EM-Rente und Grundsicherung: Warum der Zuschlag oft verpufft

Begonnen von selbiger, 28. November 2025, 06:49:18

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selbiger

Viele Erwerbsminderungsrentnerinnen und -rentner haben seit Juli 2024 einen spürbaren Zuschlag auf ihre EM-Rente bekommen – auf dem Konto merken sie davon aber oft nichts. Der Grund: Wer zusätzlich Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung bezieht, erlebt, dass das Sozialamt den Zuschlag vollständig wieder anrechnet.

https://www.gegen-hartz.de/news/em-rente-und-grundsicherung-warum-der-zuschlag-oft-verpufft-rechenbeispiele


so ist es..alles was vorne reingesteckt wird..wird hinten wieder weg genommen..pluss minus null.daher sollte die eu rente anrechnungsfrei sein..schliesslich haben die rentner ihre situation nicht selbstverursacht..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Konstantin

Zitat von: selbiger am 28. November 2025, 06:49:18die rentner ihre situation nicht selbstverursacht..
Grund ist die niedrige Rentenhöhe. Die Betroffenen sind auf Grundsicherung angewiesen, weil ihre Erwerbsminderungsrente (oft aufgrund langer Krankheitsphasen, Teilzeitarbeit oder niedriger Löhne im Erwerbsleben) generell sehr gering ausfällt.
Das liegt an der Systematik der Bedarfsprüfung. Die Grundsicherung ist als bedarfsorientierte Leistung konzipiert. Das bedeutet, der Staat zahlt nur die Differenz zwischen dem notwendigen Lebensunterhalt (Miete, Regelsatz etc.) und dem tatsächlich vorhandenen Einkommen. Jede Einkommenserhöhung – auch staatliche Zuschläge – reduziert rechnerisch den Bedarf an Sozialleistungen.

Davis

Was passiert eigentlich, wenn man als Leistungsbezieher im Lotto eine Million gewinnt? Bedient sich Vater Staat dann ordentlich daran?

Konstantin

Der Staat bedient sich nicht direkt an dem Gewinn durch Steuern (Lottogewinne sind steuerfrei), aber die Sozialleistungen werden eingestellt und der Gewinn muss zur Deckung des Lebensunterhalts verwendet werden.

Man muss auch nicht die bisher erhaltenen Leistungen zurückzahlen. Vielmehr wird der Gewinn dazu genutzt, den zukünftigen Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten.

anne


Davis

Zitat von: Konstantin am 28. November 2025, 10:11:26Der Staat bedient sich nicht direkt an dem Gewinn durch Steuern (Lottogewinne sind steuerfrei), aber die Sozialleistungen werden eingestellt und der Gewinn muss zur Deckung des Lebensunterhalts verwendet werden.

Man muss auch nicht die bisher erhaltenen Leistungen zurückzahlen. Vielmehr wird der Gewinn dazu genutzt, den zukünftigen Lebensunterhalt eigenständig zu bestreiten.

OK, das klingt fair (wobei der Staat grundsätzlich 50% vom Gewinn kassiert, wie mir gesagt wurde, aber das gilt ja für jeden). 

eder

Zitat von: Konstantin am 28. November 2025, 10:11:26Man muss auch nicht die bisher erhaltenen Leistungen zurückzahlen.

Das Beispiel Lotto taugt nichts. Standard, dass Sozialamt zahlt einen Kredit und holt sich bei deinem Ableben halt Haus und Hof .

Ja so läuft dass, immer schön über den Schutz von Omas kleinen Häuschen famulieren um gänzlich Gegenteiliges in die Tat umzusetzen.

Ich habe auch nur eine Mini Rente Knete vom Amt gibt's nur als Darlehen "nö einen Kredit wollte ich schon aus Vernunft mit Sicherheit nicht mehr haben.

selbiger

Zitat von: Konstantin am 28. November 2025, 10:11:26Man muss auch nicht die bisher erhaltenen Leistungen zurückzahlen.

müssen ist so eine sache..der staat kann bis zu 10 jahren gezahlte leistungen zurückfordern..ich wage zu bezweifeln das der staat sich bei einen millionen gewinn die bisher gezahlten leistungen entgehen lässt..also bitte mal alle lottomillionäre melden,und berichten wie es nun ist..wenn man zuvor bg bezogen hat..ob diese nicht doch wieder zurück gefordert werden.bei solchen summen kann ich mir das gut vorstellen das der statt irgendwie auch was vom kuchen haben möchte..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.

Quinky

Selbiger:
Deine Aussage ist falsch. Von einem Lottogewinn kann der Staat NICHTS rückwirkend einkassieren. Lediglich für den Einkommensmonat sowie der Zukunft kann der Staat die Unterstützung versagen, sofern der Vermögensfreibetrag überschritten ist. Was mit den 10 Jahren ist, z.B. Schenkungen des Hilfebedürftigen die bis zu 10 Jahre her sind, müssen zurückgefordet werden.
davis:
Auch Deine Aussage ist falsch, der Staat kassiert keine 50% vom Einsatz, sondern lediglich 16 2/3% Lotteriesteuer. Der Gewinn ist IMMER Steuerfrei. lediglich Gewinn aus dem Gewinn unterliegen der Einkommensteuer, sofern man einkommensteuerpflichtig ist und die bestehende steuerliche Freigrenze übderschritten ist.

Ernie

eder

Sicher Quinky, sind die Äußerung von selbiger nicht wirklich von Substanz, aber mal ganz klar, leider haben viele nicht wirklich auf dem Schirm was Grundsicherung für Sie und auch die Angehörigen bedeutet.

Auch wenn's  mit der kleinen Rente noch irgendwie geht, so ist dann mit dem Eintreffen eines höheren Pflegebedarfs ganz schnell Schicht im Schacht.

BG gibt's nicht, sondern Sozialhilfe, schön auch wer rechtzeitig alles den Kindern überschrieben hat bzw vollbringt sozialverträglich abzutreten

selbiger

Zitat von: eder am 28. November 2025, 15:16:12leider haben viele nicht wirklich auf dem Schirm was Grundsicherung für Sie und auch die Angehörigen bedeutet.

den beziehst du evtl keine..??ich denke sehr wohl das jeder der bg bezieht weis was das für ihn jeden monat,jedes jahr bedeutet..ich würde mal sagen das diese ausage ohne substanz ist..
Sich zu Tode arbeiten,ist die einzige gesellschaftliche anerkannte Form des Selbstmordes.

Die Menschen glauben viel leichter eine Lüge,die sie schon hundertmal gehört haben,als eine Wahrheit,die ihnen völlig neu ist.