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Autor Thema: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft  (Gelesen 3757 mal)

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Gast44574

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #30 am: 25. August 2020, 16:41:58 »
@NeVada: wenn Du nur Leute anpöbeln kannst, die sich gerade in einer Notsituation befinden, dann spare Dir Deine Antworten! 

@Fylou: nein schriftlich kann er mir das so nicht geben, er ist ja mit dem Fall weiter nicht vertraut. Ich habe angerufen und die Sache kurz geschildert. Ansonsten muß ich den Termin ja bei ihm bezahlen und das  geht nicht als Beratungsgespräch sondern, dann müsste er die Erbengemeinschaft auflösen und das würde mich wiederrum ca. 800 Euro kosten inkl. Gebühren für das Grundbuchamt. Aber er sagt ja, er kann mir nicht ein Viertel als Eigentum da reinschreiben, weil wie soll man das aufteilen?

Offline Fylou

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #31 am: 25. August 2020, 17:20:18 »
Hast du denn mal versucht mit dem Schreiben mit den Forderungen vom JC Beratungshilfe zu bekommen?

Offline RedChili

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #32 am: 25. August 2020, 18:26:37 »
Aber er sagt ja, er kann mir nicht ein Viertel als Eigentum da reinschreiben, weil wie soll man das aufteilen?
Sorry, ich bezweifel gerade ernsthaft, dass du mit einem Notar telefoniert hast. Selbstverständlich kannst du einen Miteigentumsanteil von 1/4 an einer Immobilie erhalten. Ich hab auch schon 8/10 und 2/10 oder 3/5 und 2/5 als Anteile im Grundbuch gesehen.
Alternativ hat der Notar keine Ahnung und dann ist es sinnvoller, ihr bleibt von dem weg.

Gast44574

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #33 am: 25. August 2020, 21:16:57 »
Aber er sagt ja, er kann mir nicht ein Viertel als Eigentum da reinschreiben, weil wie soll man das aufteilen?
Sorry, ich bezweifel gerade ernsthaft, dass du mit einem Notar telefoniert hast. Selbstverständlich kannst du einen Miteigentumsanteil von 1/4 an einer Immobilie erhalten. Ich hab auch schon 8/10 und 2/10 oder 3/5 und 2/5 als Anteile im Grundbuch gesehen.
Alternativ hat der Notar keine Ahnung und dann ist es sinnvoller, ihr bleibt von dem weg.

Doch ich habe mit einem Notar telefoniert, der sogar einen gewissen Titel hat. Daher gehe ich davon aus, das er weiß, was er da sagt. Natürlich ist nicht auszuschliessen, das es trotzdem so nicht stimmt. Er hatte allerdings nicht die Unterlagen. Ich habe dort angerufen und mit der Sekretärin gesprochen. Ich hatte ihr ungefähr den Wert der Immobilie mitgeteilt und wollte nur wissen, wieviel ich bezahlen muß, wenn ich einen Termin zur Erbengemeinschaftauflösung wahr nehme. Die Dame wusste das selbst nicht so genau und hat mich daher mit dem Notar verbunden. Habe ihm kurz meine Situation erklärt. Und er meinte, wenn mir die Hälfte gehört, dann kann man das so eintragen lassen, das meiner Mutter die obere Wohnung gehört und mir die untere wie bisher. Aber 1/4 könne er nicht aufteilen bzw. eintragen lassen. Ich weiß es nicht.

Vermutlich kann mir da nur noch der Anwalt helfen, weil da weiß ja A nicht was B macht und C nicht was D macht. Amtsgericht kann mir keine klare Aussage geben, ob ich ein Viertel oder die Hälfte geerbt habe. Wer arbeitet da? Ich dachte sowas muß man vorher lernen? Oder sitzen die da zum Spaß drin? Notar macht eine Aussage, ihr sagt, das stimmt nicht. JC kann mir viel erzählen, die wollen eh nur Geld einsparen. Tja, das ist Deutschland. Allein auf weiter Flur, und keiner kann helfen bzw. weiß wirklich bescheid. Damit meine ich jetzt die Ämter, nicht hier die User vom Forum.

Offline RedChili

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #34 am: 25. August 2020, 22:40:42 »
Aber 1/4 könne er nicht aufteilen bzw. eintragen lassen.
Natürlich geht das. Eben im Wege der Erbauseinandersetzung.

Zitat von: Gast44574 am 25. August 2020, 21:16:57
Amtsgericht kann mir keine klare Aussage geben, ob ich ein Viertel oder die Hälfte geerbt habe.
Du willst es gar nicht verstehen, oder? Dein Anteil am Gesamtnachlass beträgt 1/2 und dein Anteil am Haus 1/4. Wie oft muss dir das denn noch hierhin gemeißelt werden?

Offline Ottokar

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #35 am: 26. August 2020, 12:38:50 »
Im Grundbuch werden die Besitzverhältnisse eingetragen (hier 3/4 und 1/4), nicht zwangsläufig auch die Nutzungsrechte.
Vermögensrechtlich geht es dem JC auch nur um die Besitzverhältnisse.
Ob du für die Nutzung der unteren Wohnung, die demnach zu 50% deiner Mutter gehört, an deine Mutter 50% der ortsüblichen Miete zahlen musst, ist dann eine Angelegenheit unter euch.
Ich würde hier auch dazu raten, dringend einen Anwalt aufzusuchen und sich beraten zu lassen - aber einen der Ahnung vom Erbrecht hat.
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Für eine verbindliche Rechtsberatung und -vertretung suchen Sie bitte einen Anwalt auf.


Offline Nelda

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #36 am: 26. August 2020, 17:21:15 »
Klar geht das mit einem 1/4 Anteil.Bei mir ist das jetzt so 1/4 Tochter 3/4 ich. Notar musst du selber zahlen,aber 4 stellig ist das nicht. Z.B. Wert Haus 200 000 Euro 1/4 Anteil 50 000 Euro da bist unter 1000 Euro. Heizöl musst du Zusicherung für dich beantragen. Z.B. für 2000 Liter du dann 1000 Liter, je nach Qm Zahl Mutter/Sohn und mit der Zusicherung bestellst du Heizöl

Gast44574

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #37 am: 26. August 2020, 18:55:08 »
Klar geht das mit einem 1/4 Anteil.Bei mir ist das jetzt so 1/4 Tochter 3/4 ich. Notar musst du selber zahlen,aber 4 stellig ist das nicht. Z.B. Wert Haus 200 000 Euro 1/4 Anteil 50 000 Euro da bist unter 1000 Euro. Heizöl musst du Zusicherung für dich beantragen. Z.B. für 2000 Liter du dann 1000 Liter, je nach Qm Zahl Mutter/Sohn und mit der Zusicherung bestellst du Heizöl

Hallo Ottokar,

eben nicht. Im Grundbuch steht 1/2 und 1/2. Nichts von einem Viertel. Ich habe heute morgen die Dame vom Grundbuchamt angerufen, ihr die Sachlage mit dem JC erklärt, und sie hatte die Eintragung vorgenommen. Mitgeteilt hat sie mir aber, das die Hälfte des Hauses und Grundstücks, die meinem Vater gehörte, aufgeteilt wurde in 1/2 Mutter und 1/2 für mich. Daher besitze ich nur 1/4. Das widerrum, steht aber weder im Grundbuch noch im Erbschein. Die SB vom Amt ist deshalb der Meinung, das mir die Hälfte von allem gehört. Selbst das Nachlassgericht bzw. die Dame vom Grundbuchamt versteht nicht, was das JC hier eigentlich will.

Hallo Nelda,

dann kannst Du mir da vielleicht eher weiterhelfen. Wie habt ihr das denn aufgeteilt bzw. was habt ihr denn geerbt? Haus und Grundstück? Wie gesagt, ich habe nie etwas geerbt, also woher soll man als Laie das wissen? Wäre super, wenn Du mir da weiterhelfen könntest. Eventuell per PN, falls Du das hier nicht schreiben willst.
Ansonsten muß die Kanzlei das regeln. Ich habe eine Kanzlei mit zwei Anwälten, einer spezialisiert auf Sozialrecht, der andere auf Erbrecht.

Gruß!

Offline crazy

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #38 am: 26. August 2020, 21:59:10 »
Deine Mutter hat schon 1/2 dazu hat sie jetzt noch 1/2 vom Ehemann dazu und Du die andere Hälfte  Verwirend aber korrekt.

Verkauf deinen Anteil an deine Mutter, dann ist Ruhe.
Geht das nicht gehört dir ein undefinierter Haufen Steine auf Grundstück. Die Zuordnung müsst ihr dann untereinander regeln, also wer wo im Steinhsufen wohnen darf und in welcher Höhe ihr euch die Kosten aufteilt.
Ändern könnte man das nur in dem man eine Teilung vornimmt, also eine Wohungseigentümergemeinschaft werden mit Abgeschlossenheit und 2 Grundbüchern. Das wäre aber teuer.
Heizölbeteiligung hast Du in Größe deiner selbstgenutzen Wohnung. Genau wie alle übrigen anfallenden Kosten die auch ein Mieter zahlen müsste. An Reparaturen beteiligst Du dich mit 1/4

Offline Ottokar

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #39 am: 27. August 2020, 09:54:18 »
Zitat von: Gast44574 am 26. August 2020, 18:55:08
Mitgeteilt hat sie mir aber, das die Hälfte des Hauses und Grundstücks, die meinem Vater gehörte, aufgeteilt wurde in 1/2 Mutter und 1/2 für mich. Daher besitze ich nur 1/4. Das widerrum, steht aber weder im Grundbuch noch im Erbschein
So langsam ist das Problem und dessen Ursache klar.

Im Grundbuch müssen lt. Gesetz die tatsächlichen Besitzverhältnisse stehen. Diese haben sich mit dem Erbfall geändert und müssen entsprechend korrigiert werden. Das macht das Grundbuchamt nicht von sich aus, sondern das müssen die Erben binnen 2 Jahren nach dem Erbfall veranlassen (§ 82 GBO). In diesem Zeitraum ist das Ganze auch kostenfrei.
Dazu wird beim Grundbuchamt ein Antrag auf Berichtigung des Grundbuches gestellt unter Nachweis der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse (die dem Grundbuchamt hier offenbar schon bekannt sind).
Wenn da also derzeit als Besitzverhältnisse jeweils 1/2 steht, wurde entweder der Grundbucheintrag noch nicht korrigiert (wovon ich ausgehe), oder im Korrekturantrag wurden die Eigentumsverhältnisse falsch angegeben. In beiden Fällen muss umgehend ein Antrag auf Berichtigung des Grundbuches gestellt werden.
Das erklärt auch die scheinbar widersprüchlichen Aussagen von Grundbuchamt, Notar, Anwalt und JC. Denn die sind gar nicht widersprüchlich, sondern betrachten das Problem nur aus unterschiedlichen Blickwinkeln und gehen dabei selbstverständlich davon aus, dass die Erben wissen, dass und wie sie den Grundbucheintrag korrigieren lassen müssen. Das wissen die Erben hier aber offenbar nicht, deshalb die ganzen Missverständnisse und das Aneinandervorbeireden.
Also ab zum Grundbuchamt und den Eintrag entsprechend der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse auf 3/4 Mutter und 1/4 Sohn korrigieren lassen.
Wie ihr das dann mit den Kosten der von dir genutzten Wohnung regelt - d.h. ob dir deine Mutter die komplette Wohnung zur Nutzung überlässt, obwohl dir rechnerisch nur 50% davon gehören, oder ob sie für die Nutzung ihrer 50% Miete verlangt - ist eure Sache und hat nichts im Grundbuch verloren.

Sollte das JC deinen dazugehörigen Grundbesitz als unangemessen ansehen, könntest du mit deiner Mutter einen Vertrag machen, wonach du ihr deinen Anteil daran verpachtest und sie dir im Gegenzug ihren Anteil an deiner Wohnung zur Nutzung überlässt.
« Letzte Änderung: 27. August 2020, 10:09:50 von Ottokar »
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Offline RedChili

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #40 am: 27. August 2020, 12:06:07 »
Also ab zum Grundbuchamt und den Eintrag entsprechend der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse auf 3/4 Mutter und 1/4 Sohn korrigieren lassen.
Diese Änderung geht nur über die Erbauseinandersetzung. Derzeit ist zum einen die Mutter mit 1/2 eingetragen sowie zum anderen Mutter und TE "in Erbengemeinschaft zu 1/2", was auch rechtlich völlig korrekt ist.

Gast44574

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #41 am: 09. Oktober 2020, 16:11:41 »
Das mit dem 1/4 war für mich zu Beginng wirklich nicht ersichtlich, zumal ich davon ausging, das die beim Nachlassgericht wissen, ob das korrekt ist. Mir ist das inzwischen klar, nachdem ich mit im Internet in verschiedene Seiten eingelesen habe. Fakt ist, die Wohnsituation soll so bleiben wie momentan, da es anders zur Zeit einfach nicht geht. Meine Mutter möchte ihre Wohnung im Haus weiterhin bewohnen, und ich möchte meine Wohnung so lange bewohnen bis ich mit meiner Weiterbildung fertig bin. Das wäre noch ca. 1 Jahr. Sobald ich dann eine Anstellung habe, suche ich mir eine eigene Wohnung. Eine Stelle wäre eventuell sogar schon in Aussicht, doch man weiß ja nicht, wie es mit der Krise weltweit weiter geht.

Das Jobcenter fordert mich nach wie vor auf zum Notar zu gehen um die Erbengemeinschaft aufzulösen. Die beiden Probleme, die ich bereits ansprach beim Jobcenter blieben bisher unbeachtet. Ich habe keine vierstellige Summe für den Notar, bin auf dem Girokonto im Minus und verfüge über kein Bargeld. Ich habe ja kein Bargeld geerbt. Woher also die ca. 800 - 1000 Euro (die mir der Notar nannte) bezahlen? Zum anderen möchte meine Mutter momentan keine Auflösung der Erbengemeinschaft, da sie der Ansicht ist, das es bleiben sollte wie zuvor - zumindest bis zu meinem Auszug im nächsten Jahr.

Wenn ich nicht zahlungsfähig bin, wie wird das Jobcenter dann vorgehen?

Gruß!

Offline Ottokar

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #42 am: 09. Oktober 2020, 17:25:38 »
Die Fragen wurden bereits alle beantwortet.
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Gast44574

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #43 am: 10. Oktober 2020, 15:49:01 »
Also ab zum Grundbuchamt und den Eintrag entsprechend der tatsächlichen Eigentumsverhältnisse auf 3/4 Mutter und 1/4 Sohn korrigieren lassen.
Diese Änderung geht nur über die Erbauseinandersetzung. Derzeit ist zum einen die Mutter mit 1/2 eingetragen sowie zum anderen Mutter und TE "in Erbengemeinschaft zu 1/2", was auch rechtlich völlig korrekt ist.

Ich habe jetzt alle Beiträge nochmal gelesen. Mittlerweile ist mir auch klar, wie sich die Sache verhält mit dem 1/4. Ich frage mich nur, wenn dem Nachlassgericht doch bekannt ist, das mir nur ein Viertel gehört, warum tragen sie das nicht auch gleich (!) im Grundbuch so ein? Dann wären die Kosten für den Notar ja überfällig.

@Ottokar: es geht ja nicht darum, das ich die Erbengemeinschaft nicht auflösen will, sondern es geht darum das ich das Geld nicht habe. Woher bitte soll ich es nehmen? Und daher ist für mich auch nach wie vor die Frage offen, was das JC macht, wenn ich kein Geld habe? Gibt es in solchen Fällen nicht "Sonderfälle"? Das Amt weiß, das mein Girokonto fast im Minus ist und sie wissen, das ich bei einer anderen Bank Schulden habe auf Grund meiner Weiterbildung, die sie nicht bezahlen wollten. Ich kann es mir auch nicht leihen, weil niemand da ist, der mir Geld leihen kann. Und wer sagt mir, das das JC dann Ruhe gibt?

Offline Ottokar

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Re: Haus und Grundstück zum Teil geerbt - Fragen zur Erbengemeinschaft
« Antwort #44 am: 13. Oktober 2020, 09:42:30 »
Zitat von: Gast44574 am 10. Oktober 2020, 15:49:01
Ich habe jetzt alle Beiträge nochmal gelesen.
Offenbar nicht.

Zitat von: Gast44574 am 10. Oktober 2020, 15:49:01
Ich frage mich nur, wenn dem Nachlassgericht doch bekannt ist, das mir nur ein Viertel gehört, warum tragen sie das nicht auch gleich (!) im Grundbuch so ein?
Das Nachlassgericht hat mit dem Grundbuchamt nichts zu tun! Es hat weder Pflichten noch Rechte gegenüber dem Grundbuchamt!
Die Eigentümer sind gesetzlich verpflichtet, den Grundbucheintrag korrigieren zu lassen.
Das habe ich bereits alles in Antwort #39 am: 27. August 2020 geschrieben. Ebenso, dass diese Korrektur binnen 2 Jahren nach dem Erbfall kostenfrei und ohne Notar möglich ist.

Für dich also nochmal in aller Kürze:
1. Die Erben sind gesetzlich verpflichtet, den Grundbucheintrag korrigieren zu lassen.
2. Innerhalb von 2 Jahren nach dem Erbfall ist das ohne Notar und kostenlos möglich.
Also beende endlich die sinnlose Diskussion hier, begibt dich umgehend mit deiner Mutter und dem Testament zum Grundbuchamt und lasst den Grundbucheintrag hinsichtlich der Besitzverhältnisse korrigieren!
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