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Autor Thema: Gilt die ausgesetzte Angemessenheitsprüfung auch für alte Hartz-IV-Verhältnisse?  (Gelesen 659 mal)

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Offline MichaelTheDragon

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Ja, meine Wohnung ist zu groß. Ich habe sie zu Zeiten, vor 10 Jahren, angemietet, in denen ich einen Job hatte.
Umziehen kann ich nicht (kein Geld f d Umzug), die KfB (Kreisagentur f Beschäftigung) verlangt es auch nicht, zahlt aber nur anteilig.
FRAGE nun: gelten diese Covid-Änderungen für die Überprüfungen nur für neue Anträge, für Weiteranträge oder auch für Alt"verträge"? Also nicht für die Zeit vor Corona, aber immerhin dabei?

LG Michael

Online Deadpool

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Online Fylou

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Wenn die Wohnung zu teuer ist und das Amt daher nicht komplett übernimmt, müssen bei einem Anzug in eine angemessene Wohnung bei Antrag die Umzugskosten + Kaution zugesichert werden.

Offline bebe82

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Meines Wissens nach gilt das nur, wenn die erstmalige Antragstellung WÄHREND Corona stattfand.

Wenn die Wohnung 10 Jahre zu teuer ist bzw die Hilfebedürftigkeit seit 10 Jahren andauert, hat diese ja verhältnismäßig wenig mit Corona zu tun... Warum sollten die wohnkosten dann plötzlich übernommen werden

Offline Fettnäpfchen

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MichaelTheDragon

Zitat von: MichaelTheDragon am 09. Januar 2021, 21:37:10
Ja, meine Wohnung ist zu groß.
Zu groß ist kein Kriterium!
Es gilt die Gesamtangemessenheit bestehend aus KM NK u. HK
Nach 10 Jahjren könnte es ja evtl. passen kommt ja auf die Differenz an und natürlich ob überhaupt ein schlüssiges Konzept existiert und ob das JC das korrekt berücksichtigt.
Vergleichen kannst du bei H. Thome http://www.harald-thome.de/oertliche-richtlinien.html

MfG FN
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