hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu deine Zustimmung, diese kannst du jederzeit widerrufen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kannst du die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen  (Gelesen 2357 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1119
Eine Arbeitsgelegenheit („Ein-Euro-Job“) soll als entlohnter Anreiz für den Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt fungieren. Betroffene erhalten eine Mehraufwandsentschädigungen, um Kosten decken zu können, die durch die Wahrnehmung der Tätigkeit entstehen. Ob Mehraufwandsentschädigungen als Einkommen gewertet und auf Hartz IV angerechnet werden, hängt jedoch vom Kontext ab.

https://www.gegen-hartz.de/news/hartz-iv-aufwandsentschaedigung-aus-ein-euro-job-ist-kein-einkommen

ist schon echt berauschend mit welchen dubiosen mitteln man versucht leute einen anreitz zum arbeiten schaffen will..

Online NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 10931
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #1 am: 14. Januar 2021, 07:35:42 »
Zitat von: selbiger am 14. Januar 2021, 07:33:25
leute einen anreitz zum arbeiten schaffen
Merkst Du was? Wer, glaubst Du, ist dafür zuständig, Leuten einen Anreiz zum Arbeiten zu schaffen? Ehrlich, das klingt so, als würdest Du es nicht gut finden, dass "Leute" Geld "einfach so" kriegen.
Anreiz zum Arbeiten? Bei mir ist es Hunger. Der schafft sich selbst.
Wir sind hier nicht bei Wünschdirwas sondern bei ISSO.

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1119
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #2 am: 14. Januar 2021, 07:58:15 »
Zitat von: selbiger am 14. Januar 2021, 07:33:25
leute einen anreitz zum arbeiten schaffen
Merkst Du was? Wer, glaubst Du, ist dafür zuständig, Leuten einen Anreiz zum Arbeiten zu schaffen? Ehrlich, das klingt so, als würdest Du es nicht gut finden, dass "Leute" Geld "einfach so" kriegen.
Anreiz zum Arbeiten? Bei mir ist es Hunger. Der schafft sich selbst.

es geht darum was man als anreitz betrachtet..ich bin mehr wert als nen euro..gute anreitze währen..das man den leuten nicht alles wegnimt..in einigermassen vernünftig bezahlte arbeit bringt..
ehrlic gesagt..für nen euro würde ich nicht aufstehen..und es hatt von anfang an nichts gebracht..diese modelle für billiglohn bringt auch keine leute in arbeit..und die parr leutchen die man unter bekommen hatt..ist kein erfollg in meinen augen..schliesslich wollen die leute von ihrer händeringende arbeit leben können..und wegen hunger hatts mich nie zum 1 euro jopgetrieben..ich wurde damals dazu gezwungen..wie so viele andere auch..und das diese dazu auch noch prikär waren habe ich das auch erfolgreich abschmetern können übers gericht..da wurden langjähre arbeitende in der städtereinigung gekündigt..und durch 1 euro billiglohn sklaven ersetzt..die reaktion damals war sogar in der lokalpresse veröffentlicht worden...diese langjahrigen haben die billigskaven mit müll steinen oder sonstiges beworfen und werbal angegangen..wasich persönlich absolut verstehen kann..auch wenn die nichts dafür konnten..aber soweit köenn ja viele nicht denken..was das bedeutet..

Online crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 8854
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #3 am: 14. Januar 2021, 08:14:50 »
Ja, voller Regelsatz und komolette Miete plus den Euro , das regelmäßige Gehalt kommt doch über das Jobcenter , sicher und jeden Monat, selbst dafür, dass man zu Hause vor der Playstation sitzt und wartet das der Tag rumgeht.
Ich fins ha den Satz, der auch immer wieder im TV und Zeitungen etc genutzt wird derartig falsch. Das zusätlich verdiente Geld wird weggenommen im Bezug. Das ist falsch! Alles was man selbst mit seinen Händen und seinem Kopf verdient behält man. Niemand greift es vom Konto oder dem Portemonnaie ab

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 3655
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #4 am: 14. Januar 2021, 08:27:53 »
Zitat
für nen euro würde ich nicht aufstehen

Du vielleicht nicht, viele andere Menschen schon. Denen bemisst sich der Wert ihrer Arbeit nicht an dem Euro, sondern an der Leistung und Anerkennung.

Eine Aufwandsentschädigung heißt nicht umsonst so, es ist kein Lohn. Es dient nur dazu, die Kosten abzufangen die man durch die Beschäftigung hat. Es ist eine Arbeitsgelegenheit, die per Definition schon kein regulärer Job sein kann. Es sind zusätzliche Arbeiten, die bei normalen Lohnkosten einfach liegen bleiben würden: in Sozialkaufhäusern, bei denen eine Mindestlohnstelle nicht finanzierbar ist. In Kitas, in denen der Personalschlüssel eben jenes begrenzt. Suppenküchen, Bahnhofsmission, Arbeiten in der Gemeinde, lokale offene Fernsehsender.

Auch beim Ehrenamt wird kein Mindestlohn gezahlt, oder beim Bufdi. Auch in Behindertenwerkstätten teilweise nicht, je nach Arbeitsbereich.

Es gibt Menschen, die lieber so etwas machen als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen und sich dadurch besser fühlen. Menschen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen keine Chance haben, dem Druck nicht Stand halten oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Sollte man diesen Menschen jetzt die "Arbeit" wegnehmen, weil es mit Mindestlohn eben nicht finanzierbar ist? Sie bekommen trotzdem Regelsatz + Miete, was je nach Gegend auch bis zu 1000€ sind.

Offline Ghostwriter

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 109
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #5 am: 14. Januar 2021, 09:17:31 »
Zitat von: Fylou am 14. Januar 2021, 08:27:53
Es gibt Menschen, die lieber so etwas machen als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen und sich dadurch besser fühlen.

Ganz meine Meinung!

Und es gibt eben Leute, die den ganzen Tag nur "negative Schlagzeilen" suchen um einen Bericht nach dem anderen in den Nachrichtbereich dieses Forums einstellen, gekoppelt mit wirren, nicht nachvollziehbaren Aussagen, die an den "normalen" Menschenverstand zweifeln lassen.

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1119
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #6 am: 14. Januar 2021, 13:26:05 »
Zitat
für nen euro würde ich nicht aufstehen

Du vielleicht nicht, viele andere Menschen schon. Denen bemisst sich der Wert ihrer Arbeit nicht an dem Euro, sondern an der Leistung und Anerkennung.

Eine Aufwandsentschädigung heißt nicht umsonst so, es ist kein Lohn. Es dient nur dazu, die Kosten abzufangen die man durch die Beschäftigung hat. Es ist eine Arbeitsgelegenheit, die per Definition schon kein regulärer Job sein kann. Es sind zusätzliche Arbeiten, die bei normalen Lohnkosten einfach liegen bleiben würden: in Sozialkaufhäusern, bei denen eine Mindestlohnstelle nicht finanzierbar ist. In Kitas, in denen der Personalschlüssel eben jenes begrenzt. Suppenküchen, Bahnhofsmission, Arbeiten in der Gemeinde, lokale offene Fernsehsender.

Auch beim Ehrenamt wird kein Mindestlohn gezahlt, oder beim Bufdi. Auch in Behindertenwerkstätten teilweise nicht, je nach Arbeitsbereich.

Es gibt Menschen, die lieber so etwas machen als den ganzen Tag zu Hause zu sitzen und sich dadurch besser fühlen. Menschen, die auf dem normalen Arbeitsmarkt aus verschiedenen Gründen keine Chance haben, dem Druck nicht Stand halten oder gesundheitlich eingeschränkt sind. Sollte man diesen Menschen jetzt die "Arbeit" wegnehmen, weil es mit Mindestlohn eben nicht finanzierbar ist? Sie bekommen trotzdem Regelsatz + Miete, was je nach Gegend auch bis zu 1000€ sind.

du glaubst tasächlich das die die nen eurojop machen sich auschliesslich damit zufrieden geben..haubtsache ich bin was wert..oder ne anerkennung..??es sind die wenigsten die sagen..haubsache ich bin unter leuten..oder habe was zu tun..und geben sich damit zu frieden..aber die meisten anderen sehen das ebend anders..billige arbeitskäfte zu damping zu sein..sie wollen nicht ständig ein euro..oder massnamen..zum wohle der anderen die daran verdienen..sondern händeringende arbeit um davon zu leben..one druck von aussen..ohne erzieherischen massnamen,bevormundungen usw..usf..

behinderte werden ausgebeutet...oder wie du so schon schreibst..eingeschrenke gesundheitliche und und und..ich streite nicht ab das diese sich dabei gut fühlen..aber ich meine die jenigen die wollen aber nicht bekommen..und es gibt die die hätten können aber nicht wollen..uvm..
un dabei rede ich nicht von bahnhofsmissionen ehrenamtler und und und..es geht hier schlicht um eineuro jop..

ehrenamt,suppenküchen,tafeln und und und..ist das ergebniss vom versagen der regierung..

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 3655
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #7 am: 14. Januar 2021, 13:31:56 »
Zitat
?es sind die wenigsten die sagen..haubsache ich bin unter leuten..oder habe was zu tun..und geben sich damit zu frieden..aber die meisten anderen sehen das ebend anders.

Woher willst du wissen, was die Leute denken?

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1119
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #8 am: 14. Januar 2021, 14:22:24 »
Zitat
?es sind die wenigsten die sagen..haubsache ich bin unter leuten..oder habe was zu tun..und geben sich damit zu frieden..aber die meisten anderen sehen das ebend anders.

Woher willst du wissen, was die Leute denken?

weil ich auch das vergnügen hatte solche massnamen und jops machen zu müssen..und da waren der eine oder andere dabei die genau das sagten..aber der rest kam sich schäbig vor..man stellte sich schon die frage was ist man heutzutage noch wert..wenn es schon soweit gekommen ist..alles leute die zuvor gut in lohn und brot standen und rein garnix mit diesen gesetzen zu tun hatten..eine form der abwertung..
diese leute sind nicht einzig und allein nur,weil sie annerkennung oder sonstwas dahin..man wurde dazu gezwungen..wie so meist..es ist zu engstirnig zu glauben das alle das ganz toll finden..da war solch abm deutlich wertvoller für einem..der war zwar auf dem 2. arbeitsmarkt aber hatte ein gutes einkommen..hatt sogar anähernd das verdient was einer auf dem 1.arbeitsmarkt verdient hatte..da hatte man das gefühl noch was wert gewesen zu sein.vor allem kam was in die rentenkasse..und alles anrechenbahre arbeitsjahre..was beim eurojop oder sonst der gleichen nicht der fall ist..

naja..und auch so hat man genug und offt mitbekommen..das die leute nicht grade begeistert waren von dem ganzem..

Offline Deadpool

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1470
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #9 am: 14. Januar 2021, 15:45:47 »
Zitat von: selbiger am 14. Januar 2021, 07:58:15
ehrlic gesagt..für nen euro würde ich nicht aufstehen..und es hatt von anfang an nichts gebracht..


Mich würde mal ganz ehrlich deine Schul-, Ausbildungs- und Erwerbsbiografie interessieren. Während du das Vergnügen hattest, solche Maßnahmen machen zu müssen, hatte ich desöfteren das Vergnügen, festzustellen, dass die Vorstellung "dafür stehe ich nicht auf", anschließend endend in "da müsste es schon mindestens xxx brutto geben" irgendwie nicht mit der Biografie in Einklang zu bringen war.

Offline selbiger

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1119
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #10 am: 14. Januar 2021, 16:37:44 »
Zitat von: selbiger am 14. Januar 2021, 07:58:15
ehrlic gesagt..für nen euro würde ich nicht aufstehen..und es hatt von anfang an nichts gebracht..


Mich würde mal ganz ehrlich deine Schul-, Ausbildungs- und Erwerbsbiografie interessieren. Während du das Vergnügen hattest, solche Maßnahmen machen zu müssen, hatte ich desöfteren das Vergnügen, festzustellen, dass die Vorstellung "dafür stehe ich nicht auf", anschließend endend in "da müsste es schon mindestens xxx brutto geben" irgendwie nicht mit der Biografie in Einklang zu bringen war.

alles was bei drei nicht aufm baum war wurde dazu verdonnert..das hatt nix mit erwerbsbio usw zu tun..es ist auch erwiesen das dieses jops ihr ziehl verfehlt haben..
es wird hier so getahn als wollten und liebten alle diese jops und alles verlief im einklang des einzelnen..es waren bei weitem nicht alle damit glücklich...auch mit anderen massnamen ist keine verbesserung eingetreten..aber ich lese ja förmlich raus das anscheinent alles gefruchtet hatt.,.ja sogar vollzbeschäftigung im lande ist..man wie indoktrainiert muss man sein das alles zu glauben..das es allen mit diesen sinnlos massnahmen geklärt sei..und alle waren scharf drauf..wenn es für den einzelnen völlig zufriedentstellent war..was ich ja nun mitbekommen habe..war es für andere ebend nicht das was man sich vorgestellt hatte..

mein erster ein eurojop..war ne alte gartenanlage zu entkernen..gartenhäuser abreissen..und und und..wellasbest runterholen von den lauben..alles ohne schutz..nur parr arbeitschuhe..und handschuhe..nicht die dafür erforderlichen schutzkleidungen usw..jahrelang hatt man sich nen scheiss über diese anlagen interessiert..aber kaum wurde der weg für billig sklaven eröffnet hatte man interesse..entlich..man konnte ja nun billig entrümpeln..und dagegen habe ich mich erfolgreich gewehrt..sowas nenne ich missbrauch..ausnutzen..auf kosten der gesundheit anderer..und das für lau..

und jetzt kommts..ich soll doch froh sein nen eurojop bekommen zu haben stimmts..? :wand:

Offline Deadpool

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 1470
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #11 am: 14. Januar 2021, 17:51:09 »
Das beantwortet doch nicht meine Frage nach

Zitat von: Deadpool am 14. Januar 2021, 15:45:47
Schul-, Ausbildungs- und Erwerbsbiografie

Was hast du denn für einen Schul- und Berufsabschluss und wie lange hast du bisher gearbeitet? Wie alt bist du jetzt?

Online crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 8854
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #12 am: 14. Januar 2021, 18:09:05 »
Ich bin mir nicht sicher aber gibt es auch eine Autokorrektur schreibt man hier im Forum? Das würde es schon erleichtern. Der Hinweis doch bitte wenigstens Grundregeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung zu verwenden wird leider ignoriert. Das macht es mehr als schwierig

Offline Ghostwriter

  • schon länger hier
  • **
  • Beiträge: 109
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #13 am: 14. Januar 2021, 18:37:08 »
Zitat von: crazy am 14. Januar 2021, 18:09:05
Der Hinweis doch bitte wenigstens Grundregeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung zu verwenden wird leider ignoriert. Das macht es mehr als schwierig

Solange viele auf dieses "Geschwirbel" antworten, auf jede Eingabe reagieren, braucht er sich nicht ändern!

Offline lisa63

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 58
Re: Aufwandsentschädigung aus Ein-Euro-Job ist (kein) Einkommen
« Antwort #14 am: 14. Januar 2021, 18:41:21 »
Der Hinweis doch bitte wenigstens Grundregeln der Rechtschreibung und Zeichensetzung zu verwenden wird leider ignoriert. Das macht es mehr als schwierig
Meine Meinung:
Das Geschreibsel von selbiger hat nichts mit "nicht können" zu tun, sondern mit "nicht wollen".
Diese unsäglichen ständigen zusätzlichen Punkte schafft er ja auch zu schreiben, warum kann er stattdessen nicht auf die Großschreibungstaste drücken?
Das schaffen ja selbst meine Förderkinder.  :smile: (Die wollen aber auch.)