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Autor Thema: P-Konto - Pfändung, da von ALG 1 in Harz 4 gerutscht - doppelte Leistung.  (Gelesen 307 mal)

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Offline Shida

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  • Beiträge: 1
Hallo!

Ich hab folgenders Problem.
Ich bin diesen Monat von ALG 1 in ALG 2 gerutscht und habe dadurch quasi doppelte Sozialleistung bekommen (1600€ - 800€ ALG 1 für 01-31.01 steht so auch in der Überweisung und knapp 800€ Alg 2 für Februar) beides wurde am Freitag (29.01) meinem Konto gutgeschrieben. Ich habe ein P-Konto mit einer Pfändung und befürchte nun, dass mir +400€ gepfändet sind, da bisher keine meiner getätigten Überweisungen ausgeführt worden ist  - Ich habe Freitag direkt alles wichtige überwiesen, doppelt Miete, Strom etc. da ich auch noch Rückstände hatte, die ich endlich (dachte ich) begleichen kann. Im Normalfall wäre heute alles runtergebucht gewesen.
Darf mir meine Leistung in dem Fall überhaupt gefändet werden oder kann ich in dem Fall eine Freigabe beantragen? Bei meiner Bank hänge ich leider nur in der Warteschleife.

Danke!

Offline mousekiller

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  • Vorsicht, bissig!
Zur Bank gehen und die Freigabe der Sozialleistungen fordern. Üblicherweise separiert die Bank bei einem P-Konto erst einmal den übersteigenden Betrag, der Inhaber muss nur die Freigabe beantragen.
Welcome to Babylon the traitors' homes of nower days ~ Diary of Dreams

Offline

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Lass dir vom JC eine Bescheinigung gem. §850 ZPO für dein P-Konto aushändigen.
Dort wird der Pfändungsfreibetrag errechnet und ganz wichtig, es wird die Überweisung mit Datum und exaktem Betrag angegeben.
Bei einer Frau ist das wie bei einem Mercedes.
Da kann man mitunter noch einiges Optimieren
*Ralf Richter

Gast49594

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Heute um 13:40:17 »
Die Automaten der Banken buchen rund um die Uhr.
Selten dass eine manuelle Buchung erfolgt.
Geh nochmal zum Automaten und hol Dir einen Auszug.
Das restlich noch vorhandene Guthaben über den Auszahlungsautomaten gleich mitnehmen.

Bei einer Kontopfändung hätte Dir die Bank schon längst mitgeteilt, dass eine solche vorliegt.


Offline Fylou

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Ab 1.2. gilt der neue komplette Freibetrag für das Konto. Einmalig kann man die Gelder in den neuen Monat "mitnehmen".

Die Kontoeingänge von Ende Januar sind also im Februar verfügbar. Ende Februar kommt das neue ALG2 -> wird ab 1.3. wieder verfügbar. Somit hat man in jedem Monat sein Geld ab Monatsersten (= neuer Freibetrag)

"Wie ist das, wenn ich am Monatsanfang mein Monatsgehalt und am Monatsende bereits mein Gehalt für den kommenden Monat erhalte und dadurch der laufende Freibetrag für diesen einen Monat überschritten wird? (Doppelter Zahlungseingang)?

Überweist Ihnen der Arbeitgeber am 3. Mai Ihr Gehalt für den Mai und bereits am 28. Mai das Gehalt für den Juni, überschreiten Sie wegen dieses doppelten Zahlungseingangs oft Ihren Freibeitrag. Damit der über dem Freibetrag liegende Betrag nicht pfändbar wird, verlängert sich der Pfändungsschutz über das Monatsende hinaus. Sie können dann bis zum Ende des Folgemonats (im Beispiel bis Ende Juni) über beide Gehaltszahlungen frei verfügen. Sie brauchen dazu nichts weiter zu veranlassen."

Quelle


Gast49594

  • Gast
Da passiert nichts!
Die Zahlung von ALG 1 erfolgt rückwirkend, das Geld aus ALG 2 ist dagegen eine Vorauszahlung.

Der Pfändungsbetrag wäre nach der Tabelle bei 1.600 € Einnahmen 294 € bei 1 Person, kommt hier aber nicht zum tragen