hartz.info erhebt und verarbeitet Daten um seine Dienste bereitzustellen, Anzeigen zu personalisieren und Fehler zu analysieren.
Teilweise benötigen wir dazu deine Zustimmung, diese kannst du jederzeit widerrufen. Mehr Infos dazu gibt es hier.
Mit Klick auf "Cookies ablehnen" kannst du die erforderliche Zustimmung ablehnen.

Ich stimme zu

Autor Thema: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?  (Gelesen 1521 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Cor Caroli

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« am: 19. Februar 2021, 13:03:55 »
Liebe Forenteilnehmer,

ich weiss wohl, dass der Merhbedarf für eine Schwangerschaft bei 17% Prozent liegt. Aber wie ist man darauf gekommen, dass das nur so viel kostet? Hat man so eine Art Beispiel-Wahrenkorb zusammengestellt, wie man auch den Essensbedarf ausrechnet? Wenn ja dann ist das nämlich komplett falsch berechnet.

Wir begreifen erst seit kurzem, dass eine Schwangerschaft unbedingt ohne Stress und Armut ablaufen sollte, um das Erbgut des Kindes nicht zu gefährden (epigenetische Schäden).

Diese Studie zeigt, dass Armut etwa 10 Prozent des Erbgutes verändert und die Wahrscheinlichkeit für eine große Anzahl von Krankheiten erhöht: https://www.sciencedaily.com/releases/2019/04/190404135433.htm

Insbesondere beschädigt Armut aber auch das Gehirn des Fötus (Harvard-Forschungsergebnis): https://news.yahoo.com/how-breakthrough-science-can-change-the-lives-of-poor-families-starting-in-the-womb-100020836.html

Den Stress stellt man natürlich nicht ab, indem man genügend Geld zu Verfügung stellt, damit die Frau sich Schwangeren-Bekleidung kaufen kann. Vielmer müsste der Merhbedarf Entspannungsaktivitäten und mehr sozialen Kontakt ermöglichen (entfernte Verwandte besuchen, Schwimmen ohne Zeidruck etc, Ausflüge ins Grüne machen, Gesünderes Essen). Insbesondere müsste aber der Druck den Behörden und Inkassobüros auf die betreffende Familie ausüben für mindestestens die Zeit der Schwangerschaft ausgesetzt werden.

Ich überlge zu klagen. Den körperliche Unversertheit und die freie Entwicklung der Persöhnlichkeit sind Menschenrechte. Wenn sich das Gehirn des Fötus nicht richtig entwickelt kann sich seine Persöhnlichkeit ganz sicher auch nicht richtig entwickeln.

Das Schlimmste ist, dass dieser Sozialdarwinismus die Gesellschaft gleicheit auch noch ganz viel Geld kostet: einmal im Gesundheitssystem (Diabetes. Herzprobleme, psychische Erkrankungen) und einmal im Rechtsystem. Denn u.a. steht Stress auch in Verdacht (sonst möglicherweise schlafende) Gene für Psychopathie zu triggern. Allein durch Betrug kostet ein Psychopath die deutsche Wirtschaft durchschnittlich ca. 75 000 Euro pro Jahr. Vielleicht sollte man sich noch mal überlegen, ob es gerade die Sozialversicherungsbeiträge sind, die den Wirtschaftsdandort Deutschland wirklich so gefährden ...  :wand:





Gast49594

  • Gast
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #1 am: 19. Februar 2021, 13:13:31 »
Whow, das wäre ein echter Musterprozess, ein Präzedenzfall der sogar für das Verfassungsgericht spricht.

Aus den 17 % ergeben ab 01.01.2021 diese Mehrbedarfe:
Regelbedarfsstufe 1 (Regelsatz 446 €): 75,82 €.
Regelbedarfsstufe 2 (Regelsatz 401 €): 68,17 €.

Online Sheherazade

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 39148
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #2 am: 19. Februar 2021, 13:20:01 »
Den Stress stellt man natürlich nicht ab, indem man genügend Geld zu Verfügung stellt, damit die Frau sich Schwangeren-Bekleidung kaufen kann.

Richtig, dafür kann man nämlich extra Geld beantragen.

Zitat
Vielmer müsste der Merhbedarf Entspannungsaktivitäten und mehr sozialen Kontakt ermöglichen (entfernte Verwandte besuchen, Schwimmen ohne Zeidruck etc, Ausflüge ins Grüne machen, Gesünderes Essen).

Und dafür reichen 75€ bzw. 68€ mehr im Monat nicht aus? Wenn du das nachweisen kannst, hättest du sogar vielleicht Erfolg mit deiner Klage.
Prävention ist keine Hysterie, Ignoranz kein Mut.

Vergesst die Achse des Bösen, es ist die Achse des Blöden, die uns das Genick brechen wird.

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4262
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #3 am: 19. Februar 2021, 13:41:13 »
Als Schwangere hat man vom Kalorienbedarf nicht so viel Mehrbedarf wie viele denken, nämlich bei 200-300kcal/Tag. Das ist z.B. ein Joghurt mit Obst oder ein belegtes Brötchen.  Man isst eben nicht für 2, ganz im Gegenteil.

Ich kaufe als Schwangere kaum anders ein als vorher, lediglich bestimmte Nahrungsmittel sollte man meiden wegen der Gefahr von Salmonellen und Listerien. Nahrungsergänzungsmittel sind überwiegend unsinnig und werden vom Frauenarzt verschrieben wenn wirklich nötig (Folsäure z.B.). Ich habe bis zu 16. SSW welche genommen die bei 9€/Monat lagen incl. DHA.

Zitat von: Cor Caroli am 19. Februar 2021, 13:03:55
Den Stress stellt man natürlich nicht ab, indem man genügend Geld zu Verfügung stellt, damit die Frau sich Schwangeren-Bekleidung kaufen kann. Vielmer müsste der Merhbedarf Entspannungsaktivitäten und mehr sozialen Kontakt ermöglichen (entfernte Verwandte besuchen, Schwimmen ohne Zeidruck etc, Ausflüge ins Grüne machen, Gesünderes Essen). Insbesondere müsste aber der Druck den Behörden und Inkassobüros auf die betreffende Familie ausüben für mindestestens die Zeit der Schwangerschaft ausgesetzt werden.
Zitat
Wir begreifen erst seit kurzem, dass eine Schwangerschaft unbedingt ohne Stress und Armut ablaufen sollte, um das Erbgut des Kindes nicht zu gefährden (epigenetische Schäden).

Dann müssten auch alle Arbeitnehmerinnen ab Beginn der Schwangerschaft in ein Beschäftigungsverbot, damit sie genug Zeit dafür haben und nicht bis 6 Wochen vor der Geburt arbeiten gehen. Übrigens fängt dann erst der Behördenstress an: Mutterschutzlohn beantragen, Kind bei der KK anmelden, Kindergeldantrag, Elterngeldantrag (25+ Seiten), nach der Geburt zum Standesamt und alles beantragen...

Und was haben Inkassobüros bitte mit ALG2 zu tun? Wer Schulden macht muss sich darum kümmern, Punkt.

Online Orakel

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 18905
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #4 am: 19. Februar 2021, 13:57:00 »
Übrigens fängt dann erst der Behördenstress an: Mutterschutzlohn beantragen, Kind bei der KK anmelden, Kindergeldantrag, Elterngeldantrag (25+ Seiten), nach der Geburt zum Standesamt und alles beantragen...

Mit Kondom wäre das nicht passiert!
Rechtlicher Hinweis: Zu Risiken und Nebenwirkungen meiner Beiträge fragen Sie bitte Ihren Rechtsanwalt oder Steuerberater. Rechtsanwälte und Steuerberater sind allerdings berechtigt, sich die Beantwortung Ihrer Fragen bezahlen zu lassen.
Ein Blick ins Buch und zwei ins Leben // wird die rechte Form dem Geiste geben. (Johann Wolfgang von Goethe)
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und den Mund halten. (Oscar Wilde)

Gast49594

  • Gast
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #5 am: 19. Februar 2021, 14:19:02 »
Ich wüsste jetzt keinen Klagegrund der Bestand hätte.

Zitat von: Cor Caroli am 19. Februar 2021, 13:03:55
Ich überlge zu klagen. Den körperliche Unversertheit und die freie Entwicklung der Persöhnlichkeit sind Menschenrechte.

Selbst das Sozialstaatsprinzip (kein einklagbares Recht) bietet keine Grundlage
weil es nur ein Postulat ist.
Es legt fest, dass Deutschland ein sozialer Staat ist und
dass über die Ausgestaltung des Sozialstaats von der Politik entschieden wird, d.h. im vorliegend Fall durch individuelle gesetzliche verfügte staatliche Vorsorge, also über die SGB


Online BigMama

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 5002
  • Für das Können gibt es nur einen Beweis: das TUN!
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #6 am: 19. Februar 2021, 14:30:01 »
Witzig. Das Wochenende ist schon in sichtbarer Nähe.
Die Welt wird nicht von skrupellosen Verbrechern, finstren Kapitalisten oder machtgierigen Despoten regiert, sondern von einer gigantischen, weltumspannenden RIESENBLÖDHEIT.
Wer´s nicht glaubt, ist schon infiziert.
(Michael Schmidt-Salomon, GBS-Sprecher)

Offline crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 9604
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #7 am: 19. Februar 2021, 16:14:14 »
Böse:
Es gibt kein Recht auf Kinder bekommen.
Noch böser:
Schwangerschaft ist keine Krankheit

Ja, wissenschaftliche Studien belegen, das ungewöhnliche Vorfälle tatsächlich Auswirkungen auf das Ungeborene haben. Da geht es aber um anderes als das was man ggf mit Alg2 an "Stress" hat.

Allerdings bleibt es immer der Schwangeren überlassen was sie tut und lässt, was sie isst, welchen Aktivitäten sie nachgeht.

Kurse zur Vorbereitung und Entspannung zahlt die Krankenkasse, genau wie eine Hebamme die durch die Schwangerschaft begleitet.

Für Bekleidung, Ausstattung fürs Kind gibt es extra Geld im SGB 2 und wenn Corona mal vorbei ist gibt es auch wieder herrlich enge voll gefüllte Babybasare durch die man sich wühlen kann. Positiver Stress!

Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4262
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #8 am: 19. Februar 2021, 16:53:10 »
Zitat von: crazy am 19. Februar 2021, 16:14:14
und wenn Corona mal vorbei ist gibt es auch wieder herrlich enge voll gefüllte Babybasare durch die man sich wühlen kann. Positiver Stress!

Und bis dahin bekommt man super Kleiderpakete bei ebay und Co. Da die Kleinen eh so schnell rauswachsen sind die Klamotten vor allem im Babyalter auch gebraucht top in Schuss und die eventuellen Chemikalien von Farbe & Co. rausgewaschen.

Oder bei Kik gibt es online 4 Bodys aus Organic Cotton für 6€.  :weisnich:


Offline crazy

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 9604
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #9 am: 19. Februar 2021, 17:41:20 »
Ja Fylou, Du hast echt Pech. Babybasare waren immer spaßig.
Kommt wieder itgendwann hoffentlich

Offline Cor Caroli

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #10 am: 21. Februar 2021, 21:01:32 »
Ich antworte hier einfach mal auf mehrer Beiträge, denn es kristallisiert sich hier so ein Gesamttenor:

Also ich bin jetzt ein bisschen überrascht über Aussagen wie: es gibt kein Recht auf Kinder. Artikel 16 der Menschenrechte beinhaltet das Recht auf freie Familiengründung.

Das Grundgesetz ist über die Ewigkeitsklausel an die Menschenrechte gebunden, so einfach kann sich der Gesetzgeber nicht aus der Schlinge ziehen. Ich glaube auch nicht, dass Deutschland das mit dem Verweis gelingt, ZU ARM für soziale Maßnahmen zu sein.

Außerdem sehen viele hier das etwas zu technokratisch/bürokratisch nach dem Motto „wenn es nicht im Gedetzbuch XYZ steht, dann ist es kein Recht“ bzw. etwas deutlicher formuliert „Recht geht über wissenschaftliche Erkenntnis, weil diese Erkenntnisse stehen ja auch nicht im Gesetzbuch ...” Das würde bedeuten, Recht steht über Wahrheit. Ich hoffe nicht.

Und wo ist Euer gesunder Menschenverstand? Ich habe Euch gezeigt, dass man so chronisch kranke und manchmal sogar auch gemeingefährliche Menschen erzeugt. Ich will nicht sagen, das einzelne Arme Eltern  es nicht schaffen, das zu vermeiden. Aber es gibt auch einzelne Menschen die Zyankalie überleben.  Das schockt und interessiert niemand, dass das Gehirn und die Gesundheit der Kinder geschädigt wird? Läuft das mehr unter “nebensächliche Probleme, um die wir uns später kümmern?”

Ich bin ja soooo begeistert, dass uns die Zukunft unsere Kinder komplett egal ist. Das ist wohl auch der wahre Grund, dass wir aussterben: Kinderhass. (Geburtenrate liegt hierzulande bei 1,57 Prozent. Die Selbsterhaltungsrate läge bei 2,1 Prozent.)

Apokalypse now aber bitte in einer ordentlichen und rechtlich klar geregelten Weise, so viel Spaß muss sein.

Ich bin übrigens stark dafür das man ähnliche Schutzmaßnahmen auch auf berufstätige Schwangere schafft -- und ganz besonders der (temporäre) Schutz vor Inkassomassnahhmen.

Wieso man die Babys bestrafen soll (aka ihr Gehirn noch im Mutterleib kaputt macht) weil ihre Eltern sich in Schuldenprobleme verwickelt haben entzieht sich jedem Sinn für Ethik und Anstand. Sippenstrafen sind nur in Nordkorea “legal”.

Übrigens: Und die Abgabe der Steuererklährung kann man übrigens getrost ein Jahr verschieben. Gerade Eltern, die eh schon Depression haben neigen bei solchen Sachen zur Prokrastination. Das da am Ende aus dem Bauch aber auch jemand rauskommt, der Steuern zahlen kann und nicht kostet, ist wichtiger als Bürokratie und Fristen.

Am Ende hängt es erfahrungsgemäß hauptsächlich am Arbeitgeber und den Kollegen ob eine Arbeit stressig ist. Wenn man mutig währe (wenn, wenn, wenn) könnte man den Gesamteffekt dieser Truppe auf das Stresslevel auch messen (Cortisolstichproben und Herzratenvariabilität).

Aber hier steht sicherlich wieder Wissenschaft gegen Paragraphen.
Und  auch wenn das alles nett gedacht ist: ich bin hier nicht in einem Forum für Berufstätige und Steuerzahler.  Und ich vermute auch das diese Menschen einen anderen „Klagegegner“ hätten, als wir. Wo Ihr allerdings Recht habt ist Folgendes: wenn man Inkassogesetze und Sozialgesetze gleichzeitig verändern will, muss man wohl zwei Klagen einreichen (unterschiedliche Behörden bzw. Klagegegner).

Es hat übrigens auch nicht jeder der im Beruf steht automatisch gesundheitsgefährliche Level Stress. Die Studie über mögliche Gehirnschäden, die ich Euch gezeigt habe, beziehen sich ganz wörtlich auf sozioÖKONOMISCHEN Stress. Aka Armut. Das Armut erhöhte Cortisol-Level erzeugt, die sich in ranghöher Gruppenmitgliedern nicht finden lassen, kann man im Prinzip noch an Affenstudien belegen. Das steht außerhalb jeden Zweifels.

Hat die Studien, die ich bis jetzt gegeben habe, überhaupt jemand gelesen? Weil einige der Komentare zu Beruf und Stress laufen an dieser Definition von Stress klar vorbei.


Online Fylou

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 4262
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #11 am: 21. Februar 2021, 21:24:14 »
Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Also ich bin jetzt ein bisschen überrascht über Aussagen wie: es gibt kein Recht auf Kinder. Artikel 16 der Menschenrechte beinhaltet das Recht auf freie Familiengründung.

Das hindert doch auch keiner. Aber es steht nicht drin, dass der Gesetzgeber diese finanziell unterstützen muss...vom Kindergeld mal abgesehen.

Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Ich will nicht sagen, das einzelne Arme Eltern  es nicht schaffen, das zu vermeiden. Aber es gibt auch einzelne Menschen die Zyankalie überleben.

Toller aber sinnfreier Vergleich.

Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Das schockt und interessiert niemand, dass das Gehirn und die Gesundheit der Kinder geschädigt wird? Läuft das mehr unter “nebensächliche Probleme, um die wir uns später kümmern?”

Und inwieweit reicht der Regelsatz + Mehrbedarf nicht für eine adäquate Ernährung einer Schwangeren aus?

Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Ich bin übrigens stark dafür das man ähnliche Schutzmaßnahmen auch auf berufstätige Schwangere schafft -- und ganz besonders der (temporäre) Schutz vor Inkassomassnahhmen.

Was hast du nur immer mit Inkasso? Wenn man Schulden macht und mit einem Inkasso-Service zu tun hat, dann muss ja schon einiges passiert sein. Über 84% der Forderungen richten sich gegen säumige Schuldner. Ratenzahlung vereinbaren oder mit dem Geld vorher besser haushalten.

Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Und  auch wenn das alles nett gedacht ist: ich bin hier nicht in einem Forum für Berufstätige und Steuerzahler. 

Nichts desto trotz sind hier viele User die arbeiten und eine Meinung dazu haben.

Zitat von: Cor Caroli am 21. Februar 2021, 21:01:32
Ich bin ja soooo begeistert, dass uns die Zukunft unsere Kinder komplett egal ist. Das ist wohl auch der wahre Grund, dass wir aussterben: Kinderhass. (Geburtenrate liegt hierzulande bei 1,57 Prozent. Die Selbsterhaltungsrate läge bei 2,1 Prozent.)

Kinderhass, das wird es sein. Jeder der nicht für deine Idee ist hasst Kinder?



Offline Cor Caroli

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #12 am: 21. Februar 2021, 21:58:28 »
So so. In diesem Treat gibt es also kein Kinderhass? Und was ist mit Aussagen wie:
“Mit Kondom wäre das nicht passiert“

Da jetzt hier darauf rumgeritten wird, dass einige Hartz Vier Bezieher Jobs haben und andere nicht (ich zum Beispiel nicht, denn ich bin mehrfachbehindert) schließe ich Folgendes: es gibt auch hier noch so etwas wie „Bessere“ und „Schlechtere“ Sozialhilfeempfänger.

Damit währen wir eigentlich wieder beim Anfangsthema: Sozialmobbing verursacht Genschäden.

Aber ich habe jetzt doch Dank Euch etwas sehr Wichtiges herausgefunden, was die Chancen einer erfolgreichen Klage sehr senkt: Deutschland interessiert sich gar nicht so sehr für Menschenrechte, wie ich dachte, es hat Teile der UN-Menschenrechte gar nicht unterschrieben. Da die Ewigkeitsklausel von den Amerikanern ursprünglich dafür eingeführt wurde, damit Deutschland in Sachen Menschenrechte nicht schon wieder ganz eigene Wege geht, hat das einen hohen Parodie-Faktor. Der nächsten Generation Krüppel, psychisch Kranker und Soziopathen steht wohl nichts entgegen. Wenn ich denn Alkohol vertragen würde, würde ich mir mein Land jetzt schön saufen.

Online NevAda

  • Urgestein
  • ****
  • Beiträge: 11064
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #13 am: 21. Februar 2021, 22:01:00 »
Niemand von uns hier hat den Mehrbedarf errechnet. Bist Du sicher, dass Du hier richtig bist?
Wir sind hier nicht bei Wünschdirwas sondern bei ISSO.

Offline Cor Caroli

  • öfter hier
  • *
  • Beiträge: 20
Re: Wie berechnet sich der Mehrbedarf Schwangerschaft?
« Antwort #14 am: 21. Februar 2021, 22:16:09 »
Das ist mit tatsächlich auch aufgefallen, ich hatte gehofft irgendwer würde wissen welcher Experte das wie berechnet - und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage. Mit Google hatte ich keinen Erfolg. Einige Aussagen hier im Treat z.B. zur Ernährung sind überholt. Z.B reicht es nicht Lebensmitteln mit gefährlichen Microorganismen aus dem Weg zu gehen. Um z.B. Myelin zu schützen brauchst Du viel Grünzeug. Auch wenn Du auf etwas nicht Appetit hast, weiß die Wissenschaft möglicherweise einfach noch nicht, warum es Dir und dem Kind schadet. Um Stress durch Sozialmobbing zu beenden, währen ganz andere Maßnahmen notwendig. Du müsstest z.B optisch so aussehen, wie ein Mitglied der Mittelschicht. Und dummerweise gibt es eine Statistik, die zeigt, das Menschen Armut sogar noch am Gesicht erkennen können (schlechte Hautfarbe etc.). Stress durch Sozialmobbing ist auch keine Kleinigkeit. Sexuelle Übergriffe auf arme Frauen sind z.B. 12 mal so häufig wie auf Reiche.