hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu deine Zustimmung, diese kannst du jederzeit widerrufen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kannst du die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: Trotz Attest Zutritt nur mit Mund-Nase-Bedeckung im JC Wer hat diese Erfahrung?  (Gelesen 1334 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Gast49365

  • Gast
Guten Tag,

ich hatte heute meinen ersten Termin bei meinem neuen Jobcenter. Seit Juli 2020 habe ich ein Attest mit Diagnose eines HNO-Arztes aufgrund einer Allergie. Es steht nicht explizit drin "ist von der Maskenpflicht befreit" sonder nur die Diagnose mit "Attest" als Überschrift. Bisher bin ich mit diesem Schreiben sehr gut durch die Coronazeit gekommen. Nur IKEA wollte diesen Attest nicht anerkennen, aber sonst, Bahn, Supermarkt & Co. waren in Ordnung.

Der Securitymitarbeiter meines neuen JC las sich meinen Attest durch, sagte, dass dort nichts von Befreiung stünde. Ich sagte ihm, dass das dort gar nicht stehen muss. Er holte den Teamleiter. Er lass sich das Schreiben durch und sagte das Gleiche. Daraufhin legte ich ihn die Coronaverordnung vor, die besagt, dass für Menschen mit gesundheitlichen Beeinschränkungen ein Ausnahmetatbestand gilt und dieser glaubhaft zu machen ist. Reiche das der Person nicht aus und weigert sich diese dennoch, verstößt sie lt. meinen Recherchen gegen das Gleichbehandlungsgesetz, begeht eine Nötigung und eine Diskriminierung. Er sagte daraufhin, dass ich trotzdem nur mit Maske rein komme.

Ein Anruf vor Ort bei der Polizei ergab nur ein Rückruf des Ordnungsamtes, die auch nicht weiter helfen konnten oder wollten.

Letztlich überlege ich, ob ich im Nachhinein gegen das Verhalten des Teamleiters vorgehen sollte bzw. eine Beratung Klarheit bringen würde, wie überhaupt die rechtliche Lage aussieht (Hausrecht, etc.). Immerhin ist das JC eine öffentliche Einrichtung, die , ja existentieller Natur ist.

Wer hat von Euch negative Erfahrung mit Maskenbefreiungsattests im Jobcenter gemacht?

Ich möchte KEINE DISKUSSION über Sinn oder Unsinn von Masken eröffnen, sondern konkret detailliert ähnliche Fälle wie meinen besprechen.

Vielen Dank.

Online Nirvana

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 355
Reiche das der Person nicht aus und weigert sich diese dennoch, verstößt sie lt. meinen Recherchen gegen das Gleichbehandlungsgesetz, begeht eine Nötigung und eine Diskriminierung.
Dann hast Du unzureichend recherchiert.

Gast49365

  • Gast
Hat sich erledigt, habe am Donnerstag Termin beim Anwalt, der weiß Bescheid.

Hatte vergessen, dass man als ALG II - Mensch einen Beratungsgutschein vom Amtsgericht beantragen kann und so nur 15 Euro für das Erstgespräch mit einem Anwalt bezahlt.

Gute Sache.


Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2610
Hast du denn ein Visier, Gesichtsschutz o.ä? Davon ist man nie befreit, außer bei geistiger Behinderung. Und das reicht oft schon aus, wenn eine (Stoff-)Maske nicht geht.

Offline crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 8265
Es ist von nicht mit Mund/Nasenschutz zu akkzeptieren, dass ihr gegenüber dann den Kontakt verweigert. Es kann statt dessen einen Telefontermin geben. Also kein Grund für einen Anwalt.
Wegen Allergie kann man keinen Mund/Nase Schutz tragen? Bezieht sich die Allergie auf sämtliche Materialien welche für Mund/Nase Bedeckungen im.Umlauf sind? Ansonsten besteht kein kausaler Zusammenhang. Mit Heuschnupfen/Pollenallergien kann man trotzdem Mund/Nasenschutz tragen.

Gast49365

  • Gast
Ich werde jetzt hier in einem ALGII- Thread sicherlich nicht erörtern, welche Krankheit / Behinderung etc. für eine Befreiung ausreicht und welche nicht.

Wenn, dann wollte ich eine Stellungnahme von Personen, die Ähnliches passiert ist.

Aber, wie auch schon erwähnt, ich habe einen Anwalt in meinem Ort gefunden, der sich u. a. auf die Corona-Maßnahmen und deren juristische Validierung / Durchführbarkeit spezialisiert hat. Das kurze Telefonat klang schon einmal sehr positiv.

Danke Euch allen. Schönen Abend.

Online Nirvana

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 355
Ich werde jetzt hier in einem ALGII- Thread sicherlich nicht erörtern, welche Krankheit / Behinderung etc. für eine Befreiung ausreicht und welche nicht.
Ist auch vollkommen unerheblich. Eine Befreiung von der MNS-Pflicht sorgt nicht dafür, dass der Attestinhaber nicht ansteckend ist, sollte er infiziert sein. Und nur darauf kommt es an.

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2610
Lieber schön den Anwalt das Geld in den Rachen werfen...der Staat zahlt es ja  :wand:

Gast49365

  • Gast
Mein Thema ist beendet, mir ist geholfen worden / wird bald geholfen. Und darum geht es hier.

Wenn ihr jetzt hier eine neue Diskussion mit einem neuen Thema aufmachen wollt, dann bitte ohne mich.

ENDE


Offline CCR

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4293
ein schreiben auf die Einladung hätte gereicht um den SB darauf aufmerksam zu machen wegen der Befreiung.Zudem wird ja beim Gespräch auf eine Maske verzichtet da es einen separaten Raum gibt, war jedenfalls bei mir so bei der AfA.
Aller Mehrwert - wie er sich auch verteile, als Gewinn des Kapitalisten, Grundrente, Steuer etc. - ist unbezahlte Arbeit.

Offline Verycold

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 349

Wenn ihr jetzt hier eine neue Diskussion mit einem neuen Thema aufmachen wollt, dann bitte ohne mich.

ENDE

Daran werden sich die Mitglieder erinnern, wenn Du wie erwartet mit deinem Vorhaben bei deinem völlig unnötig vom Steuergeld finanzierten Feldzug scheitern wirst und erneut nach Hilfe rufst.

Gast49365

  • Gast
Mit welcher Arroganz sich hier Mitglieder das Recht herausnehmen zu entscheiden, für welchen Sachverhalt es wichtig wäre, einen Anwalt zu befragen und für welchen nicht. Für mich ist es wichtig und das sollte man respektieren.

Was ich nicht verstehe:

Warum hat man hier so einen "Hass" auf Anwälte bzw. einen Hass auf jene, die einen für sich beanspruchen wollen? Warum liegt es nicht in meiner freien Entscheidung einen Anwalt zu nehmen oder nicht? In den Nutzungsbedingungen dieses Forums gab es kein Vermerk, dass man mit Beitritt keinerlei Anwälte mehr konsulitieren darf.

Seid ihr eifersüchtig?

Ich finde das echt kindisch und nicht erwachsen, sorry.

Aber gut, für das nächste Mal weiß ich Bescheid, dass ich erst Euch um Erlaubnis fragen muss, wenn ich einen Anwalt zu Rate ziehen möchte.

Und bitte fragt auch mich erst vorher, was ihr hier veröffentlichen wollt, ich werde dann entscheiden, ob ja oder nein.

Lächerlich!

Offline C72

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 39
Don't feed the troll...

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2610
Die 15€ und Rennerei besser in ein Visier/Gesichtschutz investieren, damit hat man keine Probleme mehr UND schützt seine Mitmenschen. Selbst eine Masken-Befreiung gilt nicht für das Tragen eines Visiers! Aber lieber aufregen über alle Anderen... Je nach Bundesland gilt übrigens auch beim Anwalt Maskenpflicht  :lachen:

Online Birgit63

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 2642
Es ist tatsächlich so, dass man auch mit Attest nicht generell von der Maskenpflicht befreit ist. Man hat keinen Rechtsanspruch darauf. Und hier gibt es keinen Hass auf Anwälte, sondern auf solche TE wie du einer bist, der grundlos gleich zum Anwalt rennt. Der Steuerzahler zahlt es ja.