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Aktuelles zum Bürgergeld => Aktuelle Nachrichten => Thema gestartet von: selbiger am 18. April 2026, 06:49:15

Titel: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 18. April 2026, 06:49:15
Wenn der Job einfach nicht passt, führt eine Eigenkündigung trotz einer nur 2-wöchigen Kündigungsfrist unmittelbar zum Verlust des Einkommens und zur Herbeiführung der Hilfebedürftigkeit – was einen Ersatzanspruch/ Rückforderung des Jobcenters zur Folge hat.

https://www.gegen-hartz.de/urteile/buergergeld-jobcenter-sieht-eigenkuendigung-als-musterbeispiel-fuer-sozialwidrigen-verhalten

sozialwiedriges verhalten..wenn man den job kündigt..die haben nicht mehr alle..das ist doch jedem sein gutes recht den jop zu kündigen aus welchen gründen auch immer.. :teuflisch:  :wand:
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 18. April 2026, 09:16:52
Zitat von: selbiger am 18. April 2026, 06:49:15das ist doch jedem sein gutes recht den jop zu kündigen aus welchen gründen auch immer.

Selbstverständlich, allerdings sollte man dann nicht auf Bürgergeld als Lohnersatz angewiesen sein oder -noch besser- einen neuen Job im Anschluß haben.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Rotti am 18. April 2026, 09:35:49
Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 09:16:52Selbstverständlich, allerdings sollte man dann nicht auf Bürgergeld als Lohnersatz angewiesen sein oder -noch besser- einen neuen Job im Anschluß haben.
selbstverständlich habe ich früher auch gemacht gekündigt und vom ersparten meines Jobs eine Zeitlang gelebt das ist heute leider ja etwas schwieriger geworden.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 18. April 2026, 10:27:28
Na das is diese berühmte Sperrfrist (3 Monate), die hier angesprochen wird - würde ich mal sagen.
DIE wurde ja, so weit ich weis, auch mit diesem Hartz4 eingeführt. Also schon einigermaßen alter Hut !
Diese Sperrfrist tritt seitdem immer bei Eigenkündigung bei der Arbeitsagentur in kraft (Alg1).
Das heißt, man muss/te sich z. B. eine berufliche Umorientierung (finanziell) buchstäblich leisten können - oder eben schon vor der Kündigung eine feste Neuanstellung irgend wo in Aussicht haben !!
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 18. April 2026, 11:05:14
Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 10:27:28Na das is diese berühmte Sperrfrist (3 Monate), die hier angesprochen wird - würde ich mal sagen.

Nein, lies mal den ganzen Artikel. Die Sperrfrist bei ALGI hat mit diesem Thema hier nichts zu tun, nur das sozialwidrige Verhalten.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Rotti am 18. April 2026, 11:16:01
Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 11:05:14
Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 10:27:28Na das is diese berühmte Sperrfrist (3 Monate), die hier angesprochen wird - würde ich mal sagen.

Nein, lies mal den ganzen Artikel. Die Sperrfrist bei ALGI hat mit diesem Thema hier nichts zu tun, nur das sozialwidrige Verhalten.
genau dann bräuchte es ja keine Rückforderung vom JC denn wer bei einer Sperre bei ALG I Bürgergeld beantragt den würde man ja direkt ablehnen.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 18. April 2026, 11:20:07
Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 11:05:14Nein, lies mal den ganzen Artikel. Die Sperrfrist bei ALGI hat mit diesem Thema hier nichts zu tun, nur das sozialwidrige Verhalten.

Den Artikel kann ich als Werbungsallergiker leider nicht lesen !
Naja aber "sozialwidriges Verhalten" hin oder her - aber auch diese Sperrfrist im Alg1 bewirkt ja dasselbe.
Dann haben sie also jetzt auch noch so eine "Sperrfrist" für Menschen am Existenzminimum eingeführt, und nennen es da jetzt "sozialwidriges Verhalten", wenn da jemand von sich aus kündigt !?!?

DAS ist ja - ja wie soll ich sagen - "sozialpolitisch noch interessanter" !
"Sozialwidriges Verhalten" eines am Existenzminimum lebenden... !?
Das heißt dann also, man muss es sich gleich noch drei mal mehr genau überlegen, ob man jetzt noch als am Existenzminimum lebender eine Anstellung annimmt. Denn DANN kommt man da ohne richtige Not nicht mehr raus - warum auch immer man da wieder mal raus müsste !
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 18. April 2026, 11:45:04
Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 11:20:07Den Artikel kann ich als Werbungsallergiker leider nicht lesen !

Wohl eher Informationsallergiker. Ich kann den Artikel lesen, auch mit einem sehr guten Werbeblocker.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 18. April 2026, 12:02:15
Schadensersatzansprüche von fast 6000€... fall ist von 2018
Quelle: https://www.landesrecht-hamburg.de/bsha/document/NJRE001634745

[62]
Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses durch Arbeitnehmer ist, wenn damit sehenden Auges der Verlust eines bedarfsdeckenden Einkommens und die Arbeitslosigkeit herbeigeführt wird, insbesondere keine Anschlussbeschäftigung besteht, im Regelfall eine sozialwidrige Handlung


[65]
Die Klägerin hat angegeben, dass die Tätigkeit nicht mit der Kinderbetreuung vereinbar gewesen sei, ...

******

So manches ist haarsträubend....
wie ich das sehe muss die blechen!!!



Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 18. April 2026, 12:32:14
Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 09:16:52Selbstverständlich, allerdings sollte man dann nicht auf Bürgergeld als Lohnersatz angewiesen sein oder -noch besser- einen neuen Job im Anschluß haben.


es kommt sicherlich auch drauf an aus welchen beweggründen man kündigt..ich denke das eher übersichtlich ist wer  just for fun kündigt..ich habe wenn ich den mal gekündigt habe..auch immer einen grund gehabt..und zu meinen gunsten würden diese auch akzeptiert..nach heutigen masstäben ist das kündigen wegen schlechten arbeitsbedingungen  zwischenmenschlichkeiten usw kein kündigungsgrund..wobei für mich gesehen das ein absoluter kündigungsgrund ist..ists für andere meistens die die in der obrigkeit befinden..sozialwiedriges verhalten..welches es auch dort anzufinden ist..
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 18. April 2026, 12:40:52
[65]
...
Welche Rolle die Kinderbetreuung und die Abendtermine während der ca. siebenwöchigen Beschäftigung bis zur Kündigung gespielt haben, ist für den Senat nicht überzeugend dargelegt worden...



Das sagt doch alles.

Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 18. April 2026, 13:01:30
Zitat von: Dagmar81 am 18. April 2026, 12:02:15Die Klägerin hat angegeben, dass die Tätigkeit nicht mit der Kinderbetreuung vereinbar gewesen sei, ...

ICH finde, das ist ein "sozialwidriges Verhalten" des Staates einer Mutter gegenüber, die sich vollumfänglich um ihr Kind kümmern will !
Und vor allen Dingen eines Staates, der gerade am aussterben ist (demographischer Wandel) !!
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 18. April 2026, 13:21:51
>> ICH finde, das ist ein "sozialwidriges Verhalten" des Staates einer Mutter gegenüber, die sich vollumfänglich um ihr Kind kümmern will !

Die Mutter hat schaffen zu gehen und den Unterhalt für Kind un Co zu finanzieren.
Das Kind gehört in die Kíta. Hier gibts ja auch noch einen Mann!
Alles unter einen Hut zu bekommen ist sicherlich nicht ganz einfach- aber Millionen Leute bekommen das hin!


Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 18. April 2026, 13:28:47
Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 13:01:30ICH finde, das ist ein "sozialwidriges Verhalten" des Staates einer Mutter gegenüber, die sich vollumfänglich um ihr Kind kümmern will !

Und warum geht dann der offenbar nicht erwerbstätige Ehemann und Vater auf Arbeitsplatzsuche? Vielleicht haben die Eltern das so für sich abgesprochen, Mama geht arbeiten, Papa kümmert sich um Kind und Haushalt?


Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 18. April 2026, 13:44:13
Zitat von: Dagmar81 am 18. April 2026, 13:21:51Die Mutter hat schaffen zu gehen...

Will sie ja. Sie will für ihr Kind "Art gerecht da sein"!
Sie hat möglicherweise jetzt erst erkannt, was es heißt Mutter zu sein !?

Zitat von: Dagmar81 am 18. April 2026, 13:21:51Hier gibts ja auch noch einen Mann!

Ja DER ist im wirtschaftlichen Kontext natürlich (auch) Unterhaltspflichtig !

Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 13:28:47Und warum geht dann der offenbar nicht erwerbstätige Ehemann und Vater auf Arbeitsplatzsuche?...

Ja DAS ist in dem Fall wohl das eigentliche Problem - die Nichtunterhaltspflichtfähigkeit des "Erzeugers".
Und dafür kann die Frau/Mutter i. d. R., wenn überhaupt, nur sehr bedingt etwas (Augen auf bei der Partnerwahl, und so !) !
Tja !
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 18. April 2026, 13:49:16
Mir tut das Kind leid was in diesem Umfeld aufwachsen muss.



Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 18. April 2026, 14:02:32
Zitat von: Dagmar81 am 18. April 2026, 12:40:52ist für den Senat nicht überzeugend dargelegt worden...


ja richter,senat usw..von etwas zu überzeugen ist heute nicht einfach..wenn man zusehr auf linie getrimmt ist.soll sogar richter usw. geben die kan man mit rein garnichts überzeugen..diese leben in einer anderen welt..dieses land hat fertig..definitiv..
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 18. April 2026, 14:11:54
Nein - das ist ein Urteil im NAMEN DES VOLKES   und hier absolut richtig.

Kannst ja mal eine öffentliche Umfrage starten.. mal sehen wie das Ergebniss ist. na?

dieses land hat fertig..definitiv..   RICHTIG
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 18. April 2026, 14:36:55
Zitat von: Vollloser am 18. April 2026, 13:44:13a DAS ist in dem Fall wohl das eigentliche Problem - die Nichtunterhaltspflichtfähigkeit des "Erzeugers".
Und dafür kann die Frau/Mutter i. d. R., wenn überhaupt, nur sehr bedingt etwas (Augen auf bei der Partnerwahl, und so !) !
Tja !

Bei mir setzt gerade Fremdschämen ein, wenn ich so etwas lese. Ich bin auch schon über 60 Jahre alt, aber ein solch rückständiges Denken über die Rollenverteilung innerhalb einer Ehe habe ich GsD nicht, auch nicht meinen Kindern vorgelebt.

Ach so, und die gute Frau war nur enttäuscht über ihre neue Tätigkeit, das hatte nichts damit zu tun, dass sie wieder an den Herd zu Mann und Kind wollte.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: GoetzB am 19. April 2026, 17:45:45
Es ist doch absurd.

Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen".
Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

Letztlich wenn der Job nicht gefällt, eben dem Arbeitgeber durch
kreative Unfähigkeit "Freude bereiten", das er eben selber kündigt.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 19. April 2026, 17:49:59

>> Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen". Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

So ein Käse:
Steht dir doch frei zu kündigen und einen neuen Job zu suchen.



Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 19. April 2026, 17:55:55
Zitat von: GoetzB am 19. April 2026, 17:45:45Arbeitgeber dürfen Arbeitnehmer bis zu 6 Monate "testen".
Aber Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber ?

Doch, natürlich ist die Probezeit keine Einbahnstraße. Man sollte sich eben nur einen neuen Job zeitnah beschafft haben, wenn man von Sozialleistungen abhängig ist. Ganz so wie es auch Nichtleistungsbezieher machen.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: GoetzB am 19. April 2026, 18:05:58
Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job
testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.

Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 19. April 2026, 18:20:39
Zitat von: Sheherazade am 18. April 2026, 14:36:55...ein solch rückständiges Denken über die Rollenverteilung innerhalb einer Ehe habe ich GsD nicht, auch nicht meinen Kindern vorgelebt.

Ich tippe mal, Du bist ostdeutsch sozialisiert !?
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 19. April 2026, 18:30:10
>>Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.

Was testen? Ob einem der Chef oder Sekretärin gefällt?
Die Arbeit auch angenehm ist ... ja OK =>   Jeder kann jederzeit gehen oder gegangen werden? Das gibts doch genau so!

Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: GoetzB am 20. April 2026, 02:06:24
Ok, dann geht der Angestellte weiter unzufrieden zur Arbeit
und unter dem Strich schadet er dem Arbeitgeber.
Wenn es Systeme ohne Verstand so wollen, dann soll es so sein.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Oberfrank am 20. April 2026, 05:36:00
Zitat von: GoetzB am 19. April 2026, 18:05:58Ein Modell wo Arbeitslose erst mal den Job
testen dürfen, wäre ein Schritt hin zum Verstand.



Jo - gibt es - nennt sich Probezeit
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 20. April 2026, 07:00:18
Zitat von: Dagmar81 am 19. April 2026, 17:49:59Steht dir doch frei zu kündigen und einen neuen Job zu suchen.

kündigen und auch nichts tun ist strafbar in deutschland.und geht mit sanktionen einher..völlig egal ob ich nen neuen job oder nicht..wenn die urväter der sozialgesetze sehen könnten was man mit deren werk gemacht hat..würden die sich nicht nur im grabe drehen..sondern stätig routieren..
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: peter_m am 20. April 2026, 08:59:06
Ohne Not seinen Job kündigen, ohne zu wissen, wovon man danach leben soll - auf so eine Idee kommen nur Menschen, die regelmäßig auf andererleuts Kosten Leben.

Wenn man, wie die Frau aus dem Artikel, "keine langfristige Perspektive im Marketingbereich eines Unternehmens" sieht, sucht man sich eine neue Stelle.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dwight Manfredi am 20. April 2026, 09:25:11
Zitat von: Oberfrank am 20. April 2026, 05:36:00Jo - gibt es - nennt sich Probezeit
Falsch, das wäre Probearbeit. Das ist eine gegenseitige Eignungsprüfung vor Abschluss eines festen Arbeitsvertrags. Es ist eine Art ,,Testlauf", um sicherzustellen, dass sowohl der Arbeitgeber als auch der Bewerber wirklich zusammenpassen.

Probezeit ist ein fester Bestandteil des bestehenden Arbeitsvertrags (meist die ersten 3 bis 6 Monate).
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 10:31:59
Zitat von: Vollloser am 19. April 2026, 18:20:39Ich tippe mal, Du bist ostdeutsch sozialisiert !?

Keine Ahnung, worauf du hinaus willst, aber in Westdeutschland ist die Generation nach dem Mauerbau nicht in der Zeit stehen geblieben, das betrifft nur einzelne Exemplare so wie dich.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 20. April 2026, 10:53:26
Da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt mittlerweile unter den ganz jungen Leuten/Frauen einen regelrechten Trend zu sog. "konservativer Weiblichkeit" - auch im Hinblick auf partnerschaftliches Rollenverhalten !
Und unter Muslimen ist dieses "Rollenverhalten" sowieso absolut angesagt - und - auch in sog. "fundamentalchristlichen Kreisen" (hauptsächlich Westdeutschland).

Diese Trends u. Orientierungen will allerdings Klingbeil nun mit der Abschaffung des sog. "Ehegattenspittings" u. Familienversicherung in der KK endlich unterbinden (sog. "Fehlanreize"). Denn die Frauenemanzipation ist ja (in Wirklichkeit), zum Ärger der "woken Politik", bisher gescheitert !
Die Frauen bleiben bundesweit (!) auch heute noch meist für kleine Kinder lieber zu Hause !!
Wollen auch deshalb keine Kariere machen, usw....

Tja Glückwunsch liebe Sheherazade !
DU warst der Zeit dann wohl schon lange voraus !  :ok:
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 11:07:36
Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 10:53:26Da wäre ich mir nicht so sicher. Es gibt mittlerweile unter den ganz jungen Leuten/Frauen einen regelrechten Trend zu sog. "konservativer Weiblichkeit" - auch im Hinblick auf partnerschaftliches Rollenverhalten !

Dann mal gut, dass ich mit Jahrgang 63 nicht mehr zu den ganz jungen Leuten/Frauen gehöre. Und deine "konservative Weiblichkeit" ist ganz offensichtlich dem Programm und den Leitlinien der blaunen Partei geschuldet und besonders stark im Osten der Republik vertreten.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 12:25:55
Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 10:53:26Denn die Frauenemanzipation ist ja (in Wirklichkeit), zum Ärger der "woken Politik", bisher gescheitert !
Die Frauen bleiben bundesweit (!) auch heute noch meist für kleine Kinder lieber zu Hause !!
Wollen auch deshalb keine Kariere machen, usw....

Nur mal ein paar Fakten zu deinem Blödsinn (du scheinst ein Problem mit erwachsenen Frauen zu haben): Die Erwerbstätigkeit von Frauen insgesamt ist seit 1991 in Deutschland um 30 % gestiegen, wobei 2024 etwa 74 % der Frauen erwerbstätig waren. Im Jahr 2016 waren 74 % der Mütter in Deutschland erwerbstätig, was über dem EU-Durchschnitt von 68 % lag. Während das Erwerbsvolumen der Mütter in Westdeutschland im Vergleich zu vor zwölf Jahren gestiegen ist, liegt es in Ostdeutschland niedriger. Trotz steigender Erwerbsbeteiligung sind Mütter in Deutschland häufiger in Teilzeit als in Vollzeit beschäftigt. Die Erwerbstätigkeit ist besonders bei Müttern mit jüngeren Kindern (unter 3 Jahren) niedriger, steigt aber mit zunehmendem Alter des Kindes an.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 20. April 2026, 13:59:16
Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 11:07:36Und deine "konservative Weiblichkeit" ist ganz offensichtlich dem Programm und den Leitlinien der blaunen Partei geschuldet und besonders stark im Osten der Republik vertreten.

Glaub ich gar nicht mal, dass die vielen "blaue-Partei-Wähler" in Ostdeutschland die "konservative Weiblichkeit" als Hauptwahlgrund haben. Auch nicht mal als Zweit- oder Drittgrund.
Die in Ostdeutschland wollen sich gegen die "Überfremdung" mit den vielen Fremdländern wehren, und gestiegene Kriminalität, und die hohen Schulden für Krieg und der Gleichen. Außerdem haben sie Allergie gegen kommunistisch/sozialistisch anmutende Politik entwickelt, was diese Partei ja eben nicht praktizieren will.

Und man bedenke - diese Partei hat eine Parteichefin, die derart "woke" und "modern" lebt, wie kaum ein anderes Mitglied des deutschen Bundestages !!
Eigentlich auch irgendwie lustig.

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 12:25:55Trotz steigender Erwerbsbeteiligung sind Mütter in Deutschland häufiger in Teilzeit als in Vollzeit beschäftigt.

Ja, das mit der Teilzeit habe ich vergessen.
Dieses Teilzeit (ein bisschen Erwerbsarbeit) ist natürlich dem geschuldet, dass durch den Kapitalismus (Zinseszins) die Lebenshaltungskosten über die Jahre immer leicht mehr gestiegen sind, aber der Verdienst von Angestellten deutlich weniger (im Verhältnis). Deshalb mussten die Mütter sich dann immer noch etwas "dazu verdienen", um gut (genug) leben zu können. Aber genau das reicht ja nun unserem Finanzminister auch nicht mehr !
Die Mütter, die Teilzeit arbeiten gehen, tun es also i. d. R. eher aus "finanziellem Defizit" heraus, und nicht aus emanzipatorischen Gründen.
Die die wirklich emanzipatorische Ambitionen an der Stelle haben, sind schon immer von Hause aus so bald wie irgend möglich einer Vollzeit-Beschäftigung nachgegangen (so wie Du !?!).

Und das besonders kuriose ist ja - das "Fakten-Lernfleíß-GEN" ist mehr Östrogen gestützt, was zu Folge hat, dass es an den Universitäten mehr Studentinnen gibt als Studenten. Dieses stille sitzen und jemandem zuhören und sich merken was die Person erzählt, haben Mädchen besser drauf als Jungs. Deshalb sind Mädchen im Schnitt auch besser in der allgemeinbildenden Schule schon.
Das heißt, die Mädchen qualifizieren sich in unserem Lehrsystem stark hoch - merken dann auf einmal, dass es mit dem Partnerangebot da oben dünn wird - lassen sich auf einen in etwa "gleichwertigen" Lebenspartner ein - werden Schwanger - und arbeiten dann nach dem "Abstillen" ein bisschen halbtags in einer Boutique, oder so, bis dann das nächste Kind kommt...
Für dieses Phänomen gibt es sogar ein Fachbegriff. Fällt mir jetzt nicht ein.
Tja.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: peter_m am 20. April 2026, 14:15:19
Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 10:53:26Diese Trends u. Orientierungen will allerdings Klingbeil nun mit der Abschaffung des sog. "Ehegattenspittings" u. Familienversicherung in der KK endlich unterbinden (sog. "Fehlanreize"). Denn die Frauenemanzipation ist ja (in Wirklichkeit), zum Ärger der "woken Politik", bisher gescheitert !
Die Frauen bleiben bundesweit (!) auch heute noch meist für kleine Kinder lieber zu Hause !!
Wollen auch deshalb keine Karriere machen, usw....

Deine völkische Weltanschauung finde ich ziemlich schwer zu ertragen.
Der TREND geht ja genau in die gegengesetzte Richtung.
Frauen bleiben zwar weiterhin kurzzeitig für ihre kleinen Kinder zu Hause, starten danach aber zunehmend eher wieder ins Berufsleben.
Es mag ja in bestimmten Schichten von AfD-Wählern auf dem Land, in denen familiärer Hintergrund und Bildungsniveau ohnehin keine berufliche Perspektive eröffnen, den Trend zur Hauswife geben.
Für moderne, junge Menschen in Großstädten mit zukunftsorientierten Werten und optimistischen Erwartungen an das Leben ist das nichts.

Und ich bin heilfroh, dass sich keine meiner Töchter jemals auf einen dieser simplen, rückwärtsgewandten Volldeppen einlassen würde.  :grins:
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 14:45:40
Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 13:59:16Die Mütter, die Teilzeit arbeiten gehen, tun es also i. d. R. eher aus "finanziellem Defizit" heraus, und nicht aus emanzipatorischen Gründen.
Die die wirklich emanzipatorische Ambitionen an der Stelle haben, sind schon immer von Hause aus so bald wie irgend möglich einer Vollzeit-Beschäftigung nachgegangen (so wie Du !?!).

Die Gründe, warum Mütter arbeiten gehen, sind doch völlig uninteressant und sehr individuell. Es fragt ja auch niemand "Warum gehen Väter arbeiten?".

Auch, wenn ich dich enttäuschen muss, mit 4 Kindern ist eine aushäusige Vollzeittätigkeit einfach nicht drin - alleine die Kinderbetreuungskosten hätten das Gehalt fast vollständig aufgefressen, dazu kommen dann noch Wegekosten. Es hat aber immer für ein solides Einkommen sowie letztendlich eine gute Position im Unternehmen gereicht. Und jetzt reicht es sogar für eine auskömmliche vorzeitige Rente. Irgendwann hat auch Frau die Schnauze voll vom Arbeiten.

Ein angenehmer Nebeneffekt meiner Berufstätigkeit war, dass meine 2 Töchter wissen, dass auch Frauen alles schaffen können und meine 2 Söhne Respekt (keine Angst!) vor eigenständigen Frauen haben und sich kein "bodenständiges Weibchen" anlachen, nur damit sie sich als Mann fühlen können - Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen für alle.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: anne am 20. April 2026, 15:53:22
Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 14:45:40Ein angenehmer Nebeneffekt meiner Berufstätigkeit war, dass meine 2 Töchter wissen, dass auch Frauen alles schaffen können und meine 2 Söhne Respekt (keine Angst!) vor eigenständigen Frauen haben und sich kein "bodenständiges Weibchen" anlachen, nur damit sie sich als Mann fühlen können
Meine Geschwister und ich brauchten keine berufstätige Mutter um zu erkennen, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind und auf Augenhöhe miteinander umzugehen haben..
Meine Mutter versteht unter Emanzipation u.a., ihr Leben so zu gestalten, wie es ihr gefällt (Selbstbestimmung).
Ich nehme mal an, sie hatte auch einfach keine Lust mehr auf ihren Job. War auch nicht nötig...

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 10:31:59
Zitat von: Vollloser am 19. April 2026, 18:20:39Ich tippe mal, Du bist ostdeutsch sozialisiert !?

Keine Ahnung, worauf du hinaus willst, aber in Westdeutschland ist die Generation nach dem Mauerbau nicht in der Zeit stehen geblieben, das betrifft nur einzelne Exemplare so wie dich.
Ich würde davon ausgehen, dass Vollloser auf die emanzipierte ostdeutsche Frau anspielt. Denn wenn wir mal ehrlich sind, war Ostdeutschland diesbezüglich dem Westen weit voraus... wenn auch aus anderen Gründen (volkswirtschaftliche Notwendigkeit)
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 16:28:39
Zitat von: anne am 20. April 2026, 15:53:22Meine Geschwister und ich brauchten keine berufstätige Mutter um zu erkennen, dass Frauen und Männer gleichberechtigt sind und auf Augenhöhe miteinander umzugehen haben..
Meine Mutter versteht unter Emanzipation u.a., ihr Leben so zu gestalten, wie es ihr gefällt (Selbstbestimmung).

Meine Geschwister und ich hätten das auch nicht gebraucht für diese Erkenntnis ebenso wenig wie meine Kinder, war halt Erziehungssache (deshalb schrieb ich ja Nebeneffekt). Das Einkommen meiner Mutter als auch meines später war aber nunmal erforderlich für einen gewissen Lebensstandard ohne Sozialleistungen in einer Großstadt. Außerdem habe ich meine Arbeit schon vor den Kinder geliebt. Für mich persönlich gehört zu einem selbstbestimmten Leben aber auch ein Minimum an finanzieller Unabhängigkeit, zumindest vorausschauend im Alter.

Zitat von: anne am 20. April 2026, 15:53:22Ich würde davon ausgehen, dass Vollloser auf die emanzipierte ostdeutsche Frau anspielt.

Mag sein, leider schreibt er von solchen Sachen wie ein Blinder von der Farbe.

Zitat von: anne am 20. April 2026, 15:53:22Denn wenn wir mal ehrlich sind, war Ostdeutschland diesbezüglich dem Westen weit voraus...

Die Betonung liegt aufgrund der rückläufigen Entwicklung auf "war", nehme ich an. Obwohl ich schon immer ziemlich neidisch war auf die gut ausgebaute Kinderbetreuung im Osten, da schleppt der Westen immer noch nach.

Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: anne am 20. April 2026, 16:47:11
Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 16:28:39Die Betonung liegt aufgrund der rückläufigen Entwicklung auf "war", nehme ich an.
Ja natürlich She.
Ostdeutschland (DDR) gibts ja schon ein Weilchen nicht mehr.

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 16:28:39Für mich persönlich gehört zu einem selbstbestimmten Leben aber auch ein Minimum an finanzieller Unabhängigkeit, zumindest vorausschauend im Alter.
Genau, jeder definiert es anders. Darum verstehe ich auch nicht, warum permanent die berufstätige Frau als Sinnbild der Emanzipation herangezogen wird.
In Diskussionen diesbezüglich mussten Frauen sich sogar schon rechtfertigen, weil sie sich für Familie/Kind entschieden haben und nicht für Karriere. Im schlimmsten Fall wird ihnen noch vorgeworfen,
Zitat von: peter_m am 20. April 2026, 14:15:19rückwärtsgewandt
zu sein
dabei machen sie einfach nur von ihrer Wahlfreiheit gebrauch. Denn genau das ist Emanzipation.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 18:12:21
Zitat von: anne am 20. April 2026, 16:47:11Darum verstehe ich auch nicht, warum permanent die berufstätige Frau als Sinnbild der Emanzipation herangezogen wird.
In Diskussionen diesbezüglich mussten Frauen sich sogar schon rechtfertigen, weil sie sich für Familie/Kind entschieden haben und nicht für Karriere.

Wenn ich eins gelernt habe, dann das man es nie jedem Recht machen kann. Geht mal als Mutter arbeiten, ist man eine Rabenmutter, geht man als Mutter nicht arbeiten, ist man altmodisch und braucht einen Versorger. Egal, welche Entscheidung man als Frau und Mutter trifft (idealerweise gemeinsam mit dem Partner), man muss sich immerzu rechtfertigen.

Zitat von: anne am 20. April 2026, 16:47:11dabei machen sie einfach nur von ihrer Wahlfreiheit gebrauch. Denn genau das ist Emanzipation.

Alles kann, nichts muss.



Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 20. April 2026, 18:34:07
Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 18:12:21Egal, welche Entscheidung man als Frau und Mutter trifft

woran das wohl liegt..jahrelang medial eingebleult bekommt,geparrt im gleichschritt dieser gesellschaft wie diese zur zeit ist..das aber kann man auch auf sämtliche andere freien entscheidungen ausweiten..und dann ists in der tat so das man es niemanden recht machen kann..man ist ein exot wenn man nicht mit dem strom fliest..
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Eichhörnchen am 20. April 2026, 18:38:59
Zitat von: peter_m am 20. April 2026, 14:15:19Deine völkische Weltanschauung finde ich ziemlich schwer zu ertragen.

Völkisch ?
Sehr interessant !!
Wie völkisch ??
Wieso - was ist daran völkisch ?
Definiere "völkisch" !

In #31 habe ich nur versucht die neue Arbeitsmarktpolitik von Lars Klingbeil zu interpretieren !
Voilá: https://youtu.be/rTBP_wbW56c?t=32
DAS ist also "völkisch" !?!?
Seeehr interessant !

Aber danke für die Betitelung. Ich fange schon an zu überlegen, ob ich das mal beim Bewerbungsschreiben mit einbringe (,,Ich bin langzeitarbeitslos UND völkisch...", oder so  :mocking: ).

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 14:45:40Es fragt ja auch niemand "Warum gehen Väter arbeiten?".

Aber ,,warum gehen Väter NICHT arbeiten" wird schon gerne gefragt !

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 14:45:40mit 4 Kindern ist eine aushäusige Vollzeittätigkeit einfach nicht drin - alleine die Kinderbetreuungskosten hätten das Gehalt fast vollständig aufgefressen, dazu kommen dann noch Wegekosten. Es hat aber immer für ein solides Einkommen sowie... gereicht...

Aha !
Und das hört sich aber auch nach einem Arbeitgeber mit sehr entgegenkommenden Arbeitszeitmodellen usw. usf. an !?!

Zitat von: anne am 20. April 2026, 15:53:22Ich würde davon ausgehen, dass Vollloser auf die emanzipierte ostdeutsche Frau anspielt.

Danke. Die Kandidatin hat 100 Punke !  :smile:

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 16:28:39
ZitatIch würde davon ausgehen, dass Vollloser auf die emanzipierte ostdeutsche Frau anspielt.

Mag sein, leider schreibt er von solchen Sachen wie ein Blinder von der Farbe.

Ja in #23 habe ich ja auch DICH liebe Sheherazade persönlich angesprochen/gemeint, die Du mit über 60 schon zur DDR-Zeit Mutter geworden sein müsstest (wenn Du da in der DDR gelebt haben solltest) !

Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 18:12:21Alles kann, nichts muss.

Na ne. Jetzt aber gibt´s bald eher nur noch zunehmend "muss" (nach Klingbeils neuer Arbeits- u. Familienpolitik - siehe Youtubefilmchen oben) !
Eine Arbeitmarktreform die DU wohl interessanterweise nicht gebraucht hast !  :sehrgut:
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Dagmar81 am 20. April 2026, 18:39:59
Zitat von: Sheherazade am 20. April 2026, 18:12:21Geht mal als Mutter arbeiten, ist man eine Rabenmutter, geht man als Mutter nicht arbeiten, ist man altmodisch und braucht einen Versorger. Egal, welche Entscheidung man als Frau und Mutter trifft (idealerweise gemeinsam mit dem Partner), man muss sich immerzu rechtfertigen.


Übertreibs mal nicht.
Die Kitas usw werden immer weiter ausgebaut und kosten sogar in machen Bundesländern nix. Dann kommt die Schule mit Nachmittagsunterricht/Betreuung. Und ab einen gewissen Schulalter ist das Thema durch.

Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: Sheherazade am 20. April 2026, 18:58:34
Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 18:38:59Und das hört sich aber auch nach einem Arbeitgeber mit sehr entgegenkommenden Arbeitszeitmodellen usw. usf. an !?!

Und? Natürlich können sich Arbeitszeiten im Laufe von 25 Jahren ändern, auf beiden Seiten. Man muss nur mit einander reden.

Zitat von: Vollloser am 20. April 2026, 18:38:59Ja in #23 habe ich ja auch DICH liebe Sheherazade persönlich angesprochen/gemeint, die Du mit über 60 schon zur DDR-Zeit Mutter geworden sein müsstest (wenn Du da in der DDR gelebt haben solltest) !

Erstens habe ich nicht in der ehemaligen DDR gelebt und zweitens wüsste ich nicht, was dich meine Lebensplanung angeht.  Aber wenn es deine Neugierde befriedigt: Mein erstes Kind wurde genau 2 Monate vor dem Mauerfall geboren, gut geplant nach Schul- und Berufsabschluß sowie mehreren Jahren Berufstätigkeit. Auch das ist Emanzipation: Frau darf sich selbst entscheiden ob und wann sie Kinder bekommt.

Zitat von: Dagmar81 am 20. April 2026, 18:39:59Übertreibs mal nicht.
Die Kitas usw werden immer weiter ausgebaut und kosten sogar in machen Bundesländern nix. Dann kommt die Schule mit Nachmittagsunterricht/Betreuung. Und ab einen gewissen Schulalter ist das Thema durch.

Ja ne, ist klar. Du weißt ja auch so gut wie die Betreuungssituation von Ende der 80er bis Anfang der 2010 hier auf dem Land war. Kitas waren Mangelware, es gingen nur Tagesmütter, Kindergarten von 8-12 Uhr kostenfrei nur im letzten Jahr, Grundschule ebenfalls von 8-12 max. 13 Uhr, keine Nachmittagsbetreuung. Natürlich ist der Ist-Zustand JETZT ein völlig anderer, aber wie dein Beitrag gut erkennen lässt: Frau muss sich IMMER rechtfertigen.
Titel: Aw: Jobcenter sieht Eigenkündigung als Musterbeispiel für sozialwidriges Verhalten
Beitrag von: selbiger am 21. April 2026, 06:57:56
Zitat von: Dagmar81 am 20. April 2026, 18:39:59Die Kitas usw werden immer weiter ausgebaut

während hier die eine oder andere schliesst auf grund von nachwuchsmangel.