der TK hat sich auch Monatelang nicht gemeldet. Und zu Corona wollte ich eh nicht in die Privatpraxis fahren weil die sehr weit entfernt liegt. Und ich erst die Zusage von der TK abwarten wollte. „Selbst zahlen“ und hinterher das Geld von der TK einklagen ist auch schwierig. Habe ich in der Vergangenheit gelernt.
Das Geld ist auf meinem Konto. Wurde noch nicht ausgegeben.

4. BigMama: „Meine Krankheit, mein Geld“ kannst du nichrt nachvollziehen? Das verstehe ich wiederum nicht wie man das nicht nachvollziehen kann. Ich habe Geld verdient und bin 40 Jahre alt. Ich möchte nicht das meine Eltern für meine Krankheit zahlen. Oder Freunde. Nur weil es sich eben um eine seltene Krankheit handelt wo es Probleme geben kann… das die Kasse da Kosten übernimmt.

5. es handelt sich NICHT um „Alternativmedizin“. Nicht esotherisches.

Ich bin nicht Krankgeschrieben. Weil mich niemand so richtig krank schreiben kann. Auch wegen dem ICD-10 Schlüssel.

Die Krankheit ist privat. Ich möchte das hier nicht benennen aber ich gebe gerne Auskunft. So gut es eben geht.

Das Gerät mit dem man die Krankheit diagnostiziert werden kann ist GKV zugelassen. Die Untersuchung selbst findet bei Privatärzten statt. Es gibt nur 2 Geräte in ganz Deutschland. Die Diagnostik ist SEHR genau und Eindeutig. Man kann dann die Krankheit selbst sehr genau bennenen. Es gibt aber leider dennoch keinen ICD-10 Schlüssel.
Die Krankheit wurde auch vom medizinischen Dienst des Jobcenters zu 100% anerkannt. Und ich wurde zu 100% als nicht arbeitsfähig eingestuft. Seit 3 Jahren soll ich Frührente beantragen. Das ist bei Rentenversichung nicht möglich da die behaupten: „Die Krankheit gibt es ja nicht“.
Auch mehrere große Kliniken sind mit dem Fall vertraut. Die Krankheit wird auch von Seiten der Ärzte zu 100% bestötigt.
Da die Krankhheit aber „unbekannt“ ist gibt es keine richtigen Behandlungsoptionen.
Ich wurde von einer Klinik mal zu „experimentellen Behandlungen“ in die Schweiz geschickt.
Obwohl eine Klinik das empfohlen hatte hat die TK die Kosten dafür nicht übernommen. Weil eine Therapie ja auch erstmal bewertet werden muss. Und Schweiz ist nicht Deutschland.


6. maiqi: „Ominoese Krankheit“. Ja.Wünsche ich niemanden. Denke ich mir aber auch nicht einfach so mal hier aus. Und Jobcenter, Kliniken, auch der MDK der TK erkennen diese Erkankung auch an (Auch ohne ICD-10). Die Untersuchen und Behandlungsoptionen sind dennoch „privtaleistungen.“ Ist eben so.

Die Untersuchung muss regelmäßig Erfolgen da ich teils auch Beweisen muss das die Krankheit nach wie vor vorhanden ist. Teils muss ich auch eine „Verschlechterung“ nachweißen um dann eine Behandlugn bezahlt zu bekommen. Oder auch eine Nachkontrolle zu rechtfertigen. Es gibt einige Gründe warum bei dieser Erkrankung auch regelmäßig Nachkontrollen durchgeführt werden müssen.

Ich suche nach Lösungen die Klage abzuwenden. Ich könnte dem Jobcenter ja auch sagen das dich das Geld noch ausgeben werde. Ich muss aber da auch erst Gerichtsverhandlungen mit der TK abwarten. Und auch aufgrund von Corona habe ich eben diese Untersuchung noch nicht angegangen.

Und eine Behandlung (wofür ich dann auch wieder Geld benötige) ist auch abhängig von der Diagnostik. Diese eine Unterschung gibt dann Aufschluss welche Bereich im Körper gerade „betroffen“ ist. Und für die privatbehandlungen … müssen das Ärzte dann wieder verordnen, und das muss ich wieder bei der TK einreichen, usw.

Offline Fylou

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #22 am: 30. Juli 2020, 11:59:53 »
Das Ganze klingt sehr verworren. Auf der einen Seite schreibst du

Zitat
"Ich habe nur erwähnt das eben in der Vergangenheit meine Eltern mir schon öfter mal 1000,- Euro Überwiesen haben."

Dann wieder:
Zitat
" Ich habe erklärt das ich die 2000,- Euro noch nicht ausgegeben habe."

Dann muss aber für die Zeit DAVOR eine Auflistung der Rechnungen da sein? Wieso überweisen dir deine Eltern Geld bevor du es brauchst?



Zitat
2020 kontrolliert der MDK (TK) den Fall noch mal und kommt zu dem Ergebnis das
die Kosten nicht mehr zu Lasten der TK gehen darf. Dagegen habe ich nun Klage eingereicht.
So lange die TK die Kosten nicht übernimmt muss ich selbst dafür zahlen.

Zitat
Und ich erst die Zusage von der TK abwarten wollte. „Selbst zahlen“ und hinterher das Geld von der TK einklagen ist auch schwierig. Habe ich in der Vergangenheit gelernt.

Was denn nun? Musst du es selber zahlen oder nicht? Warum dann abwarten was die TK sagt? Wenn du die Klage oder Zusage abwarten willst dann brauchst du keinen Vorschuss deiner Eltern.


Zitat
Und Jobcenter, Kliniken, auch der MDK der TK erkennen diese Erkankung auch an
Zitat
Das ist bei Rentenversichung nicht möglich da die behaupten: „Die Krankheit gibt es ja nicht“.

Ohne ICD-Schlüssel wird das auch nichts und es verwundert mich, dass sonst alle es so anerkennen. Es gibt ja auch genug Schlüssel für nicht näher begründbare Symptome (z.B. die R00-99).

Zitat
Das Gerät mit dem man die Krankheit diagnostiziert werden kann ist GKV zugelassen
Dann steht doch in der Zulassung eine Indikation?
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Offline BigMama

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #23 am: 30. Juli 2020, 12:09:15 »
Zitat von: BigMama am 30. Juli 2020, 09:12:27
Wieso ist hier die Rede von 2.000 €? Die letzten 1.000 € wurden doch sicherlich schon überwiesen an die entsprechende Klinik. Dies lässt sich doch dann auch  über den entsprechenden Kontoauszung nachweisen.

Kannst du das bitte noch näher erläutern? Wieso hast du noch 2.000 €. Du hat davon gesprochen, dass der letzte Termin ausgefallen ist bzw. nicht vereinbart wurde. Was ist mit dem vorangegangenen Termin? Wie häufig im Jahr muss denn diese Untersuchung gemacht werden? Und kannst du anhand deiner Kontoausüzge die Zahlung der vorhergehenden Untersuchungen nachweisen?
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Offline blaumeise

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #24 am: 30. Juli 2020, 12:21:16 »
Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 17:11:47
Meine Eltern überweisen mir regelmäßig 1000,- Euro für Kontrolluntersuchungen
in diesem Gerät und auch Therapiemöglichkeiten die weit über dem hinaus gehen
was die gesetzliche Krankenkass zahlen würde.

Das Jobcenter fordert nun Geld zurück. 2000,- Euro meiner Eltern werden
NICHT als Darlehen angesehen:

Grund vom Jobcenter:
- Die Rückzahlungen wurden mit 2030 angegeben: Dieses Datum liegt außerhalb
  des Bewilligungszeitraumes. (Dieser liegt ja eh immer nur bei 6 Monaten)
- Als Grund hätte ich zwar medizinische Gründe angegeben, aber dabei ist zu beachten
  das es sich um Kosten handelt die von der gesetzlichen Krankenkasse erstattet werden müssen.

Beide Gründe sind nicht haltbar, da es erstens viele medizinische Leistungen und Produkte gibt, die die KK nicht zahlt. Hier tut es nicht, das kannst du belegen. Zweitens, nirgendwo steht geschrieben, dass man ein Darlehen zwingend innerhalb des BWZ zurückgezahlt haben muss, ansonsten ist es kein Darlehen. Das ist Quatsch.

Ich weiß nicht, wie eure Darlehensverträge für jedes einzelne Darlehen aussehen, aber sie sollten so oder so ähnlich formuliert bzw. die wesentliche Inhalte drinhaben, wie in den diversen Beispielen, die du hier findest: https://hartz.info/index.php?board=9.0

Zahlst du denn aktuell jeden Monat etwas von dem ersten Darlehen an deine Eltern zurück von deinem Regelsatz? Ist das im Darlehensvertrag so festgelegt?

Um der Darlehensproblematik zu entgehen, wäre mein Vorschlag, dass deine Eltern die Rechnung des Arztes oder der Klinik direkt zahlen. Die Diagnose und die Einzelheiten kannst du schwärzen, dann ist deine Privat- und Intimsphäre gewahrt. Das sollten auch deine Eltern verstehen. Dann steht dir selbst das Geld in keinem Moment zur Verfügung - das ist relevant - und es gibt kein Einkommen, das angerechnet werden kann. Es sei denn, du willst für jedes einzelne Darlehen erneut klagen müssen, wie das JC es offenbar vorhat.

Offline Marcus1

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #25 am: 30. Juli 2020, 13:03:56 »
Ist ja wie ein Verhör hier. :) (Aber passt schon)
Finde es nicht verworren? Hmm. Ich versuche es noch mal zu erklären:

In der Vergangenheit (2017, 2018) haben mir meine Eltern auch schon mal 1000,- Euro überwiesen. Wie gesagt ist das Verhältnis zu meinen Eltern nicht gut. Die wohnen weit weg und ich berichte nicht gerne wann und wie ich welche Diagnostik oder Behandlung ich gerade angegangen bin.

Am liebsten hätte ich gar keine Unterstützung meiner Eltern. Diese Überweisen mir dennoch spontan Geld. (Ich setze dann ein Darlehensvertrag auf) Das Geld asu 2017, 2018 habe ich ausgegeben. Für Untersuchen und Behandlungen, aber auch einfach zum Leben. Das Jobcenter hat das nie als „Einkommen“ gewertet.

Ende 2019 haben meinen Eltern mir zweimal je 1000,- Euro überwiesen. Weil sie wussten ich werde das Geld bfür medizinische Zwecke brauchen. Gleicher Darlehensvertrag wie früher. Dieses Mal wertet das Jocenter es nun als „Einkommen“.

Diese 2000,- Euro (2x 1000,-) habe ich eben noch auf meinem Konto.

Zu Frage: „Musst du jetzt selber zahlen oder nicht“ – Das wird momentan vor Gericht geklärt. In der Vergangenheit war es so das die TK nachträglich die Kosten übernommen hat. Ich musste aber mit meinem Privaten Geld die Untersuchungen erstmal selbst zahlen. Die TK hat dann die Kosten übernommen, OHNE den MDK einzuschalten.
2019 war dann die TK nicht mehr bereit für die gleiche Untersuchung zu bezahlen. MDK wurde eingeschaltet. Diese kam zu dem Entschluss das die Untersuchung GKV Konform ist. Die TK übernahm die Kosten. 2020 stellte ich wieder einen Antrag auf Kostenübernahme. Der MDK prüft den Fall und kommt zu dem Schluss das es nicht GKV Konform ist. Dagegen Klage ich nun. Im verfahren wurde jetzt erstmal geklärt das zwar das Untersuchungsgerät GKV Konform ist, aber der MDK soll jetzt klären ob ein Systemmangel vorliegt und die TK muss klären warum nur private Ärzte so ein Gerät bedienen. Und es ist nicht klar ob ich die Kosten übernommen werden oder nicht.

Bei Behandlung sieht es ähnlich aus. Dort habe ich oft das den Höchstsatz überschritten. Ohne Behandlung tritt eine Verschlechterung ein. Man kann sich das Vorstellen als würde ein Skoliosepatient / oder ein Patient wie Samuel Koch … keine physikalische Behandlungen bekommen weil alles ausgeschöpft ist.

Es geht also auch hier um „gesetzliche Leistungen“ die aber zu 100% ausgeschöpft wurden. Und dann wird halt diskutiert ob die Krankheit generell existiert,.

Und ja. Es gibt dann eben eine „übergeordnete ICD-10“ . Die ist bei mir mit „Wirbelsäule“ angegeben. Die Krankheit ist aber bissl spezieller. Als einfach nur „Rückenprobleme“ ;)
Wie gesagt: Ist extrem selten. Nicht wirklich behandelbar, weil es leider unbekannt ist.

Zur Indikation: „Ärzte stellen eine Indikation aus“. Auch der MDK schrieb das die Untersuchung nur in diesem speziellen Gerät erfolgen kann. Das war aber 2019. Jetzt, 2020 schreibt der MDK etwas vollkommen anderes.

Ich will noch mal betonen das MDK, Jobcenter, Kliniken die Krankheit „anerkennen“, jedoch es sich bei den Untersuchungen und Behandlungen um „Privatleistungen“ handeln und jedes Mal leider aufs neue verhandelt werden muss wer nun die Kosten dafür trägt. Ich habe Behandlungsmethoden die 10.000 Euro kosten die „durchgewunken“ werden. Und dann wieder Kosten von „nur 500“ Euro wo ich dann aber Klagen muss weil es an einer Formulierung im Arztbrief scheitert.

Aber es würde wirklich zu weit führen. Und ich möchte hier nicht meine Krankengeschichte weiter ausbreiten.

Das wesentlich ist, denke ich: Das auch das Jobcenter die Krankheit geprüft hat. Und dies auch anerkennt. Es bleibt dennoch erst mal eine Privatleistung. Und es halt jedes mal aufs neue wieder ein Kampf mit der TK .. und so ein Gerichtsverfahren dauert halt auch.

An Blaumeise:
Vielen Dank für die Infos!

Zu den Darlehnsverträgen. Das habe ich nach einem Muster erstellt… was ich 2017 selbst recherchiert habe. Verträge bestehen aus:

- Darlehnsgewährleistung
- Verzinsung
- Tilgung (Tilgung mit Entfälligkeit)
- Zahlungsverzug
- Sicherheiten
- Kündigung
- Schlussbestimmungen

Monatliche Rückzahlungen wurden nicht vereinbart sondern nur vereinbart das ich es eben innerhalb der 10 Jahre zurück zahlen muss.

(Wenn ich jetzt noch mal Musterverträge anschaue lese ich das man maximal 3 Jahre angeben darf / sollte. Weil danach Verjährt die Frist einfach. Und danach muss man das Darlehen eben nicht mehr zurück zahlen. Ich meine damals gelesen zu haben das 10 Jahre ok sind. Deswegen habe ich auch 10 Jahre eingetragen.)

Ich habe auch in Gesprächen mit dem Jobcenter immer deutlich erklärt das ich das Geld wahrscheinlich nie meinen Eltern zurück geben werde / kann. Ich habe das alles offen angesprochen. Die Mitarbeiter vom Jobcenter erzählten mir auch das ich eben so ein Fall bin der „durchs Raster“ fällt. Allein aufgrund dieser Krankheit. Und das sei alles so völlig in Ordnung. Und das wird nicht als „Einkommen“ eingestuft werden.
(Jetzt, 2020, haben die es aber doch als Einkommen gewertet)

Mit den Eltern herrscht im Grunde Kontaktabbruch. (hat viele Gründe. Kann sich jeder selbst denken warum es manchmal besser ist wenn Kinder sich von Eltern „trennen“ oder auch die Kinder von ihren Eltern)

Die Situation ist leider so das die Eltern mir soe wie es denen gerade passt, eben mal Geld überweisen. Ich setze dann noch den Darlehensvertrag auf. Und dann ist Funkstille zu den Eltern. Kein Kontakt. Es wäre schon problematisch das Geld jetzt zurück zu überweisen. (Einfach wegen dem Verhältnis zu den Eltern)


An BigMama:
Ich kann die Ausgaben vergangener Untersuchungen per Kontoauszug belegen. Das sind ca. 10.000 Euro Ausgaben. Davon habe ich ca. die Hälfte von der TK zurück bekommen. (Das sind viele verschiedene Untersuchungen und Behandlungen.) Aber ja. Ich kann das alles belegen das ich viel Geld ausgegeben habe. Im jahr 2017 und 2018 haben meine Eltern vielleicht. ca. 5000 Euro überweisen. Also in einem Jahr 3000 Euro. In dem anderen Jahr 2000 Euro.
Immer mal wieder eben 1000,- Euro. Und das Geld ging komplett für Untersuchungen drauf. Und das ist alles auf meinen Auszügen zu erkennen.


Zu den 2000,- Euro. Meine Eltern überweisen diese „spontan“. Einfach so. Die wissen grob das ich das für medizinische Zwecke benötige. Aktuell steht eben auch diese spezielle Untersuchung an wo Ärzte mir raten diese 1x im Jahr durchführen zu lassen. Im Jahr 2020 bin ich die noch nicht angegangen. Wegen Corona. Und da der MDK der TK die Kosten nicht übernehmen will. Und ich will gerne das die TK die Kosten übernimmt… weil dann könnte ich das Geld tatsächlich meinen Eltern zurückzahlen. Aber das weiß ich eben nicht. Im nöchsten Jahr muss ich dann wieder diese Untershcung machen. Wieder 1000,- Euro. Diese 2000,- Euro vom Dezember 2019… wären dann weg.
Und obwohl die TK diese Untersuchung in der Vergangenheit bezahlt hat heißt es eben nicht das sie das auch in der Zukunft so machen müssen. Momentan sagt der MDK das das in der Vergangenheit quasi nicht rechtens war.

Um die Beträge aus den Jahren 2017 und 2018 geht es eh nicht mehr. Das Jobcenter hat diese Beträge NIE als „Einkommen“ bewertet. Somit war es auch egal wohin das Geld floss. Ob jetzt in Untersuchungen oder nicht.

Offline blaumeise

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #26 am: 30. Juli 2020, 13:41:21 »
Zitat von: Marcus1 am 30. Juli 2020, 13:03:56
Ich habe auch in Gesprächen mit dem Jobcenter immer deutlich erklärt das ich das Geld wahrscheinlich nie meinen Eltern zurück geben werde / kann. Ich habe das alles offen angesprochen.
So was würde ich mir verkneifen. ==>  Goldene Regeln, Punkt 15: https://hartz.info/index.php?topic=43.0

Das steht meines Erachtens alles in deiner Akte, woraufhin deine SB jetzt zweifelt, dass du tatsächlich "nur" Darlehen erhältst. Zumal du - vermutlich - noch nichts von den ganzen Darlehen an deine Eltern bis jetzt zurückgezahlt hast. Das geht auch in bar gegen Barquittung, Hauptsache, du hast was in der Hand, das du vorweisen kannst und das belegt, dass es sich um echte Darlehen handelt, die du abstotterst.

Eine Zweckbestimmung im Darlehensvertrag wäre auch sinnvoll, siehe Beispiele und Erläuterungen.

Zitat von: Marcus1 am 30. Juli 2020, 13:03:56
(Wenn ich jetzt noch mal Musterverträge anschaue lese ich das man maximal 3 Jahre angeben darf / sollte. Weil danach Verjährt die Frist einfach. Und danach muss man das Darlehen eben nicht mehr zurück zahlen. Ich meine damals gelesen zu haben das 10 Jahre ok sind. Deswegen habe ich auch 10 Jahre eingetragen.)
Ich verstehe das mit der Verjährungsfrist so, dass sie erst dann zu laufen beginnt, wenn die vereinbarte Rückzahlungsfrist bzw. das Rückzahlungsdatum erreicht ist. In deinem Fall also in 10 Jahren. Dann haben deine Eltern noch 3 Jahre Zeit, ihre Ansprüche durchzusetzen, erst danach verfällt das Darlehen. Ich bin aber absoluter Laie in dem Thema. Das Ganze ist aber hier auch nicht so wichtig, denke ich.

Offline CCR

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #27 am: 30. Juli 2020, 13:59:57 »
ich denke so ein Darlehensnachweis wäre besser vor einem Hartz4 Antrag glaubwürdiger, so sieht es für die im JC wie eine Unterstützung für was immer aus. Das Geld vom JC wirst du nur wieder bekommen wenn der Prozess mit der TK zu deinen Gunsten ausgeht oder deine privaten Medizinischen Gutachten vor Gericht gegen das JC anerkannt werden.

Zitat von: Marcus1 am 29. Juli 2020, 22:42:39
3. Für die TK (aber auch für mich selbst) ist es wichtig das Zahlungen für Diagnostik und Therapie von meinem Konto ausgehen. Es wird alles noch verwirrender wenn ich zu einer Diagnostik gehe, aber jemand anderes dafür zahlt. Ich aber dann um Kostenübernahme bei der TK kämpfe. Es muss / sollte schon alles über mein Konto laufen. Meine Krankheit, meine Diagnsotik/Behandlung, mein Geld (Mein Konto)

genau
In den grossen Städten tranken viele Männer weniger aus Langeweile als vielmehr wegen des Lebens in permanenter Unterdrückung.

Offline Fylou

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #28 am: 30. Juli 2020, 14:04:51 »
Kurzum: deine Eltern schenken dir Geld, da du es nicht zurückzahlen kannst oder sie es wollen. Deine Darlehensverträge sind nichtig, da es sich hier um kein Darlehen handelt. Haben deine Eltern denn die Verträge jemals unterschrieben?

Das bis jetzt das Jc das so durchgewunken hat ist mehr als großzügig und keinesfalls rechtens! Es tut mir leid das so krass zu sagen, aber es ist so! Wenn deine Eltern dir spontan Geld überweisen dann ist es Einkommen. Punkt.

So. du hast 2000€ rumliegen die für deine Gesundheit sind, willst jetzt aber unbedingt warten bis die Klage gegen die TK durch ist? In der Zeit verbessert sich sicherlich deine Gesundheit nicht, oder? Also nimm das Geld und lass dich behandeln, was soll die Warterei?  :weisnich:

Ich verstehe durchaus, dass man als austherapiert vieles selber übernehmen muss und das Geld kostet. Und menschlich kann ich deine Situation sehr gut nachvollziehen, rein rechtlich ist es aber Einkommen, zumal du es auch für deinen Lebensunterhalt verwendet hast. Da lässt sich nicht gegen argumentieren  :weisnich:
Wenn man alle Gesetze studieren wollte, so hätte man gar keine Zeit mehr, sie zu übertreten.  :blum:
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Offline Marcus1

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Re: Jobcenter sieht Darlehen als Einkommen.
« Antwort #29 am: 30. Juli 2020, 14:18:27 »
Was mich verwundert ist das aufgrund des Datums der Rückzahlung der ganze Vertrag „ungültig“ sein soll. (Aber das muss ich mit einem Anwalt besprechen)

Auch der Zweite Punkt ist ob ein Darlehen eben „zweckgebunden“ sein muss. So wie das Jobcenter es behauptet. Mit einem medizinischen Zweck. Wenn die TK es zahlt .. brauche ich eh das Geld von meinen Eltern nicht. Sollte die TK nicht zahlen … brauche ich das Geld. Aber das Jobcenter kann ja dann erst recht behauptet: Sorry, ist keine Leistung der Krankenkasse.

Auch „Was wäre wenn ich jetzt die 2000 Euro zurückzahle“.
(obwohl ich das Geld dringend brauche wenn das vor Gericht nicht gut ausgeht… mit der TK. Weil dann brauche ich 1000,- Euro weil die Untersuchung muss ich so oder so angehen).

Ich werde definitiv einen Anwalt einschalten. Danke für die ganzen Antworten hier!

Und „Deine Eltern schenken dir Geld“. Ich schreibe hier offen wie es ist. Ich mache dann Darlehensverträge. Wenn die Kosten (Und es geht hier um 10.000, 20.000 Euro und mehr) von der Kasse getragen würden… dann bräuchte ich die Geschenke nicht.

„Rechtens“ wäre es wenn das Jobcenter das nicht dulden würde. Und weiter?
Dann wäre die Lösung für mich mich endlos zu verschulden. Obwohl ich „recht habe“ (Was Krankheit angeht) ist es halt manchmal dennoch nicht einfach auch recht zu bekommen.

Irgendwie muss ich leider „tricksen“. Und ich habe darauf Null Lust.
Ich bereichere mich nicht. Ich versuche einfach keine Schulden zu machen.
Die 2000 Euro gebe ich nicht für Lebensunterhalt aus. Sondern die benötige ich wenn die Kasse eben mal wieder sagt: „Sorry, dafür zahlen wir nicht. Und wenn Sie ohne Behandlung nicht mehr laufen können und in ein Pflegeheim müssen.. .dann ist das halt so. Das kostet dann der TK mehr als vielleicht eine Behandlung… „

Wie auch immer. Werde einen Anwalt einschalten.