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Autor Thema: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen  (Gelesen 5996 mal)

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Offline anne

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #30 am: 22. Oktober 2020, 12:44:44 »
Zitat von: Nirvana am 22. Oktober 2020, 12:30:17
denn #WirHabenPlatz
und Mangel an günstigen Wohnungen.

Zitat von: Sheherazade am 22. Oktober 2020, 12:34:56
Kenne ich aus Erzählungen aus erster Hand
interessant!
Diese Schicksale werden viel zu wenig beleuchtet.

Online Sheherazade

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #31 am: 22. Oktober 2020, 13:03:39 »
Diese Schicksale werden viel zu wenig beleuchtet.

Daran hatte noch nie jemand ein besonderes Interesse ausser den betroffenen Familien selbst. Es gibt z. B. Totenbuchlisten der Donauschwaben, darin finde ich meine beiden Ursprungsfamilien sofort wieder. Das ganze Dorf war deutschstämmig bzw. aus Österreich und lebte schon seit Mitte/Ende 18nochwas dort. Bücher darüber gibt es auch, z. B. hier
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Offline anne

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #32 am: 23. Oktober 2020, 14:02:26 »
Zitat von: Sheherazade am 22. Oktober 2020, 13:03:39
Daran hatte noch nie jemand ein besonderes Interesse ausser den betroffenen Familien selbst.
Vllt. wegen Adolf, Krieg etc.
Deutsche Opfer interessieren da nicht, leider.

Online crazy

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #33 am: 23. Oktober 2020, 14:39:36 »
www.zdf.de › Doku › ZDFzeit
ZDFzeit: Wir Trümmerkinder – Zeit der Hoffnung - ZDFmediathek

Nur mal als Beispiel.
Nicht nur in den ehemals deutsch besiedelten Gebieten wurden Deutsche schlecht behandelt. Auch in den besetzten Zonen waren sie ganz und gar nicht willkommen. Egal ob nun Freiherr von soundso oder Stellmacher,Bursche,Bauer, das "Pack" war nicht willkommen. Ein Teil davon wurde auch nicht heimisch, lebte in der Vergangenheit und wollte nur in die Heimat zurück. Die alten Sitten und Traditionen werden teilweise heute noch gelebt. Es gibt immer noch Schlesiertreffen etc...
Warum es mit türkischen Mitbürgern nicht so wirklich geklappt hat? Das sind Gastarbeiter, diese Gäste hat man bei schlechter Wirtschaft einfach zurück geschickt. Noch heute werden sie gern als Gastarbeiter betitelt, aber wir sind auf einem guten Weg. Schauspieler, Nachrichtensprecher,Politiker mit Migrationshintergründen etc machen dies sichtbar und bringen Normalität rein. Ayshe,Cem,Mohammed etc werden zu ganz normalen Vornamen

Offline anne

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #34 am: 23. Oktober 2020, 14:55:49 »
Zitat von: crazy am 23. Oktober 2020, 14:39:36
Das sind Gastarbeiter, diese Gäste hat man bei schlechter Wirtschaft einfach zurück geschickt
Darum sind es ja auch Gastarbeiter.
Darum hat man sich auf beiden Seiten leider kaum um Integration bemüht.
« Letzte Änderung: 23. Oktober 2020, 15:23:51 von anne »

Online Sheherazade

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #35 am: 23. Oktober 2020, 15:08:03 »
Darum hat man sich auf beiden Seiten leider kaum um integration bemüht.

Würde ich so nicht behaupten. Ich bin mit den "Gastarbeiterkindern" aufgewachsen und in die Schule gegangen, die meisten leben heute noch in D mit ihren eigenen Familien, nur ihre Eltern sind nach Rentenbeginn wieder in die Heimat. Damals wurde eben einfach gemeinsam gelebt, der Begriff Integration wurde damals nicht so überstrapaziert wie heute, die Sitten und Gebräuche des jeweils anderen waren nur interessant und nicht abstoßend, man hat Rücksicht aufeinander genommen.
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Offline anne

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #36 am: 23. Oktober 2020, 15:40:10 »
Zitat von: Sheherazade am 23. Oktober 2020, 15:08:03
man hat Rücksicht aufeinander genommen.
Das mache ich heute noch
Manchmal kommt es mir aber zu einseitig vor.
Ich habe auch Bekannschaft mit Kindern der ersten Gastarbeiter gemacht. Positiv muß ich sagen. Aber iwie bleiben die trotzdem immer "unter sich". Geheiratet wird da ausschließlich "türkisch".

Zitat von: anne am 23. Oktober 2020, 14:55:49
Darum hat man sich auf beiden Seiten leider kaum um Integration bemüht.
Zitat von: Sheherazade am 23. Oktober 2020, 15:08:03
Würde ich so nicht behaupten.

Aber die Nachkommen der Gastarbeiter werfen es "Deutschland" vor.

Online Sheherazade

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #37 am: 23. Oktober 2020, 15:47:50 »
Aber iwie bleiben die trotzdem immer "unter sich". Geheiratet wird da ausschließlich "türkisch".

Das ist aber irgendwie kein Zeichen für mangelnde Integration. Eher normal, gleicher Ursprung, gleiche Muttersprache, gleicher sozialer Hintergrund, gleiche Sitten und Gebräuche - gleich und gleich gesellt sich halt gerne. Machen die Russen auch gerne. Und polnische Männer heiraten lieber polnische Frauen, die wiederum haben nicht wirklich was gegen Ehen mit Deutschen. Und um noch mal auf meine eigene Familiengeschichte zurückzukommen: Auch die Donauschwaben haben noch lange nach Kriegsende gerne untereinander geheiratet.
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Offline anne

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #38 am: 23. Oktober 2020, 15:55:32 »
Zitat von: Sheherazade am 23. Oktober 2020, 15:47:50
Das ist aber irgendwie kein Zeichen für mangelnde Integration.
Das war ja auch nur mein Eindruck und kein Vorwurf.
Zitat von: Sheherazade am 23. Oktober 2020, 15:47:50
Und polnische Männer heiraten lieber polnische Frauen
Ich muß jetzt gerade echt mal überlegen, ob ich ein polnisch/deutsches Paar kenne...wo der Mann Pole ist...
So what, wie du schon schreibst
Zitat von: Sheherazade am 23. Oktober 2020, 15:47:50
gleich und gleich gesellt sich halt gerne
oder Gegensätze ziehen sich an ?  Wir werden es nie erfahren  :smile:

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Re: 9 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen
« Antwort #39 am: 23. Oktober 2020, 16:14:27 »
Warum es mit türkischen Mitbürgern nicht so wirklich geklappt hat? Das sind Gastarbeiter, diese Gäste hat man bei schlechter Wirtschaft einfach zurück geschickt. Noch heute werden sie gern als Gastarbeiter betitelt, aber wir sind auf einem guten Weg.
Genau das Gegenteil ist der Fall. Kaum eine Bevölkerungsgruppe hat in Deutschland so schlechte Bildungsabschlüsse wie die Türkischstämmigen. 33,1% haben nicht einmal einen Schulabschluss. Die Quote derer mit (Fach-)Hochschulreife ist mit 13,4% mies. Schlechter schneiden meiner Erinnerung nach nur Italiener ab. Hier setzt fort, was mit der Anwerbung begonnen hat: Man hat bildungsferne Schichten geholt und bildungsferne Eltern ziehen bildungsferne Kinder heran. Das System reproduziert sich selbst. Wenn dies auch noch auf ein von links dominiertes politisches Klima trifft, in dem junge Migranten lernen, dass ihr Misserfolg nichts mit ihren schlechten Lebensentscheidungen zu tun hat, sondern alles an "strukturellem Rassismus" liegt, werden die Probleme auch nicht einmal angegangen.

Offline CCR

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Re: "Kündigen? Klar, das geht auch mündlich"
« Antwort #40 am: 03. November 2020, 20:17:55 »
Die größten Irrtümer bei der Kündigung
"Die Jüngsten müssen immer zuerst gehen" oder "Nach der dritten Abmahnung ist eh Schluss": Um das Ende eines Arbeitsverhältnisses ranken sich viele Mythen. Eine Aufklärung in vier Punkten.

1. "Ohne Abmahnung kann einen keiner rauswerfen"

Das Gerücht, dass nach dreimaliger Abmahnung automatisch die Kündigung im Briefkasten liegt, hält sich hartnäckig - ist aber Quatsch. "Es gilt weder die strikte Zahl drei, noch gibt es einen Automatismus, an den die Kündigung geknüpft wäre", sagt André Niedostadek, 50, Professor für Wirtschaftsrecht, Arbeitsrecht und Sozialrecht an der Hochschule Harz.

"Die Kündigung eines Arbeitsvertrags funktioniert ausschließlich schriftlich - nicht per E-Mail und auch nicht per Fax."

Grund für eine personenbedingte Kündigung wäre zum Beispiel ein Krankheitsfall, der den Job für den Mitarbeitenden unmöglich macht - selbst wenn sie oder er wollte. "Covid-19 wäre hierbei wohl noch nicht ausreichend, da eine Erkrankung durch das Virus hoffentlich nur vorübergehend ist", sagt Niedostadek.

2."Kündigen? Klar, das geht auch mündlich"

Man kennt es aus Filmen. Im Eifer des Gefechts wirft der eine dem anderen an den Kopf: "Ich kündige" - und ist für immer fort. Ein Mythos aus dem Kino. "Die Kündigung eines Arbeitsvertrags funktioniert ausschließlich schriftlich - nicht per E-Mail und auch nicht per Fax", sagt Niedostadek.

3. "Betriebsbedingte Kündigung? Da trifft es immer die Jüngsten"

Jeder Kündigungsgrund hat seine speziellen Erfordernisse; bei der verhaltensbedingten Kündigung ist es, wie oben bereits beschrieben, zum Beispiel notwendig, dass der Arbeitgeber zuvor abmahnt. Bei der betriebsbedingten Kündigung spielt dagegen die sogenannte Sozialauswahl eine besondere Rolle.

4. "Keine Begründung bei der Kündigung? Dann ist sie unwirksam"

Dieser Mythos lässt sich ziemlich einfach entkräften. "Eine Kündigung braucht zwar oftmals, wie wir gesehen haben, einen Grund, der Arbeitgeber muss sie aber nicht begründen", sagt Niedostadek.

„Ich bin ein großer Anhänger des Rechtsstaates. Aber den großen Lumpen muss  man stärker aufs Hirn hauen als man die kleinen Leute verfolgt.“

„Sagen Sie den Menschen, dass diesmal um unser Schicksal gewürfelt wird. Sagen  sie den Menschen, dass sich keiner mehr dem Felsschlag der Politik entziehen kann. Es gibt kein Glück im stillen Winkel mehr. Sagen Sie es  den Verschlafenen, Verdrossenen, Saumseligen, ‘Lätschernen‘ und  ‘Lappernden‘ in diesem Lande.“

Offline CCR

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Re: Mein Job fühlt sich furchtbar an – weil der Chef so schlecht arbeitet
« Antwort #41 am: 02. Dezember 2020, 22:00:58 »
Mein Job fühlt sich furchtbar an – weil der Chef so schlecht arbeitet
Mit ihrem Vorgesetzten hat Monika immer wieder Streit: Er putzt Mitarbeiter herunter und lässt wichtige Aufgaben liegen. Was kann Monika tun? Die Karriereberaterin nennt drei Optionen.



Monika, 49, fragt: »Mit unserem Geschäftsführer gerate ich als Abteilungsleiterin immer wieder aneinander: Er mischt sich in alles ein, putzt Kollegen in Rundmails herunter und nimmt etliche Aufgaben nicht wahr, die eigentlich er erledigen müsste, sodass andere dann mehr Arbeit haben – denen er dann Ineffizienz vorwirft. Ich bin die Einzige, die ihm wirklich Kontra gibt. Eigentlich mag ich meine Arbeit, aber mittlerweile fühlt es sich nur noch furchtbar an hinzugehen. Was soll ich nur tun?«

Liebe Monika,

Sie klingen sehr unglücklich und ich kann mir gut vorstellen, wie ohnmächtig Sie sich fühlen. Sie stecken mittendrin und die Lage scheint verfahren und unlösbar. Den ersten Schritt raus aus der Situation haben Sie bereits gemacht: Sie haben sich mit der Frage nach außen gewandt. Sie sind aktiv geworden.
https://www.spiegel.de/karriere/streit-mit-dem-chef-weil-der-so-schlecht-arbeitet-was-tun-a-e7f28165-ca7c-4129-8ffc-ba97ae991f47?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE
„Ich bin ein großer Anhänger des Rechtsstaates. Aber den großen Lumpen muss  man stärker aufs Hirn hauen als man die kleinen Leute verfolgt.“

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