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Autor Thema: Wohnung Miete  (Gelesen 1061 mal)

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Offline Beno 57

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #15 am: 22. September 2020, 13:34:26 »
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 13:05:49
Da ist vieles doppelt und schlecht geschrieben, z.B. dieser Absatz:

Die Antwort überrascht mich jetzt nicht wirklich. :coffee:

Was das Jobcenter da treibt, ist doch der ganz normal bundesweite Alltag und ist - verglichen mit anderen Jobcentern - absolut harmlos

Weiterer Kommentar überflüssig. :bye:

Offline Fylou

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #16 am: 22. September 2020, 14:30:49 »
Dann lies deine Muster gegen. Auch wenn man sie anpassen soll, müssen sie fachlich und inhaltlich stimmig sein. Und das sind sie nicht, wenn Passagen doppelt vorkommen oder grammatikalisch falsch sind. Das ist einfach nur peinlich wenn man so etwas abgibt.

Offline Orakel

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #17 am: 22. September 2020, 14:48:42 »
In erster Linie muss der Leistungsberechtigte erst einmal selbst wissen, was er unterschreibt. Da helfen "Mustertexte" (die zudem auch noch gravierende Fehler enthalten!) idR nicht weiter. Wer nicht in der Lage ist, einen Widerspruch zu formulieren, sollte anwaltlichen Rat suchen.
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
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Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Offline Beno 57

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #18 am: 22. September 2020, 14:53:23 »
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 11:49:37
Die Heizkosten werden keine 78€/Monat ausgleichen und bei 51m² sind 55€ Heizkosten angemessen.

Irrtum, dem TE stehen keine Heizkosten für 55 qm zu da nach der Verwaltungsvorschrift des Innenministeriums zum Landeswohnraumförderungsprogramm 2006 von Ba-Wü für 1 Person nur 45 m² angemessen sind.

Und für 45 qm bei Gas Heizung ergibt sich nach dem Bundesdeutschen Heizspiegel 2019 für das Abrechnungsjahr 2018 ein Betrag von 16,41 € pro/qm gleich für 45 qm = 738.45 € im Jahr = pro/Mon. 61.53 €  :zwinker:


Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 14:30:49
Dann lies deine Muster gegen. Auch wenn man sie anpassen soll, müssen sie fachlich und inhaltlich stimmig sein. Und das sind sie nicht, wenn Passagen doppelt vorkommen oder grammatikalisch falsch sind. Das ist einfach nur peinlich wenn man so etwas abgibt.

Dazu mal ein Zitat vom User Der Friese vom 21.09..2020 reingereicht:
Oh, hier sind wieder die so überlegenen Rechtschreibgötter unterwegs. Macht auch mehr Sinn, den Gegenüber anhand seiner Schwächen fertig zu machen. Vor allem, wenn man mit seinen Argumenten nicht mehr weiter kommt.  :sehrgut:

 :coffee: :bye:

Offline Fylou

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #19 am: 22. September 2020, 15:09:17 »
Soll das jetzt ein Getrolle werden?

Erstens steht hier nirgends (!) wo der LE wohnt. Glaskugel?

Zweitens ist für die Angemessenheit nicht die Wohnungsgröße sondern die Gesamtangemessenheit zu beurteilen.

Drittens ist die Wohnungsgröße hier nicht Gegenstand, da nicht vom JC bemängelt.

Viertens: wenn du argumentierst, warum dann mit irgendeiner Verwaltungsvorschrift des Landes und nicht mit den örtlichen Angemessenheitskriterien? Die unterscheiden sich von Bezirk zu Bezirk, da auf dem Land oft mehr m² angemessen sind als in einer Großstadt.

Offline Beno 57

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #20 am: 22. September 2020, 15:22:32 »
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 15:09:17
Erstens steht hier nirgends (!) wo der LE wohnt. Glaskugel?

Ich schon wieder ein Irrtum, siehe dazu Anschreiben vom Jobcenter ( 1 Satz ).
Jobcenter Pforzheim, das zum Thema Glaskugel. :ok:

Daher mein Tipp, erst mal vor der eigenen Türe kehren.

Dazu nachgereicht :
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 15:09:17
Viertens: wenn du argumentierst, warum dann mit irgendeiner Verwaltungsvorschrift des Landes und nicht mit den örtlichen Angemessenheitskriterien? Die unterscheiden sich von Bezirk zu Bezirk, da auf dem Land oft mehr m² angemessen sind als in einer Großstadt.
:wand: :wand: :wand:
Dazu >> Richtlinien des sozialen Wohnungsbaues der einzelnen Bundesländer  eingestellt von Ottokar
>> https://hartz.info/index.php?topic=5597.0

Offline Fylou

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #21 am: 22. September 2020, 15:35:46 »
Bevor du zu sehr an die Wand rennst:

Zitat
Nordrhein-Westfalen
VV-WoBindG NRW i.d.F.v. 16.10.2006 (vgl. BSG vom 17.12.2009, B 4 AS 27/09 R)
1 Person 45 m²
2 Personen 60 m²
3 Personen 75 m²
4 Personen 90 m²
jede weitere Person jeweils + 15 m²

Lt. Urteil des BSG vom 16.05.2012, AZ: B 4 AS 109/11 R, gelten seit 01.01.2010 die Wohnraumnutzungsbestimmungen (WNB) vom 12.12.2009. Danach sind folgende Wohnungsgrößen angemessen:
1 Person 50 m²

2 Personen 65 m²
jede weitere Person jeweils + 15 m²


Und aus dem zitierten Urteil:
Zitat
[17] 3. Das LSG ist zu Recht davon ausgegangen, dass als angemessene Wohnungsgröße für einen Ein-Personen-Haushalt eine Wohnfläche von 50 qm zu berücksichtigen ist. Bei der Bestimmung der angemessenen Wohnfläche ist – entsprechend der vom LSG vorgenommenen Auslegung des Landesrechts – in Nordrhein-Westfalen ab dem 1. 1. 2010 auf die in Nr 8. 2 der WNB (MBl NRW 2010, 1) festgesetzten Werte zurückzugreifen. Diese sehen für einen Ein-Personen-Haushalt anstelle von bisher 45 qm eine Wohnfläche von 50 qm vor.

Aber die Wohnungsgröße wird NICHT beanstandet!

Gast44957

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #22 am: 22. September 2020, 15:38:22 »
Zitat von: Beno 57 am 22. September 2020, 13:34:26
Was das Jobcenter da treibt, ist doch der ganz normal bundesweite Alltag

Da hast du sicher nachvollziehbare Beweise?

Gegendarstellung:

Das, was hier im Forum behandelt wird, ist die Ausnahme, nicht die Regel. Bei mehreren 1.000 Bescheiden tagtäglich ist auch mal der eine oder andere fehlerhaft. Aber wer hat noch nie einen Fehler gemacht?

Da ich jetzt keine Lust auf "Suchen" (Beweisen) habe, behaupte ich einfach mal, das max. ca. 3% aller erlassenen Bescheide fehlerhaft sind. Nur max. 3%!


Offline Beno 57

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #23 am: 22. September 2020, 16:05:44 »
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 15:35:46
Lt. Urteil des BSG vom 16.05.2012, AZ: B 4 AS 109/11 R, gelten seit 01.01.2010 die Wohnraumnutzungsbestimmungen (WNB) vom 12.12.2009. Danach sind folgende Wohnungsgrößen angemessen:1 Person 50 m²2 Personen 65 m²jede weitere Person jeweils + 15 m²

Sorry, aber schon wieder ein Irrtum, langsam wird's es aber langweilig mit deinen falschen Beiträgen
Das Urteil betraf nur Nordrhein-Westfalen 
1. Instanz   Sozialgericht Aachen     S 5 AS 362/10     17.11.2010 
2. Instanz   Landessozialgericht Nordrhein-Westfalen     L 19 AS 2202/10     16.05.2011 
3. Instanz   Bundessozialgericht     B 4 AS 109/11 R     16.05.2012 

Offline CCR

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #24 am: 22. September 2020, 20:14:58 »
ich glaube Fylou hat da viel mehr Ahnung von der Materie, so nett ist selten ein Profi wie Fylou.  :smile:
In den grossen Städten tranken viele Männer weniger aus Langeweile als vielmehr wegen des Lebens in permanenter Unterdrückung.

Offline Fylou

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #25 am: 22. September 2020, 20:19:15 »
Es ist unsinnig sich über die Wohnungsgröße zu streiten, zumal die Heizkosten nicht unangemessen sind. Das ist Krümelkackerei und hilft dem Leistungsempfänger einfach nicht, sondern verunsichert mehr.
Die wichtigsten Schritte hat crazy bereits geschrieben und erst wenn das Konzept vorliegt kann man schauen, ob es wirklich schlüssig ist oder nicht.

Offline Beno 57

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Re: Wohnung Miete
« Antwort #26 am: 22. September 2020, 21:08:43 »
Zitat von: Fylou am 22. September 2020, 20:19:15
erst wenn das Konzept vorliegt kann man schauen, ob es wirklich schlüssig ist oder nicht.

Jupp, und das ist das Problem.
Dazu: Die Fraktion WiP / LE / Die Linke
Neues Rathaus Raum N136
Marktplatz 1
75175 Pforzheim
Antrag auf Evaluation von Dokumentation und Methodik zur Erstellung des Pforzheimer Mietspiegels und des Schlüssigen Konzepts (Referenzmiete), sowie Einbeziehung externer Gutachten und Auswertungen
Zitat:
Allerdings sehen wir es als Stadträte als unhaltbaren Zustand an, wenn Leistungsberechtigte permanent durch das Jobcenter zur Suche einer neuen kostengünstigeren Wohnung (Kostensenkungsmaßnahmen) genötigt werden, obwohl es offensichtlich ist, dass die für eine Neuvermietung relevanten ortsüblichen (Angebots Mieten) deutlich höher sind als die vorgegebenen Mietobergrenzen.

Damit wird den Leistungsberechtigten eine Aufgabe gegeben, die unmöglich zu bewältigen ist, indem sie etwas finden sollen, das es faktisch kaum zu finden gibt.

Das führt zu dauerhaft psychischen Erkrankungen und Schulden bei den Leistungsberechtigen. Das eigentliche Ziel des Jobcenter, die Vermittlung in den Arbeitsmarkt, wird damit konterkariert. Darüber hinaus billigt das Jobcenter Pforzheim auf mehrfache Nachfrage (siehe S. 2 der Antwort Dezernat III auf unsere Anfrage)die verfassungswidrige Vorgehensweise, dass Leistungsberechtigte die Differenz zwischen ihrer tatsächlichen Miete und der vom Jobcenter definierten Mietobergrenzen von ihrem Regelsatz für den Lebensunterhalt ausgleichen. Das ist unseres Erachtens nicht zu akzeptieren und eine skandalöse Politik des Jobcenter Pforzheim.Zitat: Ende