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Autor Thema: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert  (Gelesen 6441 mal)

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Offline mali123

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #30 am: 27. November 2020, 13:35:33 »
Wer Angebot und Nachfrage bei der Findung des Gleichgewichtspreises eine "untergeordnete Rolle" beimisst, sollte in wirtschaftstheoretischen Belangen etwas kleinere Brötchen backen.

Angebot und Nachfrage: Das ist so ..... 1970

Das galt als die Marktteilnehmer noch halbwegs gleichstark waren. Stell dir eine Firma vor mit 50 MA, die eine große Firma als Kunden hat. Wenn der Große sagt, dass der kleine billiger liefern soll und der kleine macht es nicht, dann kann der kleine dicht machen, weil er einfach die Leute dastehen hat und nix zu tun, wenn ihm der Auftrag entzogen wird. Noch besser der Große kann den Kleinen dann in die Insovlenz treiben und einfach aufkaufen, wenn er Lust hat. Der Große hat einfach mehr Macht im Sinne von finanziellen Mitteln.

Er könnte sogar einen Firma in Null komma nix aus dem Boden stampfen und dem kleinen Betrieb einfach Konkurrenz machen. Wo ist da die gleiche Chance? :lachen:

Sorry. Es ist pure Mathematik und keine Theorie, dass der Zins nunmal dort am kräftigsten wirkt wo auch das meiste Geld angelegt wird und dann sammelt sich das Geld eben dort wo das meiste schon ist durch die Zinsen und Zinses Zinsen. Dazu muss man nun wirklich kein Genie sein Nirvana.

Das kann nun wirklich keiner abtun, Nirvana.

Das ist sachliche pure Mathematik und der Mathematik ist es ziemlich egal was du von ihr denkst und welche kruden "Theorien" du hast.

Und das hat nix mit "herrschender Meinung" wie du schreibst zu tun. "Meinung"--> finde den Fehler.
„In tausend Sklaven stecken 999 Sklavenhalter.“
―Emil Gött

Offline anne

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #31 am: 27. November 2020, 15:03:58 »
Zitat von: Nirvana am 26. November 2020, 16:41:22
Die Entwicklung zeigt, dass er Recht hat.
Hast du das hier https://www.deutschlandfunkkultur.de/usa-kehrtwende-in-der-armutsbekaempfung.976.de.html?dram:article_id=296654 auch gelesen?

Zitat von: Nirvana am 25. November 2020, 15:14:07
Mehr Sozialknete vergrößert nachhaltig die Armut.
Und du würdest den Geldhahn zudrehen?
Damit alle die nicht beeinträchtigt sind arbeiten gehen...
...sofern Arbeit für alle da ist?
Denn das ist auch heute noch nicht der Fall

Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #32 am: 27. November 2020, 16:03:24 »
Angebot und Nachfrage: Das ist so ..... 1970
Und topaktuell.

Das galt als die Marktteilnehmer noch halbwegs gleichstark waren. Stell dir eine Firma vor mit 50 MA, die eine große Firma als Kunden hat. Wenn der Große sagt, dass der kleine billiger liefern soll und der kleine macht es nicht, dann kann der kleine dicht machen, weil er einfach die Leute dastehen hat und nix zu tun, wenn ihm der Auftrag entzogen wird.
Die Marktmechanismen sind unabhängig davon, wie stark die einzelnen Marktteilnehmer sind. Du hast dieses Prinzip nicht einmal im Ansatz verstanden.

Sorry. Es ist pure Mathematik und keine Theorie, dass der Zins nunmal dort am kräftigsten wirkt wo auch das meiste Geld angelegt wird und dann sammelt sich das Geld eben dort wo das meiste schon ist durch die Zinsen und Zinses Zinsen. Dazu muss man nun wirklich kein Genie sein Nirvana.
Du hast noch immer nicht verstanden, was "Zins" ist.

Und das hat nix mit "herrschender Meinung" wie du schreibst zu tun. "Meinung"--> finde den Fehler.
Du hast noch nie geisteswissenschaftlich gearbeitet, oder?

Hast du das hier https://www.deutschlandfunkkultur.de/usa-kehrtwende-in-der-armutsbekaempfung.976.de.html?dram:article_id=296654 auch gelesen?
Ja.

Und du würdest den Geldhahn zudrehen?
Ja. Ist in Deutschland allerdings aus mehreren Gründen nicht möglich, unter anderem weil die Verfassung Anreize zur Armutsvermehrung gebietet. Deswegen wird "Armut" als Phänomen hierzulande auch niemals verschwinden.

Offline mali123

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #33 am: 27. November 2020, 17:21:14 »
hier bitte das ist amerika heute: https://www.youtube.com/watch?v=VTKEx0N0DCY

das passiert, wenn man alles dem "markt" überlässt.
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―Emil Gött

Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #34 am: 27. November 2020, 17:29:50 »
hier bitte das ist amerika heute: https://www.youtube.com/watch?v=VTKEx0N0DCY
Das ist Detroit, nicht "amerika". Und ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man seine Rahmenbedingungen schleifen lässt. Es prosperieren dann die Regionen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Texas zum Beispiel.

Offline Hexe

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #35 am: 27. November 2020, 19:20:34 »
Zitat von: Ronald BW am 27. November 2020, 09:51:44
Angebot und Nachfrage spielt in unserem Wirtschaftssystem nun wirklich keine große Rolle
ob ein Betrieb Erfolg hat oder Pleite geht oder ob Jemand im Wohlstand oder Armut lebt.

Richtig, denn dann müßten Krankenschwestern und Altenpfleger z.B. im Geld schwimmen.
An Angebot und Nachfrage glaube ich auch nicht.
LG Hexe
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Offline anne

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #36 am: 28. November 2020, 15:34:08 »
Zitat von: Nirvana am 27. November 2020, 16:03:24
Ja. Ist in Deutschland allerdings aus mehreren Gründen nicht möglich
Vllt. auch, weil es nicht immer mehr freie Arbeitsplätze als Arbeitslose gibt...

Zitat von: Hexe am 27. November 2020, 19:20:34
Richtig, denn dann müßten Krankenschwestern und Altenpfleger z.B. im Geld schwimmen.
Ja iwie schon.

Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #37 am: 28. November 2020, 15:41:24 »
Zitat von: Nirvana am 27. November 2020, 16:03:24
Ja. Ist in Deutschland allerdings aus mehreren Gründen nicht möglich
Vllt. auch, weil es nicht immer mehr freie Arbeitsplätze als Arbeitslose gibt...
Auch unterstellt, es würde mehr Arbeitslose als freie Arbeitsplätze geben, wäre das kein Hindernis.

Offline anne

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #38 am: 28. November 2020, 15:49:32 »
keine freien Arbeitsplätze
arbeitslos
keine Sozialleistungen
?
oder dann doch Sozialleistungen ?

Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #39 am: 28. November 2020, 15:51:03 »
Keine Sozialleistungen. Oder wie es die USA gelöst haben: Zeitlich befristet.

Offline anne

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #40 am: 28. November 2020, 16:00:34 »
Das ist aber hart Nirvana
Die USA sind (m.M.n.) kein Vorbild


Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #41 am: 28. November 2020, 16:15:02 »
Meiner Meinung nach sind sie es - in diesem Punkt - definitiv. Sie sind sogar das Beispiel, wie diese Maßnahmen das beabsichtigte Ziel erreicht haben.


Offline mali123

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #43 am: 28. November 2020, 16:45:35 »
hier bitte das ist amerika heute: https://www.youtube.com/watch?v=VTKEx0N0DCY
Das ist Detroit, nicht "amerika". Und ein gutes Beispiel dafür, was passiert, wenn man seine Rahmenbedingungen schleifen lässt. Es prosperieren dann die Regionen, die ihre Hausaufgaben gemacht haben. Texas zum Beispiel.

Soll ich noch andere Regionen posten? Z.b. San Francisco ? Wo die Leute auf die Straße scheißen im wahrsten Sinn des Wortes? Oder Montana mit der Meth Epidemie? Vielleicht findest du die Skid Row in LA ja schick?

All das ist natürlich nicht Amerika! Nein.

Gott segne den "Markt".

Und noch das: Ich möchte dich sehen Nirvana, wie Du durch Detroit spazierst ohne kugelsichere Weste. Sogar die KFC-Mitarbeiter müssen hinter gepanzertem Glas dort bedienen sonst kann es der letzte Tag gewesen sein.

Man wird dort für ein paar chicken umgebracht. Und sowas ist erstrebenswert? Du bist ein Clown Nirvana.
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―Emil Gött

Offline Nirvana

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Re: 13 Millionen leben in Armut: Armutsquote erreicht historischen Höchstwert
« Antwort #44 am: 28. November 2020, 17:55:55 »
welches war das beabsichtigte Ziel ?
Zu verhindern, dass eine immer höhere Anzahl von Kindern direkt in die Sozialhilfe geboren wird - und dort verbleiben. Also das, was wir in Deutschland als Sozialhilfedynastien kennen.

Soll ich noch andere Regionen posten? Z.b. San Francisco ? Wo die Leute auf die Straße scheißen im wahrsten Sinn des Wortes? Oder Montana mit der Meth Epidemie? Vielleicht findest du die Skid Row in LA ja schick?
Ja, poste mir zur Begründung Deiner marktkritischen Behauptungen Videos aus den am weitesten links orientierten Regionen (= Kalifornien), aus denen die Menschen wegen der Folgen explizit linker Politik fliehen. That'll help.

Und noch das: Ich möchte dich sehen Nirvana, wie Du durch Detroit spazierst ohne kugelsichere Weste. Sogar die KFC-Mitarbeiter müssen hinter gepanzertem Glas dort bedienen sonst kann es der letzte Tag gewesen sein.
Danke, ich verzichte. Ich würde eine Gegend bevorzugen, die konservativ, also mit Sachverstand regiert wird. Am liebsten Texas. Niedrige Steuern, keine Gängelung von Unternehmern, liberales Waffenrecht. Für mein Temperaturempfinden leider meist zu warm.

Man wird dort für ein paar chicken umgebracht. Und sowas ist erstrebenswert? Du bist ein Clown Nirvana.
Was sollte das mit dem Markt zu tun haben?